Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 73

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03.02.1995 Schweiz
Bundesverwaltung
Föderativverband
Öffentlicher Dienst
Personen
Samuel Koenig
Föderativverband
Stellenabbau
Volltext
Abbau von Bundesarbeitsplätzen vor allem zu Lasten des Berggebietes. Die grossen Brocken kommen erst noch. Der Stellenabbau bei Bund, PTT und SBB von 1991 bis 1994 geht vor allem zu Lasten des Berggebietes. Während gesamtschweizerisch ein Minus von 1,2 Prozent zu verzeichnen ist, werden im Berggebiet 5,3 Prozent aller Bundesarbeitsplätze abgebaut. Während von 1985 bis 1989 lediglich acht Regionen einen Verlust hinnehmen mussten, sind es nun 41 von 54. Ohne Gegenmassnahmen wird sich die Bilanz wegen des massiven Abbaus von Bundesarbeitsplätzen in den nächsten Jahren drastisch verschlechtern. Gehalten haben sich bis letztes Jahr die Bundesarbeitsplätze in den grossen mittelländischen Zentren. Das Bundesamt für Industrie, Gewerbe und Arbeit Biga veröffentlicht seit 1982 eine Übersicht über die räumliche Verteilung der Bundesarbeitsplätze. Diese liegt nun vor für die Jahre 1991 bis 1994. Sie kann jedoch wegen neuer Grundlagen (Personalerhebung des Eidgenössischen Personalamtes) nicht mehr mit den Auswertungen von 1981, 1984 und 1988 verglichen werden. Bundesrat will Regionalpolitik überdenken. 1994 beschäftigte die Eidgenossenschaft im Inland 144‘499 Personen (Voll- und TeiIzeitbeschäftigte). (…).
Samuel Koenig.
Der öffentliche Dienst, 3.2.1995.
Öffentlicher Dienst, Der > Bundesverwaltung. Stellenabbau. OeD. 3.2.1995.
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09.12.1994 Schweiz
Föderativverband
Öffentlicher Dienst
Personen
Ewald Ackermann
Hans-Ueli Ruchti
DV
Stellenabbau
Volltext
Wahlen
Föderativverband: Hans Ueli Ruchti neuer Präsident. Arbeitsplatzvernichtung der öffentlichen Hand stoppen. Die Delegiertenversammlung des Föderativverbandes vom 21. November verlangt einen Stopp der massiven Arbeitsplatzvernichtung bei der öffentlichen Hand. Dazu soll die Arbeitszeit beschäftigungswirksam verkürzt werden. Zum neuen Präsidenten wählten die 103 Delegierten Hans Ueli Ruchti, den Generalsekretär der PTT-Union. Gegen ideologisch verbrämte Attacken auf den Staat, gegen das Kaputtsparen beim öffentlichen Personal, gegen den Abbau, die Deregulierung und Privatisierung der öffentlichen Dienste: Der Föderativverband des Personals öffentlicher Verwaltungen und Betriebe FöV - angeschlossen sind ihm nebst dem VPOD elf weitere Verbände mit total 173‘616 Mitgliedern - kämpft aus einer Position der Defensive. Damit will er die Qualität des „service public“ aufrechterhalten. Einstimmig verlangten die Delegierten in zwei Resolutionen denn auch einen Stopp der massiven Arbeitsplatzvernichtung und die Sicherstellung der öffentlichen Dienstleistungen in „flächendeckender Grundversorgung, in guter Qualität und zu einem angemessenen Preis“. Neues Lohnsystem: eintreten heisst nicht zustimmen. Punkto Totalrevision des Beamtengesetzes kritisierte FöV-Sekretär Rene Bauer den mangelnden Informationsfluss zu den Personalverbänden. Der FöV wolle am Beamtenstatus mit Amtsdauer festhalten. (…).
Ewald Ackermann.
Der öffentliche Dienst, 9.12.1994.
Öffentlicher Dienst, Der > Föderativverband. DV 21.11.1994. OeD, 9.12.1994.
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09.12.1994 Wald
Föderativverband


