Gewerkschaftschronik
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04.10.2019 Zürich
1. Mai Zürich
Gewerkschaftsbund ZH Kanton
Personen
Barbara Gysi
1. Mai Zürich
Referate
Volltext
Barbara Gysi ist Hauptrednerin an 1. Mai. Der Gewerkschaftsbund des Kantons Zürich (GBKZ) hat für den 1. Mai 2019 das Motto #Frauenstreik2019 gewählt. Als eine von zwei Hauptrednerinnen wird an der Schlusskundgebung die PVB-Präsidentin und SP-Vizepräsidentin Barbara Gysi sprechen. Auch in diesem Jahr startet die 1. Mai Demonstration ab 10:00 Uhr auf dem Helvetiaplatz. „Die ökonomische Ungleichheit der Frauen ist gravierend. Ihr Erwerbseinkommen ist um 108 Milliarden Franken tiefer als dasjenige der Männer. Zudem leisten sie zwei Drittel der unbezahlten Carearbeit im Umfang von 400 Milliarden Franken“, erläutert Barbara Gysi das Motto des Umzugs. Auch die gewerkschaftlichen Forderungen hinter dem für den 14. Juni 2019 geplanten Frauenstreik bringt sie auf den Punkt: „Die Lohngleichheit muss endlich umgesetzt werden. Die Löhne in den typischen Frauenberufen müssen erhöht und die oftmals prekären Arbeitsbedingungen verbessert werden“. Für das Zürcher 1.-Mai-Komitee spricht an der Schlusskundgebung Annie Raja von der Indischen Nationalen Frauenvereinigung. Das Komitee mobilisiert zum diesjährigen 1. Mai unter dem Slogan „Frauen kämpfen radikal – hier und überall“. Zur Person: Die in Zürich geborene Gewerkschafterin Barbara Gysi präsidiert seit November 2016 den Personalverband des Bundes (PVB). Im vergangenen Jahr kandidierte sie für das SGB-Präsidium, unterlag jedoch Pierre-Yves Maillard. Die SP-Vizepräsidentin politisiert seit Dezember 2011 für ihre Partei im Nationalrat.
GBKZ, 10.4.2019.
Gewerkschaftsbund ZH Kanton > 1. Mai Zürich. Barbara Gysin. Referat. GBKZ, 2019-04-10.
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01.05.2019 Zürich
1. Mai Zürich
Gewerkschaftsbund ZH Kanton

1. Mai Zürich
Frauenstreik
Volltext
Bunte 1. Mai-Demo in Zürich mit 16‘000 Teilnehmenden, Unter dem Motto #Frauenstreik2019 demonstrierten heute 16‘000 Menschen friedlich durch Zürich. Die vom Gewerkschaftsbund des Kantons Zürich (GBKZ) organisierte Demonstration führte vom Helvetiaplatz zum Sechseläutenplatz. Inhaltlich standen die Anliegen der Frauenstreik-Bewegung im Mittelpunkt. „Es war richtig unseren Umzug in den Dienst der Mobilisierung zum Frauenstreik am 14. Juni zu stellen. Der Lohnunterschied zwischen den Geschlechtern ist in Zürich besonders gross. Und gerechte Löhne sind seit jeher ein Anliegen der Gewerkschaften“, sagte Markus Bischoff, GBKZ-Präsident und Bewilligungsinhaber der Maidemonstration. Auch Hauptrednerin Barbara Gysi kritisierte in ihrer Rede die ökonomischen Unterschiede zwischen Frau und Mann: „Durchschnittlich monatlich 1455 Franken oder 18,3 Prozent verdienen Frauen für die gleiche Arbeit weniger als ihre Kollegen. Das Erwerbseinkommen der Frauen ist um 108 Milliarden tiefer als dasjenige der Männer. Und sie leisten zwei Drittel der unbezahlten Carearbeit im Umfang von unglaublichen 400 Milliarden Franken! Das ist nicht akzeptierbar und muss sich endlich ändern.“.
GBKZ, 1.5.2019.
Gewerkschaftsbund ZH Kanton > 1. Mai Zuerich. GBKZ, 2019-05-01.
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04.05.2018 Zürich
1. Mai Zürich
Gewerkschaftsbund ZH Kanton
Personen
Björn Resener
1. Mai Zürich
Volltext
Unsere Inhalte in Szene setzen. Gewerkschaftliche Gedanken in der P.S. Als Sekretär beim kantonalen Gewerkschaftsbund gehört auch die Organisation der Zürcher 1. Mai Demonstration zu meinem Pflichtenheft. Deshalb hole ich mir jeweils am zweiten Mai die wichtigsten Tageszeitungen am Kiosk und mache eine kleine Presseschau. Was wird über den 1. Mai in Zürich geschrieben? Stehen wieder einmal die Krawalle im Fokus der Berichterstattung? Das absurde bei dieser Frage ist ja, dass es in Zürich schon seit Jahren keine echten Krawalle mehr gegeben hat. Schon im letzten Jahr sprach Marco Cortesi – Medienchef der Stadtpolizei – vom ruhigsten 1. Mai seit Jahren. In diesem Jahr bilanziert er sogar den „ruhigsten 1. Mai seit vielen Jahren.“ Tatsächlich hat es seit 2011 keine nennenswerten Ausschreitungen mehr gegeben. Aber offensichtlich rechtfertig schon die Erwartungshaltung den vermeintlichen Nachrichtenwert von Meldungen und ganzen Artikeln darüber, dass es eben keine „bürgerkriegsähnlichen Zustände“ gegeben hat. Worüber sollen die Medienschaffenden auch mit Marco Cortesi sprechen, wenn nicht über die Sicherheitslage? Und welche Einschätzung ist vom Sprecher der Stadtpolizei zu erwarten, wenn nicht jene, dass es diese kostenintensiven Polizeieinsätze und die endlosen Überstunden der Beamten tatsächlich braucht? (…). Björn Resener - Gewerkschaftsbund Kantons Zürich (GBKZ).
GBKZ, 4.5.2018.
Gewerkschaftsbund ZH Kanton > 1. Mai Zürich. Rückblick. GBKZ, 2018-05-04.
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02.05.2017 Zürich
1. Mai Zürich
Gewerkschaftsbund ZH Kanton

