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Anzahl gefundene Artikel: 10

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21.10.2020 Bolivien
Iran
Kuba
Venezuela
Granma

Aussenpolitik
Volltext
Regierung von Arce hat vor, Beziehungen zu Kuba, Venezuela und dem Iran wieder aufzunehmen
Die Beziehungen zwischen diesen Ländern verschlechterten sich nach dem Staatsstreich im November 2019 und der Machtergreifung der de facto Regierung von Áñez. Der gewählte Präsident Boliviens Luis Arce plant im Rahmen der Aussenpolitik seiner zukünftigen Regierung, die diplomatischen Beziehungen zu Kuba, Venezuela und dem Iran wieder aufzunehmen, meldete Telesur. Arce gwann als von der Bewegung zum Sozialismus (MAS) aufgestellter Kandidat am Sonntag die Präsidentschaftswahlen des südamerikanischen Landes mit etwa 54 % der Stimmen, wie der Oberste Wahlgerichtshof (TSE) basierend auf einer Teilauszählung bekanntgab. In einem Interview mit der spanischen Nachrichtenagentur EFE sagte der 57jährige Politiker, dass, wenn er einmal das Präsidentenamt übernommen habe, was voraussichtlich in der ersten Novemberhälfte der Fall sein werde, er damit beginne, die diplomatischen Beziehungen zu Kuba, Venezuela und dem Iran wiederaufzunehmen, Die Beziehungen zu diesen Ländern verschlechterten sich nach dem Staatsstreich gegen den ehemaligen Präsidenten Evo Morales im November 2019 und der Machtübernahme durch die von der rechten Jeanine Áñez angeführten de facto Regierung. Die bolivianische de facto Regierung brach die diplomatischen Beziehungen mit Venezula am 15. Novemer 2019 an und tat das gleiche mit Kuba am 24 Januar wegen angeblicher „Feindseligkeiten und Aggressionen“. Das von Áñez angeführte Regime hat ausserdem ein gespanntes Verhältnis zu den Regierungen Mexikos und Argentiniens, weil sie den ehemaligen Präsidenten Evo Morales nach dem Staatsstreich aufgenommen hatten. Ausserdem ist die Rückkehr Boliviens in die Gemeinschaft Lateinamerikanischer und Karibischer Staaten (CELAC) vorgesehen, ein Integrationsmechanismus, der sich aus 33 Ländern Lateinamerikas und der Karibik zusammensetzt.
Granma, 21.10.2020.
Granma > Venezuela. Aussenpolitik. Granma, 2020-10-21.
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20.10.2020 Bolivien
Granma
Wahlen

Präsident
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Wahlen
Mit Bolivien und MAS sind wir mehr. In der ersten Ansprache nach seinem Sieg betonte Arce, dass er eine Regierung der nationalen Einheit errichten und den Prozess des Wandels ohne Gefühle des Hasses fortführen werde; dabei würde man von den begangenen Fehlern lernen und sie überwinden
Das bolivianische Volk hat bewiesen, dass die Vernunft, die Würde und Kampfgeist weder durch einen Militärputsch noch durch die von der im vergangenen Jahr installierten de facto Regierung begangenen Abscheulichkeiten verloren gegangen sind. Der überwältigende Sieg des Kandidaten der Bewegung zum Sozialismus (MAS) Luis Arce, der mehr als 20 Prozentpunkten über seinem nächsten Rivalen lag, hat den Traum der Rechten zerstört, in einem zweiten Wahlgang die Kräfte zu vereinen und zu siegen. „Glückwünsche an die MAS, die an den Urnen die Macht zurückgewonnen hat, die ihr von der Oligarchie in Komplizenschaft mit der OAS und imperialer Anleitung entrissen wurde“, schrieb sehr früh der Präsident der Republik Kuba Miguel Díaz-Canel Bermúdez über Twitter, um seine Freude über die Nachricht kundzutun: „Kuba freut sich über den Sieg von Arce“ und fügte hinzu: „Das bolivarische Ideal ist wiedergeboren“, Am späten Nachmittag erreichte ihn die Dankesantwort des Gewinners: „ Danke, Präsident Miguel Díaz-Canel. Das vereinte Volk hat sich mit seiner Stimme für die Rückkehr zur wirtschaftlichen, sozialen und politischen Stabilität ausgesprochen. Heute teilen wir die gleiche Freude, weil unser Volk die Hoffnung wiedererlangt hat“. Die Ergebnisse der Wahlen in dem Andenland machen die Farce deutlich, die von der OAS, der Lima Gruppe und den USA nach den Wahlen 2019 aufgezogen wurde und zum Militärputsch, zum Weggang von Evo Morales und einer Repression führte, durch die über 30 Menschen starben. Der Wille des Volkes war so überzeugend, dass der de facto Präsidentin ¬Jeanine Áñez nichts anderes übrig blieb, als den Sieg der MAS anzuerkennen. In der ersten Ansprache nach seinem Sieg betonte Arce, dass er eine Regierung der nationalen Einheit errichten und den Prozess des Wandels ohne Gefühle des Hasses fortführen werde; dabei würde man von den begangenen Fehlern lernen und sie überwinden. Zusammen mit seinem Vizepräsidenten David Choquehuanca verfügt er über die Moral und die Erfahrung, die nötig sind, um den neoliberalen Alptraum nach dem Militärputsch umzukehren. Das von Áñez herbeigeführte wirtschaftliche Desaster, das noch durch die schlechte Handhabung der Pandemie, die steigende Korruption, die Übergabe von Naturressourcen und Fabriken an grosse Monopole verschlimmert wurde, erschütterten die Würde des Volkes, das auf den Frieden durch die Urnen setzte. Einmal an der Macht – aber aufmerksam gegenüber den Machenschaften, mit dem ganz sicherlich die Feinde innerhalb und ausserhalb des Landes reagieren werden – wird die neue Regierung vor Aufgaben grösster Herausforderung stehen: die politischen Vorstellungen unter einen Hut zu bringen, das Vertrauen im Volk zu festigen, die wirtschaftliche und soziale Entwicklung zu steuern, den Umgang mit COVID-19 zu korrigieren, um die Infektionsherde und Todesfälle zu senken und die Souveränität und die internationalen Beziehungen wiederherzustellen, die von der Puschregierung zerstört wurden.,
Granma, 20.10.2020.
Granma > Bolivien. Wahlen- Präsident. Granma-2020-10-20.
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19.10.2020 Bolivien
Granma
Wahlen

