Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 23

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
11.12.1992 Schweiz
Föderativverband
Personen
Arnold Isler
DV
Föderativverband
Volltext
Delegiertenversammlung Föderativverband¨. „Es genügt nicht, den warmen Pullover anzuziehen“ <Tatsächlich, sich einfach vor der einbrechenden Kälte, verursacht durch Sparmassnahmen und Stellenabbau bei öffentlichen Verwaltungen und Betrieben, durch einen warmen Pullover schützen zu wollen und der Dinge zu harren, die da kommen werden, genügt heute nicht. Der mit Akklamation für weitere zwei Jahre zum Präsidenten des Föderativverbandes des Personals öffentlicher Verwaltungen und Betriebe gewählte Nationalrat Georges Eggenberger machte das in seinem Referat anlässlich der Delegiertenversammlung des Föderativverbandes im Berner Rathaus überdeutlich. Die 86 stimmberechtigten Delegierten aus den Gewerkschaften des öffentlichen Personals spendeten Applaus, als Eggenberger sagte: „Kolleginnen und Kollegen, die Verweigerung des Teuerungsausgleichs ist Diebstahl am Einkommen des Arbeitnehmers. Und dagegen werden wir uns wehren. Die über hundert Gäste, zum Teil Verantwortliche aus der Bundesverwaltung und öffentlichen Betrieben, hatten an der von Charles Noirat, dem Zentralpräsidenten des Verbandes des Schweizerischen Zollpersonals, geleiteten Delegiertenversammlung auch zur Kenntnis zu nehmen, dass Georges Eggenberger völlig richtig lag, als er auf die Arbeitsplatzabbaupläne einging und sagte: „Bund, Kantone und Gemeinden würden, wenn diese verrückten Ankündigungen tatsächlich realisiert werden, in den nächsten Jahren gegen (…). Arnold Isler.
Der öffentliche Dienst, 11.12.1992.
Personen > Isler Arnold. Foederativverband. DV. OeD, 1992-12-11.
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06.03.1992 Schweiz
Personen
Arnold Isler

Die zwei Erhebungsarten der Arbeitslosenzahlen. Arbeit haben beide nicht. OeD 6.3.1992
28.02.1992 Schweiz
Personen
Arnold Isler

Beschäftigung: SGB läutet Alarmglocke. Antizyklische Massnahmen gefordert. OeD 28.2.1992
13.12.1991 GL Kanton
GBH
GTCP
Personen
Regierungsrat
SMUV
Arnold Isler
Betriebsschliessung
Streik
Der Warnstreik im Glarnerland. Trauerspiel. Die Belegschaft der Tuchfabrik Hefti und Co. In Hätzingen nehme zur Kenntnis, dass der Regierungsrat des Kantons Glarus seine Bereitschaft erklärt habe, zwischen den Sozialpartnern zu vermitteln, hiess es in einer Mitteilung der 3 Gewerkschaften GBH, GTCP und SMUV. Die Betriebsversammlung erwarte, dass die Regierung in den nächsten Tagen das Ergebnis ihrer Vermittlungsbemühungen der Belegschaft und den Gewerkschaften mitteile. Und: "Sollte innert nützlicher Frist kein branchenüblicher Sozialplan zustande kommen, behält sich die Belegschaft weitere Massnahmen vor". Mit Foto. Arnold Isler. OeD 13.12.1991
13.12.1991 GL Kanton
Personen
Textilindustrie
Arnold Isler
Streik
Der Warnstreik im Glarnerland. Trauerspiel. Die Belegschaft der Tuchfabrik Hefti und Co. In Hätzingen nehme zur Kenntnis, dass der Regierungsrat des Kantons Glarus seine Bereitschaft erklärt habe, zwischen den Sozialpartnern zu vermitteln, hiess es in einer Mitteilung der 3 Gewerkschaften GBH, GTCP und SMUV. Die Betriebsversammlung erwarte, dass die Regierung in den nächsten Tagen das Ergebnis ihrer Vermittlungsbemühungen der Belegschaft und den Gewerkschaften mitteile. Und: "Sollte innert nützlicher Frist kein branchenüblicher Sozialplan zustande kommen, behält sich die Belegschaft weitere Massnahmen vor". Mit Foto. Arnold Isler. OeD 13.12.1991
09.02.1990 Schweiz
Arbus
Personen
Arnold Isler

