Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 8

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
30.11.2014 Schweiz
Abstimmungen Schweiz
SGB

Ecopop-Initiative
Goldreserve
Pauschalbesteuerung
Volltext
Nein zu Ecopop: Bilaterale erhalten - Arbeitnehmerschutz stärken. Der SGB zu den eidgenössischen Abstimmungen. Mit Befriedigung nimmt der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) vom äusserst klaren Nein zur gefährlichen und unmenschlichen Ecopop-Initiative Kenntnis. Eine sehr deutliche Mehrheit der Stimmberechtigten hat es damit abgelehnt, Migrantinnen und Migranten zu Sündenböcken für hausgemachte Probleme zu machen und mit der EU ganz zu brechen. Bundesrat und Parlament müssen dem nun Rechnung tragen. So müssen die bilateralen Verträge erhalten werden. Neue Diskriminierungen der Migrantinnen und Migranten darf es nicht geben, denn das führt zu mehr Druck auf Löhne und Arbeitsbedingungen und schadet damit allen Arbeitnehmenden in der Schweiz. Ausserdem müssen Bundesrat und Parlament dafür sorgen, dass die Bevölkerung von den Bilateralen profitiert. Dazu muss der Grundsatz „In der Schweiz werden Schweizer Löhne bezahlt und gelten Schweizer Arbeitsbedingungen" durchgesetzt werden. Instrumente dazu sind ein verbesserter Arbeitnehmerschutz und Fördermassnahmen für Gesamtarbeitsverträge. Weiter müssen Bundesrat und Parlament andere hausgemachte Probleme wie Zersiedelung, Wohnungsnot und Umweltprobleme endlich mit effizienten Reformen angehen. Erfreut ist der SGB auch über die deutliche Ablehnung der Gold-Initiative. (…).
SGB, 30.11.2014.
SGB > Ecopop-Initiative. Abstimmung. SGB, 2014-11-30.
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30.11.2014 Schweiz
Abstimmungen Schweiz
Syndicom

Ecopop-Initiative
Goldreserve
Pauschalbesteuerung
Volltext
Klares Nein zu Ecopop: Bilaterale erhalten - Arbeitnehmerschutz stärken. Mit Befriedigung nimmt der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) vom äusserst klaren Nein zur gefährlichen und unmenschlichen Ecopop-Initiative Kenntnis. Eine sehr deutliche Mehrheit der Stimmberechtigten hat es damit abgelehnt, Migrantinnen und Migranten zu Sündenböcken für hausgemachte Probleme zu machen und mit der EU ganz zu brechen. Bundesrat und Parlament müssen dem nun Rechnung tragen. So müssen die bilateralen Verträge erhalten werden. Neue Diskriminierungen der Migrantinnen und Migranten darf es nicht geben, denn das führt zu mehr Druck auf Löhne und Arbeitsbedingungen und schadet damit allen Arbeitnehmenden in der Schweiz. Ausserdem müssen Bundesrat und Parlament dafür sorgen, dass die Bevölkerung von den Bilateralen profitiert. Dazu muss der Grundsatz „In der Schweiz werden Schweizer Löhne bezahlt und gelten Schweizer Arbeitsbedingungen" durchgesetzt werden. Instrumente dazu sind ein verbesserter Arbeitnehmerschutz und Fördermassnahmen für Gesamtarbeitsverträge. Weiter müssen Bundesrat und Parlament andere hausgemachte Probleme wie Zersiedelung, Wohnungsnot und Umweltprobleme endlich mit effizienten Reformen angehen. Erfreut ist der SGB auch über die deutliche Ablehnung der Gold-Initiative. (…).
Syndicom, 1.12.2014.
Syndicom > Ecopop-Initiative. Abstimmung. Syndicom, 2014-30-11.
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30.11.2014 Schweiz
Abstimmungen Schweiz
Personen
VPOD Schweiz
Christoph Schlatter
Ecopop-Initiative
Goldreserve
Pauschalbesteuerung
Volltext
Abstimmungssonntag: Erleichterung überwiegt. Zwar schmerzt es, dass die Abschaffung der Pauschalbesteuerung keine Mehrheit gefunden hat. Aber Erleichterung überwiegt an diesem Abstimmungswochenende: Dass die Ecopop-Initiative abgelehnt würde, hat man zwar erwarten können. Dass es so massiv geschieht, indes nicht. Das klare Ergebnis gibt Hoffnung, dass auch der Entscheid vom 9. Februar in Bezug auf die Europa- und Zuwanderungspolitik der Schweiz nicht das letzte Wort ist. Die Deutlichkeit des Volksentscheids im Vergleich zum knappen Ausgang bei der ersten Kontingentierungsinitiative hat mehrere Gründe: Es fehlte diesmal die Propagandawalze der SVP, die Initiative selber war mit ihrer „Kondome-für-Afrika-Logik“ für viele als krud und abstrus erkennbar. Und diesmal wurde – im Gegensatz zum Februar – dem Volk auch klar gesagt, was eine Annahme wirtschaftlich bedeuten würde. Auch die Gewerkschaften haben stärker mobilisiert und ihren Mitgliedern deutlich gemacht, dass es ein klares Zeichen gegen Abschottung braucht. (…). Christoph Schlatter.
VPOD Schweiz, 1.12.2014.
VPOD Schweiz > Ecopop-Initiative. Abstimmung. VPOD Schweiz, 2014-11.30.
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15.11.2014 Schweiz
Abstimmungen Schweiz
Vorwärts