Arbeitsplatzvernichtung der öffentlichen Hand stoppen. Die DV des Föderativverbandes vom 21. November verlangt einen Stopp der massiven Arbeitsplatzvernichtung bei der öffentlichen Hand. Dazu soll die Arbeitszeit beschäftigungswirksam verkürzt werden. Zum neuen Präsidenten wählten die 103 Delegierten Hans Ueli Ruchti, den Generalsekretär der PTT-Union. Mit Fotos. Ewald Ackermann,. OeD 9.12.1994
11.10.1991 Schweiz
Föderativverband
Öffentlicher Dienst, Der
Personen
Georges Eggenberger
AHV-Renten
Sozialpolitik
Volltext
Am 20. Oktober 1991 wählen wir. Heisser Lohnherbst – laue Wahlen? Die Tages-Anzeiger AG und die Ringier AG schmeissen Gesamtarbeitsverträge weg wie Altpapier, die Uhrenindustrie wehrt sich gegen einen neuen Vertrag und stellt wie viele andere Arbeitgeber, z.B. auch der Kanton Bern, trotz Rekordinflation den Teuerungsausgleich in Frage. Substantielle Verbesserungen der AHV werden verzögert. Machen auch wir Dampf: mit dem Wahlzettel! In der schweizerischen Sozialpolitik und in den Beziehungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern stehen in diesem Herbst einige Zeichen auf Sturm. Rentnerinnen und Rentner, Familien, kleinere und mittlere Lohnverdiener haben nicht genügend Lobby, um politisch kräftig dagegenzuhalten. Und trotzdem bleibt der Wahlkampf eher lau. Wir können das noch ändern! AHV: unwürdig tief. Auf Anfang 1992 werden die AHV- und IV-Renten um 12,5 Prozent erhöht. Die einfache Mindestrente beträgt dann 900 Franken, die Höchstrente 1800 Franken, für Ehepaare steigen die Monatsbeträge auf 1350 (Minimum) bis 2700 Franken (Maximum). Damit wird der Verfassungsauftrag nach existenzsichernden Renten klar nicht erfüllt. Im bittern Gegensatz dazu verhalten sich die Immobilienhaie, Hypozinstreiber und Chefärzte, die sich bei der Kaufkraftsteigerung ihrer Höchsteinkommen keine Zurückhaltung auferlegen. Die AHV/IV-Renten für die tiefen und mittlern Einkommensgruppen sind nach wie vor unwürdig tief. Ich habe deshalb in der zweiten Woche der Herbstsession im Nationalrat dafür gestimmt, dass die Renten bereits bei einer Teuerung von 3 Prozent und nicht erst bei 4 (…). Georges Eggenberger.
OeD, 11.10.1991
Oeffentlicher Dienst, Der > Sozialpolitik. Wahlen. OeD, 1991-10-11.
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10.05.1991 Schweiz
Föderativverband

Mitglieder
Mitgliederbewegung

Föderativverband: 165‘893 Mitglieder. Der Gesamtmitgliederbestand des Föderativverbandes des Personals öffentlicher Verwaltungen und Betriebe, dem auch der VPOD angehört, weist Ende 1990 gegenüber dem Vorjahr 1708 Mitglieder mehr auf, nämlich 165‘893 Mitglieder. Neun Verbände verzeichnen mehr, drei Verbände weniger Mitglieder als vor Jahresfrist. Die Zahl der Aktivmitglieder ist um 708 auf 122‘907 gestiegen.

 

Der öffentliche Dienst, 10.5.1991

03.05.1990 Schweiz
Föderativverband
Hans-Ueli Ruchti

Viel erreicht – viel bleibt zu tun. Der Föderativverband im Jahre 1989. PTT-Union 3.5.1990
22.02.1990 Schweiz
Bundesverwaltung
Föderativverband
SEV-Zeitung

