Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 28

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
30.11.2018 Genf
ABB
Personen
Work
Manon Todesco
ABB
Ausgliederung
Volltext
ABB-Sécheron Genf: Verlagerung der Arbeitsplätze verschoben. „Unerträgliche Zustände“. Ein Jahr nach dem Streik im Genfer ABB-Werk Sécheron ist der Druck auf die Belegschaft massiv gestiegen. ABB muss die angekündigte Verlagerung ihrer Produktion von Traktionstransformatoren für Eisenbahnen nach Polen um 15 Monate hinausschieben. Wegen technischer Schwierigkeiten. Nun wird es voraussichtlich im Oktober 2019 zu ersten Entlassungen kommen. 150 von 250 Stellen im Genfer Werk von ABB Sécheron sind von der Auslagerung betroffen. Zur Erinnerung: Die Belegschaft wollte diesen Kahlschlag trotz vollen Auftragsbüchern nicht einfach hinnehmen. Vor einem Jahr standen deshalb die Maschinen im Werk still. Der Protest wirkte: die ABB machte Zugeständnisse, und ein Sozialplan wurde abgeschlossen (Work berichtete). Unterbezahlte Temporäre. Inzwischen hat sich die Absurdität dieser Verlagerung bestätigt, denn die Firma läuft auf Hochtouren, man weiss vor lauter Aufträgen nicht mehr, wo wehren. Für die Belegschaft heisst das „massiver Druck und unerträgliche Zustände“, wie Unia-Regio-Leiter Alessandro Pelizzari berichtet. Mehrere Mitarbeitende sind krank geschrieben, weil sie diesem Druck, der jetzt noch länger andauert, nicht standhielten. Und mehr als zwanzig Mitarbeitende zogen es vor, vorzeitig zu gehen. Dies, obwohl jene, die gehen, aus dem Sozialplan rausfallen. Auf die so entstandene Personalknappheit reagierte die ABB nun mit der Einstellung von Temporären, die sie schlecht bezahlt. Der Unia liegt ein Lohnausweis vor mit einem Stundenlohn von 25 Franken 49 statt der branchenüblichen 30 (…). Manon Todesco.
Work, 30.11.2018.
Personen > Todesco Manon. ABB Genf. Auslagerung. Work, 2018-11-30.
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27.04.2018 Genf
ABB
Personen
Work
Sabine Reber
ABB
Entmachtung
Volltext
Arbeitskampf ABB Sécheron: Schlichtung bringt Verbesserung: „Wechselbad der Gefühle“. Die Mitarbeitenden von ASB 8echeron haben alles gegeben, um ihre Arbeitsplätze in Genf zu retten. Dieses Ziel haben sie nicht erreicht, aber dafür Verbesserungen für den Abgang. Am 19.April gab die ABB bekannt: Der schweizerisch-schwedische Industriekonzern übertraf im ersten Quartal selbst die optimistischsten Analystenerwartungen. Es geht wieder bergauf. beim Auftragseingang. mit dem operativen Gewinn und dem Aktienkurs. Trotzdem will der oberste ABB-Chef Ulrich (Ulli) Spiesshofer (Honorar 2015: 9,1 Millionen Franken) die Produktion der Traktions-Transformatoren für Eisenbahnen von Genf nach Polen verlagern, um Kosten zu senken. Im November kündigte der Industriekonzern deshalb die Streichung von rund 150 der 250 Stellen im Werk von ABB Sécheron in Genf an - trotz vollen Auftragsbüchern. Die Belegschaft wollte das nicht schlucken und wehrte sich zusammen mit der Unia. Sie erreichte in einem ersten Schritt einige Zugeständnisse: 2018 noch keine Kündigungen und insgesamt 15 Entlassungen weniger. sowie erhebliche Verbesserungen der Abgangsbedingungen. Das reichte der Belegschaft aber nicht. Die Personalkommission, die ABB-Direktion und die Unia führten Schlichtungsverhandlungen. Diese sind nun zu Ende - und bringen zusätzliche Massnahmen, die von der ABB zugunsten (...). .Sabine Reber.
Work, 27.4.2018.
Personen > Reber Sabine. ABB SA. Entlassungen. Work, 2018-04-27.
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19.01.2018 Genf
ABB
Unia Genf

ABB
Konsultationsverfahren
Volltext
Das Personal von ABB Sécheron verlangt neue Verhandlungen. Das Personal der ABB Sécheron SA in Genf hat an seiner heutigen Versammlung über die Stellungnahme der Firma zum Konsultationsverfahren diskutiert. Auch wenn es im Vergleich zum ursprünglichen Plan einige Verbesserungen gibt, bleibt der Vorschlag von ABB unter den Erwartungen. Die Belegschaft hat die Firmenleitung formell um die Klärung mehrerer offener Punkte und die Aufnahme von neuen Verhandlungen ersucht. Das Personal erwartet eine Zusage bis Ende nächster Woche. An der Personalversammlung haben rund 100 Angestellte der ABB Sécheron SA die Antwort der Firmenleitung auf das Konsultationsverfahren erörtert. Dieses läuft seit dem 6. November 2017, weil die ABB die Produktion von Traktionstransformatoren nach Polen auslagern will. Die Belegschaft nimmt zur Kenntnis, dass einige ihrer Verbesserungsvorschläge, die während einer sechstägigen kollektiven Konsultation im November erarbeitet wurden, von der Firmenleitung akzeptiert worden sind. Insbesondere verlängert die ABB Sécheron auf Druck des Personals den Zeitraum der Verlagerung von 18 auf 24 Monate. Im Jahr 2018 wird es entgegen den ursprünglichen Plänen keine Entlassungen geben. Nur vage Zusagen von ABB. (…).
Unia Genf, 19.1.2018.
Unia Genf > ABB. Konsultationsverfahren. Unia Genf, 2018-01-19.
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12.01.2018 Genf
ABB
Unia Genf