Kritisches Medienbewusstsein. Mit kritischem Medienbewusstsein in die neunziger Jahre. Unter dieses Motto stellt der Arbus seine Arbeit, die er im vergangenen Jahr neu definiert und mit neuen Statuten abgestützt hat. 1930 wurde der Arbus als "Arbeiter-Radiobund der Schweiz" gegründet. Arnold Isler. OeD 9.2.1990
25.01.1990 Muttenz
Coop
Personen
SEV-Zeitung
Arnold Isler
Coop
Jubiläum
Volltext
Jahre Coop Schweiz. Beginn mit Sinn. Als im Januar 1890 als Vorgängerin der Coop Schweiz der „Verband schweizerischer Konsumvereine“ gegründet wurde, da machte der Zusammenschluss kleinerer Konsumgenossenschaften zur die gesamte Schweiz abdeckenden Selbsthilfeorganisation sehr viel Sinn. Im Laufe dieses Jahres werden wir noch Gelegenheit haben, auf die Bedeutung und die Leistung von Coop Schweiz aufmerksam zu machen. Im Juni wird das Coop-Jubiläum in Basel seinen Höhepunkt haben. Auch den Beginn des Jubiläumsjahres hat Coop Schweiz mit einer sehr sinnvollen Tat gekennzeichnet: Sie hat ihr Bildungszentrum in Muttenz bei Basel erweitert. Edith Nobel-Rüefli, Direktorin Coop Schweiz und Präsidentin des Stiftungsrates des Bildungszentrums, erinnerte an die Geschichte der Bildungsstätte, die 1956 ihren Betrieb aufnahm und 1973 durch die Aula erweitert wurde. 1987/88 kam ein neuer Gästetrakt mit 37 Zimmern und 64 Betten dazu. (Mit den vielleicht einigen Teilnehmern an Kursen bekannten und nicht gerade beliebten Dreierzimmern ist es jetzt vorbei).Nun sind durch modernste Ausrüstung optimale Schulungsmöglichkeiten gegeben. Besonders beeindruckend für den Laien: Das Computer-Selbstlernprogramm, in welchem Coop-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter schrittweise und sinnvoll in ihrer beruflichen Ausbildung weitergebracht werden. „Wir“Gefühl stärken. (…).
Arnold Isler.
SEV-Zeitung, 25.1.1990.
Personen > Isler Arnold. Coop. Jubiläum. SEV-Zeitung, 1990-01-25.
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24.11.1989 Schweiz
Personen
SGB
Arnold Isler
Verkehr
Nein zu Tempo 100/130. Die Delegierten des SGB haben im September die Initiative 130/100 einmütig zur Ablehnung empfohlen. Besonders bemerkenswert ist, dass auch die gewerkschaftlich organisierten Berufschauffeure die Initiative ablehnen. Mit Plakat. Arnold Isler. OeD 24.11.1989
10.11.1989 DDR
DFGB
Gewerkschaften
Personen
Arnold Isler
Revisionismus
Volltext

Wandel in Osteuropa. Der DDR-Gewerkschaftschef Harry Tisch hat in Berlin seinen Rücktritt bekanntgegeben. Er war wegen seiner konservativen Haltung stark kritisiert worden. Der Rücktritt ist eine der geforderten Massnahmen um den „rapiden Autoritätsverfall“ des Freien Deutschen Gewerkschaftsbundes (FDGB) aufzuhalten. Der Rücktritt des Vorsitzenden des Freien Deutschen Gewerkschaftsbundes FDGB; Harry Tisch, ist ein weiteres äusseres Zeichen dafür, dass auch die Gewerkschaften in Osteuropa von den gesellschaftlichen Entwicklungen erfasst worden sind. Harry Tisch war sozusagen ein Symbol der für uns westliche Gewerkschafter und Gewerkschafterinnen auch gedanklich schwer nachvollziehbaren engen Verbindung von Partei/Staat und Gewerkschaft. (...). Mit Foto von Harry Tisch. Arnold Isler.

