Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 21

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
22.05.1925 Schweiz
Arbeitersekretariat
Personen
Hermann Greulich
Rudolf Morf

Rudolf Morf gestorben. Vor einigen Tagen begleiteten die Vertreter der Zürcher Arbeiterschaft einen Genossen zur Ruhe, der, wenn er auch mit unserem Verband nicht in Berührung kam, doch einen Nachruf verdient. Ende der sechziger Jahre, als die moderne Arbeiterbewegung auch in der Schweiz Fuss zu fassen begann, schloss sich ihr sofort der Zürcher Metallarbeiter Rudolf Morf begeistert an. Es gelang Genosse Hermann Greulich und ihm nebst einigen anderen bereits verstorbenen Genossen, unter den Metallarbeitern der Maschinenfabrik Escher, Wyss & Cie. die erste Gewerkschaft zu gründen. Bald aber wurde Morf gemassregelt, da er es gewagt hatte, eine Bittschrift um verkürzte Arbeitszeit der Fabrikleitung einzureichen. Selbst diese bescheidene Bittschrift, die noch weit entfernt von einer kategorischen Forderung war, genügte, um die "Herren" in Wut zu versetzen. Morf liess sich aber nicht entmutigen, sondern kämpfte unentwegt für den gewerkschaftlichen Gedanken weiter. Als dann 1889 das Schweizerische Arbeitersekretariat gegründet wurde, berief der neuer Leiter, Genosse Hermann Greulich, Morf zu seinem Adjunkten. 35 Jahre lang bekleidete er dieses Amt und noch bis kurz vor seiner schweren Erkrankung ging der 80 Jahre alte Genosse in treuer Pflichterfüllung seiner Arbeit nach. OeD 22.5.1925
13.04.1923 Schweiz
Arbeitersekretariat
Gemeinde- und Staatsarbeiter, Der
Personen
Statistik
Hermann Greulich
Lebenshaltungskosten
Preise
Volltext

Die Lebenshaltung. S. Als Ergebnis der Haushaltungsstatistik des Schweizerischen Arbeitersekretariats ist im Kommissionsverlag von Hambrecht in Olten kürzlich ein Buch erschienen unter dem Titel „Die Lebenshaltung schweizerischer Arbeiter und Angestellter vor dem Kriege". „Vor dem Kriege?" werden die meisten Leser fragen. „Was sollen wir  jetzt damit anfangen, da die Nachkriegszeit  mit ihren hohen Lebensmittelpreisen und einem rücksichtslosen Lohnabbau uns das Leben so schwer macht? (...).

Der Gemeinde- und Staatsarbeiter, 1923-04-13.
Arbeitersekretariat > Lebenshaltungskosten. 1923-04-13.doc.

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24.03.1922 Zürich
Arbeitersekretariat
Berner Tagwacht
Eintracht Zürich
Gemeinde- und Staatsarbeiter-Verband
Personen
August Bebel
Johann Philipp Becker
Karl Bürkli
Hermann Greulich
Johanna Greulich
Friedrich Albert Lange
Biografien
Volltext

Zum 80. Geburtstag Hermann Greulichs. 9. April 1922. Vor zehn Jahren feierte die schweizerische und internationale Arbeiterpresse in zahlreichen Artikeln den 70. Geburtstag unseres Genossen Greulich und in Zürich, der Stätte seiner mehr als halbhundertjährigen unermüdlichen und erfolgreichen Wirksamkeit veranstaltete die Sozialdemokratische Partei zu seiner Ehrung einen in bescheidenem Rahmen gehaltenen Festabend, an dem seine grossen Verdienste um die Arbeiterbewegung mit Dank und Anerkennung gewürdigt wurden. (...).

Der Gemeinde- und Staatsarbeiter, 24.3.1922.
Personen > Greulich Hermann. Lebenslauf 1842-1922.doc.

