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Anzahl gefundene Artikel: 4

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29.03.2018 Schweiz
AHV
Work

AHV-Beiträge
Ratgeber
Volltext
Ferienjob: Muss ich AHV-Beiträge bezahlen? Philip Thomas von der Unia-Rechtsabteilung beantwortet Fragen aus der Arbeitswelt. Ich werde im Juni 18 Jahre alt und besuche das Gymnasium. Während der Frühlingsferien werde ich wie üblich in einem Einkaufszentrum arbeiten. Nun hat mir meine Chefin -gesagt, dass diesmal AHV-Beiträge vom Lohn abgezogen werden, obwohl ich noch Schülerin bin. Ist das korrekt? Im September 2018 werde ich mein Studium beginnen. Wie ist es, wenn ich während der Semesterferien arbeiten gehe? Muss ich dann auch AHV-Beiträge zahlen? Philip Thomas: Ja, Sie müssen in ¬beiden Fällen AHV-Beiträge bezahlen. Die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV), die Invalidenversicherung (IV) und die Erwerbsersatzordnung (EO) sind obligatorische Sozialversicherungen. Alle in der Schweiz wohnenden oder erwerbstätigen Personen sind versichert und müssen Beiträge bezahlen. Erwerbstätige müssen ab dem 1. Januar nach Vollendung des 17. Lebensjahres AHV-Beiträge bezahlen, bis sie das ¬ordentliche Rentenalter erreicht haben. Da Sie bereits im letzten Jahr 17 wurden, wird Ihnen seit dem 1. Januar 2018 von jedem Lohn der AHV-Beitrag abgezogen. Die Höhe des Einkommens und die Dauer der Anstellung spielen dabei keine Rolle. Als Studentin müssen Sie dann ab dem 1. Januar nach Vollendung des 20. Lebensjahres den AHV-Mindest-beitrag (…). Philip Thomas.
Work online, 29.3.2018.
Work > AHV-Beiträge. Ratgeber. Work online, 2018-03-29.
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18.09.2015 Schweiz
AHV
Personen
SGB
Daniel Lampart
AHV-Beiträge
Sozialversicherungen
Volltext
Warum staunt eigentlich niemand, dass die Sicherung der AHV in der Altersvorsorge 2020 nur 1 MWSt-Prozent kostet? Der Entscheid des Ständerates, die AHV-Renten zu erhöhen, hat viele auf dem falschen Fuss erwischt. Nur so lassen sich gewisse heftige Reaktionen erklären - insbesondere auch auf die dafür vorgesehene geringe Erhöhung der Lohnbeiträge um 0.3 Prozentpunkte. Mit etwas nüchternem Nachdenken präsentiert sich die Sache jedoch ziemlich anders. Wie bereits in diesem Blog erwähnt, kostet die Ständeratsvariante mit der höheren AHV weniger Lohnbeiträge als der Vorschlag des Bundesrates, der mehr Geld in die 2. Säule leiten wollte.Die teilweise kolportierten wirtschaftlichen Schreckensszenarien lassen sich einfach mit früheren Erfahrungen widerlegen. Nämlich mit der Erhöhung der ALV-Beiträge in der ersten Hälfte der 1990er Jahre. Diese stiegen zwischen 1992 und 1995 von 0,4 auf 3 Prozent, da die Finanzen der ALV wegen der höheren Arbeitslosigkeit in Schieflage kamen. Mittlerweile ist diese Erhöhung weitgehend in Vergessenheit geraten - weil sie kaum negative volkswirtschaftliche Auswirkungen hatte. Wären die Auswirkungen der geringen Erhöhung der Lohnbeiträge um 0.3 Prozentpunkte so schlimm, so müsste die Erhöhung der ALV-Beiträge im wirtschaftspolitischen Gedächtnis der Schweiz traumatische Spuren hinterlassen haben. (…). Daniel Lampart.
SGB, 18.9.2015.
Personen > Lampart Daniel. AHV-Beiträge. SGB, 18.9.2015.
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04.09.2015 Schweiz
AHV
Personen
Work
Sina Bühler
AHV-Beiträge
AHV-Renten
Ratgeber
Volltext
Für Ihre künftige Rente ist es wichtig, dass Sie möglichst viel und lückenlos in die erste Säule einzahlen. Darum sollten Sie auf den AHV-Abzügen bestehen. Wenn Sie weniger als 2300 Franken pro Jahr und Arbeitgeber verdienen, können Sie zwar auf AHV-Abzüge verzichten. Doch es gibt gute Gründe, das nicht zu tun. Wer ab und zu im Service aushilft, befristet an einem Messestand arbeitet oder mit Studijobs ein wenig Geld verdient, kennt das: Auf sogenannt geringfügigen Löhnen müssen nicht zwingend AHV-Abzüge gemacht werden. Unter „geringfügig“ versteht man Einkommen bis 2300 Franken pro Jahr und Arbeitgeber. Sie denken sich jetzt vielleicht: „Umso besser! Damit habe ich 150 Franken mehr im Portemonnaie!“ Das stimmt zwar. Ist aber kurzfristig gedacht. Wie viel Rente Sie im Alter bekommen werden, hängt nämlich von den AHV-Beitragsjahren ab, von allfälligen Betreuungs- und Erziehungsgutschriften und vor allem von der Höhe Ihres Einkommens. Ein Rechenbeispiel. Nehmen wir an, Sie sind ledig und verdienen über Ihr Erwerbsleben gerechnet durchschnittlich rund 6000 Franken pro Monat. Jährlich kommen ungefähr 2300 Franken bei einem anderen Arbeitgeber dazu. Damit kämen Sie bei Ihrer Pensionierung auf eine AHV-Rente von 2200 Franken. Wenn Sie auf die AHV-Abzüge beim Teileinkommen von 2300. Franken verzichten, schmälert das später Ihre AHV-Rente monatlich um 38 Franken. Pro Jahr macht das 456 Franken AHV weniger. Ihr ganzes Rentenleben lang.  (…). Sina Bühler.
Work, 4.9.2015.
Personen > Bühler Sina. AHV-Beiträge. Abzüge. Work, 4.9.2015.
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16.03.2013 Schweiz
AHV
Bundesgericht
Garanto
Personen
André Eicher
AHV
AHV-Beiträge
Bundesgericht
Volltext

Bundesgericht: „Zweifache“ AHV-Pflicht ist rechtens. AHV-Beitragspflicht im Vorruhestandsurlaub.Das Bundesgericht hat die Beschwerde gegen die zweimalige AHV-Beitragspflicht während des Vorruhestandes abgelehnt. Kläger in diesem Musterprozess war ein Angehöriger des GWK (AdGWK) im Vorruhestand, unterstützt von Garanto und dessen Anwalt. Weil AdGWK im Vorruhestand keine Arbeitsleistung mehr erbringen, hat sie die Eidgenössische Ausgleichskasse (EAK), unter Berufung auf einen Bundesgerichtsentscheid, 2009 als Nichterwerbstätige eingestuft. Folge: Die monatlich auch während des Vorruhestandes abgezogenen AHV-Beiträge werden nur noch dem Jahr gutgeschrieben, in welchem der Vorruhestandsurlaub angetreten worden ist. (...). André Eicher, Zentralsekretär Garanto.

Garanto, 16.3.2013.
Garanto > Bundesgericht. Beiträge. Garanto. 16.3.2013.

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