Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 10

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26.02.2015 Crissier VD
Conforama SA
Unia VD Kanton

Betriebsschliessung
Conforama SA
Sozialplan
Volltext
Angemessene Übergangsbedingungen für die 200 Angestellten ausgehandelt. Unia verbessert den Sozialplan für die Angestellten von Fly. Die Angestellten der Möbelkette Fly haben mit Hilfe der Unia einen verbesserten Sozialplan durchgesetzt. Unter dem Druck einer Mobilisierung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Kanton Waadt führte die Unia an der Seite einer Personaldelegation Verhandlungen und konnte im Sozialplan substantielle Verbesserungen erreichen, die für die ganze Schweiz gelten werden. Nur ein Jahr nach der Geschäftsübernahme durch die Conforama-Gruppe hat Fly die Schliessung seiner zehn Geschäfte in der Schweiz kommuniziert. Die Unia bedauert diesen Entscheid. Es handelt sich schon um die zweite Restrukturierung innert zwei Jahren. Mehr als 200 Personen sind davon betroffen. Nachdem der ursprünglich vorgelegte Sozialplan ungenügend war und da das Konsultationsverfahren bald zu Ende ging, haben insbesondere die Beschäftigten der Filialen in Crissier, Montagny-près-Yverdon und Etoy (VD) die Gewerkschaft Unia beauftragt, die Rechte der Angestellten zu vertreten und bessere Abgangs- und Übergangsbedingungen durchzusetzen. Nach mehreren konstruktiven Verhandlungsrunden und unter dem Druck der Belegschaft konnte die Arbeitnehmerdelegation zusammen mit der Unia Waadt substantielle Verbesserungen des Sozialplans erreichen. Sozialplan bringt schweizweit Verbesserungen. (…).
Unia VD, Medienmitteilung, 26.2.2015.
Unia VD > Conforama SA. Betriebsschliessung. Unia VD, 26.2.2015.
Ganzer Text
01.10.2008 Crissier VD
Lausanne
Zürich
Allpack AG
Comedia
Personen
Ralph Hug
Filtrona
Presses Centrales Lausanne
Streik
Tamedia
Millionen erkämpft. Harte Streiks in jüngerer Zeit. Als kämpferische Gewerkschaft hat Comedia die Streikgeschichte der jüngsten Vergangenheit massgeblich mitgeschrieben. Einige Arbeitskämpfe wie jene bei Presses Centrales Lausanne, Allpack, Filtrona und ARO sorgten landesweit für Aufsehen. Ihren kämpferischen Charakter stellte die Mediengewerkschaft seit ihrer Gründung im Jahre 1998 mehrmals unter Beweis, allerdings nicht freiwillig. Die Arbeitskämpfe wurden den Beschäftigten stets von ihren Chefs aufgezwungen. (…). Mit Foto. Ralph Hug. Comedia-Maagazin 1.10.2008
22.09.2008 Crissier VD
Demonstration

Atomenergie
Rund 2000 Personen gegen Atomenergie. Rund 2000 Personen haben am Samstagnachmittag, 20.9.2008, in Benken (ZH) an einer Kundgebung gegen Atomenergie teilgenommen. Die Demonstration verlief friedlich. Die nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle ist der Ansicht, dass es im Weinland technisch möglich ist, hochradioaktive Abfälle zuz entsorgen. BaZ 22.9.2008
16.04.2005 Crissier VD
Betriebsschliessung


150 Entlassungen. Die Zigarettenfilterfabrik Filtrona in Crissier (VD) wird wie befürchtet geschlossen. Die britische Muttergesellschaft Bunzl hat den 150 Angestellten gestern mitgeteilt, dass sie ab Juni entlassen werden. "Der Entscheid zur Schliessung der Fabrik überrascht nicht", teilt die Gewerkschaft Comedia mit. Seit der Übernahme durch Bunzl im Herbst 2003 habe sich dies abgezeichnet. Bei einem Arbeitskampf mit der Gruppenführung hatte die Belegschaft von Filtrona einen Teilsieg davongetragen. Ihr wurde eine Beschäftigungsgarantie bis Ende Juni und ein Sozialplan von 2 Mio. Franken für den Fall der befürchteten Schliessung eingeräumt. Mit Foto. BaZ 16.4.2005
15.04.2005 Crissier VD
Entlassung