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20.12.1918 Schweiz
Arbeitersekretariat
Personen
Hermann Greulich
Arbeiterklasse
Ausbeutung
Kapitalismus
Löhne
Volltext

Aus der Geschichte der Arbeit. Bericht an das Schweizerische Volkswirtschaftsdepartement zur Errichtung von Lohnämtern. Von Nationalrat Hermann Greulich. Teil 3. Eine grosse Anzahl von Männern der Wissenschaft  und des  praktischen Lebens  aller Richtungen - allen voran Karl Marx - hat der Wahrheit der Tatsachen die Ehre gegeben. Das moderne Elend ist nicht der Natur, sondern den modernen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Einrichtungen geschuldet. Es hat nicht immer bestanden  und ist daher nicht unabänderlich. Ökonomische und soziale Ursachen haben die Stellung des Arbeiters so herabgedrückt, dass von einem freien Vertrag über die Arbeitsbedingungen gar keine Rede sein könne. Die durch die kapitalistische Gütererzeugung bewirkte Geldherrschaft hat nicht nur jedes Sachgut, sondern auch die menschliche Arbeitskraft zur Ware gemacht. So ist nicht nur die eine Quelle alles Reichtums, die Natur und ihre  Kraft, sondern auch die andere, die menschliche Arbeitskraft, in den Dienst der Geldmacht gezwungen. (...).

Strassenbahner-Zeitung, 1918-12-20. Standort: Sozialarchiv.
Personen > Greulich Hermann. Lohnämter. 1918-12-20.doc.

Greulich Hermann. Lohnämter. 1918-12-20.pdf

06.12.1918 Schweiz
Zürich
Arbeitersekretariat
Personen
Hermann Greulich
Ferdinand Lassalle
Arbeiterklasse
Fabrikordnung
Geschichte
Lohnamt
Löhne
Volltext

Aus der Geschichte der Arbeit. Bericht an das Schweizerische Volkswirtschaftsdepartement zur Errichtung von Lohnämtern. Von Nationalrat Hermann Greulich. Teil 2. Aus dem gleichen Jahrhundert sind einige Lohnangaben gewonnen worden aus Rechnungen auf dem Staatsarchiv und aus einem Büchlein des Herrn Staatsarchivar Nabholz  über den Bau des Rathauses 1695-1698. Im Jahr 1642 wurde dem Rat von Zürich ein Voranschlag für den Bau der neuen Befestigung vorgelegt. Darin wurde der Taglohn für Schanzer auf fünf Batzen veranschlagt, also einen Drittel Gulden. Nach einer Preisangabe von Johann Heinrich Waser aus der gleichen Zeit konnte man mit neun Taglöhnen ein Schaf kaufen, mit zehn ein Kalb. (...).

Strassenbahner-Zeitung, 1918-12-06. Standort: Sozialarchiv.
Personen > Greulich Hermann. Lohnämter. 1918-12-06.doc.

Greulich Hermann. Lohnämter. 1918-12-06.pdf

22.11.1918 Schweiz
Arbeitersekretariat
Personen
Strassenbahner-Zeitung
Hermann Greulich
Arbeiterklasse
Geschichte
Lohnamt
Volltext

Aus der Geschichte der Arbeit. Bericht an das Schweizerische Volkswirtschafts-Departement zur Errichtung von Lohnämtern.) Von Nationalrat Hermann Greulich. Teil 1. Noch vor nicht langer Zeit wurde bei uns in der Schweiz jeder Eingriff des Staates in die Lohnverhältnisse bei Privatbetrieben entschieden von der Hand gewiesen. Nur zur Beilegung von Streitigkeiten durfte er eintreten. Erst das Vorgehen anderer Länder, die Erscheinungen der Kriegszeit und das Erstarken der Arbeiterbewegung im Land erzeugten die Einsicht, dass in einer bewussten Lohnpolitik eine wichtige und dringliche Aufgabe des Staates liege. (...).

 

Strassenbahner-Zeitung, 1918-11-22. Standort: Sozialarchiv.
Personen > Greulich Hermann. Lohnämter. 1918-11-22.doc.

Greulich Hermann. Lohnämter. 1918-11-22.pdf

25.10.1918 Schweiz
Arbeitersekretariat
Personen
Volkswirtschaftsdepartement
Hermann Greulich
Lohnamt
Löhne
Mindestlöhne
Volltext

Lohnamt und Lohnkomissionen. Genosse Hermann Greulich leitet an das Schweizerische Volkswirtschaftsdepartement namens des Schweizerischen Arbeitersekretariats einen Bericht über die Errichtung von Lohnämtern. Wir gedenken, das lehrreiche Dokument noch zur Kenntnis der Leser der Strassenbahnerzeitung zu bringen und begnügen uns heute mit dem Abdruck des Entwurfes für einen Bundesbeschluss über die Errichtung eines Lohnamtes und von Lohnkommissionen. Er lautet: Art. 1. Der Bund errichtet ein dem Volkswirtschaftsdepartement angegliedertes Lohnamt. (...).

Strassenbahner-Zeitung, 25.10.1918. Standort: Sozialarchiv.
Arbeitersekretariat > Lohnamt. 25.10.1918.doc.

