Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 66

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09.09.2019 Schweiz
Demonstrationen Bern
SGB
Syndicom

Demonstrationen Bern
Klimawandel
Volltext
Dem Klima und der Klimajugend zur Seite stehen! Der Klimawandel beschleunigt sich rapide und für die Gewerkschaften weltweit ist es eine existenzielle Frage, sich für griffige Massnahmen einzusetzen. Die Schweiz ist als Binnenland von der Klimaerwärmung stark betroffen, bedroht ist das Strom-Standbein Wasserkraft, ganze Dörfer rutschen weg, Strassen und Schienen werden verschüttet. Die sozialen und volkswirtschaftlichen Kosten werden exorbitant sein, wenn die Politik jetzt nicht handelt. (SGB) Besonders betroffen von den negativen Folgen des Klimawandels werden vor allem die Schwachen, die Menschen mit niedrigen Einkommen sein - sowohl global gesehen wie auch bei uns. Darum setzen wir Gewerkschafterinnen und Gewerkschaften uns dafür ein, dass der Klimawandel gebremst wird. Und zugleich auch dafür, dass die Massnahmen gegen den Klimawandel sozialverträglich sind. Die Gewerkschaftsbewegung ist in einer Schlüsselposition im Kampf für den Klimaschutz, denn wir stehen parteiübergreifend und glaubwürdig für eine nachhaltige Politik ein. Der Werkplatz und der Arbeitsmarkt Schweiz können nur mit guten Arbeitsbedingungen und einer solidarisch finanzierten Energiewende gesichert werden! Die Klimajugend fordert sichtbare Unterstützung ein. Sie braucht sie auch unbedingt, damit sich die Politik bewegt! (…).
Syndicom, 9.9.2019.
Syndicom > Klimawandel. Demonstration. Syndicom, 2019-09-09.
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26.04.2019 Schweiz
Personen
Work
Katrin Bärtschi
Demonstrationen Bern
Volltext
Die Briefträgerin & die Klimademo. Kein Regen in Bern. Und seit Tagen trocknet die Bise die Erde aus. Alles hat Durst. Die Bäume, die Blumen. Blühen ist auch diesjahr ein Murks. In der Schweiz gingen am 6. April Zehntausende auf die Strassen, um für den Klimaschutz zu demonstrieren. Auf dem Helvetiaplatz waren mit einer Ausnahme junge Frauen am Mikrophon. Sie nennen die Hauptverantwortlichen für die Klimakatastrophe beim Namen: die Wirtschaft und die Banken der nördlichen Halbkugel. Logisch und unaggressiv folgern sie, dass dort etwas ändern müsse. System change not climate change. Auch die Profitgier als Antrieb für alles Handeln wird benannt. Und abgelehnt. Ein Giovanni erhält das Wort und ergreift es laut. Als ehemaliger Seemann brüllt er Abenteuer aus seinem Leben ins Publikum und rechnet vor, welche Dreckschleudern die Hochseefrachter seien. „Die Chinapäckli lassen grüssen“, denkt die Briefträgerin. „Oder kommen die auf dem Luftweg? Hans was Heiri.“ Giovanni schreit: „Gäbet mer äs F!“ – „F!“ – „Gäbet mer äs U!“ – „U!“ usw. Fuck…Dann wieder eine Frauenstimme: „Wir möchten nicht, dass ‚Fuck‘ zu einer Parole der Bewegung wird. Wir möchten nicht, dass die Sexua¬lität als Waffe gebraucht wird. Das geschieht schon zu oft, gerade im Krieg. Sexualität ist etwas Schönes.“ Die Briefträgerin staunt. Widersprüche. Die Rednerinnen machen sie zum Thema: „Man wirft uns vor, wir seien nicht konsequent. Ja, wir können nicht immer konsequent sein. Die aber, die das Geld und die Macht haben, tragen die Hauptverantwortung dafür, ob sich etwas ändert.“ Die Ziele sind klar, Widersprüche (…). Katrin Bärtschi.
Work online, 26.4.2019.
Personen > Baertschi Katrin. Klima-Demo. Work online, 2019-04-26.
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28.09.2018 Schweiz
Frauen
Personen
Work
Marie-Josée Kuhn
Demonstrationen Bern
Feminismus
Lohngleichheit
Volltext
Oben ohne. Die junge Frau mit dem „Vulva“-Schriftzug auf der Brust stand einfach da. Und erhob ihre Faust. Auf ihrem selbstgemalten Plakat stand: „Das Geld kennt kein Geschlecht.“ An die 20’000-Menschen-Demo war sie gekommen, weil es jetzt reicht, weil es Lohngleichheit braucht. Als Minimum! Neben ihr tanzten sechs barbusige Girls, sie lachten und strahlten vor Lebensfreude. Und verlangten nichts weniger als das „Ende der Schnäbi-Diktatur“ (Seiten 8-11). Es war keine geplante Aktion, sie hatten sich nicht einmal gekannt vorher. Doch Mut und Leichtigkeit sind ansteckend: „Es war extrem schön, befreiend und verbindend“, sagte eine von ihnen. Selbst ist die Frau. Marianne und Hannah. Oben ohne protestierte schon die Marianne, die französische Helvetia. Auf dem Gemälde von Eugène Delacroix, auf dem sie das Volk mit wehendem Busen in die Julirevolution von 1830 führt. Sie ist göttlich, und sie ist so frei, sich von Normen und Obrigkeit zu befreien. Wie Hannah Weitemeier. Ihre Obrigkeit war der Frankfurter Philosophie- und Soziologieprofessor Theodor W. Adorno. Radikal in seiner Theorie, in der politischen Praxis aber nicht so sehr. Als er 1969 den Hörsaal betritt, kommt ihm die Studentin entgegen. Sie trägt eine Jacke, aber nichts darunter. Die Aktion geht als „Busenattentat“ in die Geschichte der feministischen Protestkultur ein. Körper und Politik. Körperpolitik ist eng mit der Frauenbefreiungsbewegung verbunden. Sie ist ein grundlegendes Moment der Emanzipation: „Mein Körper gehört mir!“ Selbst ist die Frau. Dazu gehört auch die Idee, den nackten Körper als Waffe einzusetzen. So, wie dies die Femen-Frauen tun, (…). Marie-Josée Kuhn.
Work online, 28.9.2018.
Personen > Kuhn Marie-Josée. Feminismus. Lohngleichheit. Work online, 2018-09-28.
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22.09.2018 Schweiz
Demonstrationen Bern
Löhne
VPOD Schweiz