1. Mai Zürich
Volltext
Zürcher 1.-Mai-Demo mit 12‘000 Teilnehmern. Grosser Umzug für eine andere Gesundheitspolitik. Unter dem Motto «Gesundheit vor Profit» demonstrierten heute 12‘000 Menschen friedlich durch Zürich. Die vom Gewerkschaftsbund des Kantons Zürich (GBKZ) organisierten Demonstration führte vom Helvetiaplatz zum Sechseläutenplatz. Das Zürcher 1. Mai Komitee mobilisierte unter dem Motto „Was tun! Nie wieder Faschismus“ zur Demonstration. „Wir freuen uns, dass das schlechte Wetter die Linke nicht davon abhalten konnte, am 1. Mai für eine gute Gesundheitsversorgung und demokratisch kontrollierte Spitäler zu demonstrieren“, sagte Markus Bischoff, GBKZ-Präsident und Bewilligungsinhaber der Maidemonstration. Der gestern im Amt bestätigte Waadtländische Regierungsrat Pierre-Yves Maillard kritisierte als Hauptredner die neoliberale Ausrichtung der Gesundheitspolitik: „Wir müssen aufhören zu glauben, dass Privatinvestitionen und Spitalprivatisierungen Lösungen für die Kostenkontrolle darstellen.“ Als zweiter Hauptredner trat der türkische Verfassungsrechtler und HDP-Abgeordnete Mithat Sancar an das Mikrofon. Er verurteilte den Autoritarismus in der Türkei und verglich die Entwicklung mit dem zunehmenden Erfolg des Rechtspopulismus in Europa. Doch auch Sancar bezog sich in seiner Rede auf die Gesundheitspolitik und sprach sich gegen Spitalprivatisierungen aus.
GBKZ, 2.5.2017.
Gewerkschaftsbund ZH Kanton > 1. Mai Zürich 2017. Rückblick. GBKZ, 2017-05-02.
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27.04.2017 Zürich
1. Mai Zürich
SSM Schweizer Syndikat Medienschaffender

1. Mai Zürich
Volltext
1. Mai 2017 Zürich. Was ist die Grundlage gewerkschaftlicher Zugehörigkeit: Richtig: L’union fait la force! Am besten verbindet man dabei natürlich das Angenehme mit dem Nützlichen. Wie zum Beispiel am 1. Maifest in Zürich. Wer’s kennt, will es nicht verpassen – und wer Zürich im Wonnemonat in seiner ganzen Frühlingspracht noch nicht erlebt hat, hat nun einen Grund, das endlich nachzuholen! Bei Kirschblüten, Frühlingsluft & Cervelat, kulinarischen und kulturellen Köstlichkeiten aus aller Welt, am schönsten und grössten Volkspicknick des Jahres. Ob politisch, apathisch oder hedonistisch, gross oder klein, jung und alt, Gewerkschaftsgenosse oder Eidgenossin, vom anderen Ende der Welt oder aus dem Quartier: alles trifft sich zum 1. Maifest in und um die Zürcher Kasernenwiese. Und wir sind mit dabei! Das SSM hat dieses Jahr einen eigenen Stand und ruft mit Deko, Flyern und Argumenten zur Verteidigung des medialen Service Public und zur Kampagne gegen No Billag. Und weil es gemeinsam noch viel lustiger ist, laden wir Freunde und FreundInnen, Mitglieder und KollegInnen, Kind und Kegel dazu ein, bei uns am Stand mitzuwirken! Kommt vorbei, trinkt mit uns ein Glas Wein oder ein Bier, kommt ins Gespräch, lacht und lamentiert mit uns und geniesst das Fest. Unsere Rundfunk-Flyer wollen unter die Leute, Solidarität will einmal im Jahr gefeiert, Berufsfreundschaften gepflegt und der Stadtfrühling gemeinsam genossen werden! Und hier die Details: (…).
SSM, 27.4.2017.
SSM > 1. Mai Zürich. SSM, 2017-04-27.
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31.03.2017 ZH Kanton
1. Mai
1. Mai Zürich
Gewerkschaftsbund ZH Kanton