ABB
Konsultativabstimmungen
Volltext
Ergebnisse der Konsultation bei der ABB Sécheron SA. Vorschläge von ABB zum Standort Genf erfüllen Erwartungen nicht und lassen viele Fragen offen. Die ABB hat der Gewerkschaft Unia und dem Personal der Genfer Niederlassung heute Mittag ihre offizielle Stellungnahme zu deren Vorschlägen im Rahmen des Konsultationsverfahrens bekanntgegeben. Dank der fundierten Vorschläge der Belegschaft und deren Entschlossenheit konnten gegenüber dem ursprünglichen Plan der Firma einige Verbesserungen erreicht werden. Insgesamt bleibt die Antwort der ABB aber weit hinter den Erwartungen des Personals zurück. Da in mehreren Punkten ausserdem weiter Klärungsbedarf besteht, fordert die Unia Nachverhandlungen. Nachdem die Belegschaft der ABB Sécheron SA am 15. Dezember 2017 ihre Vorschläge zur Verhinderung des am 6. November angekündigten Stellenabbaus eingereicht hatte, hat die Firma heute gegenüber den Angestellten und der Gewerkschaft ihre Stellungnahme dazu präsentiert. Mehrere Forderungen der Belegschaft, die diese insbesondere in einer sechstägigen kollektiven Konsultation im November erarbeitete, wurden aufgenommen. Keine Entlassungen im 2018. Insbesondere wird der Zeitraum, in dem die ABB die Auslagerung nach Polen durchführen will, auf Druck der Beschäftigten auf 24 Monate verlängert. Das bedeutet, dass es im Jahr 2018 entgegen den ursprünglichen Plänen keine Entlassungen geben wird. Zudem hat sich das (…).
Unia Genf, Medienmitteilung, 12.1.2018,
Unia Genf > ABB. Konsultationsverfahren. Unia Genf, 2018-01-12.
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15.12.2017 Genf
ABB
Unia Genf

ABB
Konsultationsverfahren
Volltext
ABB Sécheron: Ende der Konsultationsfrist. Das Personal fordert die Umwandlung von ABB Sécheron in ein Exzellenzzentrum. Das Personal von ABB Sécheron hat der Unternehmensleitung heute Mittag seinen Vorschlag zur Vermeidung von Kündigungen infolge der Verlagerung eines Teils der Produktion von Genf nach Polen übergeben. Darin werden fundierte und innovative Vorschläge zur Umwandlung von ABB Sécheron in ein Exzellenzzentrum unterbreitet. Die Beschäftigten sind bereit, ihre Vorschläge zu verteidigen. Der Ball liegt nun bei der ABB. Die Konsultationsfrist, die Ende November nach einer sechstägigen kollektiven Konsultation der Beschäftigten zwischen der ABB-Leitung und dem Personal vereinbart wurde, läuft heute ab. Das Personal von ABB Sécheron hat keine Mühe gescheut und eine detaillierte und fundierte Expertise für die Rettung der 150 Arbeitsplätze eingereicht. Ein solider Aktionsplan. Das Personal schlägt einen dreiteiligen Aktionsplan vor. Erstens soll die Produktionsverlagerung auf realistische Weise neu geplant werden und innert drei Jahren statt innert 18 Monaten erfolgen. In der so gewonnenen Zeit können neue, wertschöpfungsintensive Aktivitäten im Transformatoren- und im Dienstleistungsbereich entwickelt werden. Die Zeit ist auch notwendig, um das Personal umzuschulen und möglichst alle Stellen in Genf zu erhalten. Zweitens sollen Projekte im Zusammenhang mit der „Mobilität 4.0“ rund um die Automatisierung im Verkehr entwickelt werden, was die Schaffung von rund 20 Stellen erlauben würde. Drittens empfiehlt (…).
Unia Genf, Medienmitteilung, 15.12.2017.
Unia Genf > ABB, Konsultationsverfahren. Unia Genf, 2017-12-15.
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23.11.2017 Genf
ABB
Unia Genf
Vorwärts