Demonstrationen Bern
Lohngleichheit
Volltext
Streik liegt in der Luft! Wir Frauen haben genug! 20’000 Frauen und Männer demonstrierten am Samstag in Bern für Lohngleichheit und gegen sexistische Diskriminierung. Lohndiskriminierung, niedrige Löhne in den „typischen“ Frauenberufen und Teilzeitarbeit führen nach wie vor zu eklatanter ökonomischer Benachteiligung. Die Gewerkschaftsfrauen haben genug: Die Kundgebung war für den VPOD zugleich ein sichtbarer Auftakt zum geplanten Frauenstreik 2019. Auch wenn Berufe kein Geschlecht haben, bleibt die Arbeitswelt doch segregiert. In der Kinderbetreuung arbeiten beispielsweise zu 90 % Frauen: Die Qualifikationen werden nicht wirklich anerkannt, die Löhne sind niedrig und der Sektor steht unter einem starken Druck, die Kosten weiter zu senken. „Wir wollen mehr Wertschätzung der Frauenberufe und ein Ende der Geschlechtertrennung am Arbeitsmarkt“, sagt VPOD-Präsidentin Katharina Prelicz-Huber. Frauen verdienen im Durchschnitt ungefähr ein Fünftel weniger als die Männer. Diese Differenz ist auf der Grundlage eines Vollzeitjobs berechnet. Da die meisten Frauen Teilzeit arbeiten, weil sie neben der Erwerbsarbeit zwei Drittel der unbezahlten Arbeit schultern, beträgt der durchschnittliche Unterschied auf der Lohnabrechnung ca. 32%. Diese Lohnungleichheit muss endlich behoben werden – denn sie hat Folgen für die Rentenbildung. Die Renten der Frauen liegen 37% unter denjenigen der Männer. „Damit Frauen überhaupt die Möglichkeit haben, auf anständige Renten zu kommen, braucht es höhere Löhne, nicht ein höheres Rentenalter, und endlich auch echte Vereinbarkeit“, fordert Christine Flitner, VPOD-Sekretärin (…).
VPOD Schweiz, 22.9.2018.
VPOD Schweiz > Lohngleichheit. Demo Bern. VPOD Schweiz, 2018-09-22
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21.09.2018 Schweiz
Frauen
Personen
Vorwärts
Sabine Hunziker
Demonstrationen Bern
Lohngleichheit
Volltext
Für Lohn und Wertschätzung. Auch 27 Jahre nach dem ersten Frauenstreik der Schweiz besteht noch immer Lohndiskriminierung zwischen den Geschlechtern. Der Kampf der Frauen für Gleichheit geht weiter: am 22. September in Bern. Die Rechnung zur Lohngleichheit ist noch offen: PolitikerInnen und UnternehmerInnen interessiert es nicht, dass der Inhalt der Lohntüten Ende Monat bei gleicher Arbeit unterschiedlich ist. Seit 1981 gibt es den Grundsatz für Gleichberechtigung und 1996 trat das Gleichstellungsgesetz in Kraft, das auf die Beseitigung von Benachteiligungen der Frauen im Erwerbsleben wie geringe Löhne oder ungleiche Anstellungschancen hinzielt. In der Bundesverfassung heisst es im Artikel 8: „Mann und Frau sind gleichberechtigt.“ Das gilt für rechtliche und tatsächliche Gleichstellung in Familie, Ausbildung und Arbeit. Und: „Mann und Frau haben Anspruch auf gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit.“ 10‘000 Franken pro Jahr. Es ist also durch die Bundesverfassung und das Gleichstellungsgesetz eindeutig verboten, wenn Frauen für gleichwertige Arbeit weniger erhalten. In der Praxis wird dieses Verbot missachtet. Auch Jahre später verdienen Frauen 20 Prozent weniger als Männer in einer vergleichbaren Position. Eine Rechnung zeigt, um welche Beträge Frauen hier von den Unternehmen betrogen werden: Verdient der Mann 4500 Franken, so erhält die Frau bei gleichwertiger Arbeit nur 3600 Franken. Zusammengerechnet bedeutet dies eine Einbusse von rund 10 000 Franken (…). Sabine Hunziker.
Vorwärts, 21.9.2018.
Vorwärts > Frauen. Lohngleichheit. Vorwärts, 2018-09-21.
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17.08.2018 Schweiz
Demonstrationen Bern
Personen
Work
Marie-Josée Kuhn
Demonstrationen Bern
Gleichstellung
Volltext
Switzerland last. Jede erwerbstätige Frau wird heute im Schnitt um 7‘000 Franken im Jahr geprellt. Nur deshalb, weil sie eine Frau ist. Und um 30‘3000 Franken in ihrem ganzen Erwerbsleben. Das haben die Expertinnen des Berner Büros für arbeits- und sozialpolitische Studien (BASS) exklusiv für Work berechnet (rebrand.ly/b-auf-dle-insel). Zwar hat der Ständerat nach langem Hin und Her jetzt doch noch Mini-Massnahmen gegen diesen Lohnbschiss durchgewinkt. Er möchte Unternehmen mit mehr als 100 Beschäftigten alle vier Jahre einer Lohnanalyse unterziehen. Das wären aber nur ein Prozent aller Unternehmen. Wenn es Im bisherigen Schlendrian weitergeht, müssen wir deshalb noch 60 Jahre auf Lohngleichheit warten. Die Schweiz fällt punkto Kinderbetreuung und Lohngleichheit inzwischen auch hinter den Durchschnitt der OECD-Staaten zurück. Switzerland last: die Schweiz als letzte. Die Frauendemo. 62 Jahre bis zum Frauenstimmrecht. 86 Jahre bis zur Mutterschaftsversicherung. 88 Jahre bis zur Gleichstellung im Eherecht. Und wie lange noch bis zur Lohngleichheit? Kein Wunder haben die Frauen die Nase voll, das hat die Stimmung am 14.Juni gezeigt. 27 Jahre nach dem ersten Frauenstreik liegt ein zweiter Frauenstreik In der Luft. Vorerst laden die Gewerkschaften, Parteien und Frauenorganisationen zur nationalen Demo für Lohngleichheit am 22. September nach Bern. Vom SGB über die Business Professional Women, die CVP-Frauen, die Lehrerinnen und Lehrer Schweiz, (…). Marie Josée Kuhn.
Work, 17.8.2018.
Personen > Kuhn Marie-Josée. Demonstration. Gleichstellung. Work, 2018-08-17.
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20.01.2018 Bern
Demonstration
Unia Schweiz