Der öffentliche Dienst, 10.11.1989.
DDR > FDGB.doc.

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05.10.1989 Schweiz
Personen
Arbus
Arnold Isler
Geschichte
Der Arbus passt sich den Erfordernissen an. Der Arbus gehört zu den in der ASASK, der Arbeitsgemeinschaft Sc hweizerischer Arbeiter-Sport- und Kulturorganisationen zusammengeschlossenen Kulturträgern. Gegründet wurde er 1930, nachdem bereits in den zwanziger Jahren die ersten Arbeiter-Radio-Vereine entstanden waren. Arnold Isler. SEV-Zeitung 5.10.1989
03.03.1989 Schweiz
Personen
SGB
Arnold Isler
Datenschutz
Persönlichkeitsschutz: Abbau in Raten? Arnold Isler. Öffentlicher Dienst 3.3.1989
09.12.1988 Südafrika
Personen
SGB
Arnold Isler

Kein Geld für Apartheid. Arnold Isler. Öffentlicher Dienst 9.12.1988
22.07.1988 Zürich
Demonstrationen Zürich
Personen
PTT
PTT-Union
Arnold Isler
Demonstration
Löhne
Volltext
PTT-Angestellte gingen in Zürich auf die Strasse. Erbittert und enttäuscht. In seiner ganzen Dienstzeit von 33 Jahren bei der Post habe er noch nie eine derart grosse Verbitterung und Enttäuschung beim Personal festgestellt wie heute, sagte der frühere Präsident der Sektion Zürich Post der PTT-Union, Peter Heeb, als einer der Redner an der Kundgebung in der ersten Juliwoche in Zürich. Gegen 4000 PTT-Bedienstete, aber auch weiteres Bundespersonal nahm an der Kundgebung teil. Hauptforderung: 2000 Franken Sonderzulage rückwirkend per 1. Januar 1988 für das gesamte auf dem Platz Zürich arbeitende Bundespersonal. In den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres haben nicht weniger als 280 Zürcher Briefträger gekündigt. Kunststück, wenn man zum Beispiel im Zürcher „Volksrecht“ lesen konnte, dass einer dieser Pöstler als Tramführer bei der Stadt glatte 700 Franken pro Monat mehr verdient. Wie happig müssen da die von Wachstumsbereichen in der Privatwirtschaft ausgelegten Köder erst sein! Den Briefträgern und Briefträgerinnen oder den ebenfalls mit viel zu wenig Personal arbeitenden Telefonistinnen - um nur zwei Personalkategorien zu nennen - ist es nicht zu verdenken, dass sie ihren harten und nicht dementsprechend entlohnten Dienst aufkündigen und ihr Brot anderswo verdienen. Auch wenn dieses Anderswo eines Tages sich als nicht allzu sichere Sache erweisen könnte. Denn solche Boom-Erscheinungen haben erfahrungsgemäss zwei Seiten. Das Personal läuft davon. (…).Mit Foto.
Arnold Isler.
OeD, 22.7.1988.
PTT-Union > Demonstration. Loehne. OeD, 1988-07-22.
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21.11.1986 Schweiz
Personen
Arnold Isler

Schattenwirtschaft dunkel und hell. Arnold Isler. OeD 21.11.1986
22.01.1986 Bévilard
Friedensabkommen
Hélios AG
Personen
SMUV Schweiz
Uhrenindustrie
Arnold Isler
Entlassungen
Kündigungsschutz
Volltext

