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Anzahl gefundene Artikel: 4

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
22.05.2020 Schweiz
USA
Partei der Arbeit
Personen
Uno
Vorwärts
Denis De la Reussille
Siro Torresan
Nationalrat
Uno
Volltext
PdA-Nationalrat fordert di.e Suspendierung der USA in der UNO. Die Tnlmp-Regierung hat ihre Zahlungen für eine Vielzahl von Organisationen der Vereinigten Nationen (UNO) eingestellt oder stark zusammengestrichen. Trotzdem bleibt die USA im UN-Sicherheltsrat und macht weiterhin von ihrem Vetorecht Gebrauch. Eine surreale Situation, findet der PdA-Nationalrat Denis de la Reussille und stellte dem Bundesrat Fragen. Ab 2017 schränkte die USA ihre Zahlungen an die UNO stark ein, stellte sie für einige UN-Organisationen gar ganz ein. Diese Tatsache einfach hinnehmen, so tun, als nichts wäre? Auf keinen Fall meint der PdA-Nationalrat Denis de la Reussille und reichte in der ausserordentlichen Session des Nationalrats Anfang Mai eine entsprechende Interpellation ein. Darin fordert er den Bundesrat auf, sich durch Ignazio Cassis, Vorsteher des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) , einzuschalten und „die Suspendierung der USA in allen betroffenen Organen und Organisationen zu verlangen, bis die fälligen Beiträge wieder vollumfänglich geleistet werden.“ Keine billige, antiamerikanische Propaganda. Auf den ersten Blick mag die Forderung als reine propagandistische Provokation erscheinen. Doch beim genaueren Betrachten, zeigt sich die Relevanz der Thematik. So wurden beispielsweise die Beiträge für die Weltgesundheitsorganisation WHO sowie für die Agentur für die palästinensischen Flüchtlinge (UNWRA) gestrichen. (…). Siro Torresan.
Vorwärts, 22.5.2020.
Personen > Torresan Siro. USA. UNO. Vorwaerts, 2020-05-22.
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31.01.2017 Schweiz
Partei der Arbeit
Personen
Vorwärts
De la Reussille
Interview
Nationalrat
Volltext
„Die AHV ist das viel gerechtere und solidarischere Rentensystem“. Seit etwas mehr als ein Jahr sitzt Denis de la Reussille als einziger Vertreter der Partei der Arbeit im Nationalrat. Die Machtverhältnisse im Nationalrat erschweren seine Arbeit beträchtlich, wie der Genosse im Interview erklärt. Denis, du bist jetzt über ein Jahr im Nationalrat? Wie hast du dich eingelebt? Gut, auch weil ich in der Fraktion der Grünen Partei bin. Dies war ein kohärenter Entscheid, da wir auf kantonaler Ebene in Neuenburg bereits in der gemeinsamen Parlamentsfraktion PopVertSol (PdA, Grüne, SolidaritéS) zusammenarbeiten. Einer Fraktion beizutreten, war ein notwendiger Schritt, um in einer Kommission Einsitz zu haben. Ich hätte die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen bevorzugt, aber die Aussenpolitische Kommission passt mir auch bestens und ich hab mich da gut eingearbeitet. Du hast seit deiner Wahl noch keinen Vorstoss eingereicht. Warum nicht? Ja, das stimmt. Ich habe mich auf die laufenden Geschäfte konzentriert, wie etwa jenes über die Reform der AHV. Diesbezüglich habe ich auch mit einem Redebeitrag die AHVplus-Initiative unterstützt. Für die kommende Session habe ich nun einige Interpellationen vorbereitet. Es gibt im Parlament ein richtiges Gerangel bezüglich den Interventionen. Grund dafür ist die Medienpräsenz und weil die Medien die ParlamentarierInnen anhand ihrer Anzahl Reden klassifizieren. Und dies führt zu einer Flut von Interventionen, von denen einige wirklich komisch und unnötig sind. Auf dieses Interventionengerangel bin ich sehr allergisch. Einige Medien haben dich mit Josef Zisyadis verglichen, der ja bekanntlich der (…).
Vorwärts, 31.1.2017.
Vorwärts > PdA. Nationalrat. Interview. Vorwärts, 2017-01-31.
