Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 126

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23.11.2017 Schweiz
AHV
Personen
SGB
Doris Bianchi
Dore Heim
AHV
Bundespersonal
Volltext
Bundespersonal einmal mehr das Bauernopfer? In den Verhandlungen zum Voranschlag 2018 schmieden die Räte zwei heisse Eisen. Einerseits muss die AHV zu ihren Mitteln kommen. Andererseits gilt es den blinden Sparkurs auf dem Rücken des Bundespersonals zu stoppen. Mit der Ablehnung der Reform Altersvorsorge 2020 entgehen der AHV Finanzen, einerseits die Mehrwertsteuereinnahmen in Milliardenhöhe, die befristet bis Ende dieses Jahres der Invalidenversicherung zu Gute kommen. Andererseits hätte die Reform auch eine höhere Beteiligung des Bundes an der AHV-Finanzierung mit sich gebracht. Der Bund hätte dem AHV-Fonds im Jahr 2018 zusätzlich rund 442 Mio Franken überweisen müssen. Entsprechend ist diese Ausgabe auch im Voranschlag 2018 aufgeführt. Die Ablehnung der Reform führt nun dazu, dass der Bund diesen Betrag der AHV nicht mehr schuldet und daraus einen Überschuss generieren kann. 442 Millionen für die AHV. Für den SGB ist klar, dass dieser Überschuss dennoch der AHV zu Gute kommen muss. Die höhere Beteiligung des Bundes an der AHV-Finanzierung wurde weder in der parlamentarischen Debatte noch im Abstimmungskampf kritisiert. Zudem ist die AHV auf zusätzliche Mittel angewiesen. Die Finanzkommission des Nationalrates folgte dieser Logik. Ihre Schwesterkommission möchte hingegen diese Entlastung des Budgets teilweise dem Bahninfrastrukturfonds zufliessen lassen. Die Eidgenössischen Räte müssen in der Wintersession diese Differenz zu (…). Doris Bianchi. Dore Heim.
SGB, 23.11.2017.
Personen > Bianchi Doris. AHV. Bundespersonal. SGB, 2017-11-23.
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09.11.2017 Schweiz
AHV
Personen
SGB
Doris Bianchi
AHV-Renten
Volltext
Höhere AHV-Renten: nach wie vor dringend! Zum Programm der SGB-Delegierten. Wenn die Krankenkassenprämien den Lift nehmen, können die AHV-Renten nicht im Keller bleiben. Deshalb forderten die SGB-Delegierten am 3. November eine Erhöhung der AHV-Renten. In der Zweiten Säule sollen die Profite eingedämmt werden. Mit der Ablehnung der Altersvorsorge 2020 wurde die Chance verpasst, die AHV-Renten erstmals seit langem wieder zu erhöhen. Das Frauenrentenalter bleibt zwar bei 64 Jahren. Viele Probleme sind aber ungelöst und werden sich ohne Gegenmassnahmen verschärfen. Die Probleme. So fressen etwa die Krankenkassenprämien und die weiteren Gesundheitskosten einen immer höheren Teil der Altersrente auf. Die Neurenten in der 2. Säule sind unter Druck - wegen der Tiefzinssituation, aber auch weil Banken und Lebensversicherungen in der 2. Säule Gewinne abschöpfen. Wer gegen Ende der Berufslaufbahn keine Stelle mehr hat, verliert meistens auch den Rentenanspruch. Zahlreiche Frauen haben tiefe bis sehr tiefe Renten. Und die AHV ist in den nächsten Jahren auf zusätzliche Einnahmen angewiesen, damit die Defizite nicht grösser werden. In der Neuauflage der Altersvorsorge-Reform müssen diese Probleme gelöst werden. Erst dann ermöglichen die Altersrenten die von der Bundesverfassung verlangte "gewohnte Lebenshaltung in angemessener Weise". Deshalb hat die SGB-Delegiertenversammlung am 3. November im Hinblick auf die Neuauflage der Altersvorsorge-Reform ein (…). Doris Bianchi.
SGB, 9.11.2017.
Personen > Bianchi Doris. AHV-Renten. SGB, 2017-11.
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07.11.2017 Schweiz
Personen
SGB
Doris Bianchi
Isabel Martinez
Demission
SGB
Volltext
Zentralsekretariat
Personelle Wechsel im SGB-Sekretariat. Doris Bianchi wird persönliche Mitarbeiterin von Alain Berset – Isabel Martinez verstärkt SGB-Team. Die Spezialistin für Sozialversicherungen Doris Bianchi wird persönliche Mitarbeiterin von Bundesrat Alain Berset. Sie unterstützt den Vorsteher des EDI insbesondere in Fragen der Gesundheitspolitik und der Statistik. Sie verlässt den SGB Ende Januar nach 12 Jahren beim SGB. Die promovierte Juristin war beim SGB vor allem zuständig für Fragen rund um die Sozialversicherungen, seit 2011 als geschäftsführende Sekretärin. Der SGB dankt Doris Bianchi bereits jetzt für ihre hervorragende Arbeit und ihr grosses Engagement und wünscht ihr für die Zukunft alles Gute. Als neue Zentralsekretärin im Bereich Ökonomie arbeitet seit anfangs November Isabel Martinez beim SGB (60%). Martinez hat Wirtschaftswissenschaften in Bern studiert und 2016 in St. Gallen promoviert. Anschliessend forschte sie für ein Jahr am Institute of Socio-Economic Research LISER in Luxemburg. Neben ihrem Pensum beim SGB wird Isabel Martinez an der Universität St. Gallen weiterhin forschend tätig sein.
SGB, 7.11.2017.
Personen > Bianchi Doris. Zentralsekretariat SGB. SGB, 2017-11-07.