Wegweisendes Urteil in der Uhrenindustrie. Haftungspflicht für Arbeitgeberorganisationen. Friedenspflicht - ein allen Gewerkschaftern sehr bekanntes Wort. Auf die Friedenspflicht der Arbeitnehmer und ihrer Organisationen wird gepocht, wenn Auseinandersetzungen bevorstehen. Der absoluten Friedenspflicht während der Dauer eines Vertrages, die Streiks auch für Fragen ausschliesst, die gar nicht im betreffenden Vertrag geregelt sind, stehen nicht entsprechende Gegenwerte auf der Arbeitgeberseite gegenüber. Es fehlt zum Beispiel ein starker Kündigungsschutz für den einzelnen oder für ganze Gruppen von  Arbeitnehmern. Aussperren kann der Arbeitgeber unter dem Siegel der Friedenspflicht nicht, wohl aber entlassen. Der Fall Helios. Und hier setzt der Fall Helios ein, über den kürzlich an einer Pressekonferenz der Schweizerische Metall- und Uhrenarbeitnehmer-Verband (SMUV) informierte. (...). Mit Fotos. Arnold Isler.

SMUV-Zeitung, 1986-01-22.
SMUV Schweiz > Friedenspflicht. Uhrenindustrie. 1986-01-22.doc.

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30.03.1983 Bern
Winterthur
Zürich
Arbeiterbewegung
Personen
Volkshaus
Robert Grimm
Arnold Isler
Betriebsschliessung
Eröffnung
Opportunismus
Volltext

Volkshäuser in der Schweiz. In rund zwei Dutzend Städten der Schweiz gibt es heute noch Volkshäuser. Viele haben den alten Namen behalten. Andere haben ihn gewechselt. So heisst zum Beispiel das Winterthurer Volkshaus heute Hotel Winterthur. Das Hotel Bern hat also bereits ein Vorbild. In der Westschweiz heissen  sie „maison du peuple“. Sie haben hüben und drüben der Saane vielfach eine sehr bewegte Geschichte. Ob sie alle noch heute „dem Kampf geweiht“ sind, wie das Robert Grimm bei der Eröffnung des Berner Volkshauses 1914 sagte, darf bezweifelt werden. In Gewerkschaftszeitungen erschien 1979 denn auch unter dem Titel „Volkshäuser und Arbeiterkultur“ ein geschichtlicher Abriss von Hans Jörg Rieger, der kurzum das, was heute mit den Volkshäusern geschieht, als „Volkshäuser im Niedergang“ betitelte. Rieger schrieb unter anderem: „Schwindende Besucherzahlen und eine geringere Benutzung der Säle führten - zusammen mit einem wachsenden Desinteresse - bald zu finanziellen Engpässen. (...). Mit Foto Volkshaus Bern.
Arnold Isler.

SMUV-Zeitung, 30.3.1983.
Volkshäuser Schweiz > Eröffnungen.doc.

Eröffnungen.pdf

03.11.1982 Schweiz
Lokalradio
Personen
SMUV
Arnold Isler
Lokalradios
Lokal-Radio: Breit in die Diskussion einsteigen. Arnold Isler. SMUV-Zeitung 3.11.1982
01.04.1979 Schweiz
Gewerkschaftliche Rundschau
Gewerkschaftspresse
Personen
SABZ
SGB
Arnold Isler
Agitation
Journalismus
Öffentlichkeitsarbeit
Propaganda
Volltext
Werbung