1. Mai
Demonstration
Veranstaltung
Volltext
1. Mai 2017: Gesundheit statt Profit. Übersicht der Demonstrationen und Maifeiern im Kanton Zürich. Die Gesundheitsversorgung, insbesondere durch die Spitäler, stellt einen wichtigen Grundpfeiler des Service Public dar. So ist selbst in der Zürcher Kantonsverfassung verankert, dass Kanton und Gemeinden für die Gesundheitsversorgung verantwortlich sind. Mit dem Kantonsspital Winterthur (KSW) und der Integrierten Psychiatrie Winterthur (ipw) verfügt der Kanton Zürich über zwei hervorragende Einrichtungen, die sich in jeder Hinsicht bewährt haben. Das Kantonsspital Winterthur schrieb zuletzt sogar Rekordgewinne. Ohne Not plant der Zürcher Gesundheitsdirektor Thomas Heiniger (FDP) beide Spitäler in Aktiengesellschaften umzuwandeln. Die Möglichkeit zum Verkauf der Aktien ist dabei explizit vorgesehen. Die Rechtsformänderung ist also der erste Schritt zur Privatisierung. Gegen die hierfür notwendigen Gesetze haben die Zürcher Gewerkschaften gemeinsam mit linken Parteien das Referendum ergriffen. Gesundheit ist ein wichtiges Gut, das wir nicht dem Profit unterordnen wollen. Darum sagen wir am 21. Mai 2x NEIN zu den Spitalprivatisierungen! Der gewerkschaftliche 1. Mai 2017 steht im Zeichen dieses Geistes. Im ganzen Kanton stellen Organisationskomitees ihre Demonstrationen und Maifeiern unter das Motto „Gesundheit vor Profit“ und sagen damit auch Nein zu Privatisierung und Ja zum starken Service Public. Demonstrationen: (…).
GBKZ, 31.3.2017.
Gewerkschaftsbund ZH Kanton. 1. Mai 2017. GBKZ, 2017-03-31.
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21.02.2017 Zürich
1. Mai Zürich
1. Mai-Komitee
Gewerkschaftsbund ZH Kanton

1. Mai Zürich
Antifaschismus
Volltext
Demonstration am 1. Mai in Zürich bewilligt. Der Gewerkschaftsbund des Kantons Zürich (GBKZ) hat die polizeiliche Bewilligung für die Demonstration am 1. Mai erhalten. Der Umzug wird sich in diesem Jahr ab 10.00 Uhr am Helvetiaplatz besammeln. Ab 10.30 Uhr startet die Demonstration entlang der Ankerstrasse, führt durch die Militärstrasse zur Kasernenstrasse und über die Gessnerbrücke. Danach entspricht die Route jener der letzten Jahre, so dass der Umzug ebenfalls durch die Bahnhofstrasse und entlang des Limmatquai führen wird. Die Abschlusskundgebung mit Festwirtschaft findet auf dem Sechseläutenplatz statt. Der kantonale Gewerkschaftsbund mobilisiert unter dem Motto „Gesundheit vor Profit“. Damit stellt er die Maidemonstration in den Kontext der bevorstehenden Referenden gegen die Rechtsformänderungen von Kantonsspital Winterthur (KSW) und Integrierter Psychiatrie Winterthur (ipw). „Es ist ungewöhnlich, dass der GBKZ nicht das Motto des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes übernimmt. Aber die kantonalen Referenden am 21. Mai haben für uns eine enorme Bedeutung“, erläutert Bewilligungsinhaber und GBKZ-Präsident Markus Bischoff. Die Demonstration wird vom Gewerkschaftsbund des Kantons Zürich und dem Zürcher 1. Mai Komitee organisiert. Letzteres mobilisiert unter dem Motto „Was tun! Nie wieder Faschismus!“.
GBKZ, Medienmitteilung, 21.2.2017.
Gewerkschaftsbund ZH Kanton > 1. Mai Zürich 2017. GBKZ, 2017-02-21.
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02.05.2016 Zürich
1. Mai Zürich
Gewerkschaftsbund ZH Kanton