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15.09.2017 Schweiz
AHV
Personen
SGB
Doris Bianchi
Ergänzungsleistungen
Volltext
Zynisches Spiel mit den EL-Bezügerinnen und EL-Bezügern. Heuchlerische Argrumente von FDP und SVP gegen die Rentenreform. Höhere AHV-Renten, bessere PK-Leistungen für Menschen mit tiefen Einkommen, mehr Flexibilität beim Renteneintritt. Die Altersvorsorge 2020 ist ein grosser Fortschritt für Menschen mit tiefen Einkommen. Umso heuchlerischer und zynischer ist es, wenn FDP und SVP vorgaukeln, sie würden sich um Bezügerinnen und Bezüger von Ergänzungsleistungen (EL) sorgen. Denn in der laufenden EL-Reform setzen sich just FDP und SVP für Kürzungen ein. Und just die FDP und die SVP kämpfen zusammen mit den Deutschschweizer Arbeitgebern und Economiesuisse gegen die Altersvorsorge 2020 und damit gegen höhere AHV-Renten, die es Tausenden Menschen erlauben, sich von den EL zu befreien. Die Gewerkschaften und die linken Parteien stehen ein für Altersrenten, die ein würdiges Leben im Alter garantieren. Das fordert auch die Bundesverfassung. „Die Altersvorsorge 2020 erhöht die AHV-Renten um 840 Franken pro Jahr und bringt in der 2. Säule grosse Verbesserungen für Teilzeitarbeitende und kleine Einkommen. Die Reform befreit Tausende Menschen von der EL-Abhängigkeit und ist darum ein grosser sozialer Fortschritt", sagt etwa Ständerätin Pascale Bruderer. Arbeitgeber, Economiesuisse, FDP und SVP betreiben dagegen ein zynisches Spiel. Zuerst kämpfen sie gegen höhere AHV-Renten und drängen so immer mehr Rentnerinnen und Rentner in die Ergänzungsleistungen (EL). (…). Doris Bianchi.
SGB, 15.9.2017.
Personen > Bianchi Doris. Ergänzungsleistungen. SGB, 2017-09-15.
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06.09.2017 Schweiz
AHV
Gewerkschaftsbund ZH Kanton
Personen
Doris Bianchi
AHV-Revision
Volltext
Kein Diktat der leeren Kassen bei der AHV! Gewerkschaftliche Gedanken in der P.S. Mein früherer Nachbar Giovanni musste Ende der 90er-Jahre wegen Rückenschmerzen seinen Job als Pneumonteur aufgeben. Die IV gewährte ihm eine halbe IV-Rente. Dank Zeitungsaustragen kam er über die Runden. 2012 wurde Giovanni von der IV Stelle aufgeboten: Unter dem Titel „eingliederungsorientierte Rentenrevision“ überprüfte die IV seinen Rentenanspruch nochmals. Nun befand sie, dass seine Schmerzen überwindbar seien. Sie halbierte ihm die laufende Rente, obwohl sich an seinem Gesundheitszustand nichts geändert und er keinerlei Aussicht auf eine Erhöhung seines Arbeitspensums hatte. Seither kämpft Giovanni ums finanzielle Überleben. Er musste Ergänzungsleistungen beantragen. Solche dramatische Rentenkürzungen kamen wegen den Sparmassnahmen bei der IV zustande. Er-innern wir uns: Die IV rutschte seit Mitte der 90er-Jahre in die Schulden. FDP und SVP lehnten im Parlament die nötige Erhöhung der Lohnbeiträge für die IV oder eine solide Zusatzfinanzierung stets ab. Hinter diesen Blockaden steckte politisches Kalkül. Ihr Ziel war ein Diktat der leeren Kassen: Es braucht ein Defizit, das als anstössig gilt, um den Sozialstaat auszuhöhlen. So wie es bereits Margret Thatcher predigte. Bei der IV ist diese Taktik des Sozialabbaus leider aufgegangen. Nun versuchen sie das gleiche dreckige Spiel bei der AHV. FDP und SVP lehnen (…).
Doris Bianchi.
GBKZ, 6.9.2017.
Personen > Bianchi Doris. AHV-Revision. GBKZ, 2017-09-02.
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05.09.2017 Schweiz
FDP
Personen
SGB
Doris Bianchi
AHV-Revision
Finanzen
Volltext
Kein Diktat der leeren Kassen bei der AHV! Das dreckige Spiel von FDP und SVP: Erst aushungern, dann aushöhlen. Mein früherer Nachbar Giovanni musste Ende der 1990er-Jahre wegen Rückenschmerzen seinen Job als Pneumonteur aufgeben. Die IV gewährte ihm eine halbe Rente. Weil er Zeitungen austrug, kam er einigermassen über die Runden. Dramatische IV-Rentenkürzung. 2012 wurde Giovanni von der IV-Stelle aufgeboten: Unter dem Titel „eingliederungsorientierte Rentenrevision" überprüfte die IV seinen Rentenanspruch nochmals. Nun befand sie, dass seine Schmerzen überwindbar seien. Obwohl sich an seinem Gesundheitszustand nichts geändert und er keinerlei Aussicht auf eine Erhöhung des Arbeitspensums hatte, kürzte die IV Giovannis laufende Rente um die Hälfte. Seither kämpft Giovanni ums finanzielle Überleben. Er musste Ergänzungsleistungen beantragen. Solch dramatische Rentenkürzungen sind die Folge der Sparmassnahmen bei der IV. Erinnern wir uns: Die IV rutschte Mitte der 90er-Jahre in die Schulden. FDP und SVP lehnten im Parlament die nötige Erhöhung der Lohnbeiträge für die IV oder eine solide Zusatzfinanzierung stets ab. Und dies bewusst. Ihr Ziel ist ein Diktat der leeren Kassen: Es braucht ein Defizit, das als anstössig gilt, um den Sozialstaat auszuhöhlen. So wie es bereits Margret Thatcher predigte. Bei der IV ist diese Taktik des Sozialabbaus leider aufgegangen. FDP und SVP wollen die AHV in die Schuldenwirtschaft treiben. Nun versuchen sie das gleiche dreckige Spiel bei der AHV. (…). Doris Bianchi.
SGB, 5.9.2017.
Personen > Bianchi Doris. AHV. Finanzen. FDP. SGB, 2017-09-05.