Demonstrationen Bern
Lohngleichheit
Volltext
Lohngleichheit: Das Parlament ist gefordert. Obwohl die Verfassung seit 37 Jahren festschreibt, dass das Prinzip «gleicher Lohn für gleiche Arbeit» gilt, verdienen Frauen in der Schweiz immer noch weniger als Männer. Jetzt muss das Parlament handeln. Über zweihundert Frauen und Männer haben heute mit einer Spontankundgebung in Bern das Parlament aufgefordert, bei der Revision des Gleichstellungsgesetzes wirksame Massnahmen zur Realisierung der Lohngleichheit zu verankern. Frauen werden jedes Jahr um 7 Milliarden betrogen. 37 Jahre nach der Verankerung der Lohngleichheit in der Verfassung und 22 Jahre nach Inkrafttreten des Gleichstellungsgesetzes bleibt die Lohndiskriminierung eine beschämende Realität: Nach wie vor erhalten Frauen für gleichwertige Arbeit rund 20 Prozent weniger Lohn als Männer - davon fast die Hälfte einzig wegen ihres Geschlechts. Pro Jahr entgehen den Frauen deswegen 7 Milliarden Franken. SGB-Frauenkongress stellt Forderungen. Der Frauenkongress des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes, der heute und morgen tagt, fordert in einer Resolution vom Parlament griffige Massnahmen, damit die Lohngleichheit endlich Tatsache wird. Kontrollen und Mitarbeit der Gewerkschaften. Der Bund muss kontrollieren, ob Unternehmen ihre Lohnanalysen korrekt durchführen und die Lohngleichheit einhalten. Firmen, die Frauen diskriminieren, müssen durch das Gesetz sanktioniert werden. Und die Gewerkschaften sollen mit der Einrichtung einer tripartiten Kommission auf Bundesebene bei der Umsetzung der (…).
Unia Schweiz, 20.1.2018.
Unia Schweiz > Lohngleichheit. Demonstration. Unia Schweiz, 2018-01-20.
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24.03.2017 Bern
Türkei
Demonstrationen Bern
Unia Schweiz

