Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 11

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
25.08.2006 Schweiz
GBI Schweiz
Personen
Work
Mariano Pacheco
Vasco Pedrina
GBI Schweiz
Todesfall
Danke, Armin Frei! Gracias, Mariano Pacheco! Zwei langjährige ehemalige Mitglieder der GBI-Geschäftsleitung sind in diesem Sommer gestorben. Pecheco kämpfte über 30 Jahre für gleiche Rechte von ausländischen Arbeitnehmenden. Und Frei hat die Gewerkschaft als Zentralkassier, zuletzt als Vizepräsident geprägt. Mit Fotos. Vasco Pedrina. Work 25.8.2006
09.10.2004 Zürich
Sozialarchiv

GBI Schweiz
SMUV Schweiz
VHTL
Geschichte der Arbeiterschaft. Akten von GBI, Smuv und VHTL im Sozialarchiv in Zürich. Die Gewerkschaften GBI, SMUV und VHTL übergeben ihre Zentralarchive dem Schweizerischen Sozialarchiv in Zürich als Dauerleihgabe. Sie wollen ihre Akten auf diese Weise einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen. GBI, Smuv und VHTL fusionieren am 16. Oktober zur neuen Grossgewerkschaft Unia. Nun wurde vertraglich festgelegt, dass die Akten der drei Gewerkschaften ans Schweizerische Sozialarchiv in Zürich übergehen. Man habe sich zu diesem Schritt entschlossen, um die Materialien einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen, schreiben die drei Gewerkschaften. Das neue Gewerkschaftsarchiv solle nicht nur in Aktenschränken verstauben, sondern als Grundlage für Forschungen und Artikel dienen. Das Sozialarchiv und die neue Gewerkschaft Unia planen regelmässige Veranstaltungen, um die Spezialitäten des Archivs einem breiteren Publikum zu präsentieren. Es sollen auch Forschungsaufträge vergeben werden. Das Archiv soll ab 2006 zugänglich sein. Das Archiv enthält Protokolle, Verträge, Verhandlungsdokumentationen, Fotos, Filme und Sachgegenstände von etwa 1840 bis heute. Dokumente der Gewerkschaftssektionen sollen wie bisher geeigneten regionalen oder lokalen Archiven übergeben werden. Hingegen will die neue Gewerkschaft Unia ihre zukünftigen Akten ebenfalls beim Sozialarchiv deponieren. Damit seien die Zeitdokumente der neuen Gewerkschaft und ihrer Vorgängerinnen unter einem Dach vereint, heisst es weiter. Buch über die Smuv. Ebenfalls im Sozialarchiv zu finden sein wird das neueste Buch der Gewerkschaftsbewegung: «Keinen Schritt umsonst getan. Blicke auf die Gewerkschaft Smuv 1970-2000». Die 150 Seiten umfassende Publikation stellt laut einer Medienmitteilung die gewerkschaftliche Tätigkeit in einen politischen , wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zusammenhang. Es handelt sich um die letzte grössere Publikation der Gewerkschaft Smuv, bevor sie in der Unia aufgehen wird. sda. Bund 9.10.2004
01.09.2004 Schweiz
GBH
GBI Schweiz
GTCP
Personen
Hans Hartmann
GBI Schweiz
Jubiläumsschriften
Volltext