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18.08.2017 Schweiz
AHV
Personen
SGB
SP Schweiz
Doris Bianchi
AHV-Revision
Volltext
Breite Allianz zur Sicherung unserer Altersrenten. Medienkonferenz der Ja-Komitees für die Rentenreform Altersvorsorge 2020. Angeführt von Vertreterinnen und Vertretern der bürgerlichen Parteien CVP, BDP und EVP, der linken Parteien SP und Grüne sowie der Arbeitgeber und des Schweiz. Gewerkschaftsbunds hatten die drei Komitees eine klare gemeinsame Botschaft: Die Rentenreform ist ein ausgewogener Kompromiss und nach 20 Jahren Reformstau dringend nötig. Sie bringt sichere Renten und sorgt für ein stabiles Rentenniveau. Deshalb setzen sich die Mitglieder des bürgerlichen, des linken sowie des Arbeitnehmenden-Komitees mit Überzeugung für ein doppeltes Ja zur Altersvorsorge 2020 ein. Renten gesichert, AHV solide finanziert. Aus Sicht der Arbeitnehmenden sei entscheidend, dass die Renten gesichert und die AHV solide finanziert werde, sagte Paul Rechsteiner, Präsident des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes. Dazu brauche es eine AHV-Zusatzfinanzierung, sonst drohe eine gefährliche Schuldenwirtschaft, die zu Abbau führe wie früher bei der IV. „Zur Sicherung des Rentenniveaus braucht es wegen des starken Drucks auf den Pensionskassen zudem Rentengarantien in der zweiten Säule und den AHV-Rentenzuschlag - gerade für jene mit mittleren und tiefen Einkommen." Gerhard Pfister, Präsident der CVP, bekräftigte im Namen des bürgerlichen Komitees, dass die Altersvorsorge wegen der Demografie und der Tiefzinssituation dringend angepasst werden muss. „Mit der Rentenreform haben wir endlich einen (…). Doris Bianchi.
SGB, 18.8.2017.
Personen > Bianchi Doris. AHV. AHV. Revision. SGB, 2017-08-18.
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14.07.2017 Schweiz
Bürgerblock
Personen
SGB
Doris Bianchi
AHV-Revision
Bürgerblock
Volltext
„Plan B“ bringt teurere Rente und höheres Rentenalter. Die FDP auf Crashkurs mit der Bevölkerungsmehrheit. Gehören Sie zu den Normalverdienenden? Dann mussten bei Ihnen letzten Sonntag die Alarmglocken schrillen: Die FDP legte ihren „Plan B“ vor, wie sie das Rentensystem nach einem Nein zur Altersvorsorge 2020 gestalten will. Für Sie wird das teuer. Obwohl Sie erst mit 67 in Rente werden gehen können. Economiesuisse, Arbeitgeber- und Gewerbeverband, FDP & Co. haben in den letzten Monaten viel Kreide gefressen. Dabei stand bei ihnen noch bis weit in die parlamentarische Schlussberatung der Altersvorsorge 2020 eine zentrale Forderung im Vordergrund: Das Rentenalter muss rauf, mindestens auf 67. Am liebsten am Volk vorbei, durch ein technokratisches und undemokratisches Instrument namens Interventionsmechanismus: Unterschreiten die AHV-Reserven ein bestimmtes Mass, steigt das Rentenalter automatisch. Technokratisches Monster. Das Parlament hat dieses technokratische Monster glücklicherweise gekippt. Doch aufgegeben haben dessen Erfinder deshalb noch lange nicht. Auch wenn sie zurzeit alles unternehmen, um ihre wahren Absichten zu verschleiern: Kurz vor der Abstimmung über die Rentenreform möchten sie nicht als diejenigen dastehen, die das Rentenalter auf 67 Jahre erhöhen wollen. Darum heisst das dritte Paket ihres „Plan B“ jetzt „technische Massnahmen“. Die seien „politisch kaum bestrittenen“, schreibt die „NZZ am Sonntag“. Das Gegenteil ist richtig: Noch vor wenigen Monaten war (…). Doris Bianchi.
SGB, 14.7.2017.
Personen > Bianchi Doris. AHV. AHV-Reform. SGB, 2017-07-14.
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06.07.2017 Schweiz
AHV
Personen
SGB
Doris Bianchi
AHV-Revision
Solidaritätskomitee
Volltext
Stabile und sichere Renten statt Defizitwirtschaft und Unsicherheit. Komitee der Arbeitnehmerorganisationen für ein Ja zur Altersvorsorge 2020 gegründet. Die Altersvorsorge 2020 sichert die Renten und verbessert sie für Arbeitnehmende mit tiefen und mittleren Einkommen. Das sind die Gründe weshalb alle nationalen Gewerkschaften und Arbeitnehmerorganisationen in den letzten Tagen das Komitee der Arbeitnehmerorganisationen für ein Ja zur Altersvorsorge 2020 gegründet haben. Das Komitee vertritt mehr als 700'000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Schweiz und wird sich mit aller Kraft für ein doppeltes Ja am 24. September einsetzen. Erste positive Vorlage. In den letzten 20 Jahren hat das Stimmvolk alle Altersvorsorge-Reformen von Bundesrat und Parlament abgelehnt. Zurecht. Denn sie waren einseitige Abbauvorlagen. Nun liegt erstmals eine Vorlage auf dem Tisch, die insgesamt positiv ist. Eine bescheidene Zusatzfinanzierung sorgt für sichere AHV-Renten. Eine Milliarde Franken wird der AHV zufliessen, ohne dass dies die Bevölkerung zusätzlich im Portemonnaie spürt. Denn die heute für die IV erhobenen 0,3 Mehrwertsteuerprozentpunkte werden in die AHV umgeleitet. Der Mehrwertsteuersatz bleibt damit bis 2021 bei 8 Prozent. Erst dann steigt der Satz um 0,3 Punkte auf 8,3 Prozent. So günstig können die AHV-Finanzen in Zukunft nie mehr stabilisiert werden. Wer die Altersvorsorge 2020 ablehnt, schwächt damit die AHV. Denn ohne Zusatzfinanzierung gerät die AHV in eine Defizitspirale, (…). Doris Bianchi.
SGB, 6.7.2017.
Personen > Bianchi Doris. AHV-Revision. Solidaritätskomitee. SGB, 2017-07-06.
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15.06.2017 Schweiz
AHV
Personen
SGB
Doris Bianchi
AHV-Revision
Vernehmlassung
Volltext
Verordnungsentwurf schafft Klarheit. für Umsetzung der Altersvorsorge 2020. SGB begrüsst Eröffnung des Vernehmlassungsverfahrens. Der SGB begrüsst die Eröffnung des Vernehmlassungsverfahrens über die Verordnungsanpassungen zur Altersvorsorge 2020. Damit wird Transparenz und Klarheit geschaffen wie diese Gesamtlösung, welche die AHV stärkt und die Renten sichert, konkret umgesetzt werden soll. Das ist für die Stimmbevölkerung ein Vorteil. Im Verordnungsentwurf werden für die Versicherten wichtige Fragen geklärt. So kommen die AHV-Verbesserungen ab dem 1. Januar 2019 zum Zug. Sie werden ab diesem Zeitpunkt auch an die Versicherten ausbezahlt, die ab Anfang 2018 das Referenzalter erreichen. Damit können auch diejenige Frauen, die 2018 schon eine Erhöhung ihres Rentenalters um 3 Monate schultern müssen, auf den AHV-Zuschlag zählen. Auch die Anpassung des Mindestumwandlungssatzes in der obligatorischen beruflichen Vorsorge tritt per 1. Januar 2019 in Kraft. Dadurch erhalten die Pensionskassen Zeit, ihre Reglemente anzupassen. Auf diesen Zeitpunkt greift auch die Besitzstandgarantie für die Übergangsgeneration. Für den SGB ist hier klar, dass diese auch für Versicherte gelten soll, die sich vor dem Referenzalter 65 pensionieren lassen. Dies entspricht dem Willen des Gesetzgebers, der mit der Gesamtlösung Altersvorsorge 2020 Rentenverluste infolge Senkung des Mindestumwandlungsatzes verhindern wollte. Die Besitzstandgarantie kommt den Versicherten zu Gute, (…). Doris Bianchi.