ABB
Konsultationsverfahren
Stellenabbau
Volltext
„Das ist doch nicht normal!“. Mit einem kurzen Streik erzwangen die Arbeitertnnen des ABB-Betriebs In Genf vom Management, Klarheit über Ihre Zukunft zu bekommen: Rund 150 Stellen werden gestrichen. Es laufen noch Gespräche. Am 31. Oktober habe alle 130 anwesenden Arbeiterinnen von ABB Sécheron SA in Genf während zwei Stunden die Arbeit niedergelegt. Es gingen die Gerüchte um, dass 130 bis 180 Arbeitsplätze gefährdet seien, weil der Konzern einen Teil der Produktion auslagern will. Das Personal forderte Erklärungen und Arbeitsplatzgarantien. Die Arbeitsniederlegung war laut der Gewerkschaft Unia als Warnung und als Protest gegen die intransparente Kommunikation zu verstehen. Angesichts der Gefahr einer Schliessung des Standorts und des nicht erklärten sofortigen Abgangs des Direktors von ABB Sécheron SA in der Woche zuvor forderten die Angestellten Klarheit. Das Gerücht stellte sich als Wirklichkeit heraus. Eine Woche später liess der ABB-Konzern verkünden, dass 100 fixe und 43 temporäre Arbeitsstellen am Standort Genf gestrichen würden. Ein Teil der Produktion, die Produktion der Traktions-Transformatoren für Eisenbahnen, soll bis Mitte 2019 nach Polen ausgelagert werden. Die Genfer Niederlassung der ABB ist jedoch sehr profitabel, der CEO der ABB verdient 9,4 Millionen Franken im Jahr. Volle Auftragsbücher. Laurent, der seit dreissig Jahren bei der ABB arbeitet, sagte der Gewerkschaftszeitung „Work“: „Das ist doch nicht normal, dass alles nach Polen verlagert wird! Wir haben gute Geschäftszahlen (…). Die Redaktion.
Vorwärts, 23.11.2017.
Vorwärts > ABB. Stellenabbau. Vorwärts, 2017-11-23.
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21.11.2017 Genf
ABB
Unia Genf

ABB
Ausgliederung
Volltext
Geplante Auslagerung nach Polen. ABB-Mitarbeitende erzielen Einigung mit Management. Durchbruch für die ABB-Mitarbeitenden in Sécheron. Nach insgesamt sechs Tagen kollektiver Konsultation haben die betroffenen Mitarbeitenden und das Management am Montagabend eine Vereinbarung erzielt. Bis Mitte Dezember soll nun beidseitig alles unternommen werden, die Arbeitsplätze in Genf zu sichern. Erfolg für die von der Auslagerung nach Polen betroffenen ABB-Mitarbeitenden in Sécheron. Am Montagabend haben die Mitarbeitenden und das Management eine Vereinbarung unterzeichnet. Darin wird beiden Parteien eine Frist bis Mitte Dezember für eine kollektive Konsultation eingeräumt, um eine Lösung zur Erhaltung der Arbeitsplätze in Sécheron zu erarbeiten. Dies in Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen. Über den genauen Inhalt der Vereinbarung haben die beiden Parteien Stillschweigen vereinbart. Mit Unterstützung der Unia sowie mit diversen Fachleuten soll an der Stärkung der verschiedenen Kompetenzzentren gearbeitet werden. Parallel dazu wird auch die Task Force des Staatsrates, die sich aus Vertreter/innen des Kantons und der Sozialpartner zusammensetzt, ihre Arbeit aufnehmen. Mit den nun erhalten Garantien des ABB-Managements haben sich die Mitarbeitenden dazu entschieden, das kollektive Konsultationsverfahren auszusetzen. Beispielhaftes Engagement der Mitarbeitenden. (…).
Unia Genf, 21.11.2017.
Unia Genf > ABB. Auslagerung. Unia Schweiz, 2017-11-21.
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17.11.2017 Genf
ABB
Personen
Work
Marie-Josée Kuhn
ABB
Betriebsschliessung
Volltext
Ein Branchenkenner über die Polen-Pläne der ABB: Kommerzieller Selbstmord. Ulrich (Ulli) Spiesshofer, oberster ABB- Chef (Honorar 2015: 9,1 Millionen Franken) hat einen Plan mit vielen Stellschrauben. Ein Element seiner „Next Level Strategie 2015-2020“ ist die „Achse Schweiz-Polen“. So nennt man das in der Teppichetage im „Cityport“ in Zürich Oerlikon. Dort ist das Hauptquartier des ABB-Konzerns. Was bedeutet diese Achse konkret? Um Kosten zu senken, werden Arbeitsplätze ostwärts nach Polen und in andere Billiglohnländer verlagert. So hat ABB bereits Personalabteilungsdienste und andere Konzernfunktionen nach Polen bugsiert. Es sind aber auch schon ganze Produktionseinheiten aus Westeuropa nach Polen verschoben worden. Und nun will CEO Spiesshofer auch noch rund 150 von rund 250 Arbeitsplätzen im Genfer Werk ABB Sécheron in die polnische Stadt Lodz verschieben. Dies, nachdem ihm die Stadt Genf einen äusserst lukrativen und werbewirksamen Auftrag für eine Elektrobuslinie (Tosa) verschafft hat. Auch in der Hoffnung, die ABB werde in Genf weiter produzieren lassen. Unausgegorene Strategie. ABB Sécheron in Meyrin-Satigny ist die weltweit führende Herstellerin von Traktions-Transformatoren. Solche braucht es in Wechselstromzügen und -lokomotiven. Der Eisenbahnmarkt wächst deutlich stärker als der Durchschnitt der Weltwirtschaft. Die Auftragsbücher in Meyrin-Satigny sind deshalb voll - der Betrieb macht satte Gewinne. Das sagen die Branchenkenner. Das sagt die Belegschaft. Die ABB will während (…). Marie-Josée Kuhn.
Work, 17.11.2017.
Personen > Kuhn Marie-Josée. ABB. Betriebsschliessung. Work, 2017-11-17.
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16.11.2017 Genf
ABB
Unia Genf