Präsident
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Wahlen
Neuer Staatschef Boliviens: „Wir haben die Demokratie und die Hoffnung zurückerobert“ „Wir werden dafür sorgen, dass sich die Wirtschaft erholt und unser Programm ohne Hass wiederaufnehmen", sagte der gewählte bolivianische Präsident. Der Präsidentschaftskandidat für die Bewegung Zum Sozialismus (MAS) und nunmehr gewählte Präsident Boliviens, Luis Arce, äusserte sich, nachdem er die Ergebnisse erfahren hatte, die ihn mit 52,4 Prozent der Stimmen zum Wahlsieger machten. „Jetzt, da die Ergebnisse vorliegen, möchten wir dem bolivianischen Volk danken (...), wir danken all unseren Aktivisten. Wir haben wichtige Schritte unternommen, haben Demokratie und Hoffnung wiedererlangt", sagte Arce. Er bestätigte auch seine Zusage, die Wahlversprechen zu erfüllen: „Wir verpflichten uns zu arbeiten und unser Programm durchzuführen. Wir werden für alle Bolivianer regieren. Wir werden die Einheit unseres Landes aufbauen", fügte er hinzu. „Wir werden die Wirtschaft des Landes wiederherstellen. Wir sind verpflichtet, unseren Veränderungsprozess ohne Hass wiederaufzunehmen, aus unseren Fehlern zu lernen und sie zu überwinden", betonte Luis Arce. Das neue Staatsoberhaupt dankte der internationalen Gemeinschaft für die Begleitung des Wahlprozesses, der sich unter grosser Polarisierung und Erwartung entwickelt hatte: "Ich danke den Beobachtern, die so freundlich waren, zu uns nach Hause zu kommen und sich unsere Besorgnis über die Entwicklung des Wahlvorgangs anzuhören", fügte er hinzu.
"Die Ergebnisse zeigen, dass die Menschen weise sind. Wir werden mit allen Perspektiven reagieren", schloss der gewählte Präsident.
Granma, 19.10.2020.
Granma > Bolivien. Wahlen. Granma, 2020-10-19.
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05.10.2020 Bolivien
Kuba
Granma
Wahlen