Goldreserve
SVP
Volltext
Die Goldinitiative streut Sand in die Augen! Gebt dem Schweizer Volk sein Gold. Dies die angeblich einfache Botschaft der SVP-Initiative. „Rettet unser Schweizer Gold". Doch bei genauerem Hinschauen stellt man leicht fest, dass diese populistische Forderung die wahren Probleme vertuscht und zu einem weiteren Sozialabbau führen wird, da den Gemeinden und Kantone weniger Mittel zur Verfügung stehen würden. Die SVP behauptet, durch die Rückführung des gesamten Goldes die Unabhängigkeit der Schweiz sichern zu wollen, und dem Schweizer Volk die Kontrolle über das zu geben, was ihm gehört. Es ist dieses Anliegen, das die InitiantInnen besonders in den Vordergrund stellen. Diese Forderung für sich all eine genommen, scheint nicht gänzlich unvernünftig zu sein. Man kann den ausländischen Banken nicht völlig vertrauen, was die Rückgabe des Goldes anbelangt und zwar vor allem dann, wenn es nötig wäre. Beispiel dafür sind die Schwierigkeiten, die Deutschland oder Venezuela hatten, ihre eigenen Goldreserven zurückzubekommen (die USA weigern sich übrigens, Venezuela die Gesamtheit dessen zurück zu geben, was Venezuela gehört). Aber das all eine würde in keiner Weise das Problem lösen. Auch würde es das Schweizer Volk nicht zum Gebieter über sein Gold machen. (…). Partei der Arbeit der Schweiz.
Vorwärts, 15.11.2014.
Vorwärts > Goldreserven. SVP. Abstimmung. Vorwärts, 15.11.2014.
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15.11.2014 Schweiz
Abstimmungen Schweiz
Partei der Arbeit
Vorwärts