SGB, 16.6.2017.
Personen > Bianchi Doris. AHV. Vernehmlassungsverfahren. SGB, 2017-06-16.
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29.05.2017 Schweiz
Personen
SGB
UBS
Doris Bianchi
AHV
UBS
Volltext
Warum die UBS die AHV schlechtredet. Angstmacherei für skrupellose Geschäfte auf dem Buckel verängstigter BürgerInnen. Seit Jahren veröffentlicht die Grossbank UBS mindestens einmal pro Jahr eine sogenannte Studie, in der sie die AHV schlecht redet. Auch letzte Woche wieder. So weit so schlecht. Diesmal hat's mir aber „den Nuggi usegschlage". Denn nur ein paar Tage zuvor hatte mir ein UBS-Berater einen Werbeprospekt zur Altersvorsorge in die Hand gedrückt. Und diese machte klar, welch schamlose Strategie hinter der AHV-Miesmacherei der UBS steckt: Skrupellose Geschäfte machen auf dem Buckel verängstigter Bürgerinnen und Bürger. Die Angstmacherei läuft immer nach demselben Muster: Die UBS schwingt die Demografie-Keule und bläut den potenziellen Kunden ein, dass die AHV nicht mehr zu finanzieren sei. Kein Wort davon, dass die AHV heute im Vergleich zu 1975 die Anzahl ausbezahlter Renten von 900'000 auf 2,2 Millionen mehr als verdoppelt hat, die Lohnbeiträge dafür aber nie erhöhen musste. Kein Wort davon, dass alle Studien der letzten 30 Jahre, die der AHV desaströse Finanzlöcher voraussagten, nie eingetroffen sind. Warum auch die neuste "Studie" der UBS das Papier nicht wert ist, auf dem sie geschrieben ist, lesen sie hier. Seit neustem betont die UBS nun auch die Probleme der Pensionskassen. Diese stecken wegen der rekordtiefen Zinsen unbestrittenermassen in einer schwierigen Situation. Doch das kann kein Grund sein, das Dreisäulen-System in einer Grafik so darzustellen, dass (…). Doris Bianchi.
SGB, 29.5.2017.
Personen > Bianchi Doris. UBS. AHV. SGB, 2017-05-29.
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24.05.2017 Schweiz
Personen
SGB
Doris Bianchi
Ergänzungsleistungen
Revision
Volltext
EL-Revision: Kein Sparen bei denen, die nichts zum Sparen haben. Ständerat muss korrigieren. Der Ständerat behandelt in dieser Session die Revision des Ergänzungsleistungsgesetzes. Die Vorlage enthält gute Vorschläge wie die Anpassung der Mietzinsmaxima, aber auch etliche Verschlechterungen ohne jegliches soziales Gespür. Rund 300'000 Seniorinnen und Senioren sowie Menschen mit Behinderung sind heute auf Ergänzungsleistungen (EL) angewiesen, um über die Runden zu kommen. Und es werden immer mehr. Denn die Renteneinkommen hinken den Lebenshaltungskosten hintennach. Daher ist es wichtig, dass die Renten verbessert werden. Die Revision Altersvorsorge 2020 tut das. Die AHV-Renten-Verbesserung um Fr. 840 bzw. bis zu Fr. 2'712 für die Ehepaare sowie die Anpassungen in der obligatorischen beruflichen Vorsorge werden das Renteneinkommen der Leute mit tiefen Löhnen stärken. Diese Verbesserungen sind dringend. Umso mehr erstaunt, dass in der Revision des Bundesgesetzes über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (EL-Gesetz) Einsparungen von rund 300 Millionen Franken vorgesehen sind. Diese Sparmassnahmen würde insbesondere spüren, wer von der EL die Krankenversicherungsprämie zurückerstattet erhält. Der Ständerat wird die Revision des EL-Gesetzes in der Sommersession beraten. Die Vorlage mischt Gutes und Schlechtes. Die Erhöhung der Mietzinsmaxima zur Anrechnung bei der EO etwa ist eine dringende, vom SGB seit langem geforderte (…). Doris Bianchi.
SGB, 24.5.2017.
Personen > Bianchi Doris. Ergänzungsleistungen. SGB, 2017-05-24.
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28.03.2017 Schweiz
Personen
SGB
Doris Bianchi
Ergänzungsleistungen
Mietzinse
Volltext
Revision EL: Mit der einen Hand geben, mit der anderen nehmen! SGK-S endlich für höhere Mietzinsmaxima. Die heutigen Ansätze für die Mietausgaben reichen für die EL-Beziehenden in keiner Weise mehr aus. Endlich schlägt auch die SGK des Ständerats die Erhöhung der Mietzinsmaxima vor. Der SGB begrüsst diese längst fällige Anpassung. Damit wird die Existenzsicherung der EL wieder garantiert. Gleichzeitig schlägt die SGK S in der Revision des Ergänzungsleistungsgesetzes jedoch weitgehende Verschlechterungen in der materiellen Absicherung von Senioren und Menschen mit Behinderungen vor. So bei den Gesundheitskosten, die laut der Kommission künftig weit weniger von den EL übernommen werden sollen. EL-Beziehenden sollen sich nach Ansicht der SGK S künftig in Billig-Krankenkassen versichern lassen. Ein ständiger Krankenkassenwechsel für die EL-Beziehenden wäre somit vorprogrammiert. Dies ist weder sozial noch effizient. Für den SGB sind Leistungskürzungen im Bereich der Rückerstattung der Krankenkassenausgaben stossend. Menschen, die auf EL angewiesen sind, haben keinen Spielraum, um bei der Gesundheit zu sparen. Sie sind ohnehin schon mit stets steigenden Gesundheitskosten konfrontiert.