1. Mai Zürich
Veranstaltung
Volltext
Kraftvoller Umzug am 1. Mai in Zürich. Die Demonstration am 1. Mai 2016 in Zürich besammelte sich in diesem Jahr bereits ab 9:30 Uhr am Helvetiaplatz. Der Nieselregen hielt die Demonstrationsteilnehmer/innen nicht davon ab, schon bald den Platz zu füllen und den verschiedenen Reden an der Auftaktkundgebung zu lauschen. Journalist/innen nutzten die Chance, um Interviews mit dem Bewilligungsinhaber Markus Bischoff oder den Hauptrednerinnen Mattea Meyer und Feleknas Uca zu führen. Pünktlich um 10:30 Uhr setzte sich der Umzug in Richtung Stauffacher in Bewegung. Auf dem Fronttransparent trugen Gewerkschafter/innen das Motto der diesjährigen Demonstration vor sich her: „Gemeinsam kämpfen – Für eine starke AHV“. Dahinter war ein Banner mit dem Slogan „Wir sind alle Flüchtlinge“ zu sehen, dem Motto des 1. Mai Komitees. Es folgte eine riesige, grösstenteils bunte Menschenmenge: als die Spitze des Umzugs in die Kasernenstrasse bog, stand der hintere Teil der Demonstration noch immer am Helvetiaplatz. Auf den Transparenten und Schildern waren neben internationalistischen Forderungen auch viele Bezugnahmen auf das politische Alltagsgeschehen in der Schweiz zu sehen. Pöstler kritisierten das Lohngefälle zwischen Arbeitnehmenden und Management, Frauen warnten vor der Erhöhung des Frauenrentenalters, der VPOD forderte ein Ende der Sparschweinerei und Gewerkschafter von Syna machten sich für die AHV stark. Als der Umzug auf den Sechseläutenplatz zog, wurde er von der Pamplona Grup musikalisch empfangen. (…).
GBKZ, 2.5.2016.
Gewerkschaftsbund ZH Kanton > 1. Mai Zürich 2016. Veranstaltung. GBKZ, 2016-05-02.
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01.05.2016 Zürich
1. Mai Zürich
Personen
Mattea Meyer
1. Mai Zürich
Referate
Volltext
Rede von Mattea Meyer zum 1. Mai 2016. Liebe Genossinnen und Genossen, Liebe Kolleginnen und Kollegen. Ich bin seit einem halben Jahr gewählte Nationalrätin in Bern. Ich bin jung, ich bin eine Frau, eine linke noch dazu. Ich habe die besten Voraussetzungen, dass mich die Mehrheit in diesem Parlament, die rechten Männer, nicht ernst nehmen. Das bin ich mir leider mittlerweile gewohnt, aber es endet eben nicht dort: Sie nehmen die gesamte soziale, weltoffene und demokratische Schweiz links von der Mitte nicht ernst. Es ist mir bewusst, dass wer rechte Politik betreibt, in erster Linie die Idee ablehnt, dass alle Menschen gleichberechtigt und gleichwertig sind. Ich bin aber trotzdem erschrocken, mit welcher Selbstgefälligkeit die Rechten Politik für die Mächtigen und Besitzenden machen. Und ich erschrecke täglich mehr, wie tatenlos und wie ratlos wir dies zurzeit noch hinnehmen. Aber es macht mich wütend. Ich glaube, es macht auch euch wütend. Und das ist gut so! Was wir zurzeit erleben, ist ein frontaler Angriff von rechts auf unser aller Leben. In der Verfassung steht: „Jede Person trägt nach ihren Kräften zur Bewältigung der Aufgaben in Staat und Gesellschaft bei.“ Das heisst, dass jeder und jede nach seiner und ihrer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit zum Funktionieren unserer Gemeinschaft beitragen soll. Mit diesem Prinzip der Solidarität haben die Rechten gebrochen. In beispielloser Dreistigkeit werden sie dieses Jahr beschliessen, Grossunternehmen und Superreiche mit Steuergeschenken von 4 Milliarden Franken (…). Mattea Meyer, SP-Nationalrätin Zürich.
Juso Schweiz, 1.5.2016
Personen > Meyer Mattea. 1. Mai 2016. Referat. Juso, 2016-05-01.
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26.04.2016 Zürich
1. Mai Zürich
Personen
Vorwärts
Siro Torresan
1. Mai Zürich
Flüchtlinge
Volltext
Wir sind alle Flüchtlinge. Still ist es im Lande der Eidgenossen. Still, im Vergleich zu den wenigen Wochen, als sich die so genannte Zivilgesellschaft mobilisierte. Ach, wie wurde sie gelobt. Nicht ganz zu Unrecht, das muss man zugeben. Viele Bürgerinnen und Bürger haben sich gegen die Ausschaffungs-Initiative der SVP auf die Hinterbeine gestellt. Schliesslich zielte der Angriff der PopulistInnen erstens direkt auf den Rechtsstaat, und zweitens wären vor allem Secon¬dos besonders stark vom rassistischen Vorhaben der SVP betroffen gewesen. Also Menschen, die schon lange hier in der Schweiz leben oder gar hier geboren wurden, und das war der so genannten Zi¬vilgesellschaft doch zu viel. Immerhin. Aber weiss die so genannte Zivilgesellschaft, dass am 5. Juni wieder eine Abstimmung über die Bühne geht, die wieder den Rechtsstaat und wieder ganz di¬rekt Menschen betrifft? Es scheint nicht der Fall zu sein, wohl weil es um den Rechtsstaat für Flüchtlinge geht. Rechtsstaat ist nicht gleich Rechtsstaat für Alle, und Mensch ist nicht gleich Mensch bei allen - die Gefahr, ganz bitterbös zynisch zu werden, ist verdammt gross! Hinzu kommt, dass man als so genannte Zivilgesellschaft am 5. Juni eh nur alles falsch machen kann, also schweigt sie lie¬ber. Denn es stellt sich wieder einmal die Frage nach dem „klei¬neren Übel" - falls man da überhaupt von einem „kleinen Übel“ sprechen kann: Sagt man Ja, stimmt man der Verkürzung der Rekursfristen, den Bundeszentren und weiteren Verschärfungen zu. Sagt man Nein, kippt man die kostenlose Rechtsberatung für Flüchtlinge und ein paar weitere positive Punkte aus der Revisi¬on. (…). Siro Torresan.
Vorwärts, 26.4.2016.
Vorwärts > 1. Mai Zürich. Flüchtlinge. Vorwärts, 2016-04-26.
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07.04.2016 ZH Kanton
Zürich
1. Mai Zürich
Gewerkschaftsbund ZH Kanton

