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Anzahl gefundene Artikel: 4

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21.08.2015 Griechenland
Personen
Syriza
Work
Michael Stötzel
Alexis Tsipras
Syriza
Volltext
Darum musste der griechische Regierungschef Alexis Tsipras unterschreiben. Das Erpressungspaket der Geldgeber. Das EU-Mitglied Griechenland ist nach dem Diktat der Euroländer kaum noch mehr als eine Kolonie Brüssels. Doch es hatte keine andere Wahl. Willkommen im neuen Europa. In dem zackig Deutsch gesprochen wird. In dem Wahlen und Mehrheitsentscheide nur dann gelten, wenn sie der Führungsmacht Berlin passen. Und mit bitterer Not bestraft wird, wer frech einen eigenen Weg gehen will - wie Griechenland. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte uns alle schon vor einiger Zeit gewarnt. Als sie von der „marktkonformen Demokratie“ sprach. Jetzt wissen wir, was damit gemeint war. Die Geldgeber haben Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras eiskalt erpresst: Unterwirf dich, oder gehe mit deinen Leuten zugrunde. Das waren seine Wahlmöglichkeiten. So unterschrieb er ein Abkommen, das schamloserweise „Hilfspaket“ heisst. Tatsächlich funktioniert es nach dem Rezept: Noch mehr von der ungesunden Medizin, die die Wirtschaft des Landes in den letzten Jahren um 26 Prozent schrumpfen und die Arbeitslosenquote auf 27 Prozent klettern liess, die Jugendarbeitslosigkeit gar auf über 50 Prozent. Noch mehr ungesunder Sozialabbau. Jetzt sollen die Konsumsteuern erhöht, die Renten weiter gekürzt und der Arbeitnehmerschutz noch mehr eingeschränkt werden. (…). Michael Stötzel.
Work, 21.8.2015.
Personen > Stötzel Michael. Griechenland. Syriza. Work, 21.8.2015.
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16.07.2015 Griechenland
Personen
Syriza
WOZ
Alexis Tsipras
EU
Finanzkrise
Volltext
Wie sich Syriza gegen Syriza zur Wehr setzt. Schon immer war Syriza ein Sammelbecken unterschiedlicher linker Strömungen. Nun droht die Einigung mit Brüssel die Partei zu spalten. Ein Mann unter Druck: Wie soll Alexis Tsipras das Verhandlungsergebnis mit der EU der eigenen Partei verkaufen? Nach zähen Verhandlungen hat sich Alexis Tsipras mit den Gläubigern auf ein dreijähriges sogenanntes Hilfsprogramm geeinigt. Um einen Staatsbankrott zu vermeiden, musste der griechische Ministerpräsident alle Auflagen akzeptieren – ein härterer Kurs als noch vor ein paar Wochen. Das passt vielen bei Syriza nicht, in der linken Regierungspartei formiert sich Widerstand. Nach dem Beschluss verweigerten zahlreiche Syriza-Abgeordnete Tsipras öffentlich die Gefolgschaft. Darunter ist auch Energieminister Panagiotis Lafazanis, Anführer der „Linken Plattform“ innerhalb der Partei. „Die getroffenen Vereinbarungen mit den Institutionen sind inakzeptabel und sollten von einem radikalen Bündnis wie Syriza nicht beachtet werden“, so Lafazanis in einer Stellungnahme auf der Website der Linken Plattform. Lafazanis’ radikale Haltung hatte bereits für Auseinandersetzungen mit dem gemässigt linken Tsipras gesorgt, bevor Syriza zur Regierungspartei avanciert war. Der Mathematiker bezeichnete die Europäische Union bereits des Öfteren als totalitäres System. (…).
WOZ online, 16.7.2015.
WOZ > Griechenland. Regierung. WOZ online, 16.7.2015.
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20.02.2015 Griechenland
Personen
Syriza
Work
Michael Stötzel
Alexis Tsipras
Parlamentswahlen
Volltext
Maler Plomaritis glaubt an ein neues Griechenland. „Tsipras hat uns wieder stolz gemacht“. Der Maler Nikolaos Plomaritis (58) ist hin und her gerissen: zwischen Basler Alltag und dem Umbruch in seiner alten Heimat. Es drückt der Grieche durch, wenn Nikolaos Plomaritis von Syriza und dem neuen griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras spricht. Begeistert sagt er: „Seine Wahl war eine Revolution, eine demokratische Revolution.“ Und: „Tsipras hat uns wieder stolz gemacht.“ Plomaritis ist ein alter Linker. Er war in der kommunistischen Partei, bis er Osteuropa kennenlernte. „Das ist nicht das, was wir uns vorstellen“, habe er seinen Genossen damals gesagt. Seit mehr als 30 Jahren lebt der 58jährige nun in der Schweiz, in Basel. Seine Frau, eine Schweizer Bühnenbildnerin, ist Mitglied der Unia. Damit ist er einer von etwa 6000 Griechinnen und Griechen in der Schweiz. Sie unterscheiden sich deutlich von den Migranten und Migrantinnen aus anderen südeuropäischen Staaten. Denn die meisten trieb nicht fehlende Arbeit in den kalten Norden. Viele leben und arbeiten im wissenschaftlichen oder kulturellen Umfeld, sind besser integriert als so manche Schweizerin, so mancher Schweizer. Plomaritis erklärt: „Es war eine Auswanderung der Eliten. Die Eltern haben so gespart, damit die Kinder studieren können. Griechenland hat die Sozialleistungen bezahlt, und jetzt leben sie in Ländern, die keinen Rappen für ihre Ausbildung bezahlt haben.“ (…). Michael Stötzel.
Work, 20.2.2015.
Personen > Stötzel Michael. Griechenland. Tsipras. Work, 20.2.2015.
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06.06.2014 Europa
Griechenland
Personen
Syriza
Work
Oliver Fahrni
Alexis Tsipras
Europaparlament
Syriza
Volltext
Wahlen
EU-Wahlen: Erfolge der Linken in Südeuropa. Sieg gegen den Strom. Mit dem Sieg seines Linksbündnisses Syriza durchbrach der Grieche Alexis Tsipras den Rechtstrend bei den EU-Wahlen. Und er ist nicht allein. Die gute Nachricht lacht viel und trägt Griechisch: Alexis Tsipras. Mit seinem linken Parteienbündnis Syriza gewann der 39jährige in Griechenland die Wahlen ins EU-Parlament. Nicht wirklich erstaunlich. Tsipras will, dass Politik das tut, was sie müsste: Mehr Jobs und mehr soziale Sicherheit schaffen. Die Gesellschaft aus dem Würgegriff der Banken befreien. Gute Schulen und Gesundheitsversorgung einrichten. Und dafür hat Syriza eine Menge konkreter Pläne. Etwa eine europäische Schuldenkonferenz, die den Zinsirrsinn, den die Troika den Südeuropäern aufzwingt, mit einem Schuldenschnitt beendet. Wichtiger noch ist, dass die Menschen, die Syriza wählen, daran glauben, dass sie dies alles bewerkstelligen können. Dafür müssen sie sich nicht von Europa abschotten, sagt Leader Tsipras, denn gerade in der Zusammenarbeit finden sie neue Kräfte. So hat Syriza auch die griechischen Neofaschisten weit hinter sich gelassen. Trotz 50 Prozent Jugendarbeitslosigkeit und grassierender Armut. (…). Oliver Fahrni.
Work, 6.6.2014.
Personen > Fahrni Oliver. Europaparlament. Wahlen. Work, 6.6.2014.
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