Arbeitersekretariat. Lohnamt. 25.10.1918.pdf

24.09.1918 GL Kanton
GR Kanton
TI Kanton
Arbeiterbund
Arbeitersekretariat
Oltener Aktionskomitee
Personen
SGB
Karl Dürr
Hermann Greulich
Ernährungsamt
Fabrikgesetz
Lohnamt
Volltext
Vorstandssitzung

Sitzung des Gewerkschaftsausschusses. In der am 24. September 1918 im Volkshaus in Bern abgehaltenen Sitzung berichteten die Sekretäre Schürch und Karl Dürr über die Anmeldung der Gewerkschaft der  jurassischen Telephonarbeiter in den Gewerkschaftsbund. Es wurde die Aufnahme beschlossen. Die Generalkommission der Gewerkschaften Deutschlands regt eine Konferenz mit Schweizerischen Delegierten zur Besprechung der Durchsetzung des internationalen gewerkschaftlichen Friedensprogrammes an. Das Bundeskomitee lehnt den Vorschlag aus Zweckmässigkeitsgründen ab. Schürch berichtet über das Verlangen der Gewerkschaften der romanischen Schweiz nach einem eigenen Gewerkschaftsblatte in französischer Sprache. (...).

 

Strassenbahner-Zeitung, 11.10.1918. Standort: Sozialarchiv.
SGB > Vorstandssitzung 24.9.1918.doc.

SGB. Vorstandssitzung 24.9.1918.pdf

05.08.1918 Schweiz
Arbeitersekretariat
Arbeitslosigkeit
Personen
SGB
Karl Dürr
Hermann Greulich
F. A. Verdan
Arbeitslosenfürsorge
Volltext

Fürsorge bei Arbeitslosigkeit. Der Bundesratsbeschluss vom 6. August 1918 über die Fürsorge bei Arbeitslosigkeit in industriellen und  gewerblichen Betrieben bestimmt  in Art. 21, dass die sich auf die Auslegung des Beschlusses und seine Vollziehungsbestimmungen beziehenden Schiedssprüche der kantonalen Einigungsstellen von den Parteien an eine Rekurskommission weitergleitet werden können und dass diese vom Bundesrat aus einem Unparteiischen als Präsidenten, zwei weiteren unparteiischen Mitgliedern und je zwei Vertretern der beruflichen Verbände der Betriebsinhaber und der Arbeiter sowie aus den nötigen Ersatzmännern bestellt werden. (...).

 

Strassenbahner-Zeitung, 11.10.1918. Standort: Sozialarchiv.
SGB > Arbeitslosenfürsorge. 5.8.1918.doc.

SGB. Arbeitslosenfürsorge. 5.8.1918.pdf

19.07.1918 Biel
Schweiz
Arbeitersekretariat
Grafische Industrie
Maschinenindustrie
Uhrenindustrie

Arbeitsmarkt
Volltext

Entwicklung der schweizerischen Fabrikindustrie. Mitgeteilt vom Schweiz. Arbeitersekretariat. Der eben erschienene Bericht der schweizerischen Fabrikinspektoren über ihre Tätigkeit in den Jahren 1916 und 1917 enthält eine Fülle interessanter Tatsachen, deren wichtigste in einigen Mitteilungen an die Presse zusammengefasst werden sollen. Zur Einleitung seien aus den Berichten einige Angaben über den Stand der Fabrikindustrie in der Schweiz hervorgehoben, die speziell ihre Entwicklung während der Kriegszeit beleuchten.

Seit der letzten Fabrikstatistik vom Jahre 1911, die hoffentlich recht bald durch eine neue Aufnahme dieser Art  ergänzt wird, entwickelte sich die Zahl der Fabriken und der Fabrikarbeiter folgendermassen: (...).

 

Strassenbahner-Zeitung, 19.7.1918. Standort: Sozialarchiv.

Arbeitersekretariat > Arbeitsmarkt 1911-1916.doc.

 

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15.03.1918 Zürich
Arbeitersekretariat
Personen
Suva
Hermann Greulich
Unfallversicherung
Volltext

Schweizerischer Arbeiterbund. Am 1. April 1918 wird die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt in Luzern ihren Betrieb eröffnen.  Auf diesen Anlass hat die Anstalt einen Führer durch die obligatorische Versicherung zum Gebrauch der Betriebsinhaber und der Versicherten herausgegeben. Dieser Führer enthält in praktischer Zusammenstellung   alles Wichtige für die Versicherung. Ein alphabetisches Inhaltsverzeichnis erleichtert das Auffinden dessen, was man gerade nachschlagen will. Es ist wünschenswert, dass alle Arbeiterverbände in den Besitz dieses Führers kommen, ebenso die lokalen Arbeitersekretariate, welche Auskunft erteilen. (...).