ABB
Konsultationsverfahren
Volltext
ABB: Kollektiver Konsultationsprozess geht weiter. Konstruktive Verhandlungen zwischen Personal, Unia und ABB-Direktion. Die Unia und das ABB-Personal begrüssen die konstruktiv verlaufenen heutigen Verhandlungen auf nationaler und lokaler Ebene. In Erwartung einer guten Lösung für die Angestellten führt das Personal den kollektiven Konsultationsprozess weiter. Das ABB-Personal und die Unia begrüssen die heutigen Verhandlungen, die konstruktiv verlaufen sind. Auf nationaler Ebene fanden sie zwischen Unia und Swissmem statt – auf lokaler Ebene zwischen einer Delegation des ABB-Personals sowie der ABB-Direktion und einem Vertreter von Swissmem. Konstruktive Gespräche. Das Personal ist zuversichtlich, dass aus den konstruktiven Gesprächen auch eine konstruktive Lösung resultiert – hinsichtlich der Erhaltung der bedrohten Arbeitsplätze, aber auch, um die Situation zu beruhigen. Das Personal erwartet nun einen Einigungsvorschlag seitens ABB. Verlängerung des kollektiven Konsultationsprozesses. Das Personal wird weiterhin gemeinsam weiterarbeiten, um alle Möglichkeiten auszuschöpfen, damit der Standort von ABB Sécheron in Meyrin verschont bleibt. (…).
Unia Genf, 16.11.2017.
Unia Genf > ABB. Konsultationsverfahren. Unia Genf, 2017-11-16.
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16.11.2017 Genf
ABB
Personen
Unia Genf
Work
Marie-Josée Kuhn
Sabine Reber
ABB
Betriebsschliessung
Volltext
„Wir lassen uns nicht schassen!“ ABB will 150 Jobs nach Polen verlagern. Nicht mit uns, sagen die Büezer in Genf. Arbeiter Laurent versteht die Welt nicht mehr, auch sein Arbeitsplatz soll in die polnische Stadt Lodz ausgelagert werden. Um Kosten zu sparen. Nun wehrt er sich, zusammen mit seinen Kollegen. Meyrin, 13. November. Die Belegschaft der ABB lädt zur Pressekonferenz. Ausser der Securitas-Patrouille ist allerdings noch kein Mensch zu sehen. Das Fabrikgelände ist abgesperrt: Zutritt unmöglich. In der Ferne leuchten weiss die Jurakreten. Die Bise treibt Schneeflocken durch die Rue des Sablières im Genfer Industrieviertel. Plötzlich fliegt die Türe beim ABB-Haupteingang auf, über 150 Männer und einige Frauen strömen nach draussen, dicht gedrängt, blaugraue Arbeitsgwändli und Pullover mit leuchtend roten ABB-Signeten. Hände vergraben sich in Hosentaschen, Nervosität herrscht. Und dicke Luft: 100 Festangestellte und rund 50 Temporäre sollen bis Mitte 2019 entlassen werden, die Produktion der Traktions- Transformatoren für Eisenbahnen soll nach Polen gehen. Dagegen protestiert die Belegschaft, unterstützt von der Gewerkschaft Unia, mit einem kollektiven Konsultationsverfahren. Seit Tagen diskutieren die Büezer und Ingenieure in Arbeitsgruppen, wie die Stellen in Genf gerettet werden können. Während dieser Zeit stehen die Maschinen still. Unia-Mann Alessandro Pelizzari sagt: „Mit unserem kollektiven Konsultationsverfahren halten wir den Gesamtarbeitsvertrag strikte ein!“ Plötzlich ruft ein junger Mann: „Ist (…). Sabine Reber, Marie-Josée Kuhn
Work online, 16.11.2017.
Personen > Reber Sabine. ABB. Konsultationsverfahren. Work, 2017-11-16.
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15.11.2017 Genf
ABB
Unia Genf