1. Mai Zürich
Volltext
Gemeinsam kämpfen - Für eine starke AHV! Am 1. Mai finden überall auf der Welt Demonstrationen und Feiern für soziale Gerechtigkeit statt. Auch im Kanton Zürich gibt es neben dem traditionellen stadtzürcher Umzug und dem Fest auf dem Zürcher Kasernenareal eine Vielzahl von Feiern und Demonstrationen. 1. Mai Aufruf des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB). In einer Zeit, in welcher die Arbeitgeber den starken Franken zum Anlass nehmen, massenhaft Stellen abzubauen und die Arbeitnehmenden immer flexibleren und mühsameren Arbeitsbedingungen zu unterwerfen; (…). In einer solchen Zeit gilt es zusammenzustehen, gemeinsam zu kämpfen, für Würde und soziale Gerechtigkeit, für Arbeit und gute Arbeitsbedingungen. Dabei lehrt uns die Vergangenheit, dass sich kämpferischer Einsatz der Gewerkschaften lohnt. Das zeigte der erfolgreiche Kampf gegen die unmenschliche Durchsetzungsinitiative, wo die Gewerkschaften entscheidend dazu beigetragen haben, der SVP die Grenzen für Fremdenfeindlichkeit und Angriffe auf die rechtsstaatlichen und menschenrechtlichen Fundamente der Schweiz aufzuzeigen. Das zeigen auch die von den Gewerkschaften in den letzten 15 Jahren gewonnenen Volksabstimmungen, mit denen ein Leistungsabbau in der Altersvorsorge verhindert wurde. (…).
GBKZ, 7.4.2016.
Gewerkschaftsbund ZH Kanton > 1. Mai Zürich 2016. GBKZ, 2016-04-07.
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16.03.2016 Zürich
1. Mai Zürich
Gewerkschaftsbund ZH Kanton

1. Mai Zürich
Volltext
Gewerkschaften mobilisieren am 1. Mai für Rentenerhöhungen. Das Motto und das Programm für die vom Gewerkschaftsbund des Kantons Zürich (GBKZ) und dem 1.-Mai-Komitee organisierte Demonstration am 1. Mai 2016 stehen fest: als Hauptrednerin der Gewerkschaften wird SP-Nationalrätin Mattea Meyer auf der Bühne stehen. Für das 1.-Mai-Komitee spricht die kurdische Politikerin Feleknas Uca. „Mattea Meyer ist seit vielen Jahren als Aktivposten der Zürcher Gewerkschaftsbewegung bekannt. Wir freuen uns, dass die Neu-Nationalrätin unsere Interessen jetzt in Bern vertritt. Nach ihrer erfolgreichen Kandidatur schien es uns nahe liegend, sie als Hauptrednerin am Zürcher 1. Mai einzuladen“, kommentiert Markus Bischoff, Präsident des kantonalen Gewerkschaftsbundes (GBKZ) die Entscheidung. Die Gewerkschaften mobilisieren mit dem Slogan „Gemeinsam kämpfen - Für eine starke AHV!“. So soll der 1. Mai zum landesweiten Auftakt der AHVplus-Kampagne des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB) werden. „Im ganzen Land werden Maifeiern und Umzüge für die Abstimmung am 25. September mobilisieren“, erläutert Demonstrationsanmelder Markus Bischoff. (…).
GBKZ, 16.3.2016.
Gewerkschaftsbund ZH Kanton > 1. Mai Zürich. GBKZ. 2016-03-16.
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04.05.2015 Zürich
1. Mai Zürich
Gewerkschaftsbund ZH Kanton