Goldreserve
SVP
Volltext
Die Goldinitiative streut Sand in die Augen! Gebt dem Schweizer Volk sein Gold. Dies die angeblich einfache Botschaft der SVP-Initiative. „Rettet unser Schweizer Gold". Doch bei genauerem Hinschauen stellt man leicht fest, dass diese populistische Forderung die wahren Probleme vertuscht und zu einem weiteren Sozialabbau führen wird, da den Gemeinden und Kantone weniger Mittel zur Verfügung stehen würden. Die SVP behauptet, durch die Rückführung des gesamten Goldes die Unabhängigkeit der Schweiz sichern zu wollen, und dem Schweizer Volk die Kontrolle über das zu geben, was ihm gehört. Es ist dieses Anliegen, das die InitiantInnen besonders in den Vordergrund stellen. Diese Forderung für sich all eine genommen, scheint nicht gänzlich unvernünftig zu sein. Man kann den ausländischen Banken nicht völlig vertrauen, was die Rückgabe des Goldes anbelangt und zwar vor allem dann, wenn es nötig wäre. Beispiel dafür sind die Schwierigkeiten, die Deutschland oder Venezuela hatten, ihre eigenen Goldreserven zurückzubekommen (die USA weigern sich übrigens, Venezuela die Gesamtheit dessen zurück zu geben, was Venezuela gehört). Aber das all eine würde in keiner Weise das Problem lösen. Auch würde es das Schweizer Volk nicht zum Gebieter über sein Gold machen. (…). Partei der Arbeit der Schweiz.
Vorwärts, 15.11.2014.
Vorwärts > Goldreserven. SVP. Abstimmung. Vorwärts, 15.11.2014.
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14.11.2014 Schweiz
Nationalbank
Personen
SGB
Daniel Lampart
Blog
Goldreserve
Volltext
Gut für die Spekulanten, schlecht für die Normalverdienerhaushalte in der Schweiz - Hintergrundinfos zur Goldinitiative. Die Goldspekulanten im Ausland freuen sich über die Goldinitiative. Sie machen Gewinne, wenn die Nationalbank SNB rund 60 Milliarden Gold kaufen muss. Für die Normalverdiener in der Schweiz ist sie klar negativ. Die SNB kann viel schlechter auf Krisen reagieren. Sie darf das viele Gold nicht brauchen. Das gefährdet unsere Löhne und Arbeitsplätze. Die Steuern steigen. Weil die Kantone von der SNB wegen dem Goldzwang massiv weniger Geld erhalten, denn die Rendite auf unverkäuflichem Gold ist null. Die SVP-Goldinitiative verpflichtet die Nationalbank, 20 Prozent der Aktiven in Gold zu halten. Um den geforderten Mindestanteil zu erreichen müsste die SNB Gold im Wert von rund 60 Milliarden Franken aufkaufen. Dies sind zu gegenwärtigen Preisen ungefähr 1600 Tonnen und entspricht damit ca. 40 Prozent der weltweiten Goldnachfrage eines Jahres. Obwohl die Initiative eine Übergangsfrist von 5 Jahren vorsieht, dürfte die Goldinitiative angesichts einer Jahresproduktion von knapp 3000 Tonnen zu einer deutlichen Goldpreiserhöhung führen. (…). Daniel Lampart.
SGB, Blog, 14.11.2014.
Personen > Lampart Daniel. Goldreserve. SGB, Blog, 2014-11-14.
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07.11.2014 Schweiz
Nationalbank
Personen
Work
Daniel Lampart
Goldreserve
Nationalbank
SVP
Volltext
SGB-Chefökonom Daniel Lampart hat es berechnet: SVP-Goldinitiative ist ein Desaster. Sollen wir die Nationalbank am 30. November zwingen, für 60 Milliarden Franken Gold zu kaufen? Nein, sagt Ökonom Daniel Lampart. Die Volksinitiativen der SVP werden immer unsinniger. Zum Beispiel die sogenannte Goldinitiative, die Ende November vors Volk kommt. Würde die Initiative angenommen, so müsste die Nationalbank (SNB) künftig mindestens zwanzig Prozent ihrer Anlagen in Gold halten. Dieses Gold darf sie nie mehr verkaufen. Das bedeutet konkret, die SNB müsste über fünf Jahre für rund sechzig Milliarden Franken Gold kaufen. Es gehe ihnen allein darum, das Schweizer „Volksvermögen zu schützen“, behaupten die SVP-Vertreter. Das Gegenteil ist wahr. Die Spekulanten reiben sich schon die Hände. Der Goldpreis würde sofort steigen. Goldhorter und Reiche könnten der SNB teuer Gold verkaufen. (…). Daniel Lampart.
Work, 7.11.2014.
Personen > Lampart Daniel. Nationalbank. Goldreserve. Work, 7.11.2014.
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07.11.2014 Schweiz
Personen
Syndicom-Zeitung
Gerber Tamara
Ecopop-Initiative
Goldreserve
Pauschalbesteuerung
Volltext
2x Nein und einmal deutlich Ja. Am 30. November wird abgestimmt: Die umstrittene Ecopop-Initiative kommt an die Urne. Mit der Initiative „Rettet unser Schweizer Gold“ lancierte die SVP eine weitere fragwürdige Diskussion. Ein wichtiges Anliegen der Linken und Gewerkschaften kommt mit der Initiative zur Abschaffung der Pauschalbesteuerung vor das Volk. Ecopop schadet allen Arbeitnehmenden in der Schweiz. Die Gewerkschaften sagen geschlossen Nein zu Ecopop. Die Ecopop-Initiative ist für .alle Arbeitnehmenden in der Schweiz gefährlich. Sie will die Zuwanderung auf 0,2 Prozent der ständigen Wohnbevölkerung beschränken. Das führt unweigerlich dazu, dass die Arbeitgeber viel mehr Kurzaufenthalterlnnen ins Land holen. Diese sind rechtlich schlechter gestellt. Skrupellose Arbeitgeber können ihnen einfacher tiefe Löhne und schlechte Arbeitsbedingungen diktieren. Das schadet allen Arbeitnehmenden: Die Löhne und Arbeitsbedingungen von uns allen kämen unter Druck. Gefahr für alle Arbeitnehmenden. Ecopop würde die bilateralen Verträge, kippen. Ohne geregelte Beziehungen zur EU würden Schweizer Firmen gegenüber der europäischen Konkurrenz massiv benachteiligt. Die Folge: Mehr Auslagerung ins Ausland und Arbeitsplatzverlust. (…).
Tamara Gerber, SGB
Syndicom-Zeitung, 7.11.2014.
Syndicom-Zeitung > Ecopop-Initiative. Abstimmung. Syndicom-Zeitung 2014-11-07.
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