Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 125

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
04.10.2019 Schweiz
FDP
Initiativen Schweiz
Personen
Vorwärts
Florian Sieber
FCB
Konzernverantwortungs-Initiative
Volltext
Blockade im Stöckli. Im Ständerat sollte diskutiert werden, ob Schweizer Konzerne für Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung im Ausland haftbar gemacht werden sollen. Der Ratsrechten kam der Zeitpunkt der Debatte aber ungelegen. Der freisinnige Ständerat Ruedi Noser ist einer, der sich sein Unternehmertum besonders gross auf die Fahne schreibt. Besonders jetzt im Wahlkampf. Sich selber beschreibt Noser auf seiner Homepage als „erfahrenen Macher“, der für „pragmatische Lösungen ohne Scheuklappen“ stände. Jetzt ist Noser aber selber in die Ideologiefalle getappt: Eine Initiative, die Unternehmen an die Leine nehmen will, die international Menschenrechte brechen und die Umwelt zerstören, beschreibt der Ständerat als „Extremforderungen“. Partei des grünen Mäntelchens. Konkret zielen die „Extremforderungen“ der Konzernverantwortungsinitiative darauf, dass Schweizer Unternehmen und deren Tochtergesellschaften in Fällen von Menschenrechtsverletzungen (wie Kinderarbeit, der Vergiftung von Angestellten durch Pestizide) sowie Verschmutzung und Zerstörung von Natur auch juristisch belangt werden können. Es war also klar, dass Noser gegen die Initiative kämpfen würde, wenn sie in seiner Kammer besprochen wird. Nun ist ihm aber ein Streich gelungen, der nicht nur mit dem Kampf gegen die Haftbarmachung von skrupellosen Konzernen, sondern vor allem auch mit den Wahlen zu tun haben wird. Die Freisinnigen üben sich in den letzten Wochen - mässig erfolgreich - darin, sich ein grünes Image zu verpassen. (…). Florian Sieber. Vorwärts, 4.10.2019.
Personen > Sieber Florian. Konzernverantwortungs-Initiative. Vorwaerts, 2019-10-04.
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27.09.2019 Schweiz
Arbeitszeit
FDP
Personen
Work
Clemens Studer
Arbeitszeitverlängerung
Volltext
Arbeitszeiterfassung & Arbeitnehmendenschutz: FDP-Angriff abgewehrt. Der Ständerat beerdigt einen Vorstoss, der die Arbeitszeiterfassung radikal aufweichen wollte. Doch der nächste Angriff auf die Gesundheit der Arbeitnehmenden rollt bereits. Die neuste Gesundheitsbefragung des Bundesamtes für Statistik zeigt Erschreckendes: Mehr als jede fünfte Person steht während der Arbeit „meistens oder immer» unter Stress. Noch 2012 waren es erst 18 Prozent. Sogar für 27,1 Prozent ist der Stress bereits im „kritischen Bereich“ angelangt (Work berichtete www.rebrand.lyjworkstress). Trotzdem wollen rechte Parteien und Wirtschaftsverbände den Arbeitnehmendenschutz weiter aufweichen. Jetzt ist immerhin der erste der beiden aktuellsten Angriffe am Widerstand von Gewerkschaften und von Arbeitsmedizinerinnen und Arbeitsmedizinern gescheitert. Eine parlamentarische Initiative der früheren FDP-Ständerätin Karin Keller-Sutter - heute Justizministerin - wollte für weitere Teile der Arbeitnehmenden die Arbeitszeiterfassung abschaffen. Dieses Geschäft hat der Ständerat in der laufenden, Session endlich beerdigt, 67-Stunden-Woche. Weiter auf der Traktandenliste steht allerdings ein gesundheitsgefährdender Vorstoss des abtretenden Luzerner CVP-Ständerats Konrad Graber. In der aktuellsten Formulierung will dieser für einen Drittel der Arbeitnehmenden die wöchentliche Höchstarbeitszeit abschaffen. 67-Stunden-Arbeitstage erlauben, das Sonntags-Arbeitsverbot noch mehr aufweichen und die 67-Stunden-Woche einführen. (…).
Clemens Studer.
Work, 27.9.2019.
Personen > Studer Clemens. Arbeitszeiterfassung. Work, 2019-09-27.
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16.08.2018 Schweiz
FDP
Personen
WOZ
Sarah Schmalz
Kaspar Surber
EU
Flankiierende Massnahmen
Volltext
Streit ums Rahmenabkommen. Der Freisinn in der Abseitsfalle. Eine ideologische Kehrtwende der freisinnigen Bundesräte führte zum vorläufigen Ende der Verhandlungen um ein Rahmenabkommen. Die Chronologie einer Eskalation. Es war ein Abend fern der grossen Politagenda. Am 12. Juni lud Entwicklung Schweiz, der Branchenverband der Generalbauunternehmer, ins Hotel Bellevue in Bern. Ignazio Cassis sprach zum Stand der Verhandlungen über ein Rahmenabkommen mit der EU. Nur ein Bundeshauskorrespondent von Radio SRF leistete seinen Dienst. Er horchte auf, als der Aussenminister plötzlich von „kreativen Wegen“ bei den flankierenden Massnahmen sprach. Die Voranmeldefrist von ausländischen Firmen könne beispielsweise verkürzt werden. Auf Nachfrage bestätigte Cassis die Aussagen auf Band. Der Radiobeitrag am nächsten Tag war gerade einmal drei Minuten kurz. Doch das Interview war das folgenreichste im laufenden Jahr. Seither orakelt man in Bundesbern: War es Taktik oder ein Versehen? Sprach Cassis, oder sprach es mit ihm? Seine Stellungnahme bedeutete auf alle Fälle den Anfang vom Ende eines Rahmenabkommens zwischen der Schweiz und der EU. Um die Tragweite seiner Aussagen zu verstehen, muss man fast zwanzig Jahre zurückgehen: Im Jahr 2000 wurde im Abkommen über die Personenfreizügigkeit das Prinzip der Nichtdiskriminierung festgeschrieben. ArbeitnehmerInnen aus der Schweiz und der EU waren gleichberechtigt, (…). Kaspar Surber, Sarah Schmalz.
WOZ 16.8.2018.
Personen > Surber Kaspar. Flankierende Massnahmen. WOZ, 2018-08-16.
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29.06.2018 Schweiz
FDP
Personen
Work
Ralph Hug
EU
FDP
Volltext