ABB
Konsultationsverfahren
Volltext
3. Tag der kollektiven Konsultation in Genf. Der Ball liegt bei ABB. Heute haben Gespräche zwischen dem Management und den Mitarbeitern von ABB Sécheron in Genf stattgefunden. Die Geschäftsleitung lobte die Qualität der Konsultationsarbeiten. Die Arbeitnehmer haben in Aussicht gestellt, ihre kollektive Beratung auszusetzen. Voraussetzung dafür ist, dass der Abbauplan des Konzerns zurückgezogen wird und die Beratungen im Rahmen der vom Staatsrat eingesetzten Task Force stattfinden können. Auch am dritten Tag der kollektiven Konsultation beteiligten sich alle 150 Mitarbeitenden von ABB Sécheron. Zudem fand ein Treffen zwischen den Mitarbeitenden, der Gewerkschaft Unia und dem Management statt. Der Standortleiter Thierry Lassus begrüsste ausdrücklich die Konsultationsarbeit der Mitarbeitenden. Kollektive Konsultation könnte ausgesetzt werden. An einer Personalversammlung haben die Mitarbeitenden heute Nachmittag einstimmig beschlossen, die kollektive Konsultation zu verlängern. Die Beschäftigten werden zudem ab Montag gemeinsam mit der Geschäftsleitung und der Unia an den Arbeiten der Task force des Staatsrates zur Erhaltung der Arbeitsplätze teilnehmen. Um diese Diskussion konstruktiv führen zu können, fordern die Angestellten den Rückzug des Abbauplans, der die Streichung von 150 Arbeitsplätzen vorsieht. Falls die Umstrukturierung zurückgenommen wird, könnten die Arbeitnehmenden ihre kollektive Konsultation aussetzen. (…).
Unia Genf, Medienmitteilung, 15.11.2017.
Unia Genf > ABB. Konsultationsverfahren. Unia Genf, 2017-11-15.
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14.11.2017 Genf
ABB
Unia Genf

ABB
Konsultationsverfahren
Volltext
ABB-Sécheron: Kollektiver Konsultationsprozess wird fortgesetzt. ABB-Personal bekräftigt seinen Widerstand gegen Arbeitsplatzabbau. Die Beschäftigten von ABB Sécheron in Meyrin (GE) haben heute Nachmittag beschlossen, morgen den kollektiven Konsultationsprozess fortzusetzen und gemeinsam Alternativen zum geplanten Stellenabbau zu erarbeiten. Gleichzeitig bekräftigten sie ihre Opposition gegen die Verlagerung der Produktion nach Polen. Die ABB-Belegschaft hat gestern mit der Diskussion über alternative Lösungen zum geplanten Abbau von 150 Stellen bei ABB Sécheron in Meyrin (GE) begonnen. Heute Nachmittag hat die Betriebsversammlung beschlossen, diese Arbeiten morgen weiterzuführen. Auch heute haben sich rund 150 Beschäftigte – die Gesamtheit der Belegschaft – an der Erarbeitung von alternativen Vorschlägen zum Stellenabbau beteiligt, wie es das gesetzlich vorgeschriebene Konsultativverfahren bei Massenentlassungen vorsieht. In Diskussion sind verschiedene, vielversprechende Szenarios zur Verbesserung der Produktivität des ABB-Standorts in Meyrin. Die Belegschaft wird morgen daran weiterarbeiten und die Vorschläge vertiefen. Sie hat auch bereits zahlreiche Solidaritätsbotschaften erhalten, so auch von der polnischen Metallarbeitergewerkschaft. (…).
Unia Genf, Medienmitteilung, 14.11.2017.
Unia Genf > ABB. Konsultationsverfahren. Unia Genf, 2017-11-14.
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13.11.2017 Genf
ABB
Unia Genf

ABB
Konsultationsverfahren
Volltext
ABB-Personal setzt Konsultationsverfahren fort. Die Beschäftigten von ABB Sécheron in Meyrin (GE) haben heute den ganzen Tag lang alternative Vorschläge diskutiert, um ihre Arbeitsplätze zu retten. Sie setzen ihre Arbeiten auch morgen fort und haben die Direktion erneut aufgefordert, auf die Produktionsverlagerung zu verzichten. Seit heute Morgen um 5 Uhr arbeiten die 150 Angestellten von ABB Sécheron in Meyrin (GE) mit voller Kraft an Vorschlägen, wie die Produktionsverlagerung bzw. der Abbau von 150 Arbeitsplätzen vermieden werden könnten. Anschliessend werden sie einen detaillierten Bericht mit einem alternativen Massnahmenplan der Direktion übergeben, wie dies das gesetzliche Konsultationsverfahren vorsieht. Staatsrat setzt sich für Arbeitsplätze ein. Am Vormittag besuchte der Genfer Staatsrat Pierre Maudet das Personal. Er kündigte die unmittelbar bevorstehende Bildung einer Taskforce mit Vertreter/innen der Sozialpartner und des Kantons an. Er betonte gleichzeitig, dass der Staatsrat alles machen werde, um die Arbeitsplätze zu retten. Konsultativkonsultation geht weiter. Angesichts der Bedeutung und des Umfangs der Arbeiten beschloss das Personal, morgen einen weiteren Tag lang die kollektive Konsultationsarbeiten fortzuführen. Am frühen Nachmittag soll dann das weitere Vorgehen festgelegt werden.
Unia Genf, 13.11.2017.
Unia Genf > ABB. Konsultationsverfahren. Unia Genf, 2017-11-13.
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10.11.2017 Genf
ABB
Unia Genf

