Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 14

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
29.11.2018 Schweiz
Generalstreik
Personen
Vorwaerts
Fritz Brupbacher
Generalstreik
Volltext
Man wollte handeln. Was geschah nach dem Landesstreik von 1918? Frltz Brupbacher erzählt, wie es in Zürich und Basel zu weiteren Generalstreiks kam. Die Geschichte des Landesstreiks aus Sicht von Fritz Brupbacher aus dem Jahr 1928, zweiter Tell. Redaktion Vorwärts. Nach dem Landesstreik merkte mit Ausnahme der revolutionären FührerInnen kaum jemand, dass die breiten Schichten der Arbeiterschaft wohl noch voll Unwillen und Wut waren, dass aber der frohe Glauben an die nahe soziale Revolution Unwillen und Wut nicht mehr stützen. Diesen festen Glauben hatte der Abbruch des Landestreikes gebrochen; er lebte freilich noch weiter in der ziemlich zahlreichen proletarischen Avantgarde und speziell in den zürcherischen und baslerischen Gewerkschaften. Der Reallohn der ArbeiterInnen erreichte Ende 1918 und Anfang 1919 fast den Tiefstand. Dazu begann schon Ende 1918 eine steigende Arbeitslosigkeit, und im Januar 1919 fand eine Protestversammlung in Zürich statt in Sachen Arbeitslosenunterstützung. Zudem steigerte sich die Wohnungsnot. Immer noch waren Fett, Reis, Mais, Teigwaren, Hafer, Gerste rationiert. Im März erfolgte eine weitere bundesrätliche Einschränkung des Fleischkonsums. Der Milchpreis wurde erhöht. Nirgends trat der erhoffte Preisabbau ein. Bürgerwehr und StreikbrecherInnen. Das Bürgertum bezeugte eine unbändige Freude über den Ausgang des Landesstreiks und begann nun Bürgerwehren zu organisieren. Das Militär blieb noch ein gutes Jahr in und um Zürich. Jeden Augenblick wurde provokatorisch mobilisiert, den Dragonern scharfe Munition verabreicht. (…). Fritz Brupbacher.
Vorwärts, 29.11.2018.
Personen > Brupbacher Fritz. Generalstreik. Vorwaerts, 2018-11-29.
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15.11.2018 Schweiz
Generalstreik
Personen
Vorwaerts
Fritz Brupbacher
Generalstreik
Volltext
Voll Begeisterung und Glauben. Im November vor genau hundert Jahren streikten die ArbeiterInnen der Schweiz. Die unsichere SP-Führung brachte die Niederlage und nachhaltig den Glaubensverlust an die Revolution unter der Arbeiterschaft. Die Geschichte des Landesstreiks aus Sicht von Fritz Brupbacher* aus dem Jahr 1928, erster Teil. Die Redaktion. 400’000 ArbeiterInnen streikten am 12., 13. und 14. November in der schweizerischen Eidgenossenschaft. Lange verhaltene Wut, der Wille zur Vergeltung, der Traum von einer Welt, wo Recht und Gerechtigkeit herrscht, wanderten vom Hirn in die Glieder und stellten alle Räder still. Endlich hatte das längst ersehnte Signal des immer wieder zögernden Oltener Aktionskomitees erklungen und wenn einmal das blosse Niederlegen der Arbeit zum Sieg des Proletariats hätte führen müssen, wäre es im November 1918 gewesen. Wenn einmal das blosse passive Verweigern der Arbeit an die bürgerliche Gesellschaft den Sieg bringen konnte, hätte ihn der Novemberstreik gebracht. ie fast restlos der Streik war, sieht man aus der lächerlich kleinen Anzahl von Nötigungs- und Sabotageprozessen, die dem Landesstreik folgten. Auch der unorganisierte Arbeiter, der in den Teilstreiken nur auf Drängen seiner organisierten KollegInnen die Arbeit verliess, streikte von sich aus, aus seinem eigenen Interesse heraus, begeistert mit. Was wäre wenn… In friedlichen Zeiten, wo der Kapitalist nur an sein tägliches Äufnen von Mehrwert denkt, da mag ihn der Streik erschrecken, als grad den Tagesgewinn (…). Fritz Brupbacher.
Vorwärts, 15.11.2018.
Personen > Brupbacher Fritz. Generalstreik. Vorwaerts, 2018-11-15.
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01.11.2010 Zürich
Geschichte
Personen
Volkshaus
Fritz Brupbacher
Urs Kälin
Stefan Keller
Christoph Schlatter
Rebekka Wyler
Jubiläum
Volltext

Frisch gebadet. Das Zürcher Volkshaus wird 100 Jahre alt: Grund für eine Publikation. Und was für eine schöne! Überaus interessant ist ja auch die Geschichte dieses Hauses im Zürcher Kreis 4: Praktisch alle wichtigen Fragen und Debatten, die die Arbeiterbewegung im letzten Jahrhundert beschäftigt (und teilweise gespalten) haben, können an seinem Beispiel durchdekliniert werden. Der Jubiläumsband tut genau das, auf ebenso lehrreiche wie  unterhaltsame Weise. Themenkreis Volksgesundheit: Das Volkshaus bot Bad und Dusche, als es das in den Wohnungen, zumal im Arbeiterviertel Aussersihl, noch nicht gab. Der Abstinenzgedanke stiess nicht nur auf  Gegenliebe; manch einer - wie der Arzt Fritz  Brupbacher - spottete über die sozialreligiöse Verdammung der „Vergnügungen des Bauches und der Zunge“. (...). Christoph Schlatter. VPOD-Magazin, November 2010.