Verwaltungsreform
Volltext
Die Bundesverwaltung. Mehrfach kontrolliert. Die Geschäftsprüfungskommissionen der eidgenössischen Räte haben sich einstimmig für die Schaffung einer eigenen Stelle für Verwaltungskontrolle ausgesprochen. Der Ständerat soll sich bereits in der Märzsession mit einer entsprechenden parlamentarischen Initiative befassen. Das neue Kontrollorgan, das ein modernes und effizientes Instrument sein solle, wird den Parlamentsdiensten angegliedert Es soll im Auftrag der Geschäftsprüfungskommission (GPK) Aufgaben, Zielsetzungen und Wirkungen der Bundesverwaltung analysieren und prüfen. Die parlamentarische VerwaltungskontrollsteIle soll nicht etwa aus Parlamentariern, sondern aus fünf hochkarätigen Experten bestehen, Diesen Spezialisten sollen in bezug auf Akteneinsicht und Auskunftsrecht die gleichen Befugnisse eingeräumt werden wie den Mitgliedern der Geschäftsprüfunqskommission. Zudem können sie (externe) Spezialisten beiziehen. Doppelt genäht hält nicht immer besser! Im Dezember 1989 hat der Bundesrat auf dem Verordnungsweg eine „Dienststelle für Verwaltungskontrolle“ eingeführt. (…).
SEV-Zeitung, 22.2.1990.
SEV-Zeitung > Bundesverwaltung. Verwaltungsreform. SEV-Zeitung, 1990-02-22.
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15.12.1989 Schweiz
Föderativverband
Nachtarbeit

Nachtarbeit
Föderativverband
Zeitzuschlag ab 20 Uhr. Erfolg für Bundespersonal mit Nachtdienst. Der Föderativverband konnte eine Verbesserung für das Bundespersonal mit unregelmässigem Dienst durchsetzen: Der Anspruch auf Zeitzuschlag bei Nachtdienst wird ausgedehnt und erhöht, und zwar auf 1.6.1990. OeD 15.12.1989
15.12.1989 Schweiz
Föderativverband
Personen
Otto Stich
Nachtarbeit
Volltext

Erfolg für Bundespersonal mit Nachtdienst. Zeitzuschlag ab 20 Uhr. Der Föderativverband konnte eine Verbesserung für das Bundespersonal mit unregelmässigem Dienst durchsetzen: Der Anspruch auf Zeitzuschlag bei Nachtdienst wird ausgedehnt und erhöht, und zwar auf 1. Juni 1990. Das Bundespersonal erhält neu für den Dienst zwischen 20 und 24 Uhr einen Zeitzuschlag von 10 Prozent. Der geltende Zeitzuschlag zwischen 24 und 4 Uhr (Frühdienst bis 5 Uhr) wird von 25 auf 30 Prozent erhöht und jener von 40 Prozent auf das 55. Altersjahr vorgezogen (siehe Kasten unten). Dies beschloss der Bundesrat am 11. Dezember 1989. Die Änderung von Beamtenordnungen und Angestelltenordnung tritt auf 1. Juni 1990 (Fahrplanwechsel 90) in Kraft. (...).

Der öffentliche Dienst. Freitag, 15.12.1989.
Föderativverband > Nachtarbeit, Zeitzuschlag. 15.12.1989.doc.

Nachtarbeit. Zeitzuschlag. 16.10.1989.pdf

09.06.1989 Schweiz
Föderativverband
VPOD Bundespersonal

Arbeitszeit
Nachtarbeit
Sonntagsarbeit
Volltext

Bundespersonal. Zeitzuschläge für Nacht- und Sonntagsdienst. Der Föderativverband - dem auch der VPOD angehört - verlangt Verbesserungen für das Bundespersonal mit Nacht- und Sonntagsdienst. Die negativen gesundheitlichen und sozialen Auswirkungen dieser Arbeit, wie sie vorab bei SBB, PTT und Zoll geleistet wird, sollen durch eine schrittweise Anpassung der Zeitzuschläge abgebaut werden. Dem Bundespersonal wird seit 1972 im extremen Nachtdienst ab Mitternacht ein Zeitzuschlag von 25 Prozent angerechnet. Dazu kommt ab 20 Uhr die bescheidene feste Vergütung für Nachtdienst von Fr. 4.80 pro Stunde, aufgeteilt in 40 Prozent Lohnbestandteil und 60 Prozent Aufwandentschädigung. Diese Vergütung soll auf Mitte Jahr der Teuerung angepasst werden. Die lohnabhängige Vergütung für Sonntagsdienst beträgt ein Drittel der auf die Stunde umgerechneten Besoldung. (...).

Der öffentliche Dienst, 9.6.1989.
Föderativverband > Nachtarbeit. Zeitzuschläge. 9.6.1989.doc.