Aussenminister besorgt das Geschäft der Rechten: Das Cassis-Prinzip. FDP-Bundesrat Ignazio Cassis will der Musterknabe sein, der es mit allen kann. Doch im Bundesrat ist er der Rechten immer zu Diensten. Er mimt den Mann, der frischen Mutes ist und fröhlich alles anders macht. Vor der Basler Handelskammer verkündete Cassis kürzlich das Motto seiner Europapolitik: „Einstehen, vorwärts, marsch!“ Fragt sich nur, wohin. Wenn er die flankierenden Massnahmen und den Lohnschutz anzweifelt, fällt die Antwort leicht: nach rechts. Cassis findet, man könne die Anmeldefrist für entsandte Arbeitnehmende problemlos von acht auf vier Tage verkürzen. Unter Mithilfe einer App. Das sagte er Mitte Juni in einem Interview mit Radio SRF. Unbedarft oder absichtlich? Damit desavouiert er nicht nur den Bundesrat, der den Lohnschutz als «rote Linie» in den Verhandlungen mit der EU deklariert hat. Cassis entlarvt sich auch als unbedarft. Jeder Praktiker weiss, dass verkürzte Anmeldefristen die Lohnkontrollen unterlaufen. Bis ein Prüfer auftaucht, sind die Firmen schon wieder weg. Eine Einladung für Lohndumper. Und das ausgerechnet im europäischen Eldorado für Entsende-Büez. In keinem anderen Land sind so viele ausländische Handwerker und Firmen tätig wie bei uns. Sie setzen laut Gewerkschaftsbunds-Chefökonom ¬Daniel Lampart schon zwei Milliarden Franken im Jahr um. Doch womöglich war Cassis Ausfall gar nicht unbedarft, sondern gezielt platziert. Insider sehen eine FDP-Achse am Werk, in die Cassis eingebettet ist. Sie reicht von (…). Ralph Hug.
Work online, 29.6.2018.
Personen > Hug Ralph. FDP. EU. Work online, 2018-06-29.
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14.09.2017 Schweiz
FDP
Personen
Work
Patricia D Incau
Oliver Fahrni
Marie-Josée Kuhn
Redaktion
Volltext
Freunde der FDP. „Zürcher Banker sind wieder wer!“ Das vermeldet der „Blick“. Die News hinter dem Juchzer: Der Finanzplatz an der Limmat rangiert wieder in den Top Ten der wichtigsten Finanzplätze. Seinen neuerlichen Aufstieg verdanke der Paradeplatz auch seiner Bedeutung als sicherer Platz. Als sicherer Hafen für allerlei Gelder. Immer noch – und obwohl das Steuerhinterziehungsgeheimnis offiziell längst abgedankt hat. Sicher sind die Zürcher Banken aber auch vor der Politik. 2008 retteten wir Steuerzahlende die crashende UBS mit 60 Milliarden Franken. Nach dieser staatlichen Rettungsaktion versprachen alle Parteien, sie würden die Grossbanken nun an die kurze Leine nehmen. Rein gar nichts davon sei geschehen, schreibt Peter Bodenmann, Work-Autor und Briger Hotelier, in seiner Analyse zur wirtschaftlichen Lage der Schweiz zum Bericht Bodenmann : „Noch immer haftet der Staat für UBS, Credit Suisse & Co. Der Skandal: Sie zahlen keinen müden Rappen für diese staatliche Vollkaskogarantie.“ UBS-Chef Sergio Ermotti räumte 2016 13,7 Millionen Franken Boni und Lohn ab. Dies, obwohl der Reingewinn seiner Bank in diesem Jahr um fast die Hälfte zurückging. Auch Ermotti ist eben wer. (…). In eigener Sache. Seit Jahren prägt Oliver Fahrni Work mit seinen profunden Analysen und Geschichten, mit knusprigen Reportagen, saftigen Portraits und bissigen Kommentaren. Nun geht er in Pension. Das Schöne daran ist: Oliver Fahrni wird uns als Autor weiterhin erhalten bleiben. Gleichzeitig begrüssen wir Patricia D’Incau als neue Redaktorin und Digital-Verantwortliche an Bord. In dieser Ausgabe berichtet sie unter anderem über das drohende Aus für die Gartenbauschule in Hünibach BE. Marie-Josée Kuhn.
Work online, 14.9.2017.
Personen > Kuhn Marie-Josée. FDP. UBS. Work online, 2017-09-14.
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05.09.2017 Schweiz
FDP
Personen
SGB
Doris Bianchi
AHV-Revision
Finanzen
Volltext
Kein Diktat der leeren Kassen bei der AHV! Das dreckige Spiel von FDP und SVP: Erst aushungern, dann aushöhlen. Mein früherer Nachbar Giovanni musste Ende der 1990er-Jahre wegen Rückenschmerzen seinen Job als Pneumonteur aufgeben. Die IV gewährte ihm eine halbe Rente. Weil er Zeitungen austrug, kam er einigermassen über die Runden. Dramatische IV-Rentenkürzung. 2012 wurde Giovanni von der IV-Stelle aufgeboten: Unter dem Titel „eingliederungsorientierte Rentenrevision" überprüfte die IV seinen Rentenanspruch nochmals. Nun befand sie, dass seine Schmerzen überwindbar seien. Obwohl sich an seinem Gesundheitszustand nichts geändert und er keinerlei Aussicht auf eine Erhöhung des Arbeitspensums hatte, kürzte die IV Giovannis laufende Rente um die Hälfte. Seither kämpft Giovanni ums finanzielle Überleben. Er musste Ergänzungsleistungen beantragen. Solch dramatische Rentenkürzungen sind die Folge der Sparmassnahmen bei der IV. Erinnern wir uns: Die IV rutschte Mitte der 90er-Jahre in die Schulden. FDP und SVP lehnten im Parlament die nötige Erhöhung der Lohnbeiträge für die IV oder eine solide Zusatzfinanzierung stets ab. Und dies bewusst. Ihr Ziel ist ein Diktat der leeren Kassen: Es braucht ein Defizit, das als anstössig gilt, um den Sozialstaat auszuhöhlen. So wie es bereits Margret Thatcher predigte. Bei der IV ist diese Taktik des Sozialabbaus leider aufgegangen. FDP und SVP wollen die AHV in die Schuldenwirtschaft treiben. Nun versuchen sie das gleiche dreckige Spiel bei der AHV. (…). Doris Bianchi.
SGB, 5.9.2017.
Personen > Bianchi Doris. AHV. Finanzen. FDP. SGB, 2017-09-05.
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21.05.2015 Schweiz
CVP
FdP
Personen
Work
Niklaus Ramseyer
Erbschaftssteuer
Volltext