Strassenbahner-Zeitung, 15.3.1918. Standort: Sozialarchiv.

Suva. Arbeitersekretariat. 15.3.1918.pdf

15.02.1918 GE Kanton
NE Kanton
TG Kanton
VS Kanton
Arbeitersekretariat
Strassenbahner-Zeitung

Nahrungsmittel
Volltext

Einheitliche Verteilung von Nahrungsmitteln und Bedarfsgegenständen. (Mitgeteilt vom Schweiz. Arbeitersekretariat). Obwohl eine absolut gleichmässige und gerechte Verteilung von Lebensmitteln ein kriegswirtschaftliches Ideal ist, das niemals erreicht werden kann, sollte die Ernährungspolitik eines Landes doch darauf abzielen, eine unter den gegebenen Verhältnissen wenigstens möglichst gleichmässige Verteilung der Lebensmittel im ganzen Land zu sichern. Es kann dem aufmerksamen Beobachter nicht entgehen, dass wir von diesem Ideal in der Schweiz ziemlich weit entfernt sind. Mit Ausnahme der Brot- und vom 1. März an der Fettrationierung ist die Versorgung an den wichtigsten Lebensmitteln im Lande eine sehr ungleichartige. (...). Strassenbahner-Zeitung, 15.2.1918.

Nahrungsmittel. 15.2.1918.pdf

26.08.1917 Zürich
Abstimmungen Zürich
Arbeitersekretariat
Personen
Strassenbahner Zürich
Demuth
Dienst- und Besoldungsordnung
Gemeindeordnung
Volltext

Arbeitersekretär Demuth. Wer hat ein grösseres Interesse an der Besetzung eines solchen Amtes durch einen Mann aus der Arbeiterschaft, als gerade die Strassenbahner, die Tag für Tag der Gefahr ausgesetzt sind, vor den Strafrichter gestellt zu werden, wobei sie nur bei einem Vertreter der Arbeiterschaft volles Verständnis für ihre verantwortungsvolle und gefahrvolle Arbeit finden. Was aber die Strassenbahner in diesen Tagen vor allem erfüllt, ist der Gedanke, ihr möglichstes mitzutun, dass die vorgeschlagene Abänderung der Gemeindeordnung angenommen wird. Nicht Euern persönlichen Vorteil nur gilt es zu wahren, indem Ihr Euch eine bessere Grundlage für das neue Lohnregulativ und die neue Arbeitsordnung verschafft, Ihr habt mit der gesamten Arbeiterschaft den Ansturm des Gewerbeverbandes gegen den Achtstundentag abzuwehren, den Achtstundentag, der Euch mit der neuen Gemeindeordnung sicher ist, der aber auch der andern Arbeiterschaft damit erkämpft wird. (...).

Strassenbahner-Zeitung, 1917-08-24.
Strassenbahner Zürich > Dienst- und Besoldungsordnung,. Abstimmung 1917-08-26.doc.

Dienst- und Besoldungsordnung,. Abstimmung 1917-08-26.pdf

19.04.1917 Schweiz
Zürich
Arbeitersekretariat
Gewerkschaftskartell
SGB
Tabakindustrie

Arbeitslosenkasse
Reinigungspersonal
Tabakarbeiterinnen
Volltext
Vorstand

Schweizerischer Gewerkschaftsbund. Der Gewerkschaftsausschuss war Donnerstag den 19. April 1917 zur Behandlung der laufenden Geschäfte in Olten versammelt. Einer lebhaften Debatte rief der Bericht über die Notstandsmassnahmen. Die Haltung der Behörden zur Preispolitik der Bauern und das mangelnde Entgegenkommen den Arbeitern gegenüber wurde scharf kritisiert. Es wird auch mit Entschiedenheit Verwahrung dagegen eingelegt, dass der Bundesrat gewisse Eingaben, die ihm durch Organe des Gewerkschaftsbundes zugestellt werden, überhaupt nicht beantwortet, während es sonst unter zivilisierten Menschen usus ist, dass man auf einen höflichen Brief zum mindesten eine höfliche Antwort gibt. Verschiedene Eingaben von Verbänden bezüglich der Lebensmittelfrage sollen an die zentrale Notstandskommission weitergeleitet werden. (...).