Antifaschismus
Demonstrationen Bern
Kundgebung für Demokratie in der Türkei. 25. März. 14.00, Bern. Wir müssen die autoritären, frauenfeindlichen, nationalistischen und rassistischen Entwicklungen in der Türkei stoppen. Samstag, 25. März, 14-16 Uhr, in Bern. In der Türkei herrschen wieder Krieg und Gewalt insbesondere in den kurdischen Gebieten. Präsident Erdogan und die mit ihm verbündeten politischen Kräfte schalten unter dem Deckmantel der Terrorismusbekämpfung alles aus, was sich ihrer uneingeschränkten Macht entgegenstellen könnte. Wir verurteilen die Repression und schleichende Einführung der Diktatur in der Türkei, die Zerstörung des Rechtsstaates und den Krieg in den kurdischen Gebieten. Die Unia unterstützt die Kundgebung. und ruft die Bevölkerung in der Schweiz auf, an der Demonstration teilzunehmen und damit der Solidarität mit den Verfolgten und Gefangenen in der Türkei Ausdruck zu geben. Die Forderungen: Schutz der Demokratie und der demokratischen Kräfte und Institutionen, Freiheit für alle politischen Gefangenen, Solidarität mit Frauen- und LGBTIQ*-Kämpfen, Frieden in Kurdistan! Schweiz und Europa müssen endlich handeln! Besuche von IKRK-Delegierten bei politischen Gefangenen, esben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, Intersexuelle und Queer-Menschen. Für Freiheit, Friedensverhandlungen, Rechtsstaat und Demokratie in der Türkei!
Unia Schweiz, 24.3.2017.
Unia Schweiz > Türkei. Demonstration Bern. Unia Schweiz, 2017-03-24.
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28.09.2016 Bern
Demonstrationen Bern
Personen
SGB
TISA
TTIP
José Corpataux
Demonstrationen Bern
TTIP
Volltext
TISA: die Welt ist nicht zu verkaufen. SGB unterstützt Kundgebung gegen TISA. Seit Februar 2012 wird ausserhalb des WTO-Rahmens das Dienstleistungshandelsabkommen TISA (=Trade in Services Agreement) verhandelt. Beteiligt daran sind die USA, die EU, Japan, Australien, die Schweiz und an die 20 weitere Staaten, die zusammen mehr als zwei Drittel des weltweiten Dienstleistungshandels ausmachen. TISA ist gefährlich. Vor allem für den Service public. Denn mit TISA droht dem Service public weltweit eine weitgehende Marktöffnung. Zwar ist jedes Land frei zu bestimmen, ob und wenn ja, welche Service public-Bereiche es dem Wettbewerb öffnen will. Aber die Verhandlungsdelegationen sind (zu) oft mit glühenden Liberalisierungsbefürwortern bestückt... Die schweizerischen Unterhändler beteuern, dass die Schweiz keine entsprechenden Offerten biete und - im Gegenteil - heutige wie künftige Service public-Leistungen dem Abkommen nicht unterstelle. Dennoch ist Wachsamkeit verlangt. Denn das Abkommen enthält Fallgruben: (…).
José Corpataux.
SGB, 28.9.2016.
SGB > Tisa, TTIP. Demonstration. SGB, 2016-09-28.
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14.09.2016 Schweiz
AHV
Demonstrationen Bern
Personen
SEV Schweiz
Peter Moor
AHVplus
Demonstrationen Bern
Volltext
Starke Worte für eine starke AHV. AHV: das Herz des Sozialstaats. „Nur bei der AHV führen höhere Beiträge auch zu höheren Renten“: Dies ist die Kernaussage der kurzen Reden an der Schlusskundgebung. Vier Männer und vier Frauen traten zum Abschluss der Kundgebung ans Rednerpult am Aargauerstalden, allen voran Paul Rechsteiner, Präsident des Gewerkschaftsbundes. Als Ständerat war er beteiligt an der Version der Rentenreform 2020, die nun von der Sozialkommission des Nationalrats zerpflückt und zu einer Abbauvorlage umgebaut wurde, was Rechsteiner als „übles Spiel“ bezeichnete. Er hielt weiter fest: „Die AHV ist das Herz des Sozialstaats Schweiz.“ Allerdings war für ihn auch klar, dass ohne die Gewerkschaften in dieser Sache nichts geht: „Es braucht die Kraft unserer Bewegung für die Solidarität der Generationen und der gesellschaftlichen Gruppen.“ Sind Rentner Schweine? Giorgio Tuti erntete schon bei der Vorstellung Szenenapplaus, als der Moderator darauf hinwies, dass der SEV allein über einen Fünftel der für die Initiative nötigen Unterschriften beigesteuert hatte. Tuti kritisierte die Gegenseite: „Es hat System, wenn Arbeitgeber, bürgerliche Politiker, Versicherungen und Banken die AHV schlechtreden“, denn nur so gelinge es ihnen, das Rentenalter zu erhöhen und die Leistungen zu reduzieren. „Aber dieses Spiel machen wir nicht mit!“ Mit scharfen Worten verurteilte Tuti, wie weitere Redner auch noch, die Aktion der CVP vom Donnerstag: Diese hatte auf dem Bundesplatz Schweine, die mit AHVplus beschriftet waren, ein Drei-Gang-Menü fressen lassen. (…). Peter Moor, Peter Anliker, Vivian Bologna.
SEV, 14.9.2016.
Personen > Moor Peter. AHVplus. Demonstration Bern. SEV, 2016-09-14.
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10.09.2016 Bern
AHV
Demonstrationen Schweiz
Unia Schweiz

AHVplus
Demonstrationen Bern
Volltext
Gewerkschaftsdemo „Rentenabbau stoppen – AHV stärken“. Mehr als 20‘000 protestieren gegen geplantes Rentenmassaker und für besseren Arbeitnehmerschutz Über 20‘000 Gewerkschafter/innen verlangten an der heutigen Demo des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes in Bern eine Altersvorsorge, die diesen Namen auch verdient. Unia Präsidentin Vania Alleva machte in ihrer Rede klar, dass die Arbeitnehmenden die Angriffe der bürgerlichen Hardliner auf die Renten nicht akzeptieren werden. Zudem forderte sie mehr Schutz für alle in der Schweiz arbeitenden Menschen. Die Verfassung verlangt, dass alle nach ihrer Pensionierung ihren gewohnten Lebensstandard beibehalten können. Für viele Rentnerinnen und Rentner ist dies heute nicht der Fall. Die Renten der Pensionskassen sinken, die AHV hinkt den Löhnen immer mehr hinterher. Deshalb muss die AHV als stabilste und sicherste Säule der Altersvorsorge gestärkt werden, wie dies die Initiative AHVplus verlangt. Aldo Ferrari, Geschäftsleitungsmitglied der Unia, betonte in seiner Rede, dass ein Ja zu AHVplus äusserst wichtig für die Altersvorsorge ist: „AHVplus ist die beste Investition für die Zukunft und sichere Renten.“ Rentenmassaker stoppen. Eine Stärkung der AHV ist umso dringender, als bürgerliche Hardliner im Rahmen der Altersvorsorge 2020 ein eigentliches Rentenmassaker planen. Sie wollen den Umwandlungssatz bei der 2. Säule und damit die Renten massiv und ohne volle Kompensation senken und gleichzeitig das Rentenalter für alle auf 67 Jahre erhöhen. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 10.9.2016.
Unia Schweiz > AHVplus. Demonstration Bern, 2016-09-10.
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10.09.2016 Bern
AHV
Demonstrationen Schweiz
SGB