Nachtarbeit. Zeitzuschläge. 9.6.1989.pdf

09.06.1989 Schweiz
Föderativverband
Nachtarbeit

Nachtarbeit
Föderativverband
Zeitzuschläge für nacht- und Sonntagsdienst. Der Föderativverband verlangt Verbesserungen für das Bundespersonal mit Nacht- und Sonntagsdienst. OeD 9.6.1989
04.11.1988 Schweiz
Föderativverband

Arbeitszeit
Ja zur 40-Stunden-Woche. OeD 4.11.1988
04.11.1988 Schweiz
Arbeitszeit
Föderativverband

VPOD Schweiz
Ja zur 40-Stunden-Woche. OeD 4.11.1988
26.10.1988 Schweiz
Föderativverband

Privatisierung
Föderativverband wehrt sich gegen Demontage der Bundesbetriebe. Personal muss Suppe auslöffeln. TW 26.10.1988
22.12.1987 Schweiz
Föderativverband
Regierung Schweiz

Bundespersonal
Teuerungsausgleich
Volltext
Zum Teuerungsausgleich für das Bundespersonal. Korrekt, nicht grosszügig. Der Bundesrat hat bekanntlich beschlossen, dem Bundespersonal ab 1. Januar 1988 eine Teuerungszulage von 2 Prozent auf' den massgebenden Bezügen und den Renten auszurichten. Die Zulage wird in den versicherten Verdienst eingebaut, wofür die einmaligen Beiträge zu entrichten sind. Die Nettolöhne werden zudem durch die höheren wiederkehrenden Beiträge an die Pensionskassen beeinflusst. Dem Beschluss des Bundesrates vom 14. Dezember 1987 gingen Verhandlungen zwischen dem Vorsteher des Eidgenössischen Finanzdepartementes Bundesrat Otto Stich, Eidgenössisches Personalamt, PTT und SBB einerseits und dem Föderativverband andererseits voraus. Dabei galt es, innerhalb der durch den Bundesbeschluss und die Verordnung des Bundesrates - die den Teuerungsausgleich für die Jahre 1985 bis 1988 grundsätzlich regeln gesetzten Grenzen die Teuerung am Anfang des kommenden Jahres zu schätzen. Die seit 1. Januar 1986 unveränderte Teuerungszulage von 24,5 Prozent auf den Grundbesoldungen glich die Teuerung bis zu einem Indexstand von 108,9 Punkten aus. Diese Zulage wird auf 1. Januar 1988 in die Besoldung eingebaut. Der Schnittpunkt für eine Anpassung um 2,5 Prozent liegt bei 111,3 Punkten. Die Teuerung würde mit einer Zulage von 2,5 Prozent bis zu einem Indexstand von 111,6 Punkten ausgeglichen statt 111, I Punkten gemäss Beschluss. Die Verhandlungsdelegation des Föderativverbandes vertrat deshalb die Auffassung, dass angesichts der zu erwartenden Teuerung der nächsten Monate eine Zulage von (…).
Berner Tagwacht, 22.12.1987.
Föderativverband > Teuerungsausgleich. Bundespersonal. TW, 1987-12-22.
Ganzer Text
09.10.1987 BE Kanton
Föderativverband
Personen
Georges Eggenberger
Nationalratswahlen
Volltext
Sozialpolitik nicht den Bremsern überlassen. „Politkrimi“ oder „politisches Schmierentheater“, das waren etwa Ausdrücke, mit denen die parlamentarische Behandlung des flexiblen Altersrücktrittes für das Bundespersonal charakterisiert wurde. Nun, spannend wie ein Krimi war's alleweil, geschmiert wurde auch. Schliesslich setzten sich die Gewerkschaften durch, ihre Vertreter im Nationalrat führten jene fortschrittlichen Kreise an, die sich zu einer genehmigenden Mehrheit zusammenfanden. Bremser mit Methode. Schwamm darüber, weils gelungen ist? Nein, denn genau nach diesem Strickmuster, mit dem die Pensionskassenvorlage sabotiert werden sollte, genau nach diesem Muster versuchen rechtsbürgerliche Kreise seit Jahren jeden sozialpolitischen Fortschritt abzuwürgen. Da sozialpolitische Fragen in Zukunft neben dem Umweltschutz wieder vermehrt im Mittelpunkt stehen werden, lohnt es sich, dieses Lehrstück etwas genauer anzusehen. Es wurde mit Methode verzögert. Das fing bereits in den Jahren 1985 und 1986 an den Seminarien der Finanzkommission der eidgenössischen Räte an, die trotz ausführlicher, transparenter und gründlicher Berechnungen der Verwaltungsexperten einen eigenen Gutachter zuzogen. Das ging weiter in den vorberatenden Kommissionen beider Räte, die zusätzliche Unterlagen usw. verlangten. Kein Trick war zu mies, um ihn nicht zu versuchen, selber derjenige, einfach keine Daten für die Kommissionssitzung frei zu haben. Alles immer mit dem Ziel, den sozialen (…).
Georges Eggenberger.
OeD, 9.10.1987.
Personen > Eggenberger Georges. Nationalratswahlen 1987. OeD, 1987-10-09.
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06.10.1987 Schweiz
Föderativverband
Personen
Georges Eggenberger
Nationalratswahlen
Volltext
Sozialpolitik nicht den Bremsern überlassen. Ein Politkrimi als Lehrstück. Bremst die Bremser, stärkt die fortschrittlichen Kreise! Dies muss bei den Nationalratswahlen besonders für die Sozialpolitik gelten. „Politkrimi“ oder „politisches Schmierentheater“, das waren etwa Ausdrücke, mit denen die parlamentarische Behandlung des flexiblen Altersrücktrittes für das Bundespersonal charakterisiert wurde. Nun, spannend wie ein Krimi war's alleweil, geschmiert wurde auch. Schliesslich setzten sich die Gewerkschaften durch, ihre Vertreter im Nationalrat führten jene fortschrittlichen Kreise an, die sich zu einer genehmigenden Mehrheit zusammenfanden. Bremser mit Methode. Schwamm drüber, weil's gelungen ist? Nein, denn genau nach diesem Strickmuster, mit dem die Pensionskassenvorlage sabotiert werden sollte, genau nach diesem Muster versuchen rechtsbürgerliche Kreise seit Jahren, jeden sozialpolitischen Fortschritt abzuwürgen. Da sozialpolitische Fragen in Zukunft neben dem Umweltschutz wieder vermehrt im Mittelpunkt stehen werden, lohnt es sich, dieses Lehrstück etwas genauer anzusehen. Es wurde mit Methode verzögert. Das fing bereits in den Jahren 1985 und 1986 an den Seminarien der Finanzkommissionen der eidgenössischen Räte an, die trotz ausführlicher, transparenter und gründlicher Berechnungen der Verwaltungsexperten einen eigenen Gutachter zuzogen. Das ging weiter in den vorberatenden Kommissionen beider Räte, die zusätzliche Unterlagen und so weiter verlangten. Kein Trick war zu mies, um ihn nicht zu versuchen, selbst derjenige, einfach keine (...). Georges Eggenberger.
Berner Tagwacht,6.10.1987.
Personen > Eggenberger Georges. Nationalratswahlen. TW, 1987-10-06.
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07.11.1986 Schweiz
Arbeitszeit
Föderativverband