ABB
Konsultationsverfahren
Volltext
ABB-Konzernleitung will Abbauplan nicht zurückziehen. ABB-Angestellte in Genf organisieren kollektives Konsultationsverfahren. An einer Personalversammlung haben die Mitarbeitenden von ABB Sécheron SA von der Weigerung des Managements Kenntnis genommen, seinen Abbauplan mit der Streichung von fast 150 Arbeitsplätzen in Meyrin (GE) zurückzuziehen. Die Beschäftigten sind entschlossen, gemeinsam mit der Gewerkschaft Unia für den Erhalt der Arbeitsplätze in Genf zu kämpfen. Sie beschlossen, die Konsultationsphase zu nutzen, um ab Montagmorgen ein Konsultationsverfahren mit dem gesamten Personal zu organisieren. 150 Mitarbeitende nahmen am Freitag, 10. November, an der Personalversammlung von ABB Sécheron in Genf teil. Sie haben davon Kenntnis genommen, dass die ABB-Konzernleitung an ihrem Abbauplan festhält. Zur Erinnerung: Der Plan sieht vor, dass bis Mitte 2019 insgesamt 100 fest angestellte Mitarbeitende und 43 temporär Beschäftigte entlassen werden, obwohl der Standort Genf seit vielen Jahren profitabel ist. Entschlossenes Personal. Die Belegschaft ist entschlossen, alle festen und temporären Arbeitsplätze in Genf zu erhalten. Angesichts der Unterstützung der kantonalen Behörden, die die Einsetzung einer Task Force mit dem gleichen Ziel angekündigt haben, beschlossen die Angestellten, eine kollektive Beteiligung an der Konsultation zu organisieren, die im Rahmen des vorgeschriebenen Verfahrens bei einer Massenentlassung vorgesehen ist. Das Konsultations (…).
Unia Genf, Medienmitteilung, 10.11.2017.
Unia Genf > ABB. Konsultationsverfahren. Unia Genf, 10.11.2017.
Ganzer Text
07.11.2017 Genf
ABB
Unia Genf

ABB
Stellenabbau
Volltext
ABB-Personal organisiert sich. Widerstand gegen Auslagerung von Arbeitsplätzen bei ABB in Genf. Die Mitarbeitenden von ABB Sécheron SA haben an einer Personalversammlung ihre Entschlossenheit zum Ausdruck gebracht, für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze in Genf zu kämpfen. Sie fordern die Rücknahme des Umstrukturierungsplans der Konzernleitung. Ende Woche werden sie an einer neuen Versammlung über weitere Massnahmen beschliessen. Rund 150 Mitarbeitende nahmen an der heutigen Personalversammlung von ABB Sécheron SA in Genf teil, um den vom Management vorgelegten Umstrukturierungsplan zu diskutieren. Die Belegschaft ist empört über den geplanten Personalabbau von 100 festangestellten und 43 temporär Arbeitenden bis Mitte 2019, obwohl der Standort Genf seit vielen Jahren profitabel ist. Die Angestellten fordern in einer Resolution, dass die Unternehmensleitung bis Freitag um 12:00 Uhr ihren Umstrukturierungsplan zurückzieht. Für Freitag um 13:00 Uhr wurde eine weitere Personalversammlung angesetzt, an der die Beschäftigten über das weitere Vorgehen diskutieren werden. Die Gewerkschaft Unia unterstützt die Angestellten in ihrem Engagement. (…).
Unia Genf, Medienmitteilung, 7.11.2010.
Unia Genf > ABB. Stellenabbau. Unia Genf, 2017-11-07.
Ganzer Text
06.11.2017 Genf
ABB
Unia Genf

ABB
Stellenabbau
Volltext
Auslagerung bei ABB Sécheron SA. ABB-Beschäftigte verurteilen Abbaupläne in Genf. Der ABB-Konzern hat angekündigt, fast 150 Stellen bei der ABB Sécheron SA in Meyrin (GE) abzubauen. Die Angestellten haben ihre Wut mit einer spontanen Protestaktion zum Ausdruck gebracht. Morgen entscheiden sie an einer Personalversammlung über das weitere Vorgehen. Die ABB-Konzernleitung hat heute den Abbau von 100 fixen und 43 temporären Stellen am Standort Genf angekündigt. Ein Teil der Produktion soll bis Mitte 2019 nach Polen ausgelagert werden. Angestellte sind wütend. Die Beschäftigten, die bereits vergangene Woche mit einer zweistündigen Arbeitsniederlegung ihren Unmut über die Pläne ausdrückten, sind empört. Heute haben sie mit einer spontanen Protestaktion auf die Ankündigung reagiert. Die Genfer Niederlassung der ABB ist seit langer Zeit profitabel. Der Auslagerungs-Entscheid soll auf Kosten von fast 150 hochqualifizierten Arbeitsplätzen und der Zerstörung eines modernen Produktionsstandorts in Genf kurzfristig die Profite in die Höhe treiben. Personalversammlung am Dienstag. Die ABB-Angestellten und die Gewerkschaft Unia verurteilen diesen unverantwortlichen Beschluss einer Firma, deren CEO immerhin 9,4 Millionen Franken im Jahr verdient. An einer Personalversammlung am Dienstagnachmittag werden die Beschäftigten über weitere Schritte entscheiden. Sie sind entschlossen, ihre Arbeitsplätze zu verteidigen. (…).
Unia Genf, Medienmitteilung, 6.11.2017
Unia Genf > ABB. Stellenabbau. Unia Genf, 2017-11-06.
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31.10.2017 Genf
ABB
Unia Genf