Filtrona kündigt die Schliessung des Betriebs in Crissier an. Das Personal von Filtrona Suisse S. A. ist am Freitag mittag darüber informiert worden, dass die Gruppe Bunzl/Filtona beschlossen hat, den Betrieb in Crissier stillzulegen. Die ersten Entlassungen werden auf Juni 2005 ausgesprochen. Seit dem Kauf der Fibertec Baumgartner durch Bunzl Filtronavon Filtrona Suisse S. A. haben die Beschäftigten des Standorts Crissier die Politik der Konzernleitung des englischen Multis angeprangert: Aneignung des Knowhows und der Maschinen mit dem einzigen Ziel, den letzten Konkurrenten auf dem Markt der Spezial-Zigarettenfilter zu liquidieren. Bunzl hatte dem Standort 18 Monate gegeben, um seine Rentabilität zu verbessern. Am Ende dieser 18 Monate, in denen man dem Personal keine Möglichkeit gegeben hat, auf dem Markt zu intervenieren, überrascht der Schliessungsentscheid nicht. Der Arbeitskampf vom Dezember 2004 bis Januar 2005 hat die Kaltschnäuzigkeit des Multis, der nie in Gespräche über die Weiterführung eintreten wollte, klar aufgezeigt. Bunzl hat Filtrona Suisse S. A. keine Chance zum Überleben gelassen. Die Filtrona-Beschäftigten sind gespannt, wie die Baumgartner-Gruppe auf den Schliessungsentscheid reagieren wird, hatte sie beim Verkauf des Betriebs an Bunzl/Filtrona doch versichert, der Käufer garantiere die Zukunft der Arbeitsplätze. Das gesetzliche Konsultationsverfahren aufgrund der Massenentlassungen beginnt heute Freitag. Die Beschäftigten haben einen Monat Zeit um Gegenvorschläge zur Rettung der Arbeitsplätze in Crissier einzureichen. Gemeinsam mit comedia wird sich das Filtrona-Personal aktiv in das Verfahren einschalten. Von den Behörden erwartet es, dass dafür gesorgt wird, dass das Verfahren nicht zur Alibiübung verkommt. Lausanne, 15. April 2005
27.01.2005 Crissier VD
Streik


Einigung bei Filtrona. Der Arbeitskonflikt bei der Zigarettenfilter-Fabrik Filtrona in Crissier ist nach 2 Monaten beigelegt worden. Die Betriebsversammlung stimmte einem Sozialplan über 2 Mio. Franken und einer Arbeitsplatzgarantie bis Juni mit grosser Mehrheit zu. Die beiden Parteien hatten sich am Dienstag nach zwölfstündigen Verhandlungen vor der Schlichtungsstelle des Kantons Waadt auf eine Vereinbarung geeinigt. Die Filtrona-Direktion hatte sich geweigert, mehr als 2. Mio. Franken bereitzustellen. Die Angestellten der zur britischen Bunzl. Gruppe gehörenden Filtrona hatten seit November wiederholt gestreikt, da sie eine Schliessung des Standorts befürchteten. BaZ 27.1.2005
02.12.2004 Crissier VD
Streik


Der Streik geht weiter. Die Angestellten des Zigarettenfilter-Herstellers Filtrona in Crissier VD haben gestern ihren Streik fortgesetzt. Die 130 Angestellten des Zigarettenfilter-Herstellers Filtrona hatten am Dienstag die Arbeit für unbestimmte Zeit niedergelegt. Der Streik ging auch in der Nachtschicht und gestern Morgen weiter. "Die Angestellten erschienen zu ihren Schichten, arbeiten aber nicht", erklärte Beatrix Rosende von der Gewerkschaft Comedia der Nachrichtenagentur sda. BT 2.12.2004
04.03.1983 Crissier VD
Matisa SA
Solothurner AZ
Streik

Matisa SA
Streik
Volltext
Streik bei Matisa beendet - Arbeiter gaben auf. Nach mehr als zwei Wochen Dauer ist am Donnerstagmittag der Streik bei der Maschinenfabrik Matisa SA in Crissier VD zu Ende gegangen. Die Arbeiter akzeptierten die ursprünglich angekündigten 82 Entlassungen, dafür wurden die am Montag bekanntgegebenen 48 fristlosen Kündigungen zurückgenommen. Diesen Vorschlägen des kantonalen Schlichtungsamtes stimmte sowohl die Direktion als auch die Arbeiter zu. Bei den Streikenden fiel die Entscheidung in einer Urabstimmung mit 103 gegen 43 Stimmen bei 3 Enthaltungen. Die Matisa SA in Crissier VD stellt Einrichtungen für die Montage und den Unterhalt von Eisenbahngeleisen her. Am 15. Februar hatte sie die Kündigung von 82 Arbeitnehmern bekanntgegeben. Nur zwei Tage später beschlossen die Matisa-Arbeiter mit 56 gegen 53 Stimmen einen unbefristeten Streik und forderten, die Entlassungen seien zurückzunehmen und dafür sei Kurzarbeit für die ganze Belegschaft einzuführen. Ein Vermittlungsvorschlag des kantonalen Einigungsamtes wurde am Freitag letzter Woche mit 79 gegen 69 Stimmen zurückgewiesen. Am Montag dieser Woche wurden 48 Kündigungen mit sofortiger Wirkung bekanntgegeben. Danach wurde weiterverhandelt. Die Arbeiter verpflichteten sich am Donnerstag, bis spätestens um 15 Uhr die Streikposten aufzuheben und wieder zu arbeiten. Der nun angenommene Plan sieht weiter vor, dass keine der ausgesprochenen Kündigungen vor dem 30. April wirksam wird. Immerhin sollen freiwillige Abgänge erleichtert werden. Ausdrücklich wurde auch festgehalten, gegenseitig auf Repressionen zu verzichten. (…).
SoAZ, 4.3.1983.
SMUV Schweiz > Matisa SA. Streik. SoAZ, 1983-03-04.
Ganzer Text
02.03.1983 Crissier VD
Matisa SA
SMUV-Zeitung