AHVplus
Demonstrationen Bern
Volltext
Eine überdeutliche Warnung an die Brandstifter im Nationalrat. Mehr als 20'000 demonstrieren gegen Rentenabbau und für starke AHV. Mehr als 20'000 Rentnerinnen und Rentner, Erwerbstätige, Junge und Alte aus allen Regionen der Schweiz sind heute Samstag dem Aufruf der Allianz für eine starke AHV gefolgt und haben ihre Empörung und Wut über das geplante Rentenmassaker im Nationalrat sowie ihre Forderung nach einer Stärkung der AHV und ihr Ja zu AHVplus auf die Strasse getragen. Dies ist ein überdeutliches Zeichen an die Brandstifter in der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrats (SGK-N). Würden sie sich mit ihren Abbauplänen durchsetzen, müssten am Schluss alle für weniger Rente länger arbeiten und mehr Beiträge bezahlen. Solch ein Rentenmassaker wird vor dem Volk keinen Bestand haben. Mit dem mächtigen, friedlichen und bunten Demonstrationszug von der Schützenmatte durch die Berner Innenstadt ist der Nationalrat gewarnt. Nun liegt es an ihm, in die Altersvorsorge 2020 wieder einen Ausgleich für die Rentenkürzungen in der zweiten Säule einzubauen. Der St. Galler Ständerat und SGB-Präsident Paul Rechsteiner sprach an der Schlusskundgebung am Aargauerstalden von einer „gewaltigen Provokation in einer neuen Dimension wie es sie in der Schweiz noch nicht gab. Was die SVP und FDP bei der Rentenreform wollen, übersteigt im Negativen alles, was wir bisher gesehen haben." (…).
SGB, 10.9.2016.
SGB > AHVplus. Demonstration Bern. SGB, 2016-09-10.
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29.06.2016 Schweiz
Demonstrationen Bern
SGB

AHVplus
Bilaterale Verträge
Demonstrationen Bern
Volltext
Bilaterale erhalten – Masseneinwanderungsartikel innenpolitisch umsetzen. Aus dem SGB-Vorstand: Resolution zum Brexit und Aufruf zur nationalen Renten-Demo am 10. September. Der SGB-Vorstand hat an der heutigen Sitzung die Auswirkungen des „Brexit"-Entscheides auf die Schweizer Wirtschaft und die „Umsetzung" des Masseneinwanderungsartikels diskutiert. Er hat einstimmig eine Resolution mit folgenden Forderungen verabschiedet: Die SNB muss verhindern, dass die Löhne und die Arbeitsplätze durch eine Frankenaufwertung unter Druck kommen. Der Franken ist viel zu hoch bewertet. Der SGB erwartet, dass die SNB den Franken rasch im Bereich von mindestens 1.10 Fr./Euro stabilisiert und danach für einen Wechselkurs sorgt, bei dem die Löhne und Arbeitsplätze gesichert sind und eine Deindustrialisierung der Schweiz verhindert wird. Die Bilateralen Verträge mit der EU müssen erhalten bleiben. Die so genannte „Umsetzung" des Art. 121a BV soll primär über nicht-diskriminierende Massnahmen in der Schweiz erfolgen. Der Schutz der Löhne, der Arbeitsbedingungen und der älteren Arbeitnehmenden muss verbessert werden. Zusätzlich braucht es Massnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie bessere Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Die vom Bundesrat präsentierte „einseitige" Schutzklausel ist abzulehnen. Sie steht einerseits im Widerspruch zu den Bilateralen. Andererseits fördert sie prekäre Aufenthaltsstatus und Arbeitsbedingungen. Weiter sagt der SGB-Vorstand den Rentenabbauplänen im Nationalrat den Kampf an. Er ruft die Arbeitnehmenden in der Schweiz zu einer nationalen Renten-Demo auf. Unter der Losung „Rentenabbau stoppen - AHV stärken" werden wir am 10. September in Bern für anständige (…).
SGB, 29.6.2016.
SGB > Bilaterale Verträge. Einwanderung. SGB, 2016-06-29.
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02.03.2016 Bern
Demonstrationen Bern
Uber
Unia Nordwestschweiz

Demonstrationen Bern
Taxibranche
Uber
Volltext
Nationale Taxidemo „Uber stoppen“ ein Erfolg. An der heutigen Taxidemo gegen Uber waren über 800 TaxifahrerInnen in Bern, um gegen den Fahrdienst Uber und die Untätigkeit der kantonalen und nationalen Behörden zu protestieren. Die Mobilisierung zeigt: Der Unmut ist gross, die Behörden müssen nun reagieren. Heute haben in Bern über 800 TaxifahrerInnen mit einem Taxi-Corso durch die Innenstadt ihrem Unmut gegen den Fahrdienst Uber und die Untätigkeit der nationalen und kantonalen Behörden Luft gemacht. Die 600 Taxis waren aus den Städten Bern, Zürich, Basel, St. Gallen, Luzern, Lausanne und Genf nach Bern gekommen. Die grosse Mobilisierung innerhalb von kurzer Zeit zeigt, dass die Probleme in der Branche gross sind. Der 50-Milliarden-Dollar-Konzern Uber drückt die Preise und kassiert trotz geringer Leistung für jede Fahrt satte 20 Prozent Gebühr. Zudem tun die Behörden wenig bis nichts: Erst der Kanton Genf hat reagiert und den Fahrdienst verboten. Dabei bräuchte es endlich auch eine Bewilligungspflicht für Uber und eine Überprüfung zur Einhaltung der nationalen und kantonalen Gesetze. Um auf diese Missstände aufmerksam zu machen wurde zusätzlich zum Taxi-Corso dem Bundesrat ein Brief übergeben. In diesem sind die wichtigsten Forderungen und Anliegen festgehalten: (…).
Unia Nordwestschweiz, 2.3.2016
Unia Nordwestschweiz > Uber. Demonstration. Unia Nordwestschweiz, 2016-03-02.
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13.03.2015 Schweiz
Demonstrationen Bern
Frauen
Vorwärts