1. Mai Zürich
EU
Volltext
Gut besuchte Maivorfeier zur Schweiz in Europa. Mehr als 120 Gäste beschliessen einstimmig Resolution. Wie in jedem Jahr organisierten der Gewerkschaftsbund des Kantons Zürich (GBKZ) und die AG Alter der SP am Nachmittag vor dem 1. Mai eine Maivorfeier mit Reden, Grussbotschaften und Gesang. Die Veranstaltung stand unter dem Motto "Das Herz schlägt links!" und rückte vor allem das Verhältnis der Schweiz zu Europa in den Fokus. Über 120 Gäste fanden den Weg ins Zürcher Volkshaus. Dr. Markus Notter, Alt-Regierungsrat und Präsident des Europa-Instituts an der Universität Zürich, schilderte die historische Entwicklung der Beziehung zwischen der Schweiz und der EU. Er machte aber auch deutlich, wie er die aktuelle Lage bewertet: Dank der SVP-Masseneinwanderungsinitiative stünde die Schweiz "in der Europa-Politik vor dem Abgrund." Er machte deutlich, dass sich die Schweiz Europa nicht verschliessen könne, ohne die völlige Isolation zu riskieren. Den rechten Scharfmachern rief er deshalb zu: "Wer Isolation will, der soll nach Nordkorea gehen!" Im Anschluss sprach Andreas Rieger, der den Schweizerischen Gewerkschaftsbund (SGB) im Europäischen Gewerkschaftsbund (EGB) repräsentiert. (…).
GBKZ, 4.5.2015.
Gewerkschaftsbund ZH Kanton > 1. Mai Zürich. Europa. GBKZ, 4.5.2015.
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01.05.2015 Zürich
1. Mai Zürich
Personen
SEV Schweiz
Giorgio Tuti
1. Mai Zürich
Referate
Volltext
„Setzen wir uns ein für mehr Gerechtigkeit und gegen Ausgrenzung“. Die Schweiz ist so reich wie noch nie. Aber die Einkommen und Vermögen sind extrem ungleich verteilt, und die sozialen Gegensätze nehmen zu. Die Schere zwischen oben und unten öffnet sich weiter. Die Einkommensentwicklung der Topverdiener und der Normalverdiener klafft weit auseinander. Seit 1996 sind die Löhne des bestbezahlten Prozentes real um rund 40 Prozent gestiegen, während die tiefen und mittleren Löhne nur um 8 bzw. 12 Prozent zulegten. Berufsleute mit einer Lehre mussten sich mit weniger als 5 Prozent begnügen. Noch grösser als bei den Löhnen ist der Unterschied der Einkommensentwicklung im Rentenalter, denn die 2. und 3. Säule verlängern die Ungleichgewichte des Erwerbslebens ins Alter und verschärfen sie. Es kommt dazu, dass die AHV-Renten, gemessen an der wirtschaftlichen Entwicklung, immer mehr an Wert verlieren und nicht mit der Lohnentwicklung Schritt halten. Die AHV-Renten sind seit 1975 real nicht mehr erhöht worden, sondern lediglich in Anwendung des Mischindexes einigermassen der Teuerung angepasst worden. Statt korrigierend einzugreifen, hat die Politik die zunehmend ungleiche Lohnentwicklung noch verstärkt: Die obersten Einkommensschichten wurden vor allem bei den direkten Steuern entlastet, die unteren und mittleren Einkommen dagegen über Abgaben und insbesondere die Krankenkassenprämien deutlich mehr belastet. (…). Giorgio Tuti.
SEV, 1.5.2015.
Personen > Tuti Giorgio. 1. Mai Zürich 2015. Referat. SEV, 1.5.2015.
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29.04.2015 ZH Kanton
1. Mai Zürich
Gewerkschaftsbund ZH Kanton
Personen
Patrick Angele
1. Mai Zürich
Volltext
Heraus zum 1. Mai - heraus auch an den anderen 364 Tagen! Es ist eine gute Tradition. Am Morgen des 1. Mai besammeln sich ganz verschiedene Organisationen, Parteien und die Gewerkschaften. Um 10 Uhr geht’s dann auf der Lagerstrasse los mit dem Demoumzug. „!No Pasaran!“ und «Soziale Gerechtigkeit statt Ausgrenzung» wird dieses Jahr skandiert – und das zurecht. Bei uns im «Unia-Block» sind die Bauarbeiter jedes Jahr gut vertreten. Dieses Jahr steht ihnen in den Wochen und Monaten nach dem 1. Mai ein harter Kampf um ihren Gesamtarbeitsvertrag bevor. Es ist nicht das erste Mal soweit, dass sie gemeinsam kämpfen müssen. So kommt es nicht von ungefähr, dass der Gesamtarbeitsvertrag für das Bauhauptgewerbe, der sogenannte LMV, einer der weltweit besten Gesamtarbeitsverträge ist. Man würde jetzt denken, dass alle, auch die Arbeitgeber, Interesse an einem guten Gesamtarbeitsvertrag haben. Immerhin regelt und schützt der LMV für rund 80'000 Bauarbeiter Arbeitsbedingungen und Löhne. Und trotzdem blockieren die Baumeister seit Monaten mit fadenscheinigen Ausreden die Verhandlungen und riskieren einen vertragslosen Zustand. Das Chaos wäre vorprogrammiert, denn ohne Mindestlöhne, geregelte Arbeitszeiten, Mindestanforderungen an Arbeitsbedingungen wird der Zustand auf Zürichs Baustellen noch mehr zum Wilde Westen. Wie nötig klare Regeln sind zeigen all die Lohndumpingfälle, die fast täglich publik werden. (…).
Patrick Angele, Teamleiter Bau Unia Zürich-Schaffhausen.
GBKZ, 29. April 2015.
Gewerkschaftsbund ZH Kanton > 1. Mai Zürich. Patrick Angele. GBKZ, 29.4.2015.
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20.03.2015 Zürich
1. Mai Zürich
Gewerkschaftsbund ZH Kanton