Föderativverband
Für eine Verkürzung der Lebensarbeitszeit. Das Parlament des Föderativverbandes setzte die Schwerpunkte der gewerkschaftlichen Arbeit der nächsten Jahre. Die Verkürzung der Lebensarbeitszeit soll mit dem flexiblen Altersrücktritt, mit Zeitzuschlägen für Nachtdienst, Sonntagsdienst und bei Überzeit und später mit der 40-Stunden-Woche verwirklicht werden. OeD 7.11.1986
29.10.1986 Schweiz
Föderativverband

Verwaltungsreform
Präsident des Föderativverbsandes orientiert Öffentlichkeit. Bundesämter werden verlegt. TW 29.10.1986
29.10.1986 Schweiz
Föderativverband

Verwaltungsreform
Plädoyer für vorausschauende Personalpolitik. DV des Föderativverbandes. Die Dezentralisierung des Bundesverwaltung und der flexible Altersrücktritt für das Bundespersonal standen im Mittelpunkt der DV des Föderativverbandes. TA 29.10.1986
15.11.1985 Schweiz
Föderativverband

DV
Ordentliche Delegiertenversammlung des Föderativverbandes. Geschätzte Kolleginnen und Kollegen, im Namen der Verwaltung lade ich Sie zur 38. Ordentlichen Delegiertenversammlung des BFG ein. Freitag, den 15. November 1985, um 14.00 Uhr, im Hotel Bern (Volkshaus), Zeughausgasse 9, Bern. (…). Einladung Vorstand BFG. Sonder-Nummer PTT-Union 30.10.1985
27.06.1985 Schweiz
Föderativverband
Personen
VPOD Schweiz
Georges Eggenberger
Kongress
Referate
Volltext