Doris Bianchi.
SGB, 28.3.2017.
Personen > Bianchi Doris. Ergänzungsleistungen. SGB, 2017-03-28.
Ganzer Text
15.03.2017 Schweiz
AHV
Personen
SGB
Doris Bianchi
AHV-Revision
Nationalrat
Volltext
Altersvorsorge 2020: Aufsplittung in Abbauvorlagen ist keine Alternative. Altersvorsorge 2020 auf der Schlussgeraden. Der Schweizerische Gewerkschaftsbund begrüsst, dass die Einigungskonferenz die Erhöhung der AHV-Renten definitiv beschlossen hat. Die Erhöhung um 840 Fr./Jahr für Alleinstehende und bis zu 2712 Fr./Jahr für Ehepaare hilft insbesondere Leuten mit tiefen und mittleren Einkommen. Sie ist richtig, weil damit die mit dem tieferen Umwandlungssatz verbundene Senkung der Pensionskassenrenten nicht nur in der kriselnden zweiten Säule sondern auch in der viel stabileren AHV ausgeglichen wird. Mit der Limitierung der AHV-Zusatzfinanzierung auf 0,6 Mehrwertsteuer-Prozent ist der Ständerat der rechts-bürgerlichen Mehrheit im Nationalrat stark entgegengekommen. Nach Erfüllung dieser zentralen Nationalratsforderung, sollte nun auch die grosse Kammer die Vorlage gutheissen können. Die Vorlage zu versenken, wäre verantwortungslos. Denn die Altersvorsorge 2020, in der von der Einigungskonferenz verabschiedeten Form, ist auf Jahre hinaus die einzige Reform der Altersvorsorge, die vor dem Stimmvolk Bestand haben kann. Wird die Reform in verschiedene Abbauvorlagen gesplittet, ist der Schiffbruch unausweichlich. Das zeigt die Vergangenheit. Der SGB wird solche Abbauvorlagen vehement bekämpfen. Schafft die Altersvorsorge 2020 die Hürde des Nationalrats, wird der SGB seine definitive Beurteilung an einer ausserordentlichen Delegiertenversammlung vom 24. März vornehmen. Zwei Tage zuvor wird der SGB-Vorstand über den Antrag an die Delegiertenversammlung entscheiden. (…). Doris Bianchi.
SGB, 15.03.2017.
Personen > Bianchi Doris. AHV-Revision. Nationalrat. SGB, 2017-03-15.
Ganzer Text
13.03.2017 Schweiz
Nationalrat
Personen
SGB
Doris Bianchi
AHV-Revision
Nationalrat
Volltext
Ungenügende Schritte des Nationalrats. Altersvorsorge 2020 auf der Schlussgeraden. Der Nationalrat hat es verpasst, bei der Altersvorsorge 2020 endgültig auf den Ständeratskompromiss einzuschwenken. In der Version des Nationalrats ist die Altersvorsorge 2020 zum Scheitern verurteilt. Der SGB und seine Verbände können der Altersvorsorge 2020 höchstens zustimmen, wenn diese unter dem Strich für die Arbeitnehmenden positiv ausfällt. Das ist nur der Fall, wenn die Senkung des Umwandlungssatzes auch über eine AHV-Erhöhung von 840 Fr./Jahr für Alleinstehende und von bis zu 2712 Fr./Jahr für Ehepaare kompensiert wird. Werden die Rentenausfälle einzig innerhalb der zweiten Säule kompensiert, ist die Vorlage nicht mehr positiv zu werten. Denn so müssen gerade Leute mit mittleren und tiefen Einkommen viel höhere Beiträge zahlen als bei der Ständeratslösung. Das entzieht ihnen während dem Arbeitsleben viel mehr Kaufkraft. Falsch ist die einseitige Kompensation über die zweite Säule auch, weil sich deren Rahmenbedingungen im Tiefstzinsumfeld weiter verschlechtern. Die Rentenversprechungen von heute sind keinesfalls garantiert. Die höheren AHV-Renten hingegen werden garantiert und vor allem sofort nach Inkrafttreten ausbezahlt. Wichtig sind höhere AHV-Renten vor allem auch für die Frauen, die mit der Rentenaltererhöhung den höchsten Preis für die Reform bezahlen sollen. Höhere AHV-Renten sind für sie viel günstiger als höhere Pensionskassenrenten. Denn bei der AHV zahlen Frauen (…). Doris Bianchi.
SGB, 13.3.2017.
Personen > Bianchi Doris. AHV-Revision. Nationalrat. SGB, 2017-03-13.
Ganzer Text
09.03.2017 Schweiz
AHV
Personen
SGB
Doris Bianchi
AHV-Revision
FDP
Volltext
FDP, SVP und GLP fordern Kompromiss, der keiner sein kann. Kompromiss Altersvorsorge 2020: Einzig mögliche Grundlage ist Modell Ständerat. Die von der SVP, FDP und GLP heute Abend präsentierte Position zur Altersvorsorge 2020 ist keinesfalls geeignet als Kompromiss. Einzig mögliche Grundlage für den Kompromiss mit den Gewerkschaften ist der Beschluss des Ständerats, der eine Erhöhung der AHV-Renten um 840 Fr./Jahr für Alleinstehende und bis zu 2712 Fr./Jahr für Ehepaare enthält. Der SGB und seine Verbände können der Altersvorsorge 2020 höchstens zustimmen, wenn diese unter dem Strich für die Arbeitnehmenden, insbesondere für jene mit tiefen und mittleren Einkommen, positiv ausfällt. Wird die Senkung des Umwandlungssatzes einzig innerhalb der zweiten Säule kompensiert, ist die Vorlage nicht mehr positiv zu werten. Denn so müssen gerade Leute mit mittleren und tiefen Einkommen viel höhere Beiträge zahlen als bei der Ständeratslösung. Das entzieht ihnen während dem Arbeitsleben viel mehr Kaufkraft. Falsch ist die einseitige Kompensation über die zweite Säule auch, weil sich deren Rahmenbedingungen im Tiefstzinsumfeld weiter verschlechtern. Die Rentenversprechungen von heute sind keinesfalls garantiert. Die höheren AHV-Renten hingegen werden garantiert und vor allem sofort nach Inkrafttreten ausbezahlt. Wichtig sind höhere AHV-Renten vor allem auch für die Frauen, die mit der Rentenaltererhöhung den höchsten Preis für die Reform bezahlen sollen. (…). Doris Bianchi.