Strassenbahner-Zeitung, 1917-05-04.
SGB > Gewerkschaftsausschuss 1917-04-19.doc.

Gewerkschaftsausschuss 1917-04-19.pdf

26.01.1917 Zürich
Arbeitersekretariat
Unternehmerverbände

Subvention
Volltext

An der Futterkrippe. G.E. Seit manchen Jahren und bei allen möglichen Anlässen finden wir in den Presseorganen der Unternehmerverbände entrüstete Kommentare über die Subventionierung des Schweiz. Arbeitersekretariates durch den Bund. Besonders zahlreich und heftig sind die Wutausbrüche, wenn etwa durch ein Mitglied des Arbeitersekretariates irgendwo eine Unternehmerlumperei festgenagelt wird, oder wenn der Arbeitersekretär als Parteimann seine Rechte als Bürger wahrnimmt. Da ist es nur gut, wenn man von Zeit zu Zeit die Tatsachen sprechen lässt, zeigt, ob wirklich die Arbeiter im Bund der Eidgenossenschaft eine so bevorzugte Stellung einnehmen, dass der Bund ihnen und nur ihnen sogar noch Geld gibt, damit sie besser gegen die doch so unübertrefflichen Staatseinrichtungen „hetzen" können. (...).

Strassenbahner-Zeitung, 1917-01-26. Standort: Sozialarchiv.
SGB > Arbeitersekretariat. Subventionen. 1917-01-26.doc.

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04.12.1915 Biel
Arbeitersekretariat
Arbeiterunion Biel
Personen
Strassenbahner Biel
Werner Chappaz
Johann Flückiger
Johann Weber
Arbeitsbedingungen
Teuerungsausgleich
Volltext

Strassenbahner Biel. Die Monatsversammlung vom 4. Dezember 1915 war etwas besser besucht und wies 32 Anwesende auf. Es ist zu hoffen, dass sich die Zahl der aktiven Interessenten stetsfort vermehre,  denn  es  weht  durch eine gut besuchte Sitzung ein viel stärkerer, tatkräftigerer Geist. Nach Abwicklung der üblichen einleitenden Traktanden wurde dem Zirkular des Zentralvorstandes betr. das Verlangen um Teuerungszulage noch einige Aufmerksamkeit geschenkt. In der Diskussion war ein Teil der Ansicht, dass wir vorerst danach zu trachten hätten, die uns in Abzug gebrachte gesetzliche Gehaltszulage wieder zu erlangen, bevor wir noch um Teuerungszulage anklopfen.  Der andere Teil vertrat den Standpunkt, „das eine zu tun und das andere nicht zu lassen“, und beantragte solidarisches Vorgehen mit den anderen Sektionen, den Versuch zu wagen. (...).

Schweizerische Strassenbahner-Zeitung, 17.12.1915.

Versammlung 4.12.1915.pdf

03.12.1915 BE Kanton
FR Kanton
NE Kanton
Schweiz
SO Kanton
Arbeitersekretariat
Arbeitsgericht
Gewerbegericht

Volltext

Die gewerblichen Schiedsgerichte in der Schweiz. Mitgeteilt vom Schweiz. Arbeitersekretariat. Über die grosse Bedeutung der gewerblichen Schiedsgerichte für die Arbeiterschaft herrscht keine Meinungs-verschiedenheit. Es ist daher von Interesse, einen Überblick über die Gewerbegerichte in der Schweiz zu geben. Wir stützen uns hierbei auf Mitteilungen von Professor Zürcher im neuesten Heft der Zeitschrift für schweizerische Statistik. In der Schweiz bestehen im ganzen 33 gewerbliche Schiedsgerichte, mit dem st. gallischen Stickereifachgericht 34. Wir lassen dieses seiner Eigenart wegen ausser Betracht. Diese Gerichte verteilen sich folgendermassen auf die ganze Schweiz: (...).

 

Schweizerische Strassenbahner-Zeitung, 3.12.1915.