Matisa SA
Streik
Volltext
Streikende suchen eine kompetente Direktion. Dass selbst sorgfältig vorbereitete Traktandenlisten und damit auch entsprechende Verhandlungsschwerpunkte plötzlich „auf den Kopf gestellt“ werden müssen, erlebte unser oberstes Exekutivorgan am letzten Donnerstag anlässlich der ordentlichen Februarsitzung. Grund dafür war die Streikaktion der Produktions- und Montagebeschäftigten im westschweizerischen Gleisunterhalts-Maschinenbau-lJn1ernehmen Matisa SA in Crissier und Renens. Dieser zur kanadischen Canton-Gruppe gehörende Industriebetrieb - wir berichteten darüber bereits in der letzten Nummer der „SMUV-Zeitung“ - sieht seine Belegschaft seit Jahren in der Rolle reiner Befehlsempfänger und brachte es - dank völlig inkompetenter ausländischer Direktion und entsprechendem Führungsstil- immer wieder fertig, das Personal an den Rand der Verzweiflung zu bringen. Doch damit nicht genug, auch die betriebswirtschaftliche Situation verschlechterte sich dank der wacker wurstelnden „Manager“ kanadischer, amerikanischer und bundesdeutscher Provenienz zusehends, so dass das 1974 noch rund 930 Köpfe zählende Unternehmen sukzessive auf knapp 340 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - darunter gut die Hälfte im Administrativbereich - zusammenschmolz. Aber nicht einmal dieser Bestand ist gesichert, kündigte die Firmenleitung doch am vergangenen 12. Februar an, man werde in drei Tagen über weitere Massenentlassungen informieren. Diese neue Abbauwelle - so wurde dann bekannt - soll nicht (…).
SMUV_Zeitung, 2.3.1983.
SMUV Schweiz > Matisa SA. Streik. SMUV-Zeitung, 1983-03-02.
Ganzer Text
23.02.1983 Crissier VD
Matisa SA
SMUV-Zeitung

Entlassungen
Matisa SA
Streik
Volltext
Matisa erneut bestreikt! Unsere In der letzten Ausgabe der „SMUV-Zeitung“ geäusserten Befürchtungen über eine neue Entlassungswelle bei der Firma Matisa, Materiel Industriel SA in Crissier bei Lausanne, haben sich leider bestätigt. 82 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - je zur Hälfte aus dem Produktions- und Administrativbereich - sollen auf die Strasse gestellt werden. Darüber hinaus wird die bereits laufende Kurzarbeit von 30 Prozent auf insgesamt 136 Beschäftigte ausgedehnt. Die seit Jahren bestehenden Schwierigkeiten bei diesem hochspezialisierten Gleisbaumaschinenunternehmen können sicher nicht nur der Weltwirtschaftskrise angelastet werden. Vielmehr ist es so, dass dort immer wieder falsche Leute am falschen Platz sitzen. Firmenleiter, die jeweils vom Mutterhaus - der Canron-Gruppe in Kanada - eingesetzt wurden, gaben sich laufend die Türklinke in die Hand. Dem Amerikaner Harold Koenig folgte der Schwede B. Blomqwist, welcher übrigens kaum ein Wort Französisch spricht. Er wird nun ad interim von Roger Short, einem weiteren Kanadier, ersetzt, dem als Verwaltungsdirektor der Bundesdeutsche Rainer von Schack zur Seite steht. Was dieser auch dem Personaldepartement vorstehende Führungsmann von der vertragsrechtlichen Situation seines Unternehmens weiss - die Matisa SA ist Mitgliedfirma des Arbeitgeberverbandes Schweizerischer Maschinen- und Metall-Industrieller (ASM) -, zeigte sich in einem „Tagesschau“-Interview am letzten Donnerstag, wo Rainer von Schack elementarste Kenntnisse über die MMI-Vereinbarung und die dazu gehörenden Verabredungen vermissen liess. Kein Wunder also, (…).
SMUV-Zeitung, 23.2.1983.
SMUV-Zeitung > Matisa SA. Streik. Entlassungen. SMUV-Zeitung, 1983-02-23.
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