Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 8

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
29.06.2018 Schweiz
Frauen
Personen
Work
Elisabeth Joris
Frauenstimmrecht
Geschichte
Volltext
62 Jahre bis zum Frauenstimmrecht: „Man ist nie Mensch. Man ist entweder Mann oder Frau“. Die Geschichte beginnt mit einem Paukenschlag und endet mit einem Trillerpfeifenkonzert. Dazwischen spielen Schubladen die zentrale Rolle. Auf der Forderungsliste des Landesstreiks 1918 belegt das Frauenstimmrecht den zweiten Platz. Die prominente Platzierung schlägt bei den Frauenrechtlerinnen wie «eine Bombe» ein. Ein Paukenschlag. Sofort und per Telegramm empfiehlt die Präsidentin des Schweizerischen Frauenstimmrechtsverbands, Emilie Gourd, dem Bundesrat «wärmstens», das Frauenstimmrecht umzusetzen. Erfolglos. Ebenso erfolglos sind die beiden nationalrätlichen Motionen des Basler Freisinnigen Emil Göttisheim und des Zürcher Sozialdemokraten Herman Greulich. Die Begehren verschwinden in einer Schublade. Wicks Tiraden. Wirkung erzeugt der Paukenschlag aber unter den Frauen. Der Bund Schweizerischer Frauenvereine (BSF, heute Alliance F) setzt 1919 mit einem klaren Bekenntnis zum Frauenstimmrecht ein wichtiges Zeichen. Es folgen Abstimmungen in sechs Kantonen. Sie gehen fast alle auf sozialdemokratische Eingaben zurück. Und alle enden sie mit einem deutlichen Nein der Männer. Auch die Genossen gehören mehrheitlich zur Front der Patriarchen. Einen neuen Anlauf nehmen die Frauen an der Schweizerischen Ausstellung für Frauenarbeit (SAFFA). In Bern (…). Elisabeth Joris.
Work online, 29.6.2018.
Personen > Joris Elisabeth. Frauenstimmrecht. Geschichte. Work online, 2018-06-29.
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01.06.2018 Schweiz
Generalstreik
Personen
VPOD-Magazin
Rosa Bloch-Bollag
Elisabeth Joris
Generalstreik
Nahrungsmittel
Volltext
Frauenproteste und Demonstrationen für bessere Lebensmittelversorgung im Vorfeld des Landesstreiks. Stimmrecht, Kochtopf und Tribüne. Auf der Liste der neun Landesstreik-Forderungen figurierte das Frauenstimmrecht auf dem prominenten zweiten Platz. Rosa Bloch war bei der Gründung des Oltener Aktionskomitees (OAK) allerdings die einzige Frau gewesen. Und bereits wenige Wochen später wurde sie vom Zürcher Fritz Platten abgelöst. Von nun an bis zum Landesstreik im November 1918 war das OAK frauenfrei, und vom Frauenstimmrecht war laut Protokollen ausser am 6. November - unmittelbar vor Ausrufung des Streiks - dann auch nie die Rede. Als Präsidentin der Zentralen Frauenagitationskommission der Sozialdemokratischen Partei zog sich Rosa Bloch nach ihrem Austritt aus dem OAK indes keineswegs zurück. Vielmehr sorgte sie im Sommer 1918 mit der Organisation und der aktiven Unterstützung von Aktionen und Demonstrationen gegen den Hunger für öffentliches Aufsehen. Für die Bevölkerung der grösseren Städte und Industriezentren hatte sich im Laufe des Krieges die Versorgung mit Grundnahrungsmitteln und unentbehrlichen Konsumgütern wegen der galoppierenden Teuerung zunehmend verschärft. Frauen spürten den Mangel direkt in den Kochtöpfen. Es fehlte an Kartoffeln. Eier waren bald unerschwinglich. Der Milchpreis sollte mit dem Segen der Behörden angehoben werden. (…).
Elisabeth Joris.
VPOD-Magazin, Juni 2018.
Personen > Bloch Rosa. Nahrungsmittel. VPOD-Magazin, 2018-06-01.
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09.06.2011 Schweiz
Frauen
Personen
SGB
Elisabeth Joris
Frauenstreik
Frauentag
Gleichstellung
Volltext

