Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 4

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29.01.2019 Schweiz
Personen
SEV Schweiz
Chantal Fischer
Giorgio Tuti
Bilanz
Interview
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Jahresinterview mit Giorgio Tuti. „GAV sind das Filetstück der Gewerkschaftsarbeit“. Der Jahresbeginn bietet die Gelegenheit, zusammen mit SEV-Präsident Giorgio Tuti das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und auf die nächsten Wochen und Monate zu blicken. 2018 war ein vollbepacktes Jahr mit GAV-Verhandlungen, Lohngleichheitsdiskussionen, Unstimmigkeiten auf EU-Ebene und vielem mehr. Welche Bilanz ziehst du? Ich habe noch nie ein Jahr erlebt, das gewerkschaftlich gesehen absolut ruhig verlief. Das vergangene Jahr war aber doch eine kleine Ausnahme. In diesem enorm intensiven Jahr sind wir auch an gewisse Grenzen gestossen. Hier vorneweg deshalb schon mein grosser Dank an die Mitarbeitenden, Unterverbände und Sektionen für den aussergewöhnlichen Effort, den ihr geleistet habt. Insbesondere der GAV-Prozess bei den SBB hat unsere Organisation ziemlich strapaziert – wir haben neun Monate lang verhandelt. Ganz viele Leute haben hier riesige Arbeit geleistet, auch diejenigen, die im Hintergrund mitgewirkt haben. Wir hatten daneben auch andere Gesamtarbeitsverträge, die 2018 erneuert werden mussten. Das gehört zu unserem Kerngeschäft. Ende Jahr waren wir wirklich alle ziemlich müde. Wenn wir zurückblicken, können wir aber auch sagen: Wir waren erfolgreich! Was ist dein persönliches Highlight 2018? Für mich sind die Ausarbeitung und Erneuerung von Gesamtarbeitsverträgen das «Filetstück» der Gewerkschaftsarbeit. Der SEV hat eine GAV-Situation, die ich als sehr gut beurteile: In unserem (…).
Chantal Fischer.
SEV, 29.1.2019.
Personen > Tuti Giorgio. Bilanz. Interview. SEV, 2019-01-29.
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04.12.2018 Schweiz
BLS
Personen
SEV Schweiz
Chantal Fischer
BLS
Stellenabbau
Volltext
SEV bi de lüt. Lieber Cello streichen als Arbeitsplätze. Die BLS setzt auf ihre Unternehmensfitness und will in den nächsten Jahren bis zu 200 Vollzeitstellen streichen. Das Sparprogramm heisst „Best Way“ und stösst auf breite Kritik. Die Mitarbeitenden sind indes verunsichert und wollen Klarheit. Der SEV war am 4. Dezember im Hauptsitz der BLS und hat sich mit ihnen ausgetauscht. Das Thema bewegt die Mitarbeitenden im Hauptsitz der BLS in Bern sichtlich. Zu wenig konkret sind die Informationen des Unternehmens und zu ungewiss die Zukunft der treuen Mitarbeitenden. Die beiden zuständigen Gewerkschaftssekretäre, Michael Buletti und Stefan Marti, und der Vorstand der VPT-Sektion BLS sind vor Ort – „bi de Lüt“ eben. Sie bekommen die Unsicherheiten hautnah mit und führen viele intensive Gespräche. Um die inakzeptablen Sparmassnahmen zu bekämpfen, braucht der SEV vor allem eines: Mitglieder, die einen anderen Weg einschlagen und mit dem SEV gegen den Abbau antreten. BLS-Mitarbeitende, die bis Ende März 2019 dem SEV beitreten, erhalten die ersten drei Monatsbeiträge ab Beitritt geschenkt. Es lohnt sich! (…).
Chantal Fischer
SEV, 4.12.2018.
SEV > BLS. Stellenabbau. SEV, 2018-12-04.
