Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 12

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
01.01.1970 BS Kanton
Gewerkschaftliche Rundschau
Gewerkschaftskartell Basel
Personen
Markus Schelker
Tätigkeitsbericht
Volltext
Wir stellen vor: Das Gewerkschaftskartell Basel-Stadt. Von der Geschichte ... Die historischen Wurzeln des Basler Gewerkschaftskartells gehen zurück bis ins Jahr 1886, als sich sieben gewerkschaftliche und politische Organisationen zum Basler Arbeiterbund zusammenschlossen. 1899 wurde die Schaffung eines ständigen Arbeitersekretariates beschlossen. Zu dessen erstem Sekretär wählte man den aus Russland stammenden Arzt Dr. Wassilieff. In den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg erlebte der Arbeiterbund einen grossen Aufschwung. Zu seinen führenden Köpfen gehörten Leute wie Friedrich Schneider und Robert Grimm, die beide auch auf eidgenössischer Ebene eine bedeutende Rolle spielen sollten. Nach dem Kriege machten sich die Gewerkschaften innerhalb des alten Arbeiterhundes, dem auch die Sozialdemokratische Partei angehörte, selbständig und gründeten das Gewerkschaftskartell, das indessen im Gefolge der Parteispaltung bald unter kommunistischen Einfluss geraten sollte. Diese Entwicklung führte 1927 zum Ausschluss des Gewerkschaftskartells aus dem SGB und zur Gründung eines neuen Arbeiterbundes, der die dem Gewerkschaftsbund treu gebliebenen Gewerkschafter in sich vereinigte. Das kommunistische Kartell verlor binnen weniger Jahre seinen Einfluss, um schliesslich 1936 ganz von der Bildfläche zu verschwinden. (…). Markus Schelker, Basel.
Gewerkschaftliche Rundschau, Heft 1, Januar 1970.
Gewerkschaftskartell Basel > Tätigkeitsbericht 1969. Gewerkschaftliche Rundschau, Januar 1970.
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01.01.1928 BS Kanton
Gewerkschaftskartell Basel
KPS
Personen
SGB
Karl Dürr
Ausschluss
KPS
Volltext

Gewerkschaftsbund kontra Gewerkschaftskartell Basel. Die kommunistische Presse wird nicht müde, ihrem Leserkreis immer und immer wieder zu erzählen, das Bundeskomitee und die Zentralvorstände der Verbände gingen darauf aus, die Meinungsfreiheit in den Kartellen zu unterdrücken und über diese eine Diktatur zu errichten. Inwieweit dies der Fall ist oder nicht, können die übrigen Kartelle am besten beurteilen und sie haben es auch getan, indem sich ausser Schaffhausen und Lausanne kein Kartell mit Basel solidarisierte. Eine objektive Würdigung der Lage ergibt, dass das Bundeskomitee nicht aus eigener Machtvollkommenheit handelt. Wegleitend für seine Beschlüsse ist der Kongressbeschluss von Interlaken, der in namentlicher Abstimmung mit 160 gegen 17 Stimmen angenommen wurde, Der Beschluss lautet in den entscheidenden Stellen: „Der Kongress stellt fest, dass die Bemühungen des Bundeskomitees, das Gewerkschaftskartell Basel innert nützlicher Frist zu einer Abkehr von seiner Haltung in der Frage des Besoldungsgesetzes zu veranlassen und sich ohne Vorbehalte auf den Boden der geltenden Beschlüsse zu stellen, nicht zum Ziele führten. Er stellt weiter fest, dass die Erklärung der Kartelldelegiertenversammlung vom 14. September den Kern der Sache nicht betrifft und angesichts des gesamten Verhaltens des Gewerkschaftskartells Basel den Beschlüssen des Gewerkschaftsbundes gegenüber ungenügend ist. (…).

Karl Dürr.

Gewerkschaftliche Rundschau, Nr. 1, Januar 1928.

Personen > Dürr Karl. KPS. Ausschluss. Gewerkschaftliche Rundschau, Januar 1928.

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26.11.1927 BS Kanton
St. Gallen
Zürich
Föderativverband
Gewerkschaftskartell Basel
Personen
VPOD Schweiz
Walter Ingold
Hans Oprecht
Beamtengesetz
Öffentlicher Dienst
Rechtsschutz
Volltext
Zentralvorstand

Sitzung des Zentralvorstandes. Samstag, den 26. und Sonntag, den 27. November 1927 tagte im Volkshaus in Zürich unter dem Vorsitz des Genossen Hans Oprecht der Zentralvorstand des Verbandes. An den Verhandlungen nahm als Vertreter des Föderativverbandes des eidgenössischen Personals auch der Kollege Walter Ingold (Bern) teil. Der Zentralvorstand stellte mit Genugtuung fest, dass (...).