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14.04.2016 Le Locle
Partei der Arbeit
Personen
WOZ
De la Reussille
Noemi Landolt
Interview
Partei der Arbeit
Stadtpräsident
Volltext
Durch den Monat mit Denis de la Reussille. Teil 2. Wo ist das Porträt von Che Guevara? Denis de la Reussille hegte eigentlich nie politische Ambitionen. Doch schon als Jugendlicher trat er der Partei der Arbeit bei und protestierte gegen eine neue Rutschbahn in der Badi von La Chaux-de-Fonds. WOZ: Monsieur de la Reussille, in der radikalen Linken gibt es ja immer auch eine gewisse Skepsis Exekutivämtern gegenüber, weil man dabei Kompromisse eingehen muss. Sie sind seit zwanzig Jahren in der Stadtregierung von Le Lode. Kennen Sie diese Angst? Denis de la Reussille: Ein Teil der radikalen Linken befürchtet tatsächlich, ihre Prinzipien zu verraten, wenn sie ein Exekutivamt einnimmt. Die Partei der Arbeit in der Romandie vertrat jedoch stets die Meinung, dass wir wo immer möglich Verantwortung übernehmen sollten. Aber darf ich eine Frage beantworten, die Sie mir gar nicht gestellt haben? Schiessen Sie los. Vor ein paar Jahren konnten wir die Ergänzungsleistungen auf Gemeindeebene erhöhen. Ich bin sehr stolz darauf, dass wir das entgegen dem nationalen Trend und dem ganzen Missbrauchsdiskurs geschafft haben. Viele vor allem ältere Menschen haben sich bei uns bedankt, da sie wieder ein Geschenk für ihre Enkel kaufen konnten. Sie sind seit sechzehn Jahren Stadtpräsident, seit letztem Herbst Nationalrat. Haben Sie weitere politische Ambitionen? Nein, die hatte ich nie. Ich bin ja in La Chaux-de-Fonds geboren und aufgewachsen und engagierte mich dort in der PdA. Nach Le Locle bin ich nur des Fussballs wegen gekommen. Und dann fragte mich die PdA, ob ich für das Stadtparlament kandidiere. Mit Foto. (…). Noemi Landolt.
WOZ, 14.4.2016.
Personen > Landolt Noemi. Interview Denis de la Reussille. WOZ, 2016-04-14.
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07.04.2016 Le Locle
Partei der Arbeit
Personen
WOZ
De la Reussille
Noemi Landolt
Interview
Partei der Arbeit
Stadtpräsident
Volltext
Gönnt Ihnen Ihre Partei keine Lohnerhöhung? Der Kommunist Denis de la Reussille ist Stadtpräsident von Le Locle im Neuenburger Jura. Seine eigene Partei, die Partei der Arbeit, kämpfte mit einem Referendum gegen die Lohnerhöhung für ihren Genossen und seine Regierungskollegen. Denis de la Reussille: „In Spanien hat Podemos übrigens auch die Löhne ihrer Exekutivmitglieder gesenkt. Es geht um grundlegende politische Prinzipien.“ WOZ: Monsieur de la Reussille, Sie sitzen seit Herbst für die PdA, die Partei der Arbeit, im Nationalrat und sind seit sechzehn Jahren Stadtpräsident von Le Locle. Die Bevölkerung hat dort am Wochenende über die Gehaltserhöhung für Sie und die anderen Mitglieder der Stadtregierung abgestimmt und diese abgelehnt. Sind Sie enttäuscht? Denis de la Reussille: Nein, überhaupt nicht. Mein Lohn hat mir in den letzten sechzehn Jahren ein gutes Leben ermöglicht. Das wird auch weiterhin so sein. Während in Baden oder Biel die Senkung der Löhne der Gemeindepräsidenten gefordert wird, wollte das Parlament von Le Locle den Lohn der Stadtregierungsmitglieder erhöhen. Ist das nicht aussergewöhnlich in Zeiten, in denen alle den Gürtel enger schnallen? Absicht des Stadtparlaments war es, unser Pensum von fünfzig auf achtzig Prozent zu erhöhen, damit wir mit Kantonsbehörden und Vertretern anderer Städte auf Augenhöhe verhandeln können. Die Lohnerhöhung wäre damit einhergegangen. Ihre eigene Partei hat dagegen das Referendum ergriffen… Es war die Basis der PdA, die das Referendum ergriffen hat. (…). Noëmi Landolt. WOZ, 7.4.2016.
Personen > Landolt Noemi. Interview Denis de la Reussille. WOZ, 2016-04-07.
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