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Anzahl gefundene Artikel: 11

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22.01.2016 Schweiz
Personen
Work
Corrado Pardini
Finanzplatz Schweiz
Nationalbank
Volltext
„Die Rechte will ein Alpen-Monaco“. Hinter dem starken Franken und der Politik der Nationalbank steckt eine heimliche Agenda, sagt Unia-Industriechef Corrado Pardini. „Dieser Tage liess Kurt Schiltknecht tief blicken. Wir trafen in einer TV-Debatte aufeinander. Schiltknecht war zehn Jahre lang Chefökonom der Schweizerischen Nationalbank (SNB). Damals, in den Siebzigern, tat die SNB einiges dafür, mehr als 300‘000 Jobs zu vernichten. Später hat Schiltknecht mit dem Blocher-Banker Martin Ebner ein paar Dutzend Millionen gemacht, meistens durch Ausschlachtung von Schweizer Unternehmen. Auch 2016 sagt der Mann noch ‚wir‘, wenn er von der Nationalbank spricht. Jetzt brach, in der Hitze der Debatte, aus ihm heraus: ‚Aber da sind die Gesamtarbeitsverträge... Sie sind verheerend. Diese Verträge behindern die Anpassung der Löhne nach unten, und wir müssen die Anpassung eben erleichtern.‘ Heimliche Agenda. Aha. Seit SNB-Chef Thomas Jordan vor einem Jahr den Franken in die Hände der Spekulanten legte, werden ihm Fehleinschätzungen vorgeworfen. Denn Industrie, Exporte, Tourismus, Detailhandel crashen. Das Bruttoinlandprodukt pro Kopf sinkt. Und die hausgemachte Krise läuft erst gerade an. Doch Jordan Inkompetenz vorzuwerfen ist naiv. Er wusste, was er tat, als er den Franken massiv aufwertete. (…). Corrado Pardini.
Work, 22.1.2016.
Personen > Pardini Corrado. Finanzplatz. Work, 22.1.2016.
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20.11.2015 Schweiz
Finanzplatz Schweiz
Vorwärts

Finanzplatz Schweiz
Mahnwache
Rüstung
Volltext
Der Finanzplatz Schweiz und die Atombombe. Anlässlich des neusten „Don't Bank on the Bomb“-Reports der internationalen Kampagne zur Abrüstung von Atomwaffen fand am 12. November auf dem Zürcher Paradeplatz eine Mahnwache der GSoA, BHRC und ICAN Swltzerland statt. Der gleichentags publizierte Report zeigt auf, dass Schweizer Banken auch 2015 ihre Investitionen in Atomwaffen weiter erhöht haben. Im August jährten sich die Atombombenabwürfe auf die beiden japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki zum 70. Mal. Die humanitären Folgen und ökologischen Konsequenzen sind bis heute kaum fassbar. Trotzdem lagern in den Waffenarsenalen von neun Staaten immer noch schätzungsweise 16‘000 nukleare Sprengköpfe. Alleine die USA und Russland halten davon fast 2000 in stetiger Abschussbereitschaft, einsatzbereit in wenigen Minuten. Dabei gab es vor ein paar Jahren durchaus Anzeichen, dass der nukleare Wahnsinn durch intensiv geführte Verhandlungen zu stoppen sein könnte. So erfolgten gegen Ende des Kalten Krieges mit der Ratifizierung der START-1- und 2-Abkommen konkrete Massnahmen zur Abrüstung von strategischen Atombomben. Damals ein kleiner Lichtblick in Zeiten, die von nuklearem Wettrüsten gekennzeichnet waren. Heute ist von diesem geopolitischen Frühlingserwachen wenig geblieben und die Theorie der atomaren Abschreckung hat als sicherheitspolitischer Fetisch in den Köpfen konservativer PolitikerInnen überlebt. Eine neue Dringlichkeit nötig. (…). Michi Stegmaier.
Vorwärts, 20.11.2015.
Vorwärts > Finanzplatz Schweiz. Rüstung. Vorwärts, 20.11.2015.
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03.09.2015 Schweiz
Personen
Work
Oliver Fahrni
Finanzplatz Schweiz
Industriepolitik
Volltext
Frankenschock: Jetzt reicht’s. Diese drei wollen den Werkplatz Schweiz retten. Zwei Top-Industrielle und der Industriechef der Gewerkschaften spannen zusammen. Und diskutieren jetzt am Unia-Industrietag Massnahmen gegen die Frankenkrise. Der Schulterschluss zeigt: Es ist fünf vor zwölf! Nick Hayek, Chef des grössten Uhrenkonzerns der Welt, Swatch (35‘600 Beschäftigte), überfällt hin und wieder ein böser Verdacht: „So wie das gerade läuft, muss man denken, die Industrie störe in der Schweiz.“ Hayek kann den Beschluss der Nationalbank (SNB), den Franken faktisch um 20 Prozent aufzuwerten, auch acht Monate später nicht fassen: „Überall um uns herum steuern die National- und Zentralbanken den Kurs ihrer Währung, um damit Jobs und den sozialen Frieden zu retten“, sagt Hayek zu Work, „nur unsere SNB-Chefs fürchten sich davor, ein paar Milliarden in die Hand zu nehmen. Nur sie wollen neoliberal sein.“ Lage spitzt sich zu. Seither brechen die Exporte ein, die Schweizer Industrie baut ab, lagert aus, erzwingt Gratisarbeit. Mitte Juli hatten schon weit über 170 Unternehmen Krisenmassnahmen wie Arbeitszeitverlängerungen, Lohnsenkungen und Entlassungen verfügt. Das zeigt eine Auswertung der Unia: von Aebi Maschinenfabrik (Burgdorf BE) bis Zweifel Metall (Amriswil TG). Inzwischen dürften es 270 Firmen sein. Der Abbau beschleunigt sich. Zehntausende sind betroffen. (…). Oliver Fahrni.
Work online, 3.9.2015.
Personen > Fahrni Oliver. Industrie. Werkplatz Schweiz. Work, 3.9.2015.
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18.06.2015 Schweiz
Bankpersonalverband
Finanzplatz Schweiz