 

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01.01.1983 Schweiz
Personen
Fritz Brupbacher
Karl Lang

Kritiker, Ketzer, Kämpfer. Das Leben des Arbeiterarztes Fritz Brupbacher. Karl Lang. 360 Seiten, kartoniert. Limmat-Verlag, Zürich 1983
01.01.1983 Schweiz
Bibliothek Schaffer
Personen
Fritz Brupbacher
Karl Lang

Kritiker, Ketzer, Kämpfer. Das Leben des Arbeiterarztes Fritz Brupbacher. Karl Lang. 360 Seiten, kartoniert. Limmat-Verlag, Zürich 1983
01.01.1943 Schweiz
Personen
Fritz Brupbacher

Seelenhygiene für gesunde Heiden. Fritz Brupbacher. 215 Seiten. Leinen. Verlag Oprecht, Zürich 1943
01.01.1943 Schweiz
Bibliothek Schaffer
Personen
Fritz Brupbacher

Seelenhygiene für gesunde Heiden. Fritz Brupbacher. 215 Seiten. Leinen. Verlag Oprecht, Zürich 1943
01.01.1935 Schweiz
Bibliothek Schaffer
Personen
Fritz Brupbacher

60 Jahre Ketzer. Ich log so wenig als möglich. Selbstbiographie von Fritz Brupbacher. 381 Seiten. Leinen. Genossenschaftsbuchhandlung, Zürich 1935
01.01.1935 Schweiz
Personen
Fritz Brupbacher

60 Jahre Ketzer. Ich log so wenig als möglich. Selbstbiographie von Fritz Brupbacher. 381 Seiten. Leinen. Genossenschaftsbuchhandlung, Zürich 1935
31.01.1925 Thun
Personen
VPOD
Fritz Brupbacher
GV
Sektionshauptversammlung. Zur Behandlung der nachfolgenden Geschäfte beruft hiermit der Sektionsvorstand die Genossen auf Samstag, den 31. Januar 1925, abends 8 Uhr im "Hopfenkreuz" zur ordentlichen Hauptversammlung zusammen. Traktanden siehe Versammlungsanzeiger. Vortrag von Dr. Fritz Brupbacher. Es ist dem Bauarbeitersekretariat Thun gelungen, für nächsten Samstag, den 31. Januar den Genossen Dr. med. Fritz Brupbacher aus Zürich zu einem Vortrag über das Bleiweissverbot zu verpflichten. Der Vortrag findet vorgängig unserer Sektionshauptversammlung um 7 Uhr im "Hopfenkreuz" statt. Diejenigen Genossen, die sich für diesen Vortrag interessieren, sind eingeladen, pünktlich zu erscheinen, da der Referent am gleichen Abend anderwärts noch einen Vortrag hat. OeD 30.1.19215
03.08.1923 Stäfa
Zürich
Gemeinde- und Staatsarbeiter, Der
Personen
Fritz Brupbacher
Antimilitarismus
Repression
Volltext

Der Tribut ans Vaterland. Fritz  Brupbacher. Bekanntlich ist die Vaterlandsliebe bei uns Schweizern furchtbar gross. Ein unnennbares Sehnen ergreift uns,  wenn wir das Vaterland entbehren oder nichts für dasselbe tun können. Als wir noch Reisläufer waren und unser Blut gegen Geld an fremde Fürsten verkauften, um jenen zu helfen, ihre Länder zu vergrössern und die rebellischen Untertanen zu erschiessen, da passierte es uns manchmal, trotzdem wir so grausame Metzger waren, (...).

Der Gemeinde- und Staatsarbeiter, 1923-08-03.
Personen > Brupbacher Fritz. Tribut ans Vaterland. 1923-08-03.doc.

