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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
04.06.2015 Winterthur
Gesundheitswesen
Gewerkschaftsbund ZH Kanton
Personen
Barbara Günthard Fize
Gewinnbeteiligung
Privatisierung
Volltext

AG-itis, eine neue Krankheit? Kolumne: Gewerkschaftliche Gedanken in der P.S. Das öffentliche Gesundheitswesen soll solidarisch und für alle zugänglich sein. Finanziert wird es von der Krankenkasse, der öffentlichen Hand, unseren Steuern, also ganz einfach von uns allen. Für Krankheit, ob körperlich oder seelisch, soll das bezahlt werden, was die Versorgung eben kostet. Dazu gehört eine gute pflegerische und ärztliche Versorgung. Und das Personal, welches hier bei uns arbeitet, soll einen angemessenen Lohn und gute Arbeitsbedingungen erhalten. Darüber sind sich wahrscheinlich viele einig. Doch wenn uns nun die Aktiengesellschaft, sei es beim Kantonsspital oder bei der Integrierten Psychiatrie Winterthur, von unserem bürgerlichen Gesundheitsdirektor als die heilsbringende Form verkauft wird, sträuben sich mir alle Haare. Im Laufe meiner neunjährigen Tätigkeit im Winterthurer Parlament habe ich die schlagkräftigen Worte „sichern, sanieren, effizienter und schlanker steuern“ schon oftmals gehört. Und je bürgerlicher und liberaler ein Parlament ist, umso hörbarer werden solche Begriffe. Ein gutes Beispiel dafür ist der Kantonsrat, der gerade wieder frisch bürgerlich gewählt worden ist. Würden die Gewinne bei der Spital- AG zu 100% in die Gesundheitsversorgung zurück fliessen, hätte ich nichts gegen diese Rechtsform. (…).
Barbara Günthard Fitze ,Pflegefachfrau HF
GBKZ, 4.6.2015.
Personen > Günthard Fitze Barbara. Gesundheitswesen. Privatisierung. GBKZ, 4.6.2015
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