ABB
Ausgliederung
Volltext
Ungewissheit über Zukunft von ABB Sécheron SA in Genf. ABB-Personal legt wegen Verlagerungsplänen die Arbeit nieder. Angesichts hartnäckiger Gerüchte über die Verlagerung eines Teils der Produktion und den Verlust von 130 bis 180 Arbeitsplätzen hat das Personal von ABB Sécheron SA in Meyrin (GE) für zwei Stunden die Arbeit niedergelegt. Die Angestellten fordern Arbeitsplatzgarantien und Erklärungen zum Ausscheiden von Direktor Jean-Luc Favre. Seit Tagen halten sich Gerüchte über einen möglichen Verlust von 130 bis 180 Stellen bei der ABB Sécheron SA in Genf. Die Mitarbeitenden forderten – unterstützt von der Gewerkschaft Unia – bereits vergangene Woche eine transparente Kommunikation und Arbeitsplatzgarantien seitens der ABB-Konzernleitung. Unerklärter Abgang des Direktors. Die Unternehmensleitung hat zwar für den 6. November ein Treffen mit der Personalvertretung anberaumt. Doch der sofortige Abgang des langjährigen Direktors von ABB Sécheron SA, Jean-Luc Favre, sorgt für weitere Unsicherheit. Da es von der Firma keine Erklärung dafür gibt, liegt die Vermutung nahe, dass er mit den Umstrukturierungsplänen der Konzernzentrale nicht einverstanden war. Als Warnung die Arbeit niedergelegt. (…).
Unia Genf, 31.10.2017.
Unia Genf > ABB SA. Auslagerung. Unia Genf, 2017-10-31.
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09.09.2015 Schaffhausen
Turgi
ABB
Unia Schweiz

ABB
Stellenabbau
Volltext
Unia ist besorgt über angekündigten Stellenabbau. ABB darf den Werkplatz Schweiz nicht zerstören. Der Technologiekonzern ABB hat einen massiven Stellenabbau angekündigt. Vor allem der Standort Zürich ist betroffen. Die Unia ruft die Konzernleitung auf, zusammen mit den Gewerkschaften eine sozialverträgliche Lösung zu finden. Rund 6‘700 Personen sind in der Schweiz bei ABB beschäftigt. Das Unternehmen mit Niederlassungen in Zürich, Baden, Schaffhausen und Turgi ist ein wichtiger Pfeiler der Schweizer Industrie. Die massiven Kürzungen von rund einer Milliarde US-Dollar beim Personal, die direkt zum Verlust von Arbeitsplätzen führen würden, sind für die Unia nicht akzeptabel. Werkplatz Schweiz erhalten! (…).
Unia Schweiz. Medienmitteilung, 9.9.2015.
Unia Schweiz > ABB. Stellenabbau. Unia Schweiz, 9.9.2015.
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01.03.2013 Baden
Deitigen SO
Klingnau
Solothurn
ABB
Unia Biel-Seeland-Solothurn

ABB
Entlassungen
Konsultationsverfahren
Volltext

Protestaktion der Belegschaft der ABB Turbo Systems AG in Deitingen gegen den Verhandlungsboykott der ABB heute Freitagnachmittag beim Schichtwechsel. Der Belegschaft der ABB Deitingen reicht's: "Wir lassen uns die Gesprächsverweigerung nicht länger bieten!". Rund 40 Mitarbeitende der ABB Deitingen SO forderten heute Freitag mit einer halbstündigen Protestaktion die Neuauflage des Konsultationsverfahrens zur geplanten Betriebsschliessung und Verhandlungen über einen besseren Sozialplan mit der Gewerkschaft Unia. „Jetzt reicht’s: Diese Gesprächsverweigerung lassen wir uns nicht länger bieten!“: Mit dieser klaren Forderung hat die Belegschaft der ABB Turbo Systems AG im solothurnischen Deitingen heute Freitagnachmittag beim Schichtwechsel mit Unterstützung der Gewerkschaft Unia eine rund halbstündige Protestpause eingelegt. (...).

Unia Biel-Seeland-Kanton Solothurn, 1.3.2013.
Unia Biel-Seeland-Kanton Solothurn > ABB. Betriebsschliessung Deitingen. Konsultationsverfahren. 1.3.2013.

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07.02.2013 Deitigen SO
Solothurn
ABB
Personen
Unia Biel-Seeland-Solothurn
Unia Solothurn
Markus Baumann
Beat Jost
ABB
Sozialplan
Volltext

Betriebsschliessung ABB Deitingen SO. ABB hält am vertragswidrigen Vorgehen fest – und verweigert Sozialplan-Verhandlungen. Die konstruktive Lösungssuche für die von der Betriebsschliessung, Entlassungen und Versetzungen betroffene Belegschaft der ABB Deitingen SO bleibt weiterhin blockiert. An einem Gespräch am Mittwoch, 6. Februar 2013, weigerten sich die ABB-Leitung und der Angestelltenrat, das in Verletzung des Gesamtarbeitsvertrags durchgeführte Konsultationsverfahren neu anzusetzen. (...).