1. Mai Zürich
Demonstration
Volltext
Zusage für Demonstration am 1. Mai. Medienmitteilung zu Route und Programm der Maidemo in Zürich. Der Gewerkschaftsbund des Kantons Zürich (GBKZ) hat die polizeiliche Zusage für die Demonstration am 1. Mai erhalten. Wie im letzten Jahr wird sie sich in der Lagerstrasse besammeln, durch die Bahnhofstrasse und entlang des Limmatquai führen. Trotz Grossbaustelle am Bellevue kann der Aufzug auch in diesem Jahr auf dem Sechseläutenplatz enden. „Wir hatten die Routenplanung bereits im Vorfeld eng mit dem Tiefbau- und Entsorgungsdepartement und der Stadtpolizei koordiniert und freuen uns, dass unser Gesuch so konstruktiv bearbeitet wurde“, kommentiert Markus Bischoff, Kantonsrat und Präsident des Gewerkschaftsbundes des Kantons Zürich (GBKZ) die Zusammenarbeit. Die Gewerkschaften mobilisieren unter dem Motto „Soziale Gerechtigkeit statt Ausgrenzung“. Vor dem Hintergrund der Frankenkrise wollen sie mit der Demonstration ein starkes Zeichen für sichere Arbeitsplätze und Löhne setzen. „Wir müssen deutlich machen, dass weitere Massnahmen zu Lasten der Arbeitnehmenden inakzeptabel sind“, so Bewilligungsinhaber Markus Bischoff. (…).
GBKZ, 20.3.2015.
Gewerkschaftsbund ZH Kanton > 1. Mai Zürich. Demo. GBKZ, 2015-03-20.
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09.05.2014 Zürich
1. Mai Zürich
1. Mai-Komitee

1. Mai Zürich
Volltext
Starker 1. Mai in Zürich. Das Zürcher 1.-Mai-Komitee zieht eine positive Bilanz: 14‘000 Kundgebungsteilnehmerinnen, spannende und kämpferische Reden, sowie ein sehr gut besuchtes Volksfest lassen dieses Fazit zu. Es Ist aber an der Zeit über den Umfang des Polizeiaufgebots zu diskutieren. Der 1. Mai in Zürich lebt. Nach dem Tag der Arbeit zieht das Zürcher I.-Mai-Komitee eine positive Bilanz. Mir 14‘000 Personen waren die Demonstration und die Schlusskundgebung so gut besucht, wie schon lange nicht mehr. Auffällig waren die vielen jungen Menschen und Familien. Der 1. Mai war ein starkes Zeichen gegen Abschottung und gegen die Festung Europa. Auch das internationale Volksfest auf dem Kasernenareal war sehr gut besucht und ein voller Erfolg. Rund ein Dutzend politischen Veranstaltungen waren mit je über 150 Personen alle voll besetzt und die Bands Bandista, sowie der Zürcher Dancehall-Sänger Stereo Luchs lockten zahlreiche BesucherInnen an die Konzerte. Keine Zwischenfälle, (…). 1.Mai-Komitee. Mit Foto.
Vorwärts, 9.5.2014.
Vorwärts > 1, Mai Zürich. 1.-Mai-Komitee, Vorwärts 9.5.2014.
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01.05.2014 Zürich
1. Mai Zürich
Gewerkschaftsbund ZH Kanton
Personen
Christian Levrat
1. Mai Zürich
Medien-Mitteilung
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14‘000 demonstrierten für gute Arbeit und Mindestlohn. 14‘000 Menschen nahmen gemäss Organisatoren und Polizei dieses Jahr in Zürich am Umzug und an der Kundgebung zum Tag der Arbeit teil. Im Vordergrund stand die Forderung nach einem Mindestlohn von 4000 Franken. Bei wechselhaftem Wetter war es ein vielfältiger, farbenfroher und lautstarker 1. Mai. Wie in den vergangenen Jahren verlief er auch diesmal friedlich und ohne Störungen. Die Route der Umzugs war bekannt und bewährt: Von der neuen Europaallee quer durch die Innenstadt bis zum See. Erstmals fand die Kundgebung auf dem neu eingeweihten Sechseläutenplatz statt. Die Demonstrantinnen und Demonstranten freuten sich sichtlich, den grössten Platz der Stadt für ihre Forderungen zu benutzen. Als Hauptredner der Gewerkschaften richtete SP-Präsident Christian Levrat als erster das Wort an die Kundgebung. (…).
GBKZ, 1.5.2014.
Gewerkschaftsbund ZH Kanton > 1. Mai Zürich. Medienmitteilung, GBKZ 1.5.2014.
Ganzer Text
01.05.2014 Zürich
1. Mai Zürich
1. Mai-Komitee
Gewerkschaftsbund ZH Kanton

1. Mai Zürich
Volltext

Stürmen wir die Festung. 1.Mai-Komitee Zürich. Die Bürgermeisterin von Lampedusa Giuseppina NicoIini wird als Hauptrednerin für das 1.-Mai-Komitee in Zürich sprechen. Der diesjährige 1. Mai findet unter dem Slogan „Stürmen wir die Festung Europa/Schweiz“ statt. Enttäuschung herrscht über den rot-grünen Stadtrat. Der Slogan des 1.-Mai-Komitees macht auf die verheerenden Zustände an den europäischen Aussengrenzen aufmerksam. Die Folgen der europäischen Abschottungspolitik fanden ihren bisherigen Höhepunkt im Oktober letzten Jahres, als über 400 Flüchtlinge im Mittelmeer zwischen Lampedusa und Malta den Tod fanden - getrieben von der Hoffnung auf ein besseres Leben. Doch nicht nur die Grenzen Europas sind Thema des 1. Mai 2014, auch die Schweizer Grenzen werden immer mehr geschlossen. Die Annahme der Masseneinwanderungsinitiative hat dieses Land verändert. Statt Freiheit und Offenheit will ein Teil der Schweizer Bevölkerung Grenzen und Rückschritt. Dagegen wehren wir uns am diesjährigen 1. Mai. Nicht nur gegen die Festung Europa. Gegen die Festung Schweiz! Darum spricht für das 1.-Mai-Komitee die Bürgermeisterin von Lampedusa, Giuseppina Nicolini, an der Schlusskundgebung auf dem eroberten „Sechseläutenplatz“. (…).