Öffentlichkeitsarbeit der Gewerkschaften. Public Relations (PR), zu deutsch Öffentlichkeitsarbeit, ist jene Arbeit, mit der ein Produkt, eine Firma, eine Organisation, eine Behörde der Öffentlichkeit so vorgestellt wird, dass sich diese ein Bild vom Vorgestellten machen kann. Natürlich geschieht Öffentlichkeitsarbeit nicht wertfrei. Sie hat zum Ziel, das Produkt, die Firma, die Organisation, die Behörde so darzustellen, dass die guten Seiten möglichst ins Licht zu stehen kommen und dass die schlechteren Seiten wenigstens plausibel erklärt sind. Mit Öffentlichkeitsarbeit sollen „good-will“, guter Wille also und Verständnis geschaffen werden. Allerdings: Mit PR allein ist das nicht zu schaffen, das Vorzustellende muss schon so sein, dass damit auch ein gewisser Staat beim Publikum gemacht werden kann. Wo nichts ist, kann man auch nichts draus machen, wenigstens auf die Länge nicht. Öffentlichkeitsarbeit kann in der unterschiedlichsten Weise gemacht werden. (...). Arnold Isler.

Gewerkschaftliche Rundschau, Heft Nr. 4, April 1979, Seiten +-119ff.
Gewerkschaftliche Rundschau > Öffentlichkeitsarbeit. 1979-04-01.doc.