Der öffentliche Dienst, 1927-12-02.
VPOD Schweiz > Zentralvorstand 1927-11-26.doc.

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20.10.1927 BS Kanton
Gewerkschaftskartell Basel
Personen
SGB
Karl Dürr
Antikommunismus
Gewerkschaftskartell
KPS
Referendum
Volltext

Schweizerischer Gewerkschaftsbund. Bern, den 22. Oktober 1927. An die Zentralvorstände der Gewerkschaftsverbände. Werte Genossen, Das Bundeskomitee befasste sich in seiner Sitzung vom 20. Oktober 1927 mit der durch den Beschluss des Gewerkschaftskongresses in Interlaken bezüglich der Streichung des Gewerkschaftskartells Basel von der Liste der anerkannten Kartelle entstandenen Lage. (...). Mit freundlichem Genossengruss! Per Bundeskomitee, der Sekretär: Karl Dürr.

Der öffentliche Dienst, 1927-10-28.
SGB > Vorstandssitzung 1927-10-20.doc.

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26.08.1927 BS Kanton
Gewerkschaftskartell Basel
Öffentlicher Dienst
Personen
Ernst Reinhard
Antikommunismus
Besoldungsordnung
Bundespersonal
Volltext

Herrschaft der Phrase. An jener Versammlung des Basler Gewerkschaftskartells, die sich trotz der Beschlüsse der massgebenden schweizerischen Gewerkschaftsorgane für das kommunistische Referendum aussprach, hat Herr Dr. Wieser die Gegner des Referendums folgendermassen „erledigt“: „Die Arbeiterschaft wird heute zum Defaitismus erzogen. Es wird ihr eingeredet, (...). Ernst Reinhard.

Der öffentliche Dienst, 1927-08-26.
Gewerkschaftskartell Basel > Besoldungsgesetz. Bundespersonal. 1927-08-26.doc.

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10.08.1927 BS Kanton
Demonstrationen Basel
Gewerkschaftskartell Basel
KPS
Personen
SP BS Kanton
Ferdinando Sacco
Sacco und Vanzetti
Bartolomeo Vanzetti
Demonstration
Streik
Todesstrafe
Volltext

Die Sektion Basel und die Demonstration für Sacco und Vanzetti. Gegenwärtig ist die Basler Arbeiterschalt und namentlich das Staatspersonal einer wüsten reaktionären Hetze ausgesetzt. Die Arbeiterschaft hat am 10. August demonstriert, und zwar auf eine für die reaktionären Hetzer nicht mehr gewohnte Art. Das hat den Mob verzürnt. Das Gewerkschaftskartell  in Verbindung mit (...).

Der öffentliche Dienst, 1927-08-19.
Personen > Sacco und Vanzetti. 1927-08-19.doc.

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07.09.1923 BS Kanton
Basler Nachrichten
Gewerkschaftskartell Basel
Holzarbeiterverband

Bürgerwehr
Streik
Streikbrecher
Volltext

Der Kampf im Basler Holz- und Zimmergewerbe. Mit  unverminderter Schärfe  tobt  der im  Mai  dieses  Jahres entbrannte Kampf im Basler Holzgewerbe weiter. Erscheinungen, die auf ein nahes Ende des Konflikts schliessen liessen, werden abwechslungsweise von solchen überholt, die alle Hoffnungen zerstören. Seit 15 Wochen stehen die Schreiner und Zimmerleute im Kampf gegen ein von der Reaktion verblendetes Unternehmertum. Kein Streikbrecher aus den eigenen Reihen hat sich bis heute gefunden. (...).

Der Gemeinde- und Staatsarbeiter, 1923-09-07.
Holzarbeiter-Verband > Streik. 1923-09-07.doc.

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15.08.1923 BS Kanton
Gemeinde- und Staatsarbeiter, Der
Gewerkschaftskartell Basel
Holzarbeiterverband
Löhne

Lohnabbau
Streik
Volltext
Zimmerleute

Der Streik der Holzarbeiter und Zimmerleute in Basel. Die Lügenberichte der bürgerlichen Presse, die nahezu in der ganzen Schweiz über diesen Streik verbreitet werden, veranlassen den unterzeichneten Vorstand, der organisierten Arbeiterschaft auf diesem Weg über Ursachen und Wirkung dieses Kampfes kurz Aufschluss zu geben. Der Kampf dauert nun beinahe ¼ Jahr und wird von beiden Seiten mit einer selten dagewesenen Heftigkeit geführt. Es ist kein Zweifel darüber, dass die Unternehmer bereit gewesen wären nachzugeben, wenn nicht der Volkswirtschaftsbund (...). Der Vorstand des Gewerkschaftskartells Basel.

Der Gemeinde- und Staatsarbeiter, 1923-08-10.
Gewerkschaftskartell Basel > Streik Holzarbeiter. 1923-08-15.doc. 

