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Anzahl gefundene Artikel: 7

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
01.02.2016 Baden
Alstom Schweiz AG
Funke, Der
Personen
Matthias Gränicher
Alstom Schweiz AG
Entlassungen
Volltext
Profite statt Arbeitsplätze. Ende November, also nur einige Wochen nach der Übernahme der Alstom durch General Electric (GE) wurde eine weitere Entlassungswelle bekannt. Die industrielle Produktion in Baden, insbesondere im Bereich der Gasturbinen, soll fast ganz eingestellt werden. Auch finden Streichungen von Arbeitsplätzen in der Forschung sowie der Administration statt. Diese geplante Entlassung eines Viertels der Belegschaft ist ein weiterer Tiefpunkt nach Jahrelangen Abbaumassnahmen bei Alstom. Der Widerstand fällt bis jetzt schwach aus. Wenn die Profite nicht stimmen, dann zahlen dafür die ArbeiterInnen. Das müssen die Angestellten der Alstom in der Schweiz nun am eigenen Leib erfahren. Sie zahlen mit ihrem Arbeitsplatz. 1300 ArbeiterInnen werden voraussichtlich entlassen, 570 Stellen wurden laut dem Tagesanzeiger bereits im letzten Jahr gestrichen. Letzteres deutet daraufhin, dass grosse Abbaumassnahmen schon länger geplant waren. Auch wenn Bundesrat Schneider-Ammann, stets Lakai des Grosskapitals, behauptet, dass Abbaumassnahmen zwingend seien, steckt General Electric keineswegs in finanziellen Schwierigkeiten. In gewisser Hinsicht hat er damit aber recht, ist doch laut der NZZ vom 13.1.2016 das Ziel der GE, mittelfristig die Gewinnmarge in ihrem Energiesektor auf 20% zu erhöhen. Die laut dem Konzern dazu vorgesehenen Sparmassnahmen von 3 Mrd., bei einem aktuellen Umsatz von rund 32 Mrd. Dollar, legen nahe, dass sich bereits heute die Profitmarge deutlich über 10% bewegt. Die Massenentlassungen sind also einmal mehr Mittel zu Profitmaximierung. Hoffen statt kämpfen. (…). Matthias Gränicher, Juso Winterthur.
Der Funke, Februar 2016.
Funke, Der > Alstom. Entlassungen. Der Funke, 2016-02-01.
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14.09.2015 Aarau
Alstom Schweiz AG
Unia AG Kanton

Alstom Schweiz AG
Arbeitsbedingungen
Volltext
Übergang von 420 Stellen von Alstom an Ansaldo. Zukunft bleibt ungewiss. Heute hat Alstom die Sozialpartner über die Auswirkungen der Entscheidung der EU-Wettbewerbskommission informiert. Es scheint so, dass zumindest 420 Stellen der Alstom bis 2018 gesichert sind. Verpasst wurde jedoch, darüber hinaus eine Perspektive für die Beschäftigten aufzuzeigen. Die Unia fordert für die Betroffenen mehr Klarheit und Verbindlichkeit über die zukünftigen Arbeitsbedingungen und Arbeitsplätze. Insbesondere bei den Arbeitsbedingungen gibt es viele offene Fragen. Verbindliche Zusagen hinsichtlich der mittelfristigen Zukunft würden Ansaldo gut anstehen. (…).
Unia AG Kanton, 14.9.2015.
Unia AG Kanton > Alstom. Ansaldo. Stellenabbau. Unia Aargau, 14.9.2015.
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31.05.2011 Birr AG
Alstom Schweiz AG
Syna
Unia

Energieversorgung
Windenergie
Gewerkschaften protestieren gegen Stellenabbau bei Alstome. Die Gewerkschaften Unia und Syna haben am Montagmorgen im Rahmen eines europäischen Aktionstages beim Alstom-Werk in Birr AG gegen den Stellenabbau protestiert. Sie rufen Alstom dazu auf, sich stärker der Energieerzeugung durch Wasser, Wind und Gas zu widmen. (...). Tages-Anzeiger. Dienstag, 31.5.2011.
21.01.2011 Baden
Birr AG
Alstom Schweiz AG
Personen
Unia
Work
Max Chopard-Acklin
Entlassungen
Petition