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01.02.1975 Schweiz
Frauen
Gewerkschaftliche Rundschau
Personen
Arnold Isler
Liliane Uchtenhagen
Frauenkongress
Gleichstellung
Volltext
Kommentar: Frauenkongress in Bern. Die rund 2000 Frauen, die durchschnittlich pro Tag am dreitägigen Frauenkongress zum „Jahr der Frau“ in Bern teilnahmen, haben in ihrer überwiegenden Mehrheit eine einmalige Chance wahrgenommen, die ihnen durch den Kongress, dem vierten seit 1896, geboten wurde: Sie zeigten durch ihren klaren Entscheid, ein Volksbegehren zu lancieren, welches die rechtliche Gleichstellung der Frau mit dem Mann in Gesellschaft, Familie, Arbeitswelt, Erziehung und beruflicher Ausbildung in der Bundesverfassung verankern soll, dass sie nicht nur die politische Gleichberechtigung endlich haben, sondern auch politisch zu handeln verstehen. Dem Entscheid, ein Komitee ins Leben zu rufen, das den genauen Text der zu lancierenden Initiative erarbeiten wird, waren heftige Diskussionen vorausgegangen. Sie machten anschaulich, dass sich die Frauen zwar in der Zielsetzung, mehr Rechte, mehr Gleichheit, mehr Gerechtigkeit für sich zu erringen, einig sind, dass aber über das Ausmass dieses Zieles und über die Wege dazu die Meinungen je nach sozialer, politischer oder religiöser Herkunft weit auseinander gehen. Die Meinungsunterschiede kamen nicht nur in der überaus spannenden Diskussion vor der Schlussabstimmung zum Ausdruck, sondern auch in den sogenannten Wahlveranstaltungen, die von den verschiedenen Frauengruppen rund um das zentrale Geschehen im Kursaal Bern organisiert wurden. Der Berichterstatter beteiligte sich an drei solchen Wahlveranstaltungen, darunter an der (…). Arnold Isler.
Gewerkschaftliche Rundschau, Heft 2, Februar 1975.
Personen > Isler Arnold. Frauenkongress 1975. Gewerkschaftliche Rundschau, Februar 1975.
Ganzer Text
01.12.1974 Schweiz
Gewerkschaftliche Rundschau
Personen
Arnold Isler
Arbeitswelt
Gewerkschaftliche Rundschau
Volltext
Arbeitswelt. Unter diesem Stichwort konzipierten wir die vorliegende Doppelnummer der „Gewerkschaftlichen Rundschau“, die wie die „Mitbestimmungsnummer“ im Sommer 1974 als Gemeinschaftsarbeit mit der Zeitschrift Neutralität entstand. Was ist Arbeitswelt? - In der Schweiz bedeutet Arbeitswelt unter anderem: rund drei Millionen Beschäftigte, null Arbeitslose, Fremdarbeiterproblem, ein enges Netz von Arbeitsverträgen. Arbeitswelt heisst auch: viel Arbeitende, wenig Besitzende und Bestimmende. Arbeitswelt meint Milliarden von Investitionen, unzählige Maschinen, beinhaltet Sinn und Fron, Freud und Leid. In der Arbeitswelt verbringt der Mensch einen Fünftel seines gesamten Lebens, um den Satz eines Mitarbeiters dieses Heftes etwas abzuwandeln. In diesem Fünftel aber holt sich der Mensch die Grundlage für seine Existenz in der Freizeit und im Alter. Er schafft die Voraussetzungen, dass seine Nachkommen sich für eben diese Arbeitswelt vorbereiten können. Die Arbeitswelt kann ihm jenen Drittel seines Lebens zum Albdruck werden lassen, den er zum Überleben unbedingt braucht: den Schlaf und die Ruhe. Die Arbeitswelt ist also eine Welt, die ihre Wurzeln und ihre Fühler in allen Ecken und Enden des menschlichen Lebens und der Gesellschaft hat. Unmöglich, sie auch nur in Umrissen in einem Heft wie dem vorliegenden einzufangen. Wir geben deshalb nur Aspekte wieder. Vielleicht nicht einmal die drängendsten und vordergründigsten. (…). Arnold Isler.
Gewerkschaftliche Rundschau, Heft 11-12, November-Dezember 1974.
Gewerkschaftliche Rundschau > Arbeitswelt. Sonder-Nummer. Rundschau, Dezember 1974.
Ganzer Text
01.12.1974 Schweiz
Gewerkschaftliche Rundschau
Personen
Arnold Isler
Betriebskommission
Volltext