Niemand will unter 50 Mio. gehen. Die Gegner einer nationalen Erbschaftssteuer behaupten, diese würde mittelständische Familienbetriebe „ausbluten“. Ein Ammenmärchen. Wenn es um die Volksinitiative „Millionenerbschaften besteuern für unsere AHV“ geht, die am 14. Juni vors Volk kommt, schlägt der Berner Oberländer SVP-Nationalrat Albert Rösti keine politischen Haken: Natürlich sei er „klar gegen dieses Volksbegehren“, sagt er. Sollte es aber durchkommen, werde er sich bei der Umsetzung im Rat für einen Freibetrag bei Familienbetrieben von 50 Millionen Franken einsetzen. Rösti sagt: „Das brauchte es mindestens.“ Der Luzerner CVP-Vertreter Leo Müller meint ebenfalls: „Der Freibetrag müsste möglichst hoch sein.“ Und der freisinnige Nationalrat Andrea Caroni (AR) sagt: „Tendenziell eher drüber als drunter.“ Wörtlich steht dazu im Initiativtext, dass für „Unternehmen und Landwirtschaftsbetriebe bei der Besteuerung besondere Ermässigungen“ gelten sollen. Dies, „damit ihr Weiterbestand nicht gefährdet wird und die Arbeitsplätze erhalten bleiben“. Konkret halten die Initianten in den Erläuterungen des Bundesrates (Bundesbüchlein) fest: „Das Parlament wird die Modalitäten festlegen, etwa einen Freibetrag von 50 Millionen Franken, mit dem die meisten kleinen und mittleren Betriebe steuerfrei an die nächste Generation übertragen werden können.“ Die meisten KMU wären so gar nicht von der nationalen Erbschaftssteuer betroffen. Bauernbetriebe sowieso nicht. (…). Niklaus Ramseyer.
Work online, 21.5.2015.
Personen > Ramseyer Niklaus. Erbschaftssteuer. Work online, 21.5.2015.
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18.05.2015 Schweiz
FdP
Personen
SGB
Dore Heim
Bundespersonal
Lohnkürzungen
Volltext
Perfide bürgerliche Strategie gegen das Bundespersonal. Seit Monaten wird gegen die Bundesverwaltung geschossen - in den Medien und von bürgerlichen Parteien: Stellenzuwachs und Lohnentwicklung seien skandalös, die Verwaltung blähe sich auf Kosten der Privatwirtschaft auf und müsse nun endlich zurückgestutzt werden. Und dazu reiht sich nun Vorschlag an Vorschlag. Ein bürgerlicher Schulterschluss fordert drastische Kürzungen beim Bundespersonal. Sekundiert wird dies durch Vorstösse im Parlament. Gefordert werden eine Ausgabenwachstumsbremse, eine jährlich wiederkehrende Kürzung der Ausgaben um 1,5 Mrd. Franken, eine Plafonierung der gesamten Ausgaben auf 66 Mrd. Franken oder eine Plafonierung der Personalausgaben auf dem Niveau von 2014 bis ins Jahr 2019. Argumentiert wird mit verschlechterten Wirtschaftsprognosen und dem schädlich starken Franken. Völlig ungerührt zeigen sich Bürgerliche und Medien von der Tatsache, dass die Schweiz mit 33.5 Prozent eine ausserordentlich tiefe Staatsquote aufweist. Denn der eigentliche Grund für die orchestrierte Empörung liegt ja auch woanders, nämlich in langjährig verfolgten Plänen zu weiteren Steuersenkungen für Unternehmen. Seit Februar ist bekannt, dass die Unternehmenssteuerreform II zu massivem Einnahmeverlust beim Bund führt und doch soll der Bundesrat für die Umsetzung der Unternehmenssteuerreform III zur Entschädigung der Kantone noch 1 Mrd. Franken jährlich freischaufeln. (…). Dore Heim.
SGB, 18.5.2015.
Personen > Heim Dore. Bundespersonal. Lohnkürzungen. SGB, 18.5.2015.
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06.05.2015 Schweiz
FdP
Personen
SGB
Daniel Lampart
Bundespersonal
Sparmassnahmen
Volltext
KAP: Bürgerliche Hardliner erleiden Schiffbruch. Mit Erleichterung hat der SGB davon Kenntnis genommen, dass jene bürgerlichen Hardliner, die heute einen eigentlichen Kahlschlag gegen das Bundespersonal initiierten, Schiffbruch erlitten haben. Ein bürgerlicher Schulterschluss von FdP, SVP und einer Minderheit der CVP war dreist genug, dem Bund für 2016 eine Sparübung vorzuschreiben, die sage und schreibe zu einer Kürzung des Stellenaufwands von fast 40% (!) geführt hätte. Eine einsichtige Mehrheit der grossen Kammer hat heute eine eigentliche Harakiri-Politik verhindert, die über die betroffenen Bundesangestellten hinaus gravierende Folgen gehabt hätte. Ebenso begrüsst der SGB als weiteren Lichtpunkt in einer insgesamt durch blinde Sparwut gekennzeichneten Debatte, dass die grosse Kammer es abgelehnt hat, die Verzinsung der IV-Schuld bei der AHV zu halbieren. Diese Verzinsung wurde in einem Vertrag zwischen dem AHV-Fonds und dem Bund so geregelt. Verträge müssen verbindlich sein. Der Halbierungsantrag war auch finanzpolitisch nicht nachvollziehbar gewesen. Die AHV braucht das Geld - auch weil wegen den tiefen oder negativen Zinsen weniger Anlageerträge möglich sind. Der Bund profitiert hingegen von Negativzinsen. Er erhält sogar Geld, wenn er sich verschuldet. Daniel Lampart
SGB, 6.5.2015.
SGB > Bundespersonal. Sparmassnahmen. SGB, 06.05.2015.
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03.10.2014 Schweiz
FdP
Gesundheitsschutz
Personen
SVP
Michael Stötzel
Asbest
Volltext
Keine vernünftigen Verjährungsfristen und keine Genugtuung. SVP und FDP verhöhnen Asbestopfer. Der Vorschlag des Bundesrats zum neuen Verjährungsrecht hilft kaum einem Asbestopfer. Doch SVP und FdP geht auch das noch zu weit. Der Nationalrat hat entschieden: Die Asbestopfer und ihre Angehörigen erhalten weiterhin keine Erleichterung. Und die Firmen, die mit Giftstoffen arbeiten liessen, werden für die Folgen weiterhin nicht zur Verantwortung gezogen. Das sind die Konsequenzen des neuen Verjährungsrechtes, das die grosse Kammer am 25. September als Erstrat beschlossen hat. Zwar soll die Verjährungsfrist für Asbestopfer von heute zehn auf zwanzig Jahre verlängert werden. Doch das bringt den Betroffenen praktisch nichts. Die tödlichen Asbesterkrankungen brechen nämlich erst 15 bis 45 Jahre nach dem Kontakt mit der Faser aus. Das dürfte auch jenen Nationalrätinnen und Nationalräten von SVP und FdP bekannt sein, die dieser 20-Jahre-Regelung zustimmt haben. Ebenfalls bekannt ist, dass Bundesrat und Parlament die dringliche Revision des Haftungs- und Verjährungsrechtes während Jahren vor sich herschoben. Der kurzzeitige SVP-Justizminister Christoph Blocher erklärte schlicht das ganze Unternehmen für überflüssig. Verständlich ist das nur aus reiner Unternehmeroptik. Denn schliesslich geht es um die brisante Frage, ob und wie lange die asbestverarbeitende Industrie für schwerstes menschliches Leid, das sie angerichtet hat, belangt werden könne. (…). Michael Stötzel.