Referat VPOD-Kongresse. Frau Präsidentin, sehr verehrte Gäste, geschätzte Kolleginnen und Kollegen. Es freut mich, Ihnen die Grüsse des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes und des Föderativverbandes überbringen zu können. Für die Einladung an Ihren Verbandstag danke ich persönlich und im Namen der verschiedenen Verbandsvertreter recht herzlich. Im Interesse Ihrer Mitgliedschaft wünschen wir Ihnen einen erfolgreichen Verbandstag 1985. Wir sitzen alle im gleichen Boot: Arbeitnehmer der Privatwirtschaft und öffentliche Arbeitnehmer; Arbeitnehmer, die Arbeit haben, wie Arbeitnehmer, die keine Arbeit haben und das harte Los tragen, keine Arbeit zu finden; Rentner und sozial schwache Randgruppen. Die Frage ist nur: Wissen es alle, dass sie im gleichen Boot sitzen, und empfangen jene, die darauf angewiesen sind, die notwendige Solidarität? Schöne Worte genügen nicht; nur Taten beweisen die echte Solidarität. (...).
Georges Eggenberger, Präsident des Föderativverbandes.

Protokoll VPOD-Kongress, 27.6.1985
Personen > Eggenberger Georges. VPOD-Kongress. Referat. 1985-06-27.

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13.03.1985 Schweiz
Berner Tagwacht
Föderativverband

Bundesämter
Strukturreform
Volltext
Dezentralisierung der Bundesverwaltung. Noch keine Zügeltermine. Die von zahlreichen Kantonen und den sprachlichen Minderheiten gewünschte Dezentralisierung der Bundesverwaltung ist einen Schritt näher gerückt. Wie das Eidgenössische Finanzdepartement (EFD) mitteilte, hat der Bundesrat beschlossen, die Verlegung von acht Bundesämtern mit insgesamt 700 Arbeitsplätzen näher zu prüfen. Im Bundesblatt soll eine Ausschreibung für Standortangebote erfolgen. Aufgrund verschiedener parlamentarischer Vorstösse hatte der Bundesrat das EFD beauftragt, die praktischen, personellen, finanziellen und wirtschaftlichen Auswirkungen zu prüfen, welche eine Verlegung von insgesamt 14 Ämtern der allgemeinen Bundesverwaltung weg von Bern nach sich zögen. Von dieser Verlegung wären insgesamt rund 1500 Arbeitnehmer betroffen gewesen. Gemäss dem jüngsten Entscheid des Bundesrates ist nun eine Verlegung der Bundesämter für Kulturpflege, Bildung und Wissenschaft, Sozialversicherung, Zivilschutz, Raumplanung und wirtschaftliche Kriegsvorsorge sowie der Alkoholverwaltung ausser Abschied und Traktanden gefallen. (…).
Berner Tagwacht, 13.3.1985.
TW > Bundesverwaltung. Bundesämter. TW, 13.3.1985.
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05.05.1984 Schweiz
Föderativverband
Personen
Hans-Ueli Ruchti
Jahresbericht
Soziales Klima verhärtet. Föderativverband 1983. Die Verhärtung des sozialen Klimas hat im vergangenen Jahr die Arbeit des Föderativverbandes des Personals öffentlicher Verwaltungen und Betriebe geprägt. De Kampf um den Fortschritt sei begleitet gewesen durch den Kampf um die Erhaltung sozialer Errungenschaften, schreibt der Sekretär des Föderativverbandes, Hans Ueli Ruchti, in der Jahresbilanz. Berner Tagwacht 5.5.1984
08.12.1982 Schweiz
Föderativverband

Arbeitszeit
Tiefschlag gegen die Sozialpartnerschaft. Der Föderativverband des Personals öffentlicher Verwaltungen und Betriebe ist enttäuscht über den Entscheid des Nationalrats, mit 110:72 Stimmen die Stellen für die Arbeitszeitverkürzung des Bundespersonals nicht zu bewilligen. SMUV 8.12.1982
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