Präsident
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Wahlen
Ob Bolivien vor der Stabilität oder dem Neoliberalismus steht, entscheiden die kommenden Präsidentschaftswahlen. Die allgemeinen Wahlen finden mitten in der Administration einer De-facto-Regierung statt, die 2019 nach dem Putsch gegen Evo Morales die Macht ergriff. Das Volk werde am 18. Oktober zwischen dem Vorschlag der Bewegung zum Sozialismus (MAS) zur politischen und wirtschaftlichen Stabilisierung Boliviens und den Verteidigern des Neoliberalismus wählen, sagte der ehemalige Präsident Evo Morales vergangenen Sonntag auf seinem Twitter-Account. Zu dieser Erklärung kam es im Rahmen der ersten grossen Debatte, die letzten Samstag im Land stattfand und bei der die bolivianische Bevölkerung von den Vorhaben der Kandidaten erfuhr, die Präsident des Plurinationalen Staates werden wollen. Laut Telesur sind die sieben Kandidaten: Luis Arce für die Bewegung zum Sozialismus (MAS), Carlos Mesa für die Bürgergemeinschaft; Fernando Camacho für CREEMOS; Chi Hyun Chung für die Frente para la Victoria (FVP); Jorge Quiroga für Libre 21; Feliciano Mamani für Pan-Bol und María Baya für ADN. Sie waren bei der Konferenz anwesend, die von der Föderation der Bezirksverbände Boliviens (FAM) einberufen worden war. Für Luis Arce, Vertreter der MAS, „besteht die globale Herausforderung für die Bolivianer darin, sowohl die Demokratie als auch das Wirtschaftswachstum mit sozialer Gerechtigkeit wiederherzustellen". Die allgemeinen Wahlen finden mitten in der Administration einer De-facto-Regierung statt, die 2019 nach dem Putsch gegen Evo Morales die Macht ergriff.
Granma, 5.10.2020.
Granma > Bolivien. Wahlen. Granma, 2020-10-05.
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11.09.2012 Bolivien
Honduras
Paraguay
Solifonds

Polizei
Putschismus
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Veranstaltung: Neuer Putschismus in Lateinamerika – Das Beispiel Paraguay. Informations- und Diskussionsveranstaltung am Dienstag, 11. September 2012, 19.30 Uhr, im Volkshaus Zürich. Am 22. Juni wurde der paraguayische Präsident Fernando Lugo innerhalb von wenigen
Stunden mit einem parlamentarischen Putsch aus dem Amt gefegt. Dahinter stehen die Interessen von Grossgrundbesitzern und transnationalen Konzernen, Narcos und Pentagon. (...).

Solifonds, 22.8.2012.
Solifonds > Paraguay. Putsch. 11.9.2012.

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11.07.2012 Bolivien
Sambia
Zug
Demonstrationen Schweiz
Personen
SEV Schweiz
SGB
Syndicom
Unia Schweiz
Josef Lang
Demonstration
Glencore
Volltext

Solidarität mit den Opfern von Xstrata, Glencore und anderer Multis! Demo und Kundgebung in Zug am 11. Juli um 19 Uhr. Autor: Jo Lang, Zuger Komitee Solidarität mit den Opfern der Rohstoffmultis. Die Zuger Rohstoff-Riesen Glencore (160 Milliarden Umsatz) und Xstrata (35 Milliarden) beschliessen am 11. und 12. Juli in Zug ihre Fusion. Vor diesem Hintergrund findet ebenfalls in Zug am Mittwoch, den 11. Juli abends, eine vom Schweizerischen Gewerkschaftsbund unterstützte Demonstration und Kundgebung statt. (...).

SGB, 25.6.2012.
SGB > Demonstration. Glencore. 12.7.2012.doc.

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18.12.2008 Bolivien
Schweiz
Personen
WOZ
Evo Morales

Vom Prinzp der Solidarität. Klimawandel. Die Logik des kapitalistischen Systemns zerstöre die Erde, sagt Boliviens Präsident Evo Morales und fordert die Industriestaaten auf, ihre Versprechen einzuzhalten. (...). Mit Foto. Evo Morales. WOZ 18.12.2008
05.10.2007 Bolivien
Personen
Work
Ernesto Guevara
Jean Ziegler

Comandante Che Guevara. Um 12.30 Uhr stieg eine alte Bäuerin in die Schlucht Quebrado del Yuro, in Südbolivien, hinunter. Sie sucht ihre Ziegen. Hinter einem Felsblock hörte sie gedämpfte Stimmen. Sie bekam Angst und floh zu den Soldaten. Die Elitesoldaten der bolivianischen Armee und Kommandos der CIA hielten alle Höhen rund um die Schlucht besetzt. An diesem 8. Oktober 1967 liefern Che Guevara und seine 18 Gefährten - die letzten Überlebenden der einst 115 Mann starken Guerilla-Truppe - ihr letztes Gefecht. Für die neuen Regierungschefs Lateinamerikas bedeutet Ché Guevara das Licht am Horizont. Jean Ziegler. Work 5.10.2007
27.04.2007 Bolivien
Personen
Work
Jean Ziegler
1. Mai
Jean Zieglers 1. Mai im neuen Bolivien. Companero? Oder Senor Relator? Am 1. Mai weilt Work-Kolumnist Jean Ziegler in La Paz. Seine Gedanken zur bolivianischen Revolution. Mit Fotos. Jean Ziegler. Work 27.4.2007
01.02.1968 Biel
Bolivien
Kambodscha
Vietnam
Antiimperialistische Front


Die "Anti-imperialistische Front" gibt das Bulletin "Der Befreiungskampf 1/68" mit Texten über Vietnam, Kambodscha, Thailand und Bolivien heraus.
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