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16.08.1976 Biel
Arbeiter-Schachclub Biel

Arbeiter-Kultur- und Sport-Kartell
Vorstand Arbeiter-Kultur- und Sportkartell Biel, 16.8.1976, 20 Uhr, Restaurant Frohsinn. Traktandum 5: Angelegenheit Arbeiter-Schachklub Biel (ASK). Kollege Werner Möri  hat zusammen mit Kollege Markus Angehrn die DV des ASK als Gast besucht. Bei einer eingehenden Besprechung des geplanten Austritts des ASK aus dem Sportkartell zeigte sich, dass die Mitglieder grössten Teils gar nicht oder nur unvollständig über das Sportkartell Bescheid wussten. Ausserdem wurden dem Sportkartell nur 20 der insgesamt 100 Mitglieder des ASK gemeldet. Nur wenige Mitglieder erhalten die Rundschau. Der Vorwurf der angeblichen Linkslastigkleit des Sportkartells scheint vor allem vom Ehrenpräsidenten des ASK, Brügger, auszugehen. Im grossen und ganzen scheint aber die Stimmung gegenüber dem Sportkartell eher positiv zu sein. Es ist vor allem darauf hinzuweisen, dass der ASK des ASASK angehört und dort einen jährlichen Beitrag von Fr. 400.- erhält. Die Statuten der ASASK und des Sportkartells sind indessen sinngemäss praktisch identisch, so dass der Vorwurf, die Ziele des ASK liessen sich nicht mit denjenigen des Sportkartells vereinbaren, an den Haaren herbeigezogen erscheint. Der definitive Beschluss des ASK wird uns später mitgeteilt. Kollege Werner Möri bemerkt abschliessend, dass der vorliegende Fall deutlich zeige, dass der Kontakt zwischen dem Sportkartell und den angeschlossenen Vereinen noch nicht zufriedenstellend sei. Es sei deshalb wichtig, dass die Versammlungen der Vereine vom Sportkartell besucht werden. Protokoll Vorstand des Arbeiter-Kultur- und Sportkartells Biel, 16.8.1976
16.08.1976 Biel
Arbeiter-Schachclub Biel

Arbeiter-Kultur- und Sport-Kartell
Vorstand Arbeiter-Kultur- und Sportkartell Biel, 16.8.1976, 20 Uhr, Restaurant Frohsinn. Traktandum 5: Angelegenheit Arbeiter-Schachklub Biel (ASK). Kollege Werner Möri  hat zusammen mit Kollege Markus Angehrn die DV des ASK als Gast besucht. Bei einer eingehenden Besprechung des geplanten Austritts des ASK aus dem Sportkartell zeigte sich, dass die Mitglieder grössten Teils gar nicht oder nur unvollständig über das Sportkartell Bescheid wussten. Ausserdem wurden dem Sportkartell nur 20 der insgesamt 100 Mitglieder des ASK gemeldet. Nur wenige Mitglieder erhalten die Rundschau. Der Vorwurf der angeblichen Linkslastigkleit des Sportkartells scheint vor allem vom Ehrenpräsidenten des ASK, Brügger, auszugehen. Im grossen und ganzen scheint aber die Stimmung gegenüber dem Sportkartell eher positiv zu sein. Es ist vor allem darauf hinzuweisen, dass der ASK des ASASK angehört und dort einen jährlichen Beitrag von Fr. 400.- erhält. Die Statuten der ASASK und des Sportkartells sind indessen sinngemäss praktisch identisch, so dass der Vorwurf, die Ziele des ASK liessen sich nicht mit denjenigen des Sportkartells vereinbaren, an den Haaren herbeigezogen erscheint. Der definitive Beschluss des ASK wird uns später mitgeteilt. Kollege Werner Möri bemerkt abschliessend, dass der vorliegende Fall deutlich zeige, dass der Kontakt zwischen dem Sportkartell und den angeschlossenen Vereinen noch nicht zufriedenstellend sei. Es sei deshalb wichtig, dass die Versammlungen der Vereine vom Sportkartell besucht werden. Protokoll Vorstand des Arbeiter-Kultur- und Sportkartells Biel, 16.8.1976
24.04.1976 Biel
Arbeiter-Schachclub Biel

Arbeiter-Kultur- und Sport-Kartell
Austritt
Austritt der Schachfreunde Biel aus dem Sportkartell. Der Vorsitzende verliest einen Brief der Schachfreunde Biel (ASK), in dem sie ihre Absicht äussern, auf Ende des Jahres aus dem Sportkartell auszutreten. Sie begründen ihren Schritt damit, dass die Schachfreunde eine politisch neutrale Vereinigung seien, währenddem das Sportkartell allzusehr mit der sozialdemokratischen Partei verbunden sei. Ausserdem hätten sie schon lange keine Beziehungen mehr zum Sportkartell. Der Vorstand hält diesen Ausführungen entgegen, dass die Beziehungen des Sportkartells zur sozialdemokratischen Partei nie über das Stadium der "Pflege guter Beziehungen", wie dies in den Statuten formuliert ist, hinausgegangen ist und somit von einer politischen Vereinigung nicht die Rede sein kann. Auch die Schachfreunde Biel sind als Arbeiterverein gegründet worden und ihre Ziele lassen sich durchaus mit den Zielen des Sportkartells vereinbaren. Ausserdem ist an dieser Stelle einmal mehr zu erwähnen, dass die Beziehungen zwischen dem Sportkartell und den angeschlossenen Vereinen in den letzten Jahren stark gelitten haben. Eines der Ziele des heutigen Vorstandes ist der Ausbau und die Verbesserung dieser Beziehungen. Die Voraussetzung dazu ist jedoch, dass auch bei den Vereinen guter Wille vorhanden ist. Der Vorstand ist der Ansicht, dass man mit dem Präsidenten der Schachfreunde Biel diesen Austritt noch einmal besprechen sollte. Die Kollegen W. Schneider, Markus Angehrn und Alfred Müller werden dies übernehmen. Protokoll Vorstand des Arbeiter-Kultur- und Sportkartells Biel, 24.4.1976
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