Gewerkschaftschronik
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17.11.2017 Bulgarien
Gewerkschaften
Personen
Work
Andreas Rieger
Löhne
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Bulgarische Löhne. Teufelskreis. Gegen 10‘000 Demonstrierende verlangten am 31. Oktober in Sofia, der Haupts Bulgariens: „Löhne rauft“ Sie wollen eine generelle Erhöhung von rund 50 Euro für alle. Das sind plus 10 Prozent auf den Durchschnittslöhnen und plus 20 Prozent auf die Tiefstlöhne. In Bulgarien beträgt der gesetzliche Mindestlohn pro Stunde gerade mal 1,42 Euro, also 230 Euro im Monat. Nirgends in Europa ist er tiefer. Um eine Familie in Bulgarien zu ernähren, braucht es nach Berechnungen der Kampagne für eine anständige Bekleidungswirtschaft, Clean Clothes, vier bis fünf solcher Mindestlöhne! Selbst die NZZ spricht von „Hungerlöhne“. Für die Bekleidungsbranche ist Bulgarien ein Eldorado. Hier wird für den europäischen Markt billiger produziert als in China. Multis wie die spanische Modekette Zara profitieren davon. Und die bulgarische Wirtschaft brummt, Prognostiker erwarten für 2017 und 2018 gegen 4 Prozent Wachstum. Aber die Näherinnen, die Bauarbeiter und Krankenschwestern profitieren nicht davon. Ihr Lebensniveau werde sich langsam dem westeuropäischen annähe so versprach man ihnen, als Bulgarien (und andere Ostländer) zur EU kamen. Aber seit 2007 sind die bulgarischen Löhne, verglichen mit den deutschen wieder zurückgefallen. Wie übrigens auch die tschechischen, polnischen usw. Deshalb suchen viele Bulgarinnen und Bulgaren im Westen und Norden Europas Arbeit. Auf Baustellen, in der Pflege, aber auch als Akademikerinnen. Seit dem Fall der Mauer sind 3 Millionen Menschen ausgewandert. (…). Andreas Rieger.
Work, 17.11.2017.
Personen > Rieger Andreas. Bulgarien. Löhne. Work, 2017-11-17.
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01.06.1970 Bulgarien
Gewerkschaftliche Rundschau
Personen
Wirtschaft
Bruno Schläppi
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Wirtschaftsreform
Bulgarien im Engpass. Offenbar macht Bulgarien diese erste Jahreshälfte eine kritische Entwicklungsphase durch. Die auf dem ausserordentlichen ZK-Plenum Ende April gefällten Entscheidungen lassen den Schluss zu, dass es in den letzten Monaten zu verschiedenen Spannungen und Machtkämpfen innerhalb des Parteiapparates gekommen sein muss. Im Frühherbst 1969 begann sich langsam eine innenpolitische Krise abzuzeichnen, als innerhalb des Zentralkomitees ein Antrag des Politbüros nicht die erforderliche Stimmenmehrheit hinter sich brachte. Ueber die offizielle Politik den Jugendorganisationen gegenüber kam es in der Folge zu scharfen Auseinandersetzungen. Erst auf dem September-Plenum konnte Todor Schivkoff die Wogen glätten und sein Postulat auf verstärkte Kontrolle des Komsomols durchsetzen. Am 25. September gab Radio Sofia bekannt, über die politische Arbeit des Jugendverbandes seien neue Richtlinien ausgearheitet worden, die Führungsrolle der Partei müsse in jeder Beziehung aktiviert werden. Wenige Wochen später wurde die Säuberungskampagne gegen die Schriftsteller begonnen. (…). Bruno Schläppi, Wien.
Gewerkschaftliche Rundschau, Heft 6, Juni 1970.
Gewerkschaftliche Rundschau > Bulgarien. Wirtschaftsreform. Rundschau, Juni 1970.
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20.07.1923 Australien
Bulgarien
Kanada
Südafrika
ILO

Löhne
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Lohnänderungen in verschiedenen Ländern. Vom Internationalen Arbeitsamt jüngst ausgeführte Studien über die Lohnentwicklungen zeigen an, dass die Senkung der Löhne in den hochvalutarischen Ländern zu einem Stillstand gekommen ist. Die Untersuchungen erstrecken sich auf folgende Länder: Grossbritannien, Frankreich, Deutschland, Österreich, Niederlande, Belgien, Dänemark, Schweden, Norwegen, Italien, Bulgarien, Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Südafrika, Australien und Indien. Die Reallöhne waren bis 1922 höher als vor dem Krieg in (...). I.A.A.

Der Gemeinde- und Staatsarbeiter, 1923-07-20.
ILO > Löhne. 1923-07-20.doc.

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18.05.1923 Bulgarien
Polen
Schweiz
Gemeinde- und Staatsarbeiter, Der
ILO

Angestellte
Beamte
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Gründung eines internationalen Bundes der intellektuellen Arbeiter. Zu Anfang April 1923 tagte an Paris der erste Kongress von Vertretern der Zentralorganisationen der intellektuellen Arbeiter, über welchen die vom internationalen Arbeitsamt herausgegeben Zeitschrift „Informations sociales" berichtet. Dem Bericht ist zu entnehmen, dass Organisationen zur Förderung der Interessen der intellektuellen Arbeiter schon seit langem bestehen. Seit dem Krieg trat jedoch eine Tendenz zur Zentralisation dieser Organisationen hervor, und in verschiedenen Staaten wurden Spitzenverbände geschaffen, (...).

Der Gemeinde- und Staatsarbeiter, 1923-05-18.
Der Gemeinde- und Staatsarbeiter > Angestellte. 1923-05-18.doc.

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