Alstom: Erfolg für Petition. Baden/Birr AG. Noch vor Weihnachten haben die Gewerkschaften Unia und Syna die Petition „Alstom Schweiz muss Zukunft haben“ eingereicht. Mit stolzen 3330 Unterschriften. Sie wurden Innert weniger Wochen mehrheitlich In der Region gesammelt. Die Petition fordert den Erhalt der bis zu 750 vom Abbau bedrohten Stellen, die Einsetzung einer Taskforce und die Suche nach alternativen Lösungen wie zum Beispiel Kurzarbeit.  Die Tatsache, dass Alstom die Zahl der Kurzarbeitenden per Anfang Jahr auf 240 verdoppelt hat, wertet Unia-Sekretär und SP-Nationalrat Max Chopard als ersten Erfolg.
Work. Freitag, 2011-01-21.

20.12.2010 Baden
Birr AG
Alstom Schweiz AG
Personen
Unia Schweiz
Max Chopard-Acklin
Kurt Emmenegger
Entlassungen
Petition
Volltext

3330 Unterschriften für Stellenerhalt bei Alstom. 20.12.2010. Die Gewerkschaften Unia und Syna haben heute der Geschäftsleitung der Alstom Schweiz ein besonderes Weihnachtsgeschenk überreicht: Die Petition „Alstom Schweiz muss Zukunft haben“ fordert mit 3330 Unterschriften den Erhalt der bis zu 750 gefährdeten Stellen bei Alstom in Baden und Birr. (...). Mit Foto. Homepage Unia Schweiz.

 

Für Rückfragen: Max Chopard-Acklin, Gewerkschaftssekretär Unia, Josef Lustenberger, Branchenleiter Maschinenindustrie Syna, Thomas Amsler, Syna Regionalsekretär, Kurt Emmenegger, Präsident Aargauischer Gewerkschaftsbund und Regionalsekretär Unia

 

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04.12.2010 Baden
Birr AG
Alstom Schweiz AG
Unia Schweiz

Entlassungen
Resolution
Volltext

Der Unia-Kongress fordert: Keinen Stellenabbau bei Alstom! Die Firma Alstom ist heute mit über 6000 Mitarbeitenden die grösste Arbeitgeberin im Kanton Aargau. Die kürzlich vom Konzern angekündigten Restrukturierungspläne mit einem Personalabbau von bis zu 4000 Stellen weltweit, davon alleine 750 Stellen an den Schweizer Standorten Baden und Birr, treffen den Werkplatz Schweiz sehr hart, führen zu Massenentlassungen und bringen damit Hunderte von Familien in schwerste Bedrängnis. Dieser Massenabbau von Alstom ist für die Delegierten des Unia-Kongresses nicht nachvollziehbar und volkswirtschaftlich unverantwortlich. (...).

 

Resolution. A.o. Kongress Unia Schweiz. 4.12.2010, Lausanne. Archiv Schaffer.

 

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19.11.2010 Baden
Birr AG
Alstom Schweiz AG
Gewerkschaftsbund
Juso
Personen
Unia
Work
Max Chopard-Acklin
Judith Stofer
Entlassungen
Petition
Volltext

Zukunft für Alstom Schweiz!. Eine Petition macht Druck auf Alstom. Die Unia verlangt vom Alstom-Konzern, den angekündigten Abbau von 75O Stellen an den beiden aargauischen Standorten Birr und Baden mit Kurzarbeit aufzufangen. Eine Taskforce soll Massnahmen zur Arbeitsplatzerhaltung ausarbeiten. Der im Energie- und Transportbereich tätige Konzern Alstom ist mit 6‘000 Angestellten der grösste Arbeitgeber im Kanton Aargau. Der von Alstom angekündigte Jobabbau von weltweit 4‘000 Stellen hätte massive Auswirkungen auf den Industriekanton. Das sagt Max Chopard vom Unia-Industrieteam. Es wären Hunderte von Familien betroffen. (...). Judith Stofer.

 

Work. Freitag, 19.11.2010. Standort: Sozialarchiv.

 

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