Work, 3.10.2014.
Personen > Stötzel Michael. Asbest. SVP, FdP. Work, 3.10.2014.
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19.09.2014 Schweiz
FdP
Personen
Work
Oliver Fahrni
Demagogie
FdP
Volltext
Gemeiner Freisinn. Juso-Präsident Fabian Molina irrt, wenn er Johann Schneider-Ammann einen „Mogel-Bundesrat“ nennt. Alles, was man dem Wirtschaftsminister vorwerfen könnte, ist die Naivität, eine Wahrheit ausgesprochen zu haben: Reiche und Firmen unternehmen in diesem Land alles, aber wirklich alles, um möglichst keine Steuern zu bezahlen. Und sie halten die „Steueroptimierung“, wie Schneider-Ammann, auch noch für ihr gutes Recht. Sogar für ihre Pflicht. Sagt Magdalena Martullo-Blocher, die Tochter ihres Milliardär-Vaters Christoph. Die Steueroptimierer haben sich längst aus dieser Gesellschaft verabschiedet. Steuern sollen jene zahlen, die einen Lohnausweis haben. Und die höchstens ihre Kaufkraft optimieren können, indem sie über die Grenze zum Superdiscounter fahren. Neuerdings nennt die FdP ihre Steueroptimierung und das gleichzeitige Abzocken des Staates „Gemeinsinn“: „Wir stehen für den Zusammenhalt von Gesellschaft, Wirtschaft und Politik“, behauptet die Partei auf seitenfüllenden Inseraten für den Wahlkampf 2015. Der Wahrheitsgehalt dieses Satzes bewegt sich auf der Höhe einer Aussage wie: „Krieg ist Frieden“. (…).
Oliver Fahrni.
Work, 2014-09-19.
Personen > Fahrni Oliver. FdP. Demagogie. Work, 2014-09-19.
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08.05.2014 Schweiz
FdP
Personen
Work
Marie-Josée Kuhn
Faschismus
FdP Schweiz
Volltext
Wer bremst die FdP? Die FdP wirbt mit einem ganzseitigen Inserat in der Sonntagspresse gegen die Mindestlohninitiative der Gewerkschaften. Darauf zeigt sie einen Unia-Mann als hässliche Fratze, dunkelhäutig, schwitzend und bösartig. Mit Hakennase, kurzum, der Fremde (Bedrohliche), der die Schweiz durch den Fleischwolf dreht. Typ Araber oder Jude. Jedenfalls mit eindeutig antisemitischen Stereotypen des „Juden-Bolschewismus“. Historiker wie etwa der Lausanner Geschichtsprofessor Hans Ulrich Jost oder der Basler Rassismusforscher Erik Petry sind entsetzt. Ihr Urteil ist eindeutig: So etwas geht überhaupt nicht! Work deckt auf: So zeichnete einst auch das nationalsozialistische Hetzblatt „Der Stürmer“. Der Work-Artikel schlägt Wellen. Die „Basler Zeitung“ doppelt nach. Jetzt schaltet sich auch Martine Brunschwig Graf ein, die Präsidentin der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus. Sie ist selber Freisinnige und pfeift ihre Partei zurück. Es steht in allen Medien. Und wie reagiert die FdP-Spitze jetzt auf diesen Rüffel? Parteichef Philipp („18 Prozent“) Müller findet die Kritik „unsinnig“ und die Karikatur nach wie vor „lustig“. Dreister noch sein Generalsekretär Stefan Brupbacher: „Ich weiss nicht, was antisemitisch ist“, gibt der 46jährige Jurist Work zu Protokoll. (…). Marie-Josée Kuhn. Editorial Work, 8.5.2014.
Work online,8.5.2014.
Personen > Kuhn Marie-Josée. FdP. Faschismus. Work online, 8.5.2014.
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08.05.2014 Schweiz
FdP
Personen
Work
Marco Geissbühler
Faschismus
FdP Schweiz
Rassismus
Volltext
Sind der FdP die Sicherungen durchgebrannt? Work brachte es an den Tag: Die FdP kämpft mit einem antisemitischen Inserat gegen die Mindestlohninitiative. Und stellt sich trotz Rüffel dreist dumm. Hässlich grinst er. Gemein seine Augen. Schwitzend dreht er am Fleischwolf. Der Unia-Mann, wie ihn die FdP sieht: Hakennase, grosse Ohren und dunkle Hautfarbe. In ihrem ganzseitigen Inserat gegen die Mindestlohninitiative bedient sich die FdP antisemitischer Bildsprache. Das kritisieren Historiker scharf. Work deckte auf: So hat auch das nationalsozialistische Wochenblatt „Der Stürmer“ gezeichnet. Der Work-Artikel schlug Wellen. Die „Basler Zeitung“ doppelte nach. Und die Eidgenössische Kommission gegen Rassismus griff ein. Deren Präsidentin Martine Brunschwig Graf, ebenfalls FdP-Mitglied, hat ihre Partei nun zurückgepfiffen. Begründung: Das Inserat „enthält Elemente, die man als judenfeindlich interpretieren kann“. FdP-Präsident Philipp Müller gab persönlich grünes Licht für das Sujet. Wie reagiert er auf diesen Rassismus-Rüffel aus den eigenen Reihen? Gegenüber der „Basler Zeitung“ bezeichnet er den Hakennasen-Mann mit der dunklen Haut als „eine lustige Karikatur“. (…). Marco Geissbühler.
Work online, 8.5.2014.
Personen > Geissbühler Marco. FdP. Faschismus. Work, 8.5.2014.
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30.04.2014 Schweiz
FdP
Personen
Work
Oliver Fahrni
Demagogie
FdP Schweiz
Mindestlohn-Initiative
Volltext
So verzweifelt ist die Partei: FdP macht auf „Der Stürmer“. Die FdP-Karikatur (links) spielt mit antisemitischen Motiven: Dunkle Haut und Hakennase. So zeichnete auch das Nazi-Wochenblatt „Der Stürmer“. In ganzseitigen Inseraten gegen die Mindestlohninitiative zeigt der Freisinn einen Unia-Mann (linker Teil des obigen Bildes) als hässliche Fratze, dunkelhäutig, schwitzend und bösartig. Natürlich mit Hakennase. Kurzum: Der Fremde (der Bedrohliche), der die Schweiz durch den Fleischwolf dreht. Typ „Araber“ oder „Jude“. Für Erik Petry vom Zentrum für jüdische Studien an der Uni Basel ist der Fall klar: „Die Zeichnung spielt mit Motiven aus dem Antisemitismus. So hat auch der Zeichner der deutschen antisemitischen Zeitung ‚Der Stürmer‘ gezeichnet.“ Dieses Inserat hat die Parteileitung abgesegnet, teilt die FdP auf Anfrage mit. (…).Oliver Fahrni.
Work online, 30.4.2014.
Personen > Fahrni Oliver. FdP. Demagogie. Work, 30.4.2014.
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03.04.2014 Schweiz
FdP
Frauen
Personen
Work
Marco Geissbühler
Frauenlöhne
Mindestlöhne
Volltext