 

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18.06.1915 Bern
Heiligenschwendi
Arbeitersekretariat
Personen
Strassenbahner Bern
Volkshaus
Clément Lutiger
Heizung
Kleiderreglement
Volltext

Strassenbahner Bern. Unsere Monatsversammlung war von nur 75 Mitgliedern besucht; Präsident  Hartmann gab darüber seinem Bedauern Ausdruck. Fast könnte man glauben, dass viele vor lauter Freude, dass  sie  wieder unter die Fahnen können, schon alles Interesse zur Gewerkschaft verloren haben. Erfreulicherweise konnten 7 Kollegen in die Gruppe Hilfspersonal aufgenommen werden. Wegen Verlassen des Dienstes wurde  von  zwei Angehörigen gleicher Gruppe die Streichung verlangt.  Hierauf gab der Präsident dem Vertreter der Volksversicherung das Wort.  Herr Haller verstand es, uns in kurzen, leicht fasslichen Worten mit all den Vorzügen einer Lebensversicherung vertraut zu machen, und mancher, der nicht anwesend war, hätte vielleicht die so oft herrschenden Vorurteile fallengelassen. (...).

Schweizerische Strassenbahner-Zeitung, 18.6.1915

Versammlung. 18.6.1915.doc

13.03.1914 Schweiz
Arbeitersekretariat

Fabrikgesetz
Die Bedeutung der Gewerbegesetzgebung für die Arbeiterschaft. Mitteilung vom Schweizerischen Arbeitersekretariat. Obwohl die Fabrikgesetzgebung im Laufe der Jahre nach Möglichkeit ausgedehnt wurde, hat sie doch noch lange nicht alle Arbeiter in ihren Bereich einbezogen. Abgesehen von den distributiven Erwerbszweigen (Handel und Verkehr), die sowieso ausser den Rahmen des genannten Gesetzes fallen, ist noch lange nicht die ganze gewerbliche Produktion von ihr erfasst worden. Der Umstand, dass die Fassung des Begriffes "Fabrik" nicht im Gesetz vorgeschrieben war, sondern von der Administrative je nach den Bedürfnissen bestimmt wurde. gestattete eine gewisse Dehnbarkeit, die aber heute an ihrer Grenze angelangt ist. (…). Strassenbahner-Zeitung 13.3.1§914
19.12.1843 Bern
Arbeitersekretariat
Berner Tagwacht
Grosser Rat BE Kanton
Personen
SP Schweiz
Heinrich Scherrer
Albert Steck
Volltext

Albert Steck. Geb. 19. Dezember 1843 in Bern - gest. 28. November 1899 in Bern. Als Albert Steck sich offen auf die Seite der Arbeiterschaft schlug, war er bereits ein gereifter Mann. Wohl gewahrt man ihn schon früh auf dem äussersten Flügel des radikalen Bürgertums, als dessen Vertreter er 1878 in den Berner Grossen Rat einzieht, aber es sollten noch Jahre vergehen, bis er in einem Abschiedswort an die Leser der „Berner Post“, deren Redaktion er seit 1879 führte, dieses Bekenntnis ablegte: „Heute fester und deutlicher als je steht vor mir ein sozial-demokratisches Staatswesen unter Aufhebung aller Klassenunterschiede, ausschliesslich ruhend auf bürgerlichem Solidaritätsgefühl  und uneigennütziger  Menschenliebe. (...).

Emil Weber. Pioniere der Freiheit. Hundert Lebensbilder bedeutsamer Vorkämpfer für Freiheit, Recht und Kultur. Seite 76. Verlag Lukas Bern 1943.

Steck Albert. 19.12.1843.pdf

23.03.1839 Winterthur
Zürich
Arbeiterbewegung
Arbeitersekretariat
Personen
SMUV
Hermann Greulich
Rudolf Morf
Volltext

Rudolf Morf. Geb. 23. März 1839 in Stadel (Oberwinterthur) - gest. 7. Mai 1925 in Zürich. Um drei Jahre älter als Greulich, ging Rudolf Morf diesem nur um ein halbes Jahr im Tode voraus und übertraf ihn also noch an Lebenslänge. Von allen, die zusammen mit Greulich das schwierige Werk des Aufbaus einer selbständigen schweizerischen Arbeiterbewegung aufgenommen haben, war nur Rudolf Morf eine so lange Waffenkamerad-schaft gegönnt. Morf fand sich mit Greulich schon zu einer Zeit zusammen, da dieser noch ein Jüngling war. Alle Erfolge, aber auch alle Rückschläge hat er mit ihm erlebt und erlitten. Als dann im Jahre 1888 das Schweizerische Arbeitersekretariat errichtet wurde, hielt zusammen mit Greulich auch Morf dort Einzug. (...).

Emil Weber. Pioniere der Freiheit. Hundert Lebensbilder bedeutsamer Vokämpfer für Freiheit, Recht und Kultur. Seite 62. Verlag Lukas Bern 1943.

Morf Rudolf. 23.3.1839.pdf

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