Demonstrationen Bern
Lohngleichheit
Volltext
Mehr als 12‘000 fordern: Lohngleichheit jetzt! Über 12‘000 Frauen und Männer von links bis rechts haben am 7. März auf dem Bundesplatz die Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern eingefordert. Ein breites Frauenbündnis verlangt vom Bundesrat nun wirkungsvolle Massnahmen, denn freiwillige Massnahmen haben nicht zum Ziel geführt: Die Lohngleichheit ist auch 34 Jahre nach ihrer Verankerung in der Verfassung noch nicht Realität. In der Schweiz verdienen Frauen immer noch 18,9 Prozent weniger als ihre Kollegen. Ein Teil der Lohnungleichheit kann mit Kriterien wie Teilzeitarbeit, beruflicher Erfahrung und Verantwortung erklärt werden. Rund 40 Prozent des Lohnunterschiedes sind aber mit objektiven Kriterien nicht begründbar, also rein diskriminierend. Jedes Jahr entgehen den Frauen so einzig aufgrund ihres Geschlechts 7,7 Milliarden Franken. Dieses Geld fehlt den Frauen, den Familien und den Rentnerinnen. Lohngleichheit prägt Lebensläufe. (…).
Koalition Lohngleichheit jetzt.
Vorwärts, 13.3.2015.
Vorwärts > Lohngleichheit. Demonstration Zürich. Vorwärts, 13.3.2015.
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07.03.2015 Bern
Demonstrationen Bern
Frauen
SGB

Demonstrationen Bern
Frauentag
Lohngleichheit
Volltext
Mehr als 12'000 Frauen und Männer fordern: Lohngleichheit jetzt! Bunte und starke nationale Demonstration am 7. März in Bern. Über 12'000 Frauen und Männer von links bis rechts haben am 7. März auf dem Bundesplatz die Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern eingefordert. Ein breites Frauenbündnis verlangt vom Bundesrat nun wirkungsvolle Massnahmen, denn freiwillige Massnahmen haben nicht zum Ziel geführt: Die Lohngleichheit ist auch 34 Jahre nach ihrer Verankerung in der Verfassung noch nicht Realität. In der Schweiz verdienen Frauen immer noch 18.9 Prozent weniger als ihre Kollegen. Ein Teil der Lohnungleichheit kann mit Kriterien wie Teilzeitarbeit, beruflicher Erfahrung und Verantwortung erklärt werden. Rund 40 Prozent des Lohnunterschiedes sind aber mit objektiven Kriterien nicht begründbar, also rein diskriminierend. Jedes Jahr entgehen den Frauen so einzig aufgrund ihres Geschlechts 7,7 Milliarden Franken. Dieses Geld fehlt den Frauen, den Familien und den Rentnerinnen. Ein Bündnis von 48 Organisationen unter der Leitung von alliance F und dem Schweizerischen Gewerkschaftsbund SGB hat deshalb anlässlich des Tags der Frau und zwei Tage vor dem Equal Pay Day zur grossen Demo in Bern aufgerufen. Mehr als 12'000 Frauen und Männer sind dem Aufruf gefolgt und fordern mit dem Bündnis die rasche und konsequente Umsetzung der Lohngleichheit. (…).
SGB, Datum: 7.3.2015.
SGB > Frauentag. Lohngleichheit. Demo. SGB, 7.3.2015.
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07.03.2015 Bern
Demonstrationen Bern
Frauen
Unia Schweiz

Demonstrationen Bern
Frauentag
Lohngleichheit
Volltext
12'000 an Kundgebung für Lohngleichheit. Über 12'000 Personen – Frauen, aber auch zahlreiche Männer und Kinder - haben heute in Bern für Lohngleichheit demonstriert. Denn im 21. Jahrhundert sind Frauen und Männer in der Schweiz immer noch nicht gleichgestellt. Für gleichwertige Arbeit verdienen Frauen rund 20% weniger als Männer und werden so Jahr für Jahr um gesamthaft 7,7 Milliarden Franken geprellt - trotz Verfassungsartikel und Gleichstellungsgesetz, welche seit 34 resp. 19 Jahren in Kraft sind und Lohngleichheit vorschreiben. Die Demonstration war von einem sehr breiten Bündnis von 48 Frauenorganisationen durchgeführt worden – von Bäuerinnen über Businessfrauen bis Gewerkschafterinnen sowie von bürgerlichen, kirchlichen und linken Organisationen. Die Breite der Allianz zeigt, dass Frauen genug haben von schönen Worten und endlich Taten sehen wollen. Unia für verbindliche Kontrollen und Sanktionen. Die Erfahrungen zeigen: Lohngleichheit mittels Selbstkontrollen und Selbstverantwortung durchzusetzen, wie das der Bundesrat vorschlägt, reicht nicht aus. Dazu braucht es endlich Massnahmen mit Zähnen. Die Gewerkschaft Unia fordert insbesondere: (…).
Unia Schweiz, 7.3.2015.
Unia Schweiz > Frauentag. Lohngleichheit. Demo. Unia Schweiz, 2015-03-07.
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01.03.2014 Schweiz
Demonstrationen Bern
SGB
Unia Schweiz
VPOD Schweiz