„Unerhört, was Herr Bigler sagt!“ Gewerbler-Chef Bigler rechtfertigt Frauen-Tiefstlöhne. Mit dem frauenfeindlichen Begriff: „Zweitverdiener“. Wer Vollzeit arbeitet, soll vom Lohn leben können. Das will die Mindestlohninitiative der Gewerkschaften, über die wir am 18. Mai abstimmen. Sie fordert mindestens 4000 Franken im Monat und mindestens 22 Franken pro Stunde. Die Initiative wirkt schon jetzt: Immer mehr Unternehmen erhöhen ihre Tieflöhne. Die Billigdiscounter Lidl und Aldi, der Schuhkonzern Bata - und nun auch noch die Kleiderkette H&M. Für Unia-Co-Präsidentin Vania Alleva ist das eine Erfolgsstory. Doch der oberste Gewerbler der Schweiz sieht rot. Mit allen Mitteln kämpft Direktor Hans-Ulrich Bigler gegen Mindestlöhne. Neuerdings sogar mit Machosprüchen aus der Mottenkiste. In einem Interview mit der Gratiszeitung „20 Minuten“ rechtfertigte er Tiefstlöhne so: „Vielfach sind es Zweitverdiener, die so wenig verdienen.“ Zweitverdiener? (…).erdienerin, versteht sich! Marco Geissbühler.