SGB, 9.3.2017.
Personen > Bianchi Doris. AHV. FDP. AHV-Revision. SGB, 2017-03-09.
Ganzer Text
07.03.2017 Schweiz
AHV
Personen
SGB
Doris Bianchi
AHV-Renten
AHV-Revision
Volltext
Höhere Renten endlich in Griffweite. Altersvorsorge 2020 auf der Schlussgeraden. Der Schweizerische Gewerkschaftsbund SGB begrüsst, dass der Ständerat am eingeschlagenen Kurs festhält und erstmals seit 40 Jahren die künftigen AHV-Renten über die Anpassung an die Teuerung und die Lohnentwicklung hinaus erhöhen will. Würde die Senkung des Umwandlungssatzes, wie es der Nationalrat will, einzig über die kränkelnde zweite Säule kompensiert, wären ein Referendum und ein Absturz der Reform unausweichlich. Denn dieser Vorschlag ist für Leute mit tiefen und mittleren Einkommen viel teurer. Ausserdem ist das Risiko gross, dass trotz der höheren Beiträge die Pensionskassenrenten am Ende tiefer ausfallen als zurzeit vorausgesagt. Der SGB wird der Reform nur mit den AHV-Zuschlägen zustimmen können. Denn die Vorlage enthält mit dem höheren Frauenrentenalter und der Senkung des Umwandlungssatzes von 6,8 auf 6% zwei Elemente, die nur geschluckt werden können, wenn die Gesamtbilanz der Altersvorsorge 2020 positiv ist. Der Ständerat hat dazu heute ein weiteres positives Element beschlossen, indem die Besitzstandgarantie in der zweiten Säule bereits für alle Versicherten ab 45 und nicht erst ab 50 gelten soll. Für sie alle sind die Rentenzuschläge von 840 Fr./Jahr für Alleinstehende sowie von bis zu 2712 Fr./Jahr für Ehepaare eine effektive Rentenerhöhung. Ein Fortschritt sind die Zuschläge aber für alle mit tiefen und mittleren Einkommen. Besonders wichtig sind sie für die 500'000 erwerbstätigen Frauen, die nur bei der AHV versichert sind. Nur die AHV-Zuschläge bringen ihnen mehr Rente. Positiv zu werten (…). Doris Bianchi.
SGB, 7.3.2017.
Personen > Bianchi Doris. AHV. Ständerat. SGB, 2017-03-07.
Ganzer Text
28.02.2017 Schweiz
AHV
Personen
SGB
Doris Bianchi
AHV-Revision
Rentenalter
Volltext
Wenn der Nationalrat nicht einlenkt, stürzt Altersvorsorge 2020 ab! Der Nationalrat beharrt bei der Altersvorsorge 2020 auf Rentenalter 67 für alle und verweigert weiterhin bessere AHV-Renten. Die grosse Kammer will den mit der Senkung des Umwandlungssatzes bewirkten Rentenabbau einzig mit Massnahmen in der kränkelnden zweiten Säule angehen. Das wäre gerade für Leute mit tiefen Einkommen sowie KMU viel zu teuer. Zudem dauert es zu lange, bis sich diese Massnahmen auch wirklich positiv im Portemonnaie der Betroffenen niederschlagen. Völlig quer in der Landschaft steht die vom Nationalrat beschlossene Vorlage, die zu Rentenalter 67 führen soll. Sollte sich der Nationalrat in der Differenzbereinigung durchsetzen, sind ein Referendum und der Absturz der Reform unausweichlich. Eine Zustimmung zur Reform, die mit der Erhöhung des Frauenrentenalters einen nur schwer verdaulichen Entscheid enthält, ist für den SGB nur eine Option, wenn der Nationalrat auf den Ständeratskurs einschwenkt. Die AHV-Zuschläge von 840 Fr./Jahr für alle NeurentnerInnen sowie von bis zu 2712 Fr./Jahr für Ehepaare, wie sie der Ständerat beschlossen hat, sind effizient, nötig und kommen das Gros der Versicherten weit günstiger zu stehen als eine entsprechende Erhöhung der Pensionskassenrente. Positiv zu werten sind zudem die besseren Pensionskassenrenten bei Teilzeitarbeit, der Rentenanspruch auch bei Stellenverlust im Alter sowie die Sicherung der AHV-Finanzen bis 2030. (…). Doris Bianchi.
SGB, 28.2.2017.
Personen > Bianchi Doris. AHV. Rentenalter. SGB, 2017-02-28.
Ganzer Text
23.02.2017 Schweiz
AHV
Personen
SGB
Doris Bianchi
AHV-Revision
Nationalrat
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Altersvorsorge 2020: Nur der Weg des Ständerats ist gangbar. Vorschau Session. In der Frühjahrssession muss das Parlament die Altersvorsorge 2020 fertig beraten. Eine Zustimmung zur Reform ist für den SGB nur möglich, wenn sich die beträchtlichen Differenzen zwischen den beiden Räten auf der Linie des Ständerates einpendeln. Vorneweg: sowohl der National- wie der Ständerat muten den Frauen mit dem definitiv gefällten Entscheid, deren Rentenalter auf 65 Jahre anzuheben, einen harten Abbau zu, der nur sehr schwierig zu verdauen sein wird. Das kann nur dann geschehen, wenn er in eine Vorlage eingebettet ist, bei der die positiven Punkte der Reform insgesamt überwiegen. Mit den Vorschlägen der nationalrätlichen Kommission ist dies nicht gegeben. Die Lösungsansätze der beiden Räte gehen weit auseinander. Der Nationalrat will den mit der Senkung des Umwandlungssatzes bewirkten Rentenabbau einzig mit Massnahmen auf der Ebene der Zweiten Säule angehen. Das wird für die tiefen Einkommen zu teuer. Zudem dauert es zu lange, bis sich solche Rentenverbesserungen auswirken. Inakzeptabel ist auch das Festhalten an Rentenalter 67 als Finanzierungsmassnahme. Der Ständerat dagegen setzt auf höhere AHV-Renten. Er hat erkannt: Die AHV hat sich in ihrer ganzen Geschichte als effizient und finanzierungssicher erwiesen. Mit den Vorschlägen des Ständerates stehen bei der AHV dank dem gewerkschaftlichen Druck erstmals seit 20 Jahren wieder Verbesserungen an. (…). Doris Bianchi.