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20.11.2018 Schweiz
BLS
Personen
SEV Schweiz
Chantal Fischer
BLS
Stellenabbau
Volltext
Mit „Best Way“ auf dem Holzweg. Die BLS will bis 2023 jährlich mindestens 50 Millionen Franken einsparen und bis zu 200 Vollzeitstellen abbauen. Der SEV verurteilt dieses radikale Sparprogramm mit dem Namen „Best Way“ und wird sich mit allen Mitteln gegen Kündigungen wehren, die damit direkt oder indirekt in Verbindung stehen. Was die BLS bereits im Sommer angekündigt hat (SEV-Zeitung Nr. 15), hat sie Mitte November nun vertieft: Um ihre Marktfähigkeit zu erhöhen, ist die „Umsetzung eines Programms zur Neugestaltung von Prozessen und Steigerung der Effizienz“ eine wichtige Massnahme. Um das Ziel von jährlichen Einsparungen von 50 bis 60 Millionen Franken realisieren zu können, will die BLS „grundlegende und nachhaltige Optimierungen quer durchs Unternehmen umsetzen“. Die Verbesserung der Unternehmensfitness macht vor Stellenabbau nicht halt: Bis zu 200 Vollzeitstellen sollen dereinst reduziert werden. In welchen Bereichen diese Stellenreduktionen erfolgen, gibt das Unternehmen noch nicht bekannt. Überhaupt ist die Medienmitteilung der BLS ziemlich vage und löst nach Ansicht des SEV eine grosse Unsicherheit beim Personal aus, bei doch sehr kleinem Informationsgehalt. „Die Mitarbeitenden der BLS sind nun schon seit der Ankündigung dieses Sparprojekts im Sommer verunsichert über ihre Zukunft. Und man lässt sie noch mindestens bis im Februar zappeln. Wir fragen uns schon, weshalb nach der Analysephase nicht bereits mehr Details bekannt gegeben werden können!“ (…). Chantal Fischer.
SEV, 20.11.2018.
Personen > Fischer Chantal. BLS. Stellenabbau. SEV, 2018-11-20.
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20.11.2018 Schweiz
BLS
Personen
SEV Schweiz
Chantal Fischer
BLS
Stellenabbau
Volltext
Mit „Best Way“ auf dem Holzweg. Die BLS will bis 2023 jährlich mindestens 50 Millionen Franken einsparen und bis zu 200 Vollzeitstellen abbauen. Der SEV verurteilt dieses radikale Sparprogramm mit dem Namen „Best Way“ und wird sich mit allen Mitteln gegen Kündigungen wehren, die damit direkt oder indirekt in Verbindung stehen. Was die BLS bereits im Sommer angekündigt hat (SEV-Zeitung Nr. 15), hat sie Mitte November nun vertieft: Um ihre Marktfähigkeit zu erhöhen, ist die „Umsetzung eines Programms zur Neugestaltung von Prozessen und Steigerung der Effizienz“ eine wichtige Massnahme. Um das Ziel von jährlichen Einsparungen von 50 bis 60 Millionen Franken realisieren zu können, will die BLS „grundlegende und nachhaltige Optimierungen quer durchs Unternehmen umsetzen“. Die Verbesserung der Unternehmensfitness macht vor Stellenabbau nicht halt: Bis zu 200 Vollzeitstellen sollen dereinst reduziert werden. In welchen Bereichen diese Stellenreduktionen erfolgen, gibt das Unternehmen noch nicht bekannt. Überhaupt ist die Medienmitteilung der BLS ziemlich vage und löst nach Ansicht des SEV eine grosse Unsicherheit beim Personal aus, bei doch sehr kleinem Informationsgehalt. „Die Mitarbeitenden der BLS sind nun schon seit der Ankündigung dieses Sparprojekts im Sommer verunsichert über ihre Zukunft. Und man lässt sie noch mindestens bis im Februar zappeln. Wir fragen uns schon, weshalb nach der Analysephase nicht bereits mehr Details bekannt gegeben werden können!“ (…). Chantal Fischer.
SEV, 20.11.2018.
Personen > Fischer Chantal. BLS. Stellenabbau. SEV, 2018-11-20.
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