Work online, 3.4.2014.

Personen > Geissbühler Marco. Hans-Ulrich Bigler, FdP. Work. 2014-04-03.

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08.11.2013 Zürich
Bahnhof Zürich
FdP
Löhne
Personen
Vorwärts
Siro Torresan
Bahnhof
Lohndumping
Lohnnachzahlung
SVP
Volltext

700‘000 Lohnnachzahlung! Dank dem erfolgreichen Einsatz der Gewerkschaft Unia wurde ein extrem krasser Fall von Lohndumping auf der SBB-Baustelle in Zürich aufgedeckt. Die verantwortliche Firma wurde gezwungen, eine Lohnnachzahlung zu leisten. Doch wer trägt die politische Verantwortung für diesen Skandal? Die Fakten sind bekannt: Die Firma AB Brandschutz AG aus Winterthur muss eine Lohnnachzahlung in der Höhe von 700‘000 Franken leisten. Diese Summe dient dazu, die korrekten Löhne nachzuzahlen. Dieses beeindruckende Resultat wurde nach einem mehrtätigen Streik erkämpft. Die Gewerkschaft Unia hatte Mitte Oktober aufgedeckt, dass auf der SBB-Baustelle „Durchgangsbahnhof Löwenstrasse“ in Zürich eine Gruppe von polnischen Scheinselbständigen über 60 Stunden die Woche für einen Monatslohn von nur 3000 Franken arbeitete, sprich zu Dumpinglöhnen von 5 bis 11 Euro die Stunde. Ein unwissender Amtschef? (...).
Siro Torresan.

Vorwärts, 8.11.2013.
Vorwärts > Bahnhof Zürich. Lohndumping. FdP. Vorwärts. 2013-11-08.