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10.08.1923 BS Kanton
Gemeinde- und Staatsarbeiter, Der
Gewerkschaftskartell Basel
Streik

Holzarbeiterverband
Streik
Volltext
Zimmerleute
Der Streik der Holzarbeiter und Zimmerleute in Basel. Die Lügenberichte der bürgerlichen Presse, die nahezu in der ganzen Schweiz über diesen Streik verbreitet werden, veranlassen den unterzeichneten Vorstand, der organisierten Arbeiterschaft auf diesem Wege über Ursachen und Wirkung dieses Kampfes Aufschluss zu geben. Der Kampf dauert nun beinahe ein Vierteljahr und wird von beiden Seiten mit einer selten dagewesenen Heftigkeit geführt. Es ist kein Zweifel darüber, dass die Unternehmer bereit gewesen wären nachzugeben, wenn nicht der Volkswirtschaftsbund (die wirtschaftliche Vereinigung sämtlicher Unternehmer in Basel) sein Veto dagegen eingelegt hätte. Diese Lohnerhöhung darf nicht bewilligt werden, sagte dessen Sekretär bei den Unterhandlungen. da sonst andere Gewerkschaften ebenfalls mit Forderungen um Lohnerhöhungen kommen würden. Dieser Ausspruch und die Tatsache, dass eine Anzahl kleinerer, nicht dem Unternehmerverband angehörender Meister die Forderung auf Fr. 1,80 pro Stunde bewilligt haben, beweisen, dass es dem Volkswirtschaftsbund um eine Macht- und Prinzipienfrage zu tun ist. Von Sieg und Niederlage in diesem Kampfe hängt tatsächlich mehr ab als die Lohnverhältnisse der Streikenden. Es ist klar, dass Sieg oder Niederlage der Unternehmer oder Arbeiter ihre Auswirkung auf andere Industrien und Gewerbe nicht nur in Basel, sondern in der ganzen Schweiz haben werden, (…).
Der Vorstand des Gewerkschaftskartells Basel.
Der Gemeinde- und Staatsarbeiter, 10.8.1923.
Gemeinde- und Staatsarbeiter, Der > Holzarbeiter. Streik. Gemeindearbeiter, 1923-08-10.
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28.10.1922 BS Kanton
Arbeiterunion
Gewerkschaftskartell Basel

Nationalratswahlen
Volltext
An die Basler Gewerkschaftsmitglieder! Werte Kameraden! Samstag, den 28. und Sonntag, den 29. Oktober 1922 finden die Erneuerungswahlen in den Nationalrat statt. Es ist dringend nötig, dass der proletarische Einschlag im Nationalrat verstärkt werde. Wir erwarten von euch, dass ihr nur Kandidaten der Arbeiterparteien wählen werdet, damit in Zukunft die Interessen der Arbeiterschaft im Landesparlament besser vertreten werden können. Dazu ist nötig, dass der letzte Wähler zur Urne geht, denn die Parteien der besitzenden Klasse machen (...).

Der Gemeinde- und Staatsarbeiter, 20.10.1922.
Arbeiterunion > Nationalratswahlen Basel. 28.10.1922.

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24.09.1922 BS Kanton
Abstimmungen Schweiz
Arbeiterunion
Gewerkschaftskartell Basel

Gewerkschaftsrechte
Gewerkschaftsverbot
Lex Häberlin
Staatsschutz
Volltext

An die Basler Gewerkschaftsmitglieder! Werte Genossen! Am Samstag, den 23. September, nachmittags von 3 Uhr an bis abends 8 Uhr, und Sonntag, den 24. September, von morgens 10 Uhr bis 1 Uhr mittags findet die Abstimmung statt über die Lex Häberlin. Über den Geist dieses Gesetzes seid ihr genügend orientiert wie über die Notwendigkeit, dasselbe mit wuchtigem Mehr bachab zu schicken. Wir ersuchen euch nun, folgendes zu beachten, um die Wahlkontrolle der Arbeiterunion zu erleichtern: (...).

Der Gemeinde- und Staatsarbeiter, 22.9.1922.
BS Kanton > Arbeiterunion > Lex Häberlin. Abstimmung 24.9.1922.

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13.01.1922 BS Kanton
Arbeiterunion
Gewerkschaftskartell Basel
Personen
Strassenbahner Basel
Karl Hänggi
Ernst Wilhelm
GV
Volltext
Vorstand

Strassenbahner Basel. Jahres-General-Versammlung vom 13. Januar 1922, Lokal: „Warteck".  Der Präsident, Karl Hänggi, eröffnet die von 345 Kollegen besuchte Versammlung um 20.15 Uhr unter Bekanntgabe folgender Traktanden: (...). Ernst  Wilhelm.

Der Gemeinde- und Staatsarbeiter, 27.1.1922.
Strassenbahner Basel > GV 1922-01-13.doc.

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