SGB, 23.2.2017.
Personen > Bianchi Doris. AHV, Nationalrat. Reform. SGB, 2017-02-23.
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03.02.2017 Schweiz
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Sozialversicherungen
Work
Doris Bianchi
Sina Bühler
Sozialversicherungen
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Das gilt seit 2017 neu bei den Sozialversicherungen. Alle zwei Jahre erhöht der Bundesrat die AHV-Renten. Aber nicht 2017, auch wenn eine Anpassung fällig gewesen wäre. Es hat sich einiges geändert bei den Sozialversicherungen auf den 1. Januar 2017. Die wichtigen Neuerungen finden Sie hier, zusammengestellt vom Schweizerischen Gewerkschaftsbund (SGB). Erste Säule: Normalerweise steigen die Renten aus der ersten Säule alle zwei Jahre, wenn der Bundesrat sie der Teuerung und Lohnentwicklung anpasst. Normalerweise, denn diesmal ändert sich nichts – auch wenn seit der letzten Anpassung zwei Jahre vergangen sind. Die Renten bleiben auf dem Stand von 2015. Das ist in der Geschichte der AHV einmalig. Damit beträgt die minimale AHV-Rente weiterhin 1175 Franken im Monat, die maximale Rente liegt bei 2350 Franken. Auf diese Beträge kommt aber nur, wer vom zwanzigsten Altersjahr bis zur ordentlichen Pensionierung ohne Unterbruch einbezahlt hat. Neu hingegen ist, dass die Ausgleichskassen und Arbeitgeber den neu angestellten Mitarbeitenden keinen Versicherungsausweis mehr aushändigen müssen. Leider verlieren Arbeitnehmende so den Beweis, dass der Chef Sie ordentlich bei der AHV angemeldet hat. Sie sollten das deshalb selber kontrollieren. Wie das geht, lesen Sie im „Worktipp“. Zweite Säule: Aus der zweiten Säule – der Pensionskasse – gibt es im Alter immer weniger Geld. Der Bundesrat hat den Mindestzinssatz, mit dem das Altersguthaben verzinst wird, von (…). Doris Bianchi, Sina Bühler.
Work, 3.2.2017.
Personen > Bianchi Doris. Sozialversicherungen. Work, 2017-02-03.
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31.01.2017 Schweiz
Personen
SGB
Doris Bianchi
Aktionskomitee
Ergänzungsleistungen
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Würdiges Leben mit Ergänzungsleistungen. Kein Abbbau bei den EL: Allianz warnt vor drastischen Folgen. Kein Abbau bei den Ergänzungsleistungen (EL): mit diesem Appell ist heute die breit verankerte „Allianz Ergänzungsleistungen", in welcher Behinderten-, Senioren-, Frauen-, Arbeitnehmenden- und Mieterorganisationen vertreten sind, an die Öffentlichkeit getreten. Die Allianz bekämpft die in der anstehenden Revision des Ergänzungsleistungsgesetzes (ELG) vorgesehenen einschneidenden Spar- und Abbaumassnahmen. Der Bundesrat will 300 Millionen Franken einsparen - auf dem Rücken von älteren Menschen und solchen mit Behinderungen. Dem Arbeitgeberverband und einigen bürgerlichen Parteien geht die soziale Härte dieser Abbauvorschläge gar zu wenig weit. Dabei müssen die betroffenen EL-Bezüger/innen bereits heute jeden Franken zweimal umdrehen, bevor sie ihn ausgeben. Die EL-Allianz fordert die eidgenössischen Räte dazu auf, die seit 2001 unveränderten Mietzinsmaxima endlich anzupassen. Diese decken mit heute Fr. 1'100.- pro Monat für Alleinstehende sowie 1'250.- für Familien und Paare in keiner Weise mehr die im heutigen Wohnungsmarkt zu bezahlenden Mieten ab. Die Allianz wehrt sich gegen die Kürzungen der EL und die strengeren Anspruchsvoraussetzungen, die der Bundesrat in der hängigen Revision des ELG vorschlägt. Sie opponiert vor allem der Senkung der Vermögensfreibeträge, den Einschränkungen bei der Verwendung des Vermögens, den Neuerungen bei der Berücksichtigung des Erwerbseinkommens und dem Abbau bei der Vergütung der Krankenkassenprämien. (…). Doris Bianchi.
SGB, 31.1.2017.
Personen > Bianchi Doris. Ergänzungsleistungen Aktionskomitee. SGB, 2017-01-31.
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13.01.2017 Schweiz
AHV
Personen
SGB
Doris Bianchi
AHV-Renten
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Destruktive Rentenpolitik auf dem Buckel der Arbeitnehmenden. Nationalratskommission zur Altersvorsorge 2020. Die Kommission für Soziales und Gesundheit des Nationalrates (SGK) erkennt die Zeichen der Zeit nicht. Sie hält mit einer knappen Mehrheit an ihrem Konzept „länger arbeiten, viel mehr einbezahlen und trotzdem ein unsicheres Rentenniveau" fest. Dies obschon der Ständerat Vorschläge für eine durchdachte Rentenrevision beschlossen hatte. Die Mehrheit der SGK-N hat es erneut verpasst für Lösungen einzustehen, die zu einem sicheren Renteneinkommen führen und die für die breite Bevölkerung finanziell tragbar sind. Stattdessen setzt die Mehrheit der Kommission weiterhin auf einen massiven Ausbau der obligatorischen beruflichen Vorsorge. Die Beiträge für die Pensionskassen würden sich für die tiefen Einkommen nahezu verdreifachen. Damit verbunden: Happige Netto-Lohneinbussen. Und dies zu einer Zeit wo das Kapitaldeckungssystem der zweiten Säule in der Krise steckt. Denn trotz der viel höheren Pensionskassen-Beiträge gerät das Rentenniveau ins Rutschen, weil die Verzinsung der angesparten Gelder immer tiefer ausfällt und der Mindestumwandlungssatz sinkt. Stark spüren gerade die Frauen die Lohneinbussen, denn sie haben in der Regel tiefere Löhne. Trotzdem ist ihre Aussicht auf eine ausreichende und stabile Rente mager. Besonders störend ist es bei den Frauen ab 60. Sie sind die ersten, die von der raschen Erhöhung des Frauenrentenalters auf 65 betroffen wären. (…). Doris Bianchi.
SGB, 13.1.2017.
Personen > Bianchi Doris. AHV. AHV-Renten. SGB, 2017-01-13.