Nationaler Aktions- und Streiktag. Nachhaltige Empörung Wir haben nachgefragt bei Frauen unterschiedlichen Alters und Blickwinkels, warum sie es nötig finden, auch 2011 für Gleichstellung auf die Strasse zu gehen. Hier die Antwort von Elisabeth Joris, Historikerin. Dass ich am 14. Juni 1991 nicht arbeiten würde, das war für mich seit langem klar gewesen. Als Gewerkschafterin hatte ich vor zwanzig Jahren zusammen mit zwei anderen Historikerinnen Materialien für die Schulen zur Geschichte von streikenden Frauen zusammengestellt, Artikel geschrieben, an Aktionen in meiner Schule sowie auf Zürichs Strassen teilgenommen – Erfahrungen von nie verblassendem Erlebniswert. Besonders gefreut hatte mich als ursprüngliche Oberwalliserin, dass ausgerechnet in Naters sich rund 70 Fabrikarbeiterinnen der Microtechnik AG unerschrocken gezeigt hatten und, allen Drohungen der Direktion zum Trotz, offen in Ausstand getreten waren, um auf die miesen Löhne aufmerksam zu machen. (...). Elisabeth Joris.

SGB-Newsletter 9.6.2011.
SGB > Frauen. Frauentag. 9.6.2011.doc.

Frauentag. Gleichstellung. 9.6.2011.1.pdf

20.03.2008 Schweiz
Personen
Work
Erika Hebeisen
Elisabeth Joris
Angela Zimmermann
Globus Zürich
Zürich 1968 - eine fundierte und erhellende Monographie der 68-Bewegung zeigt: Es war eine Rebellion für das Leben. Vom Globuskrawall zur Frauenbewegung, von Vietnam zur alternativen Fussballmeisterschaft, von Mao bis Freud: Drei Historikerinnen spannen einen Bogen von 1968 bis heute. Aufbruchstimmung herrschte in der Schweiz der 60er-Jahre vorerst nur in der Wirtschaft. Ansonsten strotzte das Land bei politisch stabilen Verhältnissen vor moralischer Behäbigkeit, und es war Kalter Krieg auch im Landesinnern. (…). Mit Foto. Erika Hebeisen, Elisabeth Joris, Angela Zimmermann. Work 20.3.2008
02.11.2006 Schweiz
Frauen
Personen
Tunnelbau
Work
Elisabeth Joris
Matthias Preisser
Frauen
Tunnel
Volltext

Tiefenbohrung in der Männergeschichte. Im Tunnel sorgt die heilige Barbara für Sicherheit. Und ausserhalb sorgen Tausende von Frauen für das Wohl der Tunnelbauer. Das zeigt ein neues Buch. Work sprach mit Tunnelbau-Forscherin Elisabeth Joris. Warum gibt es im Tunnelbau keine Frauen? Warum heissen Tunnelbohrmaschinen „Gabi“, „Sissy“ und „Heidi“? Sind wir ein Volk von Tunnelerotikern? Solche Fragen will das Buch „Tiefenbohrungen. Frauen und Männer auf den grossen Tunnelbaustellen der Schweiz 1870–2005“ beantworten. Work hat sich mit der Historikerin Elisabeth Joris unterhalten. Die gebürtige Walliserin hat das wissenschaftliche Buchprojekt geleitet. (...).Interview. Matthias Preisser.

Work online, 2.11.2006.
Personen > Preisser Matthias. Frauen. Tunnelbau. Work. 2006-11-02.