Ausländerpolitik
Demonstrationen Bern
Saisonnierstatut
Volltext

Für eine offene Schweiz: Demo am 1. März, 14.30 Uhr, Bern Bundesplatz. Nach dem knappen Ja zur Zuwanderungsbeschränkung droht den über 1,8 Millionen Menschen ohne Schweizer Pass eine massive Verschlechterung ihrer Rechte in der Schweiz. Dabei haben sie bisher wesentlich zu unserem gemeinsamen Wohlstand, unserer Lebensqualität und kulturellen Vielfalt beigetragen. Aufenthaltssicherheit und das Recht, mit der eigenen Familie zusammenzuleben, sind wichtig für eine gute Integration. Dieses Menschenrecht gilt es mit grossem Engagement zu verteidigen. Wir wollen gute und geregelte Beziehungen zu unseren Nachbarn in Europa. Und wir wollen nicht auf einer nur für Reiche attraktiven Insel leben, die sich rundum abschottet und die Ärmeren diskriminiert. Am 1. März rufen wir deshalb alle auf, diese Rechte auf dem Berner Bundesplatz einzufordern. Samstag, 1. März, 14.30 Uhr, Bundesplatz Bern. Wir wollen:

VPOD Schweiz, 21.2.2014.
SGB > Saisonnierstatut. Demonstration. VPOD Schweiz. 2014-02-21.

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01.03.2014 Schweiz
Demonstrationen Bern
Syndicom

Ausländerpolitik
Demonstrationen Bern
Saisonnierstatut
Volltext

Mehr als 10'000 Menschen demonstrierten auf dem Bundesplatz. Nach dem Ja zur Masseneinwanderungsinitiative haben sich Tausende Menschen am Samstagnachmittag auf dem Bundesplatz versammelt, um ein starkes Zeichen für eine offene und solidarische Schweiz zu setzen.Über 1,8 Millionen Menschen ohne Schweizer Pass droht eine massive Verschlechterung ihrer Rechte in der Schweiz. Dabei haben sie bisher wesentlich zu unserem gemeinsamen Wohlstand, unserer Lebensqualität und kulturellen Vielfalt beigetragen. Aufenthaltssicherheit und das Recht, mit der eigenen Familie zusammenleben zu können, sind wichtig für eine gute Integration. Die versammelten Menschen haben für gute und geregelte Beziehungen zu unseren Nachbarn in Europa protestiert und folgenden Forderungen Nachdruck verliehen: (…).

Syndicom, 1.3.2014.
Syndicom > Saisonnierstatut. Demonstration Bern. Syndicom 2014-03-01.

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01.03.2014 Schweiz
Demonstrationen Bern
Unia Schweiz

Ausländerpolitik
Demonstrationen Bern
Saisonnierstatut
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Heute Samstag demonstrierten rund/über 12'000 Personen für eine offene und solidarische Schweiz auf dem Bundesplatz in Bern. Zur Kundgebung riefen über 50 Organisationen auf. In Reden forderten Kulturschaffende, MigrantInnen und Junge gute und geregelte Beziehungen zu unseren Nachbarn in Europa sowie einer menschenwürdigen und fairen Behandlung von Migrantinnen und Migranten. Durch ihre musikalischen Beiträge unterstützen die Bands Dirty Sound Magnet und Baby Jail die Veranstaltung und ihre Anliegen. Nach dem knappen Ja zur „Masseneinwanderungs-Initiative“ am 09. Februar droht den über 1,8 Millionen Menschen ohne Schweizer Pass eine massive Verschlechterung ihrer Rechte in der Schweiz. Dabei haben sie bisher wesentlich zu unserem gemeinsamen Wohlstand, unserer Lebensqualität und kulturellen Vielfalt beigetragen. Aufenthaltssicherheit und das Recht, mit der eigenen Familie zusammenleben zu können, muss für alle Menschen gelten. Dieses Menschenrecht gilt es mit grossem Engagement zu verteidigen. Auch die Schweizer Studierenden und Kulturschaffenden sind von der Annahme der Initiative betroffen. Der internationale Austausch ist ein zentrales Element für eine innovative Wissenschaft und lebendige Kultur. Gute und geregelte Beziehungen zu unseren Nachbarn in Europa ist für eine erfolgreiche und fortschrittliche Schweiz daher eine Notwendigkeit. Die Teilnehmenden setzten mit der Kundgebung ein Zeichen für eine offene und solidarische Schweiz. Sie wollen: (…).

Unia Schweiz, 1.3.2014.
Unia Schweiz > Saisonnierstatut. Demonstration Bern. Unia. 2014-03-01.