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31.10.2013 Schweiz
FdP
Personen
SVP
Work
Oliver Fahrni
Abzockerei
Ausbeutung
Volltext

Panik in der Chefetage. Die Angst hat die Seite gewechselt. Jetzt sind die Abzocker panisch. Wo sind sie? Wo hat sich Daniel Vasella verkrochen, der beim Pharmamulti Novartis fast eine halbe Milliarde Franken Lohn und Boni abgezockt hat und heute noch immer 3000 Franken pro Stunde kassiert? Wo ist Brady Dougan, CEO des Credit Suisse, der jedes Jahr so viel verdient wie seine Büroangestellte in 191 Arbeitsjahren? Wo ist Marcel Ospel, der 150facher Millionär wurde, indem er die UBS an den Rand der Pleite führte? Ospel hat doch die „unfähigen Politiker“ und das Volk immer wieder gerne abgekanzelt. Und SVP-Führer Blocher gar in den Bundesrat gehievt (siehe „Das SVP-Milliardärskartell“). Heute schweigt Ospel. Wo sind bloss all die Abzocker geblieben? Wo versteckt sich der von Swiss Life fürstlich entlöhnte Rolf Dörig, der uns bis 70 arbeiten lassen will? Wo ist Andrea Orcel von der UBS in Deckung gegangen? Er hatte 26 Millionen Franken Antrittsgeld kassiert. Dafür müsste eine Normalverdienerin 385 Jahre arbeiten. Wo kaschiert sich Rolf Soiron, der Strippenzieher bei Holcim, Lonza und bei der Bank am Bellevue, bei Economieuisse und Avenir Suisse? (...).
Oliver Fahrni.

Work online, 31.10.2013.
Personen > Fahrni Oliver. Abzockerei. Work 2013-10-31.

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23.08.2013 Genf
FdP
Personen
Work
Oliver Fahrni
Jean Ziegler
Diskriminierung
Verleumdung
Volltext

Work-Redaktor Oliver Fahrni über den Work-Kolumnisten Jean Ziegler, der die Schweiz liebt. Die ihn gerade wieder zum Landesverräter stempelt. „Blinder Passagier in einer Luxuskabine“. Jean Ziegler hat ein Leben lang einen hohen Preis für das Recht bezahlt, die Schurken Schurken zu nennen. Sie vergalten es ihm: Die Banker, Diktatoren, Konzernherren, Nahrungsmittelspekulanten überzogen ihn mit Drohungen, Verleumdungen und vernichtenden Prozessen. Vergebens. „Wen interessieren schon die Befindlichkeiten eines Genfer Kleinbürgers?“ fragt Ziegler lachend. Der Kleinbürger ist inzwischen 79 Jahre alt und schreibt ungebrochen weiter, wütet, klagt an, und er tut dies gutgelaunt, „Gopfertekel!: Ich finde es gut, den Gottesdienst zu stören.“ (...). Oliver Fahrni.

Work, 23.8.2013.
Personen > Fahrni Oliver. Ziegler Jean. Verleumdungskampagne. Work. 2013-08-23.

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22.08.2013 Schweiz
Abstimmungen Schweiz
FdP
Grün-liberale Partei
Personen
Work
Oliver Fahrni
FdP
Ladenöffnungszeiten
Volltext

Die Bratwurst-Lüge platzt. Nachtarbeit für immer. Über die Tankstellenshops wollen die Bürgerlichen den Schutz vor der 7 x 24-Stunden-Chrampferei im Gesetz abschaffen. Er habe sie angefleht, es nicht zu tun, erzählt Nationalrat Christian Wasserfallen (FdP). Doch Kathrin Bertschy, Nationalrätin der Grünliberalen, hörte ihn nicht. Sie hat ihre eigene Karriere. Also reichte sie ihre Motion ein: Darin fordert sie einen „fairen Wettbewerb bei den Öffnungszeiten“.Was bitte? Weil die Tankstellenshops, so sagt Bertschy, bald rund um die Uhr alles verkaufen dürfen, sollen sämtliche Läden bis 120 Quadratmeter immer offen haben. Überall. (...).
Oliver Fahrni.

Work online, 22.8.2013.
Personen > Fahrni Oliver. FdP. Ladenöffnungszeiten. Work. 2013-08-22.

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11.04.2013 Schweiz
FdP
Initiativen Schweiz
Personen
WOZ
Andreas Fagetti
Ausbeutung
Mindestlohn-Initiative
Volltext

Kommentar von Andreas Fagetti. Faire Löhne statt Almosen vom Staat. Für die Klientel der Freisinnigen mag Geld nur eine „emotionale»“ Rolle spielen. 400‘000 andere brauchen den Mindestlohn. Ist die Mindestlohninitiative ein linkes Hirngespinst, das die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz gefährdet? Vernichtet sie Arbeitsplätze, wie die einfallslose bürgerliche Gebetsmühle der Bevölkerung wieder mal weismachen möchte? In einer wachstumsorientierten Volkswirtschaft ist das - um FdP-Nationalrat Ruedi Nosers Wortschatz zu benutzen - Bullshit. (...). Andreas Fagetti.

WOZ, 11.4.2013.
Personen > Fagetti Andreas. Mindestlohn-Initiative. WOZ 2013-04-11.

