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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
06.11.2018 Schweiz
Personen
SBB-Cargo
SEV Schweiz
Markus Fischer
Gütertransport
SBB-Cargo
Volltext
SBB Cargo: Wagenladungsverkehr. Wie kommen die Gespräche über die Zukunft des Wagenladungsverkehrs im Rahmen der Interessengemeinschaft WLV voran? Der Verband der verladenden Wirtschaft lobt SBB Cargo für ihr offenes Ohr. Im März kündigte SBB Cargo an, die Hälfte ihrer noch 340 Zustellpunkte des Einzelwagenladungsverkehrs (EWLV) zu überprüfen, weil deren Auslastung von durchschnittlich zwei Wagen pro Tag für einen wirtschaftlichen Betrieb nicht genüge. Man müsse mit den Kunden über Zusammenlegungen oder flexible, nicht mehr tägliche Bedienung auf Bestellung sprechen. Zu diesem Zweck wurde die Interessengemeinschaft Wagenladungsverkehr (WLV) gegründet, bestehend aus SBB Cargo, dem Verband der Verlader, Anschlussgleis- und Wagenbesitzer VAP und dem VöV als Vertreter aller Verkehrsunternehmen. Eine positive Zwischenbilanz dieser Gespräche zogen VAP-Generalsekretär Frank Furrer und Hans-Peter Hadorn, Präsident der Kommission Güterverkehr des VöV, vor den Bahnjournalisten Schweiz an deren Inforeise zum Güterverkehr am 25. Oktober im Swissterminal in Frenkendorf (BL). Rahmenbedingungen verbessern. Frank Furrer ging zuerst auf den ständigen Rückgang des EWLV in den letzten Jahren ein. Als Gründe nannte er einerseits die allgemein schwierigen Rahmenbedingungen für den Schienengüterverkehr wegen fehlender Netzkapazitäten und Anlagen. Sowie wegen seiner Benachteiligung gegenüber dem Personenverkehr nicht nur bei den Trassen, sondern z.B. auch bei den vom Bund finanzierten Agglomerationsprogrammen: (…). Markus Fischer.
SEV, 6.11.2018.
SEV > SBB-Cargo. Warentransport. SEV, 2018-11-06.
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15.05.2018 Schweiz
SBB
SEV Schweiz

Gütertransport
Volltext
SEV hat Vorbehalte zur Schienengüterverkehr-Strategie des VöV. Einzelwagenladungsverkehr bleibt volkswirtschaftlich wichtig. Die Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV unterstützt das Hauptziel der heute vorgestellten Strategie des Verbandes öffentlicher Verkehr (VöV) zum Schienengüterverkehr, für letzteren «faire Rahmenbedingungen» zu schaffen. Auch die vom VöV geförderte Zusammenarbeit zwischen Bahn und Kunden im Rahmen der IG WLV findet der SEV grundsätzlich richtig. Jedoch darf diese Interessengemeinschaft nicht in erster Linie das betriebswirtschaftliche Ziel verfolgen, die Effizienz und Rentabilität des Wagenladungsverkehrs für den Monopolisten SBB Cargo zu erhöhen. Sondern die IG muss auch dafür sorgen, dass der Wagenladungsverkehr (WLV) seine volkswirtschaftlichen Ziele erfüllt – wofür es weiterhin einen flächendeckenden Einzel-WLV braucht. Auf die Frage, ob der VöV mit seiner Strategie einen weitgehenden Abbau des Zustellnetzes des Einzel-WLV unterstütze, antwortete Direktor Ueli Stückelberger, es brauche Anpassungen an die geänderten Rahmenbedingungen, relativierte aber, dass SBB Cargo Lösungen mit den Kunden suche. SEV-Gewerkschaftssekretär Philipp Hadorn hält dazu fest: „Auch wenn der Bund den Betrieb von SBB Cargo im Moment nicht mehr direkt subventionieren will, sondern Eigenwirtschaftlichkeit fordert, verlangt er von SBB Cargo trotzdem weiterhin, dass sie im (…).
SEV, Medienmitteilung, 15.5.2018.
SEV > Gütertransport. SBB. SEV, 2018-05-15
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11.07.2017 Deutschland
DB Deutsche Bahn
Junge Welt

DB Deutsche Bahn
Gütertransport
Volltext
Strasse schlägt Schiene. Deutsche Bahn fährt Güterverkehr gegen die Wand und setzt stattdessen auf selbstfahrende Lkw. Eine positive Halbjahresbilanz der Deutschen Bahn AG (DB) erwartet die Nachrichtenagentur Reuters dieser Tage unter Berufung auf ein internes Papier des Unternehmens. Demnach habe der noch zu 100 Prozent im Bundesbesitz befindliche Verkehrskonzern in den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres einen Gewinn vor Steuern und Zinsen (Ebit) in Höhe von 857 Millionen Euro verzeichnet. Dies entspreche einer Steigerung gegenüber dem Vorjahreszeitraum um rund 140 Millionen oder 20 Prozent und sei auch deutlich mehr, als der Konzernvorstand in seiner internen Planung ursprünglich anvisiert hatte. Genaue Details möchte die DB allerdings erst Ende Juli bei der Vorstellung der Halbjahreszahlen bekanntgeben. Wer sich angesichts derart positiver Meldungen über eine Renaissance des Schienenverkehrs mitten in Europa freut, muss allerdings genauer hinsehen. Denn mit dem 1994 eingeleiteten Prozess der Liberalisierung und Privatisierung hat sich die DB schon längst von der ehemaligen Staatsbahn zum weltweiten Bahn- und Logistikkonzern entwickelt, der nur noch einen Teil seiner operativen Geschäfte im ökologisch und gesellschaftlich sinnvollen Schienenverkehr abwickelt. Nicht zufällig ist der neue DB-Chef Richard Lutz von Haus aus Betriebswirt und Finanzer und im Gegensatz zu klassischen Führungskräften der alten Staatsbahn kein Techniker oder ganzheitlich denkender (…).
Junge Welt, 11.7.2017.
Junge Welt > Deutsche Bahn. Gütertransport. Junge Welt, 2017-07-11.
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