Vertragsüberwachung und Information im Betrieb. Betriebs-, Arbeiter- oder Personalkommissionen, wie immer sie auch heissen mögen, sind wohl eines der wesentlichsten Instrumente beim Zusammenspiel der Kräfte im Betrieb. Dass das immer mehr erkannt und anerkannt wird, zeigt unter anderem der neue Gesamtarbeitsvertrag in der schweizerischen Maschinen- und MetalIindustrie, das sogenannte Friedensabkommen. In ihrer Vereinbarung erklären die Vertragspartner - auf der Unternehmerseite der Arbeitgeberverband schweizerischer Maschinen- und Metallindustrieller (ASM), auf Arbeitnehmerseite der Schweizerische Metall- und Uhrenarbeitnehmerverband (SMUV) und drei Minderheitsgewerkschaften - die Schaffung von Betriebskommissionen als obligatorisch. In Artikel 5 der Vereinbarung heisst es unter anderem: „Zur Förderung einer guten und vertrauensvollen Zusammenarbeit in den Betrieben sowie zur Stärkung und Durchsetzung des Vertrages werden Betriebskommissionen gebildet, soweit sie nicht schon bestehen. Die Betriebskommissionen sind die legitimierten Vertreter zur Wahrung der Interessen aller der Vereinbarung unterstehenden Arbeitnehmer gegenüber dem Arbeitgeber. Insbesondere ist ihnen auch die innerbetriebliche Vertretung der Arbeitnehmer übertragen in bezug auf die sich bei der Anwendung dieser Vereinbarung ergebenden Fragen.“ (…). Arnold lsler.
Gewerkschaftliche Rundschau, Heft 11-12, November-Dezember 1974.
Personen > Isler Arnold. Betriebskommission. GAV. Rundschau, Dezember 1974.
Ganzer Text
01.07.1974 BS Kanton
ACV Allgemeiner Konsumverein
Gewerkschaftliche Rundschau
Personen
Arnold Isler
Betriebskommission
Mitbestimmung
Volltext
Ein Arbeitnehmer-Verwaltungsrat . Er heisst Alois Vogt, ist 57 Jahre alt. Er begann seine berufliche Laufbahn in der Krisenzeit (1932) als Hilfsarbeiter in einer Buchdruckerei. Kam zu Beginn des Zweiten Weltkrieges in die Lebensmittelbranche und musste dort die rationierten Portionen „rüsten“. Nach dem Krieg war er Chauffeur in der Holzbranche und kam schliesslich 1960 zum ACV Basel ins Magazin für allgemeine Waren. Diesmal hatte er es beim Zurüsten mit grösseren Portionen zu tun als während des Krieges. Heute ist Alois Vogt Vorarbeiter im Tiefkühllager des ACV. Der „Allgemeine Consum-Verein“ ist inzwischen zur „Coop Basel ACV“ geworden und in deren Verwaltungsrat sitzt jetzt Alois Vogt als Vertreter des Personals. Von 1967 bis 1973 allerdings nur - wie Vogt baseldytsch sagt - zum „Loose“, denn die sechs Personalvertreter durften damals hauptsächlich mithören und konnten sich im wesentlichen nur dann äussern, wenn sie gefragt wurden. Seit dem 1. Januar 1974 ist die Sache anders. Im Verwaltungsrat, der laut Geschäftsordnung 11 bis 21 Mitglieder haben wird, zur Zeit aber noch 27 Mitglieder zählt, haben jetzt zwei Personalvertreter als vollberechtigte Verwaltungsräte Einsitz. Gewählt werden sie, wie alle andern ACV-Verwaltungsräte, vom 100köpfigen Genossenschaftsrat, dem „Rat der Genossenschafter“ gewissermassen, in dem es drei Fraktionen gibt: die sozialdemokratisch/gewerkschaftliche, (...). Arnold Isler.
Gewerkschaftliche Rundschau, Heft 6-7, Juni-Juli 1974.
Personen > Isler Arnold. Mitbestimmung Coop Basel. Rundschau, Juli 1974.
Ganzer Text
01.07.1974 Bern
Gewerkschaftliche Rundschau
Personen
SVB
Arnold Isler
Mitbestimmung
Rollmaterial
Volltext
Mitbestimmung bei den SVB. In der „Personal- und Besoldungsordnung der Stadt Bern“ aus dem Jahre 1949 heisst Art. 30: „Die Funktionäre der einzelnen Dienstzweige sind zur Bildung von Ausschüssen befugt. Diesen sowie auch den Personalverbänden steht ein Vorschlags- und Mitsprachrecht in Personal-, Organisations- und Betriebsfragen zu. Das Nähere wird in den Ausführungsbestimmungen zur Gemeindeordnung geregelt.“ Im „Reglement über die Organisation der Stadtverwaltung“ steht fast wörtlich das gleiche. Auf diese Bestimmungen stützte sich eine Aktion, von der Fritz Schneider, damals Präsident der VPOD-Sektion Städtische Verkehrsbetriebe Bern, sagt: „Das war echte und wirkliche Mitbestimmung.“ Es ging darum, für 16 Tram-Gelenkwagen, 6 Autobusse und 28 Trolleybusse, die die Städtischen Verkehrsbetriebe Bern (SVB) anschaffen wollten, die Führerkabinen zu gestalten. Die Direktion der SVB steckte den Finanzrahmen ab, die Gestaltung der Kabinen übernahm das Personal. Die Fahrdienstgruppe Tram und die Fahrdienstgruppe Bus gingen an die Arbeit. Beim Tram ging die Sache etwas einfacher als beim Bus, weil da weniger Leute beschäftigt sind. Die Herstellerfirma in Schlieren machte eine Attrappe mit allem, was so zu einem Führerstand gehört. (…). Arnold Isler.
Gewerkschaftliche Rundschau, Heft 6-7, Juni-Juli 1974.
Personen > Isler Arnold. SVB. Mitbestimmung. Rundschau, Juli 1974.
Ganzer Text
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