Finanzplatz Schweiz
Sozialpläne
Volltext
Restrukturierungen auf dem Finanzplatz Schweiz - Der SBPV handelt. Steuerabkommen mit ausländischen Staaten, neue Bankvorschriften, automatischer Informationsaustausch, starker Franken und niedrige Zinssätze: Der Schweizer Finanzplatz steht mächtig unter Druck. Jede Bank definiert ihre eigene Strategie, wie sie diesen Herausforderungen begegnen will. Egal ob Total- oder Teilverkauf, Outsourcing, Rückzug aus gewissen Märkten, Betriebsschliessungen, Digitalisierung: Die Entscheide wirken sich immer auf das Personal aus. In den letzten Monaten intervenierte der SBPV diesbezüglich bei zahlreichen Instituten und verhandelte in mehreren Banken Sozialpläne (Standard Chartered Bank - Juli 2014, BSI – Oktober 2014, Julius Bär - Dezember 2014, Swisscanto - April 2015, HSBC - Juni 2015). Auf Anfrage begleitete oder beriet der SBPV auch Personalkommissionen in den Verhandlungen (z.B. Basler Kantonalbank). Aktuell finden in verschiedenen Banken Verhandlungen statt. Wie ein guter Sozialplan verhandelt wird, basiert auf diesen Erfahrungswerten. Hier einige Prinzipien. Einen guten Sozialplan verhandeln - einige Prinzipien. Gemeinsam mit dem Personal handeln: Der SBPV verhandelt Sozialpläne für das Personal. Es ist also wichtig, das Vertrauen des Personals zu erlangen, in seinem Auftrag zu handeln und sich mit ihm auszutauschen. Die Zusammenarbeit mit dem Personal legitimiert den SBPV und stärkt ihn in den Verhandlungen. (…).
Bankpersonalverband, 18.6.2015.
Bankpersonalverband > Finanzplatz Schweiz, Umstrukturierungen. SBPV, 18.6.2015.
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21.05.2010 Lyss
Personen
Unia Schweiz
Work
Oliver Fahrni
Corrado Pardini
Finanzplatz Schweiz
Industriepolitik
Interview
"Die Zukunft ist nicht der Finanzplatz, sondern der Werkplatz! Der Bundesrat muss handeln, sonst verpassen wir die dritte industrielle Revolution, sagt Corrado Pardini, Chef Unia Industrie. Der ökologische Umbau schafft Millionen Arbeitsplätze. Nur nicht in der Schweiz. Da setzt man auf den Bankenplatz. Das muss sich ändern, fordert Unia-Mann Pardini. (...). Interview. Mit Foto von Corrado Pardini. Oliver Fahrni. Work. Freitag, 21.5.2010
22.04.2010 Schweiz
FdP
Personen
WOZ
Rachel Vogt
Banken
Finanzplatz Schweiz
Chaos in der FdP. Der Freisinn und die Banken. am Samstag entscheiden die FdP-Delegierten über eine neue Finanzstrategie. Beziehungsweise über das, was dann noch übrig ist. Am Ende stand die Elite des Zürcher Freisinns finster vor dem Publikum. Nationalrat Filippo Leutenegger, bullig und mit verschränkten Armen, zermalmte seinen Kaugummi. Bankdirektor Hans Peter Portmann sah aus wie ein ältlicher Ministrant. Markus Hutter stand daneben mit seinen schweren Gliedern und seinem Eierkopf. (...). Mit Zeichnung. Rachel Vogt. WOZ. Donnerstag, 22.4.2010