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22.06.2012 LU Kanton
Schweiz
ZH Kanton
Abstimmungen Schweiz
Arbeitszeit
FdP
Personen
Work
Vania Alleva
Michael Stötzel
Ladenöffnungszeiten
Volltext

Ladenöffnungszeiten: Unia-Frau Vania Alleva zur Abstimmungsschlappe der Liberalisierungs-Turbos. Die Leute haben genug von der Zwängerei. Das Abstimmungswochenende hat es gezeigt: Die Leute wollen nicht noch längere Ladenöffnungszeiten. Jetzt fordert Vania Alleva, verantwortlich für den Detailhandel bei der Unia, „endlich einen Gesamtarbeitsvertrag im Verkauf“. Work: Die Unia hat in Zürich und Luzern gleich zweimal gewonnen: Das Volk will keine längeren Ladenöffnungszeiten. Und das auch in Wahlkreisen, die als Hochburgen von FdP und SVP gelten. Hat der Wind gedreht? (...). Michael Stötzel.

Work. Freitag, 22.6.2012.
Unia Schweiz > Ladenöffnungszeiten. Abstimmung. 2012-06-22.doc.

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22.06.2012 Schweiz
CVP
FdP
Grün-liberale Partei
Nationalrat
Personen
SVP
Work
Oliver Fahrni
Chauvinismus
Faschismus
Nationalismus
Rassismus
Volltext

Flüchtlinge - weg, weg, weg! Der Nationalrat hat das Asylrecht in der Schweiz abgeschafft, unter der Führung von Christoph Müller, pardon: Philipp Blocher. Der neue FdP-Präsident Müller ist ein Mann von manisch-repressivem Gemüt. Sein Aufstieg begann mit einer Ausländerraus-Initiative („18-Prozent-Initiative“). Dass einer wie er heute die Freisinnigen anführt und dass ihm Christdemokraten wie Grünliberale nun so eifrig zudienen, dass Blocher keinen Finger mehr rühren muss, zeigt: Dieses Parlament ist sehr weit nach rechts gerutscht. (...). Oliver Fahrni.

Work. Freitag, 22.6.2012.
Personen > Fahrni Oliver. Nationalrat. 22.6.2012.doc.

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22.06.2012 Schweiz
CVP
FdP
Personen
SVP
Work
Hildegard Fässler
Niklaus Ramseyer
Daniel Vischer
Chauvinismus
Faschismus
Flüchtlnge
Nationalismus
Rassismus
Volltext
Bei der Nothilfe-Abstimmung herrscht Total-Verdunkelung. Sie wissen nicht, was sie tun. Eine Umfrage von Work zeigt: Die Befürworter der Nothilfe für Asylsuchende im Nationalrat wissen nicht einmal, wozu sie Ja gesagt haben. Der Zürcher Grüne Daniel Vischer redete in der Asyldebatte Klartext: „Geschätzte Kolleginnen und Kollegen auf der rechten Ratsseite, verlogen an Ihrem Diskurs ist, dass Sie von Lösungen sprechen, die (...). Niklaus Ramseyer.

Work. Freitag, 22.6.2012.
Personen > Ramseyer Niklaus. Nationalrat. 22.6.2012.doc.

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16.12.2011 BS Kanton
Schweiz
Zürich
BaZ
FdP
Personen
SVP
Weltwoche
Work
Alain Berset
Christoph Blocher
Oliver Fahrni
Elisabeth Kopp
Faschismus
Medien
Neoliberalismus
Volltext
Weltwoche

Weckruf. Elisabeth Kopp, 75, ist im Bundeshaus zurück. Nein, nicht als Bundesrätin. Die Grossbürgerin aus dem Bahnhofstrasse Freisinn musste 1989 als Justizministerin zurücktreten. Sie hatte den Wirtschaftsanwalt Hans W.  Kopp, ihren Gatten, vor Ermittlungen gewarnt. Jetzt reiste sie als Kommentatorin des Ostschweizer Lokalsenders „Tele Top“ an die Stätte glanzvolleren Wirkens. So sind die nach unten offenen Karrieren. Salbungsvoll befand Kopp: „Der Ausgang dieser Wahl entspricht genau meinen Wunschvorstellungen.“ Und: Neu-Bundesrat Alain Berset von der SP sei die beste Wahl. Wenn Madame meinen. (...). Oliver Fahrni.

Work. Freitag, 16.12.2011.
Personen > Fahrni Oliver. Christoph Blocher. 2011-12-16.doc.

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15.12.2011 Schweiz
VD Kanton
FdP
Initiativen Schweiz
SP Schweiz
SVP

Erbschaftssteuer
Volltext

Ausserdem. Zuppigers Steuersatz. Kaum eine andere Volksinitiative hat schon kurz nach der Lancierung ein derartiges Echo in den Medien gefunden wie die im vergangenen August von EVP, SP und Grünen getragene Erbschaftssteuerreform-Initiative. Und keine andere hat je zu Vermögensverschiebungen in Milliardenhöhe geführt, bevor sie überhaupt zustande gekommen ist. Angestachelt von Hauseigentümerverband, Economiesuisse, SVP und FdP überschreiben landauf, landab Reiche und Superreiche ihre Einfamilienhäuser und Villen auf die Nachkommen. Der Grund liegt in der Vorwirkungsklausel der Initiative: Wird sie dereinst angenommen, gilt sie ab 1. Januar 2012. (...).
Hans Kissling, Volkswirtschafter, Publizist.

WOZ. Donnerstag, 15.12.2001.
SVP > Erbschaftssteuer. 15.12.2011.doc.

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