Vorwärts, 11.4.2014.

1. Mai Zürich > 1. Mai 2014. Umzugsroute. Vorwärts, 11.4.2014.

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22.04.2014 TG Kanton
Zürich
1. Mai Zürich
Personen
Markus Bischoff
1. Mai
Freitage
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Mai: Bezahlt und frei. Gewerkschaftliche Gedanken, die monatliche Kolumne im PS, diesmal von GBKZ-Präsident Markus Bischoff zum 1. Mai. Ist der 1. Mai der Kampftag der Gewerkschaften und der Linken? Oder doch bloss der Tag der linken Selbstbestätigung? Oder gar nur ein Tag, an welchem man endlich wieder alle alten Bekannten trifft und sich über dies und das - vor allem auch über Unpolitisches - austauschen kann? Der 1. Mai in Zürich hat von allem diesem etwas. Der 1. Mai ist Teil meiner linken Identität. Seit 1973 nehme ich fast regelmässig daran teil. Mein Herz schlug als Jugendlicher höher, wenn ich mitdemonstrieren konnte. Von meiner Kindheit war ich mir Prozessionen mit Fahnen gewohnt. Habe ich deshalb so schnell einen emotionalen Bezug zu den 1. Mai-Kundgebungen gefunden? 1978 habe ich mit Verbündeten im Kanton Thurgau die erste 1-Mai-Demo seit Jahrzehnten organisiert. Eine Demo ohne SP und Gewerkschaften. Es sind bei regnerischem Wetter 160 Leute gekommen. Die Teilnehmerzahl entsprach nicht meinen hohen Erwartungen, aber immerhin war es nicht nichts. Das Motto lautete: 1. Mai bezahlt und frei. Der 1. Mai ist bis heute kein Feiertag im Kanton Thurgau. Trotzdem war die Demo kein Misserfolg. Der unsägliche Allerweltsbegriff nachhaltig, wäre hier wohl am Platz. Seither gibt es im Thurgau wieder jedes Jahr eine öffentliche 1. Mai-Kundgebung. (…). Markus Bischoff.

GBKZ, 22.4.2014.

Personen > Bischoff Markus. 1. Mai. Freitag. GBKZ, 22.4.2014.

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01.05.2013 Zürich
1. Mai Zürich
Gewerkschaftsbund ZH Kanton
Personen
Marina Carobbio
Brigitte Gügler
Susi Stühlinger
1. Mai Zürich
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Frauen geben den Ton an - Faire Löhne, bessere Renten. 13‘000 Menschen (offizielle Zahl) beteiligten sich in Zürich am Umzug und der Kundgebung zum Tag der Arbeit. Schluss mit der Abzockerei, Mindestlöhne, sichere Renten und bezahlbare Mieten für alle sowie Verteilungsgerechtigkeit ganz allgemein waren die Hauptanliegen. Der Zürcher 1. Mai war dieses Jahr fast durchgehend in Frauenhand. (...).

GBKZ, Medienmitteilung, 1.5.2013.
Gewerkschaftsbund ZH Kanton > 1. Mai Zürich 2013. GBKZ. Medienmitteilung. 2013-01-05.

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24.04.2013 ZH Kanton
Zürich
1. Mai Zürich
Gewerkschaftsbund ZH Kanton
Personen
Julia Gerber Rüegg
1. Mai Zürich
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Heraus zum 1. Mai!.  Im Namen des Gewerkschaftsbundes gratuliere ich Richard Wolff zum Einzug in den Zürcher Stadtrat! Wir freuen uns sehr, dass mit Wolff ein weiterer engagierter Kämpfer für soziale Vernunft und wirtschaftliche Gerechtigkeit in der Zürcher Exekutive Einzug hält. „Du hast das Undenkbare und Unmögliche geschafft!“, schreibt ein Freund an Wolff. Sicher ist die Wahl eines siebten linken Stadtrats in die 9-köpfige Exekutive ein unübersehbares Zeichen, dass es brodelt im Volk. Die Leute haben genug von der seit Jahren wachsenden Ungleichheit und Ungerechtigkeit: (...).
Julia Gerber Rüegg, Präsidentin Gewerkschaftsbund des Kantons Zürich.

GBKZ, 24.4.2013.
Gewerkschaftsbund ZH Kanton > 1. Mai Zürich 2013. GBKZ. Medienmitteilung 24.4.2013.

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18.04.2013 ZH Kanton
Zürich
1. Mai Zürich
Abstimmungen Zürich