Medienmitteilung Unia Region Biel-Seeland/Kanton Solothurn, 7. Februar 2013.
Unia Biel-Seeland-Solothurn > ABB. Betriebsschliessung Deitingen. Sozialplan. 2013-02-07.doc.

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04.02.2013 Baden
Deitigen SO
Klingnau
ABB
Unia Biel-Seeland-Solothurn

ABB
Entlassungen
Volltext

Knallharte Schliessung – 46 Entlassungen- 59 Versetzungen: 10 Fragen an die ABB-Chefs und den ABB-Angestelltenrat. Die Unia kämpft gegen die Schliessung der ABB Deitingen SO, die Entlassung von 46 Mitarbeitenden und die Versetzung von 59 Kollegen nach Baden und Klingnau AG. Heute standen wir ein weiteres Mal vor dem Betrieb - mit 10 konkreten Fragen. (...).

Unia Biel-Seeland-Solothurn, 4.2.2013.
Unia Biel-Seeland-Solothurn > ABB. Betriebsschliessung Deitingen. Entlassungen. 2013-02-04.doc.

Ganzer Text

02.02.2013 Deitigen SO
ABB
Unia Biel-Seeland-Solothurn

ABB
Betriebsschliessung
DV
Entlassungen
Resolution
Volltext

Resolution. Region Biel-Seeland / Kanton Solothurn, Delegiertenversammlung 2. Februar 2013 in Grenchen. Betriebsschliessung ABB Deitingen (SO). Unia-Delegierte protestieren gegen das Vorgehen der ABB. Samstag, 2. Februar 2013. Die Delegierten der Unia Region Biel-Seeland / Kanton Solothurn haben an der Delegiertenversammlung vom 2. Februar 20i3 in Grenchen mit grossem Befremden vom Vorgehen und Entscheid der ABB, den Betrieb im solothurnischen Deitingen zu schliessen, Kenntnis genommen. Die Delegierten protestieren insbesondere gegen (...).

Unia Biel-Seeland-Solothurn, 2.2.2013.
Unia Biel-Seeland-Solothurn > ABB. Betriebsschliessung Deitingen. Resolution 2.2.2013.doc.

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25.01.2013 Deitingen
ABB
Personen
Unia Biel-Seeland-Solothurn
Markus Baumann
Beat Jost
ABB
Betriebsschliessung
Sozialplan
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Nach dem brutalen Betriebsschliessungs-Entscheid der ABB in Deitingen: Mitarbeiter fordern echte Konsultation und Nachverhandlungen mit der Unia. Die am Dienstag, 22. Januar 2013, bekannt gegebene Schliessung des ABB-Werkes im solothurnischen Deitingen bis Mitte 2014 stösst in der Belegschaft auf Wut und Empörung. An zwei Belegschaftsversammlungen am Donnerstag wurde die Gewerkschaft Unia beauftragt und damit mandatiert, bei (...). Beat Jost, Markus Baumann.

Unia Biel-Seeland-Solothurn, 25.1.2013.
Unia Biel-Seeland-Solothurn > ABB. Betriebsschliessung Deitingen. Sozialplan. 2013-01-25.doc.

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22.01.2013 Deitigen SO
ABB
Personen
Unia Biel-Seeland-Solothurn
Markus Baumann
Beat Jost
ABB
Betriebsschliessung
Entlassungen
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ABB schliesst Betrieb in Deitigen SO – 103 Stellen weg: Brutale ABB-Politik der fertigen Tatsachen ist unannehmbar! Die Belegschaft des Werkes Deitigen SO der ABB Turbo Systems ist am Dienstag mit brutalen Tatsachen konfrontiert worden: Der Betrieb wird geschlossen, die Stellen werden abgebaut oder in den Kanton Aargau verlagert, 103 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verlieren ihren Arbeitsplatz in Deitigen. Die Schliessung des Betriebs wurde hinter den Kulissen offenbar schon seit Wochen minutiös vorbereitet, ohne dass (...).

Unia Biel-Seeland-Solothurn, 22.1.2013.
Unia Biel-Seeland-Solothurn > ABB. Betriebsschliessung Deitigen. 22.1.2013.doc.

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25.05.2012 Schweiz
ABB
Charles Vögele AG
Novartis
Personen
Ruag
Unia Schweiz
Work
Oliver Fahrni
ABB
Bonus-Zahlungen
Löhne
Mindestlöhne
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Unia-Lohnbericht 2011: Schere klafft auch in der Krise weit auf. Boni bei Verlust. Für den Lohn, den ein Topmanager der Krisenbank UBS in einem Monat kassiert, muss eine UBS-Angestellte ganz unten 10 Jahre lang arbeiten. Die Zahl ist: 3265. Worum geht es? 2011 war für den Novartis-Konzern ein gutes, aber kein exorbitantes Jahr: Der Profit lag um 14 Prozent tiefer als 2010. Dennoch gewährte sich das Topmanagement eine Lohnerhöhung von 1‘358‘185 Franken. Pro Nase. So funktioniert die Managerlogik. Die Arbeitenden aber bekamen nur 416 Franken mehr. (...). Oliver Fahrni.

 

Work. Freitag, 25.5.2012.
Unia Schweiz > Löhne. Unia. 25.5.2010.

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