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13.01.2017 Schweiz
AHV
Personen
SGB
Doris Bianchi
AHV-Renten
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Destruktive Rentenpolitik auf dem Buckel der Arbeitnehmenden. Nationalratskommission zur Altersvorsorge 2020. Die Kommission für Soziales und Gesundheit des Nationalrates (SGK) erkennt die Zeichen der Zeit nicht. Sie hält mit einer knappen Mehrheit an ihrem Konzept „länger arbeiten, viel mehr einbezahlen und trotzdem ein unsicheres Rentenniveau“ fest. Dies obschon der Ständerat Vorschläge für eine durchdachte Rentenrevision beschlossen hatte. Die Mehrheit der SGK-N hat es erneut verpasst für Lösungen einzustehen, die zu einem sicheren Renteneinkommen führen und die für die breite Bevölkerung finanziell tragbar sind. Stattdessen setzt die Mehrheit der Kommission weiterhin auf einen massiven Ausbau der obligatorischen beruflichen Vorsorge. Die Beiträge für die Pensionskassen würden sich für die tiefen Einkommen nahezu verdreifachen. Damit verbunden: Happige Netto-Lohneinbussen. Und dies zu einer Zeit wo das Kapitaldeckungssystem der zweiten Säule in der Krise steckt. Denn trotz der viel höheren Pensionskassen-Beiträge gerät das Rentenniveau ins Rutschen, weil die Verzinsung der angesparten Gelder immer tiefer ausfällt und der Mindestumwandlungssatz sinkt. Stark spüren gerade die Frauen die Lohneinbussen, denn sie haben in der Regel tiefere Löhne. Trotzdem ist ihre Aussicht auf eine ausreichende und stabile Rente mager. Besonders störend ist es bei den Frauen ab 60. Sie sind die ersten, die von der raschen Erhöhung des Frauenrentenalters auf 65 betroffen wären. Und gerade sie hätten vom Ausbau der zweiten Säule ausser Kosten nur Brosamen. (…). Doris Bianchi.
Syndicom, 13.1.2017.
Personen > Bianchi Doris. AHV. AHV-Renten. Syndicom, 2017-01-13.
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04.01.2017 Schweiz
Personen
SGB
Sozialversicherungen
Doris Bianchi
Sozialversicherungen
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Sozialversicherungen 2017: Was ändert sich? Eine Übersicht des SGB. Das neue Jahr bringt einige Veränderungen in den Sozialversicherungen mit sich. Wir fassen hier die wichtigsten Anpassungen zusammen, welche Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer betreffen. AHV/IV. 2017 werden die AHV- und IV-Renten auf dem gleichen Stand wie 2016 und 2015 bleiben. Die minimale AHV-Rente beträgt weiterhin Fr. 1175 im Monat, die maximale Rente Fr. 2350 (bei vollständiger Beitragsdauer). Alle Leistungen und Beiträge, die sich auf die AHV-Rente abstützen - auch bei den EL oder in 2. Säule - bleiben ebenfalls unverändert. Anders als in der Vergangenheit werden die Renten nicht wie üblich im 2-Jahres-Rhythmus der Teuerung und Lohnentwicklung angepasst. Begründung: die negative Teuerung und die schwache Lohnentwicklung. Dies ist in der Geschichte der AHV einmalig und führt zu einer sinkenden Ersatzquote für künftige RentnerInnen. Die AHV-Rente wird so einen kleineren Teil des letzten Lohnes abdecken. Auch die aktuellen Rentenbezüger spüren dieses Einfrieren der Renten stark. Da die steigenden Krankenkassenprämien bei der Teuerungsberechnung nicht berücksichtigt werden, bleibt nach Abzug der Wohn- und Gesundheitskosten immer weniger zum Leben. 2017 entfällt die Pflicht für die Ausgleichskassen und für die Arbeitgeber, den neu angestellten Mitarbeitenden einen Versicherungsausweis auszuhändigen. Damit verlieren die Arbeitnehmenden leider den Beweis, dass bei Stellenantritt die Anmeldung bei der AHV stattgefunden hat. (…). Doris Bianchi.
SGB, 4.1.2017.
Personen > Bianchi Doris. Sozialversicherungen. SGB, 2017-01-04.
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13.12.2016 Schweiz
AHV
Personen
SGB
Doris Bianchi
Existenzgrundlage
Lebenshaltungskosten
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Altersvorsorge 2020 nur mit AHV-Erhöhung auf Kurs. SGB begrüsst Standhalten des Ständerats. Die Arbeitnehmenden sind in der Schweiz mit Blick auf ihre Altersvorsorge zunehmend verunsichert. Die Frage, ob ihre AHV- und Pensionskassen-Renten für ein anständiges Leben ausreichen werden, bietet immer mehr Anlass zur Sorge. Denn das Rentenniveau der Zweiten Säule ist am Sinken und auch die AHV-Renten halten mit der Lohnentwicklung nicht mehr mit. Der SGB begrüsst es, dass der Ständerat den Provokationen aus dem Nationalrat standgehalten hat und nicht auf die automatische Rentenaltererhöhung auf 67 Jahre eingetreten ist. Positiv ist auch, dass der Ständerat die Sorgen der Arbeitnehmenden im Vergleich zum Nationalrat höher gewichtet und daran festhält, die rückläufigen Pensionskassen-Renten zu einem Teil über bessere AHV-Renten zu kompensieren. Die Anhebung der AHV-Renten um 70 Franken pro Monat sowie die Verbesserung der AHV-Renten der Ehepaare sind angesichts des sinkenden Rentenniveaus in der Zweiten Säule nötig. Beide Massnahmen sind zudem mit 0,3% Lohnbeiträgen effizient und gerecht finanziert. Die Stabilisierung des Rentenniveaus ausschliesslich mittels Massnahmen in der Zweiten Säule, so wie es der Nationalrat wünscht, würde Leute mit tiefen und mittleren Einkommen viel mehr kosten (Sparbeiträge) und vor allem auch Firmen aus Niedriglohnbranchen übermässig belasten. Und das Minderheitsmodell des Ständerats würde den künftigen Rentnerinnen und Rentnern tiefere Renten bringen als das Ständeratsmodell. Und auch hier wäre die Beitragslast deutlich höher. (…). Doris Bianchi.
SGB, Medienmitteilung, 13.12.2016.
Personen > Bianchi Doris. AHV. Lebenshaltungskosten. SGB, 2016-12-13.
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