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22.11.2013 Schweiz
Demonstrationen Bern
Frauen
Personen
Vorwärts
Maurizio Coppola
Demonstrationen Bern
Löhne
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Sparpaket gegen Frauen. Für den 16. November hat ein Zusammenschluss von im öffentlichen oder subventionierten Dienst arbeitenden Personen des Kanton Berns zu einer Demo gegen das Sparpaket des Kantons aufgerufen. Dem Aufruf des Kollektivs „Sparpaket weg“ folgten über 500 Personen. Auf die Demonstration haben „Frauen, Männer, Kinder, Schülerlnnen, Alte, Behinderte, Kranke, Bedürftige, Staatsangestellte und vieles mehr“ mobilisiert. Das Ziel des Kollektivs ist klar: Das Sparpaket des Kantons kippen. Denn aufgrund jahrelanger Steuergeschenke ist im Berner Staatshaushalt ein Defizit entstanden. Die Regierung will die Ausgaben nun um 491 Millionen Franken (!) schröpfen. Gespart wird vorwiegend in den Bereichen Erziehung, Bildung, Pflege und Betreuung. Jeder vierte Franken soll durch Lohnkürzungen (Einfrieren des Lohnsummenwachstums) gespart werden. Zudem sollen 600 Stellen verschwinden. Das Kollektiv argumentiert: „Um Zeit und damit Autonomie zu gewinnen, kämpft(e) die Frauenbewegung u.a. für den Ausbau von sozialen Dienstleistungsangeboten. Viele dieser  Errungenschaften werden nun wieder abgebaut oder ganz gestrichen.“ (...).Maurizio Coppola.

Vorwärts, 22.11.2013.
Vorwärts > Frauen. Löhne. Demonstration. Vorwärts. 2013-11-22.

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19.03.2013 Bern
Biel
Schweiz
Visp
Demonstrationen Bern
Postauto Schweiz AG
Syndicom

Demonstrationen Bern
GAV
Postauto Schweiz AG
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Kundgebung des Fahrpersonals der Postautounternehmer: Ein GAV fürs Fahrpersonal – Gleichbehandlung jetzt! Das Fahrpersonal der Postautounternehmer (PU) wehrt sich für faire Anstellungsbedingungen und fordert eine Gleichbehandlung mit den Kolleginnen und Kollegen der Regie. Das Fahrpersonal hat genug vom Zweiklassensystem bei PostAuto AG. Sind tiefere Löhne bei gleicher Arbeit gerechtfertigt? Ist ein geringerer Erfahrungszuwachs gerechtfertigt? (...).

Syndicom Verkehr und Infrastruktur, 19.3.2013.
Syndicom > PostAuto Schweiz AG. Syndicom. Demonstration. 19.3.2013.

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16.03.2013 BE Kanton
Bern
Demonstrationen Bern
Personen
VPOD BE Kanton
Work
Matthias Preisser
Demonstrationen Bern
Lohnerhöhungen
Sozialabbau
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20‘000 gegen Sparpolitik in Bern. Kantonspersonal droht: Wir streiken! Lautstark fordern jetzt auch die Berner Staatsangestellten bessere Aussichten für sich - und für den Kanton. Über 600 Polizistinnen und Polizisten standen am 16.März auf dem Bundesplatz. Sie demonstrierten für einmal selber. Gemeinsam mit rund 20‘000 Lehrern, Assistenzärztinnen, Pflegern, Hebammen und anderen Kantonsangestellten forderten sie: „Stop Abbau“. Sie alle demonstrierten für mehr Lohn und weniger Arbeitsdruck. Ähnlich wie in letzter Zeit Kantonsangestellte in der Ostschweiz, im Tessin und in der Romandie. (...). Matthias Preisser.

Work, 22.3.2013.
Work > Service public. Demonstration. Work 2013-03-16.

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16.03.2013 BE Kanton
Bern
Demonstrationen Bern
Lebe
Staatspersonalverband
VPOD BE Kanton

Demonstrationen Bern
Kundgebung
Sparmassnahmen
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Erfolgreiche Kundgebung „Stopp Abbau“ der Berner Personalverbände. 20‘000 Menschen protestieren gegen Abbau. Die Kundgebung „Stopp Abbau – Perspektiven für den Kanton Bern“ hat alle Erwartungen übertroffen und ist zum erhofften Grosserfolg geworden: 20‘000 Menschen versammelten sich heute Samstagnachmittag gemäss offiziellen Schätzungen auf dem Berner Bundesplatz, um gegen den Leistungsabbau im Kanton Bern zu protestieren und anständige Anstellungsbedingungen einzufordern. Die Kundgebung ist ein machtvolles Zeichen an den Bernischen Grossen Rat und an den Regierungsrat, die Anliegen des Service public und des Personals bei den anstehenden Entscheiden endlich zu berücksichtigen. (...).

VPOD BE Kanton, 16.3.2013.
VPOD BE Kanton > Kundgebung. Sparmassnahmen. VPOD BE. 16.3.2013.

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25.02.2013 BE Kanton
Bern
Demonstrationen Bern
Regierungsrat BE Kanton
VPOD BE Kanton
VPOD Bern Stadt

Demonstrationen Bern
Sparmassnahmen
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Kanton Bern: Stopp dem Abbau! Dem Kanton Bern droht ein beispielloser Leistungsabbau. Dieses Jahr muss der Regierungsrat auf Geheiss des Parlaments ein Sparpaket von jährlich 400 Millionen Franken vorlegen. Dies entspricht mehr als der Hälfte der kantonalen Ausgaben für Kindergarten und Volksschule. Statt dieses katastrophalen Leistungsabbaus braucht es einen guten Service public. Dafür sind faire Löhne ein Muss; es schadet dem Kanton, wenn Lehrerpersonen, Polizistinnen und Polizisten, Sozialarbeiter und Pflegende monatlich bis zu 1000 Franken weniger verdienen als in den Nachbarkantonen. (...).

VPOD Bern, 25.2.2013.
VPOD BE Kanton > Sparmassnahmen. Kundgebung 2013-03-16.

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