04.03.2010 Schweiz
Personen
UBS
Kaspar Surber
Finanzplatz Schweiz
"Ein Mythos, ein Tabu". Schurkenstück UBS (Teil 2). "Die fast absolute Loyalität der Schweizer Behörden zum Finanzplatz ist notorisch", schreibt der Historiker Peter Hablützel. Ein Gespräch über eine Politik, die die Grossbankenproblematik auf unterer Verwaltungsstufe lösen liess. (...). Interview mit Peter Hablützel Patrick Sandri Illustration. Kaspar Surber. WOZ. Donnerstag, 4.3.2010
25.02.2010 Schweiz
Bankgeheimnis
CS Credit Suisse
Personen
Adrian Riklin
Finanzplatz Schweiz
Jubel hinter der Bühne. Finanzplatz. Das Bankgeheimnis wird gelüftet, die Geheimniskrämerei bliebt. Diese Diskretion dient immer nur den Gleichen. Ihr verhaltenes Lachen in diesem Februar ist so krisensicher, wie die massgeschneiderten Produkte, die sie verkaufen. Die Rede ist von Männern, die an der Spitze von Finanzunternehmen stehen und zur Krise fulminante Jahresgewinne vorlegen. Brady W. Dougan, CEO der Crédit Suisse: 6,7 Milliarden Franken Reingewinn, 44 Milliarden Franken neue Kundengelder. Martin Senn von der Zürich Financial Services Group: Reingewinn 3,5 Milliarden Franken. (...). Adrian Riklin. WOZ. Donnerstag, 25.2.2010
29.10.2009 TI Kanton
Finanzkrise
Personen
Gian Trepp
Finanzplatz Schweiz
Panik in Lugano. Steuerstreit. Nach dem Angriff auf den Finanzplatz Tessin ruft der Tessiner Bankenverband nach Vergeltung. Aber das Tessin braucht eine neue Finanzplatzstrategie, keinen Wirtschaftskrieg mit Italien. "Tut was, es gilt ernst, Capisci. Wir erwarten mehr von Bern". Diese Forderung deponierten Spitzenvertreter der Associazione bancaria ticinese (ABT) letzte Woche bei Finanzminister Hans-Rudolf Merz. (...). Mit Foto. Gian Trepp. WOZ. Donnerstag, 29.10.2009
21.06.2007 Schweiz
Kapitalismus
Personen
Work
Oliver Fahrni
Finanzplatz Schweiz
Hedge-Funds
Volltext

Regulierung, Transparenz, Aufsicht. Wie können die Gewerkschaften dem Finanzkapitalismus entgegentreten? Das Industriekonzept 2020 der Unia liefert Antworten. Mitautor Oliver Fahrni erklärt die Dreifachstrategie. Swissmem-Präsident Johann Schneider-Ammann ruft zu seinem Industrietag, der auch schon mal als „Landsgemeinde gegen die ausländischen Finanzhaie“ betitelt wurde. Als Redner hat er, unter andern, Josef Ackermann von der Deutschen Bank und Bundesrat Christoph Blocher geladen. Ausgerechnet! Blocher ist jener Mann, der mit dem Finanzspekulanten Martin Ebner etwa die Alusuisse filetiert und verscherbelt hatte. (...). Oliver Fahrni.

Work, 21.6.2007.
Personen > Fahrni Oliver. Kapitalismus. Hedge-Funds. 21.6.2007.doc.

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01.01.1978 Schweiz
Bibliothek Schaffer

Finanzplatz Schweiz
Finanzplatz Schweiz und Dritte Welt. 184 Seiten. Z-Verlag, Basel. 1. Auflage 1978
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