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05.11.1998 Schweiz
Personen
WOZ
Rosa Bloch-Bollag
Marie Hüni-Walter
Elisabeth Joris
Generalstreik
Volltext

Brot, Geld und Frauenstimmrecht. Das Frauenstimmrecht nahm auf der Liste der Generalstreikforderungen den prominenten zweiten Platz ein. Dies erstaunt umso mehr, als sich die Genossen vorher nicht durch eine markante Solidarität mit den Frauen ausgezeichnet hatten. Im Oltener Aktionskomitee (OAK), dem späteren Leitungsgremium des Generalstreiks, nahm bei seiner Gründung im Februar 1918 die Zürcherin Rosa Bloch-Bollag als einzige Frau Einsitz. Doch schon vor Sommerbeginn wurde sie von Fritz Platten abgelöst, und das OAK wurde damit zu einem reinen Männergremium. Trotzdem ist es vielleicht ihr zu verdanken, dass das Frauenstimmrecht im November in die Liste der Generalstreikforderungen aufgenommen wurde. Als redegewandte und öffentlich agierende Frau machte sie jedenfalls äusserst effektvoll auf sich aufmerksam und konnte damit in der Partei Einfluss gewinnen. Die klassenbewusste Genossin. Rosa Bloch-Bollags erklärtes Ziel war nicht die Einführung des Frauenstimmrechts, schon eher das Ende der Ausbeutung und der Sieg des Proletariats, doch die rechtlich ebenbürtige Stellung der Frauen als klassenbewusste Genossinnen der Arbeiter war dabei selbstverständlich. (...).Elisabeth Joris.

WOZ, 5.11.1998.
Personen > Joris Elisabeth. Generalstreik. WOZ. 1998-11-05.

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30.01.1996 Schweiz
Frauen
Neue Gewerkschaft
Elisabeth Joris
Frauen
Kongress
Volltext
Eine unglaubliche Dynamik. Am Sonntagnachmittag verliess ich den Berner Kursaal halb euphorisch und halb erschlagen. Die Zustimmung zur „Mutterschaftsversicherung“ konnte nicht klarer sein. Doch sollte ich mich über die allgemein entfachte Dynamik einfach freuen, oder diesem Aufbruch als einem rasch verglimmenden Feuerwerk misstrauen? In einer Vielfalt von Workshops zu den vier Hauptthemen „Offene Schweiz - globale Verantwortung“, „Neue Lebens- und Arbeitsformen“, „Soziale Sicherheit im 21. Jahrhundert“ und „Gewaltfreie Gesellschaft“ wurden von 2‘200 Frauen Visionen einer zukünftigen frauengerechteren und weltverträglichen Schweiz entwickelt. Die dort gefassten Resolutionen spiegeln weit stärker die mit dem Kongresstitel „Die Zukunft aus Frauensicht“ und mit dem Flügel-Signet angekündigten Visionen als die vor allem von Politikerinnen geforderte „Praktikabilität“. Und diesen Resolutionen stimmten am Sonntagmorgen wenn nicht diskussionslos, so doch in einer sich selbst steigernden Dynamik die anwesenden Frauen in der Plenarversammlung mit grossen Mehrheiten zu. Geht es nach dem Willen der Frauen, ist die Schweiz bald Mitglied der Uno, setzt sich für eine starke Vertretung der Migrantinnen ein, halbiert die Militärausgaben, hebt die Verjährung für Inzestdelikte auf, ermöglicht das flexible Rentenalter für alle ab 62 bei vollem Rentenanspruch, wird die gesamte von Frauen gratis geleistete Arbeit aufgerechnet, erhalten Frauen ab sofort existenzsichernde Löhne, werden „Gender (…). Elisabeth Joris.
Neue Gewerkschaft, 30.1.1996.
Personen > Joris Elisabeth. Frauenkongress. Neue Gewerkschaft, 1996-01-30.
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14.06.1991 Schweiz
Frauenstreik
Personen
Elisabeth Joris

Hartnäckig und eigensinnig. 100 Jahre Frauenprotest: Kleine Geschichte der Frauenstreikbewegung. Elisabeth Joris. WOZ 14.6.1991
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