Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 15

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
30.08.2019 Bern
Gewerkschaftsbund Bern
Personen
Work
Hans-Rudolf Blatter
Fredi Lerch
Interview
Volltext
Gewerkschafter und Sozialdemokrat Hansruedi Blatter: „Heute noch stolzer Bümplizer“. Das rote Bümpliz präge den Westen Berns immer noch, sagt Hansruedi Blatter. Dies, obwohl sein „Dorf“ heute eine SVP-Hochburg sei. Work: Hansruedi Blatter, war das rote Bümpliz wirklich mehr als rote Folklore? Hansruedi Blatter: Auf jeden Fall. Aber zuerst muss man sagen, wie es entstehen konnte: Bereits die Gründung der SP Bümpliz wurde massgeblich von Gewerkschaftern angestossen. Es gab immer eine sehr enge Zusammenarbeit. sowohl im Arbeiterkarteil als auch in all den Arbeitersport- und -kulturvereinen. Und zwar sehr lange: Noch Anfang der 1980er Jahre hat die SP Bümpliz eine eigene 1.-Mai-Feier organisiert. Erst danach ist man gemeinsam hinter der Arbeitermusik her, die fünf Kilometer bis auf den Bundesplatz gezogen zur Feier in der Stadt. Du betonst die kulturelle Zusammenarbeit. Wie war es in der Politik? Obschon sich die Gewerkschaften als konfessionell neutral und parteipolitisch unabhängig verstehen, ist man jahrzehntelang zusammen mit der SP in die Wahlen gezogen. Bei städtischen Wahlen war es zum Beispiel so, dass die Gewerkschaften auf der SP-Liste die Hälfte der Linien bekamen. Wer aus den Branchengewerkschaften kandidierte, bestimmte danach der Gewerkschaftsbund der Stadt. Voraussetzung für diese Kandidatinnen und Kandidaten war stets, dass sie SP-Mitglied waren. Wegen des hohen Organisationsgrads im Westen, hat das manchmal dazu geführt, dass Bümpliz-Bethlehem im Stadtparlament fast die Mehrheit der SP-Fraktion gestellt hat. Seit den siebziger Jahren i(…). Fredi Lerch.
Work online, 30.8.2019.
Personen > Lerch Fredi. Blatter Hansruedi. Interview. Work online, 2019-08-30.
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12.09.2012 Bern
Gewerkschaftsbund Bern
Grüne
Personen
SP Bern Stadt
VPOD Bern Stadt
Christoph Schlatter
Kindertagesstätten
Krippen
Referendum
Volltext

Stadt Bern: Gegen totale Deregulierung bei den Krippen. Die Kinderkrippen in der Stadt Bern sollen nicht vollständig dereguliert werden: Gegen das Kita-Reglement, das von einer Mitte-rechts-Mehrheit im Stadtrat durchgepeitscht wurde, wurde das Referendum mittels Volksvorschlag ergriffen. Neben dem VPOD sind der Gewerkschaftsbund, SP, Grünes Bündnis und Junge Alternative im Komitee, das in 60 Tagen 1500 Unterschriften beibringen muss. (...). Christoph Schlatter.

VPOD Schweiz online, 12.9.2012.
VPOD Bern >Kindertagesstätten. Referendum VPOD. 12.9.2012.doc.
 
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02.02.2010 Bern
Einheitskrankenkasse
Gewerkschaftsbund Bern

Einheitskrankenkasse
"Einheitskasse statt Scheinwettbewerb". Der Gewerkschaftsbund der Stadt Bern und Umgebung (GSB) fordert eine Einheitskrankenkasse. Die Delegierten haben eine entsprechende Resolution verabschiedet. Damit werde der "Scheinwettbewerb unter den Krankenkasssen aufgehoben, die Mittel in die Gesundheitsversorgung verlagert und der Anstieg der Gesundheitskosten gebremst", schreibt der GSB. Er reagiert damit "auf die in breiten Kreisen gewachsene Erkenntnis, dass die bisherige Regelung gescheitert ist". Der Regierungsrat solle sich auf kantonaler und nationaler Ebene dafür einsetzen. Bund 2.2.2010
15.05.2009 Bern
Denknetz
Gewerkschaftsbund Bern
Personen
Unia Region Bern
Gianni Frizzo
Wirtschaftskrise
Linke Antworten zur Krise. "Giu le mani". Gianni Frizzo ist einer der Exponenten des Kampfes um den Erhalt der SBB-Werkstätten in Bellinzona. Die Angestellten hatten Erfolg, weil sie weite Kreise der Bevölkerung gewannen. Und weil sie eigene Vorstellungen von ihrer Arbeit entwickelten, die sie dem SBB-Management entgegen halten konnten. Der stadtbernische Gewerkschaftsbund, die Unia und das Denknetz organisieren einen Vortragszyklus zu den Gründen der Krise und den linken Antworten. In diesem Rahmen berichtet Frizzo von der exemplarischen Auseinandersetzung um die SBB-Werkstätten und zeigt den Dokumentarfilm von Danilo Catti über den Verlauf der Proteste in Bellionzona. Freitag, 5. Juni 2009, 19.30 Uhr, Hotel Kreuz, Zeughausgasse 41, Bern. Work 15.5.2009
02.05.2009 Bern
Gewerkschaftsbund Bern
Personen
Barbara Egger
1. Mai
"Wir haben recht bekommen". 2000 Personen nahmen am 1.-Mai-Umzug teil. Doppelt so viele wie im vergangenen Jahr. Regierungspräsidentin Egger war die Hauptrednerin an der 1.-Mai-Kundgebung in Bern. "Seit Jahren haben wir gemahnt", sagte sie. An der Kundgebung beteilgiten sich anfänglich auch Autonome. Am Tag der Arbeit auf die Strasse gehen? Wann, wenn nicht jetzt? könnte man denken. Die Schlagzeilen der vergangenen Monate zeichnen jedenfalls ein trübes Bild der aktuellen Wirtschaftslage. 2000 Personen beteiligten sich an der diesjährigen 1.-Mai-Kundgebung in Bern - doppelt so viele wie 2008 während der Boomzeit. Je prekärer, desto mehr Protestierende, so könnte man die Entwicklung interpretieren. (...). Mit Foto. Philipp Schori. Bund 2.5.2009
17.04.2009 Bern
Gewerkschaftsbund Bern
Personen
Christoph Lerch
Regierungsstatthalterwahlen
Unterstützung für Lerch. Regierungsstatthalterkandidat Christoph Lerch (SP) hat die Unterstützung des Gewerkschaftsbundes der Stadt Bern und Umgebung (GSB). Die Delegierten stellten sich einstimmig hinter seine Kandidatur. Er wolle die Spielräume, die das Amt zulasse, für ökologische und sozial verträgliche Entscheide nutzen, versprach Lerch. Des Weiteren unterstützt der GBS das Künstlerprojekt Progr und die Reform des parlamentarischen Kommissionswesens in der Stadt Bern. Zum Zonenplan Bern-West hat er Stimmfreigabe beschlossen. Bund 17.4.2009
17.04.2009 Bern
Gewerkschaftsbund Bern
Personen
Christoph Lerch
Regierungsstatthalterwahlen
Unterstützung für Lerch. Regierungsstatthalterkandidat Christoph Lerch (SP) hat die Unterstützung des Gewerkschaftsbundes der Stadt Bern und Umgebung (GSB). Die Delegierten stellten sich einstimmig hinter seine Kandidatur. Er wolle die Spielräume, die das Amt zulasse, für ökologische und sozial verträgliche Entscheide nutzen, versprach Lerch. Des Weiteren unterstützt der GBS das Künstlerprojekt Progr und die Reform des parlamentarischen Kommissionswesens in der Stadt Bern. Zum Zonenplan Bern-West hat er Stimmfreigabe beschlossen. Bund 17.4.2009
16.01.2009 Bern
Gewerkschaftsbund Bern

1. Mai
1.-Mai-Feier soll auf den Bundesplatz. Die Berner 1.-Mai-Feier soll 2009 auf dem Bundesplatz stattfinden. Damit wollen die Gewerkschaften sowie linke und grüne Parteien ein symbolträchtiges Zeichen setzen. In den Vorjahren fand der Anlass meist auf dem Kornhausplatz statt. Der Veranstaltungsort vor dem Bundeshaus besitze hohe Symbolkraft, heisst es in einer Mitteilung des Gewerkschaftsbundes der Stadt Bern und Umgebung. Bund 16.1.2009
30.04.2008 Bern
1. Mai Bern
Demonstrationen Bern
Gewerkschaftsbund Bern

Polizei
1.-Mai-Umzug ohne Bewilligung. "Das Polizeiinspektorat hat unser Gesuch für einen 1.-Mai-Umzug durch die Altstadt abgelehnt", sagt PdA-Stadtrat Rolf Zbinden. An Auffahrt, einem hohen kirchlichen Feiertag, könne ein derartiger Anlass nicht bewilligt werden, heisst es in der Begründung. "Im reformierten Bern ist das ein lächerliches Argument", meint Zbinden. Er habe die Beschwerde eingereicht und erwarte spätestens am Morgen des 1. Mai eine Bewilligung. "Der Umzug hat eine lange Tradition", sagt er, und wir lassen uns das Grundrecht zu demonstrieren nicht nehmen. Marc Heeb wollte gestern mit Verweis auf das laufende Verfahren keine Stellung nehmen. In der Vergangenheit organisierten die Gewerkschaften den Umzug, an dem jeweils einige hundert Personen teilnehmen. Bund 30.4.2008
29.10.2007 Bern
Gewerkschaftsbund Bern

Budget Stadt
Ja zum Budget der Stadt Bern, auch wenn es grosse Opfer vom Personal fordert. Das Personal der Stadtverwaltung liefert einen beträchtlichen Beitrag zum Sparpaket, welches für ein ausgeglichenes Budget notwendig war: ca. 3.2 Mio. Fr. Aber auch das Personal der von der Stadt subventionierten Betriebe und der Institutionen, welche mit einem Leistungsvertrag für die Stadt arbeiten, bringt das gleiche Sparopfer: Es erhält 2008 keinen Teuerungsausgleich, sondern nur eine einmalige Zulage von Fr. 300.-. Der Stadtrat hat aber auch einschneidende Kürzungen bei den Kindertagesstätten und den Tagesschulen beschlossen, welche das Personal schmerzhaft treffen, ev. sogar mit Stellenabbau. Trotzdem schlägt der Vorstand der Delegiertenversammlung vom 31. Oktober 2007 die Ja-Parole vor, um einen budgetlosen Zustand zu vermeiden. Im Jahr 2008 wird den städtischen Angestellten die Teuerung nicht ausgeglichen, sie erhalten nur eine unversicherte einmalige Zulage von Fr. 300.-. Ab 2008 beträgt der Prämienanteil an der Versicherung gegen Nicht-Betriebsunfall neu 9 Promille (statt 6 vorher) des AHV-pflichtigen Lohnes. Mit diesen Massnahmen spart die Stadt 3.2 Mio. Franken ein. Die Teuerung wird zu einem späteren Zeitpunkt ausgeglichen. Die Sozialpartner (VPOD und PVB) konnten damit den Sparvorschlag des Gemeinderates von 4.5 Mio. Fr. um ca. einen Drittel verringern. Die dafür notwendige Anpassung des Personalreglementes wurde vom Stadtrat in der vorletzten Sitzung genehmigt. Auch alle Mitarbeitenden der Betriebe und Institutionen, welche von der Stadt subventioniert oder über einen Leistungsvertrag finanziert werden, wird auch kein Teuerungsausgleich gewährt. Auch sie tragen damit bei zur Haushaltsanierung der Stadtfinanzen. Medienmitteilung Gewerkschaftsbund der Stadt Bern vom 29.10.2007
09.06.2004 Bern
Gewerkschaftsbund Bern

Jugend
Gewerkschaftsjugend kritisiert Gemeinderat. Die Jugendgruppe des Gewekrschaftsbundes der Stadt Bern und Umgegung (GSB) reagiert ungehalten auf den Entscheid des Gemeinderates, den Leistungsvertrag mit dem Verein Gaskessel zu kürzen. Das Jugend- und Kulturzentrum soll laut Gemeinderat nur noch 380'000 statt 404'000 Franken erhalten (Bund 11.5.2004). Die GSB-Jugend schliesst sich der Kritik des Vereins Gaskessel an: Der Verein wäre bereit, für die wegfallenden 24'000 Franken (das entspricht der Billettsteuer, die nicht mehr erhoben wird), Jugendarbeit zu leisten. Der Gemeinderat war jedoch nicht bereit, darauf einzugehen - "für uns unverständlich", schreibt der GSB. Bund 9.6.2004
22.04.2004 Bern
Gewerkschaftsbund Bern

Präsidium
Keller präsidiert Gewerkschaft. Gewerkschaftsbund Stadt und Region Bern wählte neuen Präsidenten. An der Spitze des Gewerkschaftsbundes der Stadt Bern und Umgebung mit 20'000 Mitgliedern aus 10 Branchen steht neu SP-Stadtrat Ruedi Keller: Die Delegierten wählten den bisherigen Vize gestern Abend zum Nachfolger von René Zimmermann, der die Dachorganisation seit 1996 präsidierte. Sowohl Zimmermann als auch Keller gelten als Integrationsfiguren. Mit Foto. Bund 22.4.2004
19.08.1988 Bern
Gewerkschaftsbund Bern

AKB Arbeiterkartell Bümpliz
40 Jahre Bümplizer Chilbi. Ganz Bümpliz ist dabei und festet. (...). Berner Tagwacht 19.8.1988
19.08.1988 Bern
Gewerkschaftsbund Bern

AKB Arbeiterkartell Bümpliz
Jubiläumsfest. Muss die Bümplizer Chilbi nach vierzig Jahren zügeln? (...). Erwin Baumgartner. Berner Zeitung 19.8.1988
21.01.1987 Bern
Gewerkschaftsbund Bern
Personen
SABZ
Spanischer Bürgerkrieg
Sepp Inauen
Ernst Stauffer
Ausstellung
Spanischer Bürgerkrieg
Spanienkämpfer erzählen von damals. Ausstellung über "Schweizer im Spanischen Bürgerkrieg" im "Bierhübeli" in Bern. Rund 800 Schweizerinnen und Schweizer kämpften zwischen 1936 und 1939 im Spanischen Bürgerkreig gegen den Faschismus. Ihnen widmen die Schweizerische Arbeiterbildungszentrale (SABZ) und der Gewerkschaftsbund der Stadt Bern eine Austellung im Restaurant Bierhübeli. Die beiden ehemaligen Spanienkämpfer Josef Inauen und Ernst Stauffer stellen sich während der ganzen Dauer der Ausstellung bis zum 29. Januar für Gespräche mit dem Publikum zu Verfügung. (...). Mit Fotos. BZ 21.1.1987
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