Brupbacher Fritz. Tribut ans Vaterland. 1923-08-03.doc

03.08.1923 Schweiz
Gemeinde- und Staatsarbeiter, Der
Personen
Fritz Brupbacher
Patriotismus
Volltext
Der Tribut ans Vaterland. Bekanntlich ist die Vaterlandsliebe bei uns Schweizern furchtbar gross. Ein unnennbares Sehnen ergreift uns, wenn wir das Vaterland entbehren oder nichts für dasselbe tun können. Als wir noch Reisläufer waren und unser Blut gegen Geld an fremde Fürsten verkauften, um jenen zu helfen; ihre Länder zu vergrössern und die rebellischen Untertanen zu erschiessen, da passierte es wie manchmal, trotzdem wir so grausame Metzger waren, dass wir vor Heimweh weinten. In Neapel pflegte man in solchen Fällen uns eine Kuh, eine echte Schweizerkuh zu bringen, die wir streicheln durften, worauf dann regelmässig unser unnennbares Sehnen ein klein bisschen nachliess. Nun, auch Schreiber dies ist von furchtbarer Vaterlandsliebe geplagt, und bei Tag und Nacht sann und sinnt er darüber nach, wie er seinem Vaterland und seiner Obrigkeit Gutes tun, ihnen danken könne dafür, dass wir Steuerzettel, Polizisten und Militär in Streikfällen von unserem lieben Vaterlande erhalten, von unsern , lieben Obern, die besorgt sind für Ordnung und Eigentum. Bei Tag und bei Nacht, sagte ich, habe ich gesucht, wie ich armes Würmchen auch etwas tun könnte für Obrigkeit und Vaterland. Ich habe mich vertieft, und für lange Zeit, in die Geschichte unserer vaterländischen Helden, in die Erzählungen von Taten und Worten der Eidgenossen. Und endlich habe ich es gefunden. Anlass dazu gab ein alter Schmöcker, geschrieben am Ende des 18. Jahrhunderts, eine Sammlung von Dokumenten aus der Zeit der (…). Fritz Brupbacher.
Der Gemeinde- und Staatsarbeiter, 3.8.1923.
Personen > Brupbacher Fritz. Patriotismus. Gemeindearbeiter. 1923-08-03.
Ganzer Text
20.06.1919 Zürich
Arbeiterrat
Betriebsräte
Personen
Sozialismus
Fritz Brupbacher
Betriebskommission
Gewerkschaften
Volltext

Arbeiter- und Betriebsräte. Die in Deutschland und Österreich teilweise bereits eingeführten Arbeiter- und Betriebsräte beginnen ebenfalls die Arbeiterschaft der Schweiz zu beschäftigen. Die städtischen Arbeiter Zürichs nahmen in einer stark besuchten Versammlung dazu Stellung. Dem Bericht entnehmen wir folgendes: „Der kommende Arbeiterrat. Die städtischen Arbeiter haben sich im grossen Saal des Volkshauses eingefunden, um einen Vortrag  des Genossen Fritz Brupbacher anzuhören. Brupbacher empfiehlt, die Institution der Arbeiterräte einzuführen, verkennt aber die Schwierigkeiten nicht, die sich der Einführung entgegenstellen. Die Schwierigkeiten schätzt er ungefähr so hoch ein wie die Hemmnisse, die der Verkürzung der Arbeitszeit im Wege standen. Bis jetzt habe die Arbeiterschaft mehr kritisiert als aufgebaut. Nun sei es höchste Zeit, sich an den Neubau selbst zu machen. Die Vorbereitungen sollten nicht mehr länger verzögert werden. Und dazu eignet sich in erster Linie der neu zu schaffende Arbeiterrat. Die Gewerkschaften befassten sich ja ausschliesslich mit den Lohn- und Arbeitsverhältnissen, d. h. mit den Berufsverhältnissen. Der Arbeiterrat muss sich mit der Einführung der wirtschaftlichen und sozialen Demokratie befassen. (...).

Schweizerische Strassenbahner-Zeitung, 20.6.1919

 

Arbeiter- und Betriebsräte. 20.6.1919.doc

16.02.1844 La Chaux-de-Fonds
Le Locle
Marin
Anarchismus
Arbeiterbewegung
Personen
Fritz Brupbacher
James Guillaume
Volltext

James Guillaume. Geb. 16. Februar 1844 in London - gest. 20. Nov. 1916 in Marin. James Guillaume war zusammen mit Bakunin die Seele der anarchistischen Juraföderation, die um die siebziger Jahre des vorigen Jahrhunderts den Mittelpunkt des europäischen Anarchismus bildete. Demgemäss spielte er auch in der ersten Internationale mit Bakunin zusammen eine hervorragende Rolle und hat auch später in einem vierbändigen, nicht von Einseitigkeiten freien Werk, deren Geschichte beschrieben. Guillaume war der Sohn eines Uhrenmachers, der bereits in zweiter Generation ein von seinem Vater in London gegründetes Geschäft fortführte, aber im Revolutionsjahr 1848 in die Heimat zurückkehrte und es alsbald zu hohen Staatsämtern brachte. (...).

Emil Weber. Pioniere der Freiheit. Hundert Lebensbilder bedeutsamer Vorkämpfer für Freiheit, Recht und Kultur. Seite 78. Verlag Lukas Bern 1943.

Guillaume James. 16.2.1844.pdf

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