Kein Ende in Sicht. Gewerkschaftsleben GBI: Bewegung für raue Zeiten. Einleitung. 1992 stürmte ein Buch mit dem ominösen Titel „Das Ende der Geschichte“ die Bestsellerlisten von Japan bis Chile. Sein Autor, der amerikanische Politologe Francis Fukuyama, behauptete darin nichts weniger als den Endsieg des weltumspannenden Kapitalismus. Kriege, Armut und soziale Umwälzungen würden zunehmend zu einem Randphänomen. Die Geschichte ende zwar nicht in einem vollkommenen System. Sie ende aber, weil es schlicht keine Alternative zum Liberalen Kapitalismus mehr gebe und der Kampf um andere Gesellschaftsmodelle aufhöre: „Wir können uns keine Welt vorstellen, die wesentlich anders ist als unsere derzeitige und zugleich besser.“ So Fukuyama. Aber halt: Nicht alle hatten Lust auf Fukuyamas „Ende der Geschichte". Im selben Jahr, in dem dieser mit seinem Buch für Furore sorgte, hatten die Gewerkschaft Bau und Holz und die Gewerkschaft Textil., Chemie und Papier anderes im Sinn: Sie gründeten im September 1992 die Gewerkschaft Bau und Industrie und schlugen damit ein neues Kapitel in der Geschichte der schweizerischen Gewerkschaftsbewegung auf. Statt Endzeit - herrschte bei ihnen Aufbruchstimmung. (…). Hans Hartmann.

Gewerkschaftsleben. GBI: Bewegung für raue Zeiten. Zürich, September 2004.

Personen > Hartmann Hans. GBI. Gewerkschaftsleben. Vorwort. 2004-09-01.

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29.04.2004 Winterthur
Pensionskasse

GBI Schweiz
Klage gegen Winterthur. Die Gewerkschaften haben den Druck auf das umstrittene BVG-Modell der Winterthur erhöht. Gegen die Versicherungstochter der Credit Suisse wurde eine Aufsichtsbeschwerde eingereicht. Die Gewerkschaften stören sich daran, dass die Stiftungsräte der drei Winterthur-Columna-Stiftungen ausschliesslich mit Kadern des Versicherungskonzerns besetzt sind. Bund 29.4.2004
05.12.2003 Schweiz
Arbeitsbedingungen
Personen
Textilindustrie
Work
Ralph Hug
GBI Schweiz
Sozialpartnerschaft
Zum Leben reicht es kaum. Arbeitsbedingungen. Viele Textilunternehmer foutieren sich um die Sozialpartnerschaft. Deshalb liegen Löhne 20% unter dem Schweizer Mittel. Die Gewerkschaften wollen den GAV ausweiten. Mit Foto. Ralph Hug. Work 5.12.2003
13.09.2002 Schweiz
Personen
Unia Schweiz
Work
Bernhard Degen
GBI Schweiz
SMUV Schweiz
Die verflixten 80 Jahre. Ein Zusammenschluss von "linker" GBI und "rechtem" SMUV - geht das? Stationen der Geschichte einer Gegnerschaft, die sich überlebt hat,. Mit Foto. Bernhard Degen. Work 13.9.2002
01.12.1998 Schweiz
Friedensabkommen

GBI Schweiz
Der Arbeitsfrieden hat sich überlebt. Wenn ein Arbeitgeber sich nicht an den GAV hält, sollten auch wir uns um die Friedenspflicht foutieren. Diskussionsbeitrag. GBI 1.12.1998
25.02.1997 Schweiz
GBI Schweiz
Neue Gewerkschaft

Bauarbeiter
Frauen
GBI Schweiz
Volltext
GBI-Frauenkommission. Solidarisch mit Bau-Kollegen. Die Umverteilung der bezahlten und der unbezahlten Arbeit wird das wichtigste Thema sein, mit der sich die GBI-Frauenkommission 1997 befassen wird. Dies hat eine Sitzung von Anfang Februar in Brig festgelegt. Bis Ende März soll dazu eine Broschüre ausgearbeitet werden. Die GBI-Frauen planen für Juni oder September ein Treffen mit der SMUV-Frauenkommission, um mit der beschlossenen engeren Zusammenarbeit vorwärts zu machen. Weiter werden sich die GBI-Frauen bei der Mitgliederwerbekampagne (dazu sind zwei frauenspezifische Kurse geplant) und der Diskussion 'über die Genschutzinitiative ins Zeug legen. In einer Pressemitteilung erklären sich die GBI-Frauen solidarisch mit den Bauarbeitern. Die Erneuerung des Landesmantelvertrags im Baugewerbe werde Auswirkungen auf alle Wirtschaftsbereiche haben. Wenn es den Arbeitgebern in einer Branche mit einem gewerkschaftlichen Organisationsgrad von 70 Prozent gelinge, ihre Abbaugelüste durchzusetzen, biete das einen Freipass zur Deregulierung auch in allen andern Branchen. Die GBI-Frauen werden deshalb ihre Kollegen vom Bau tatkräftig unterstützen. (…).
Die Redaktion.
Neue Gewerkschaft, 25.2.1997.
Neue Gewerkschaft > GBI-Frauenkommission. Bauarbeiter. Neue Gewerkschaft, 1997-02-25.
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20.02.1993 Bern
Demonstrationen Bern

Arbeitslosigkeit
GBI Schweiz
SGB
Geschäftsleitung Gewerkschaftsbund Biel, Montag, 14.12.1992, 17.30 Uhr, Sitzungszimmer GBI. Mitteilungen. Betreffend der Arbeitslosigkeit findet am 20.2.1993 in Bern eine Demonstration der GBI, untestützt vom SGB, statt. Eine nationale Kundgebung des SGB ist für den 27. März 1993 in Bern vorgesehen. Protokoll Alfred Müller. Geschäftsleitung Gewerkschaftsbund Biel, 14.12.1992
19.01.1989 Schweiz
GBI Schweiz
Löhne

GBI Schweiz
Tiefstlöhne
Volltext
Studie des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes. Immer mehr tiefe Löhne. Jede achte Person, die vollzeitig erwerbstätig ist, verdient weniger als 2‘850 Franken netto pro Monat. Das zeigt eine Studie, die der Genfer Wirtschaftsprofessor Yves Flückiger im Auftrag des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes erarbeitet hat. Flückiger nimmt für seine Studie den Medianlohn als Ausgangspunkt. Dieser liegt für vollzeitbeschäftigte Lohnbezügerinnen bei 52‘320 Franken (rund 4‘200 pro Monat), bei allen Erwerbstätigen (also auch Teilzeitliche und Selbstständige) bei 45‘800 Franken. Die Armutsgrenze setzt der Ökonom bei 50 Prozent dieses Lohns an. Resultat: 3 bis 5 Prozent der Erwerbstätigen, die voll arbeiten, verdienen weniger als 2‘100 Franken. Bezieht man auch jene mit ein, deren Einkommen zwar nicht unter der Armutsgrenze, aber immer noch sehr tief liegt (weniger als zwei Drittel des Medianlohns), so sind es 12,2 Prozent. Anders gesagt: Jede achte voll erwerbstätige Person hat einen Nettolohn von weniger als 2‘850 Franken. Erschreckend auch die Zahlen für die Working poor. Flückiger definiert sie als jene Erwerbstätigen, die weniger als die Hälfte des Medianlohnes verdienen, aber hauptsächlich zum Unterhalt eines Haushalts beitragen. Laut der Studie waren 1997 rund 228‘000 selbstständig und unselbstständig Erwerbende solche Working poor (1991: 204‘000). Betrachtet man nur die vollzeitlichen Lohnabhängigen, so ist erfreulicherweise ein Rückgang festzustellen: von 67‘195 (4,2%) auf 442‘32 (2,8%). (…).
SGB, 19.1.1989.
GBI > Tiefstloehne. GBI-Zeitung, 1989-01-19.
Ganzer Text
15.07.1987 Schweiz
Friedensabkommen
GBI

GBI Schweiz
Friedensabkommen
Welchen Spielraum lässt die Friedenspflicht den Gewerkschaften? Gerichtliches Nachspiel zu Aktionen einer Bauarbeitergewerkschaft in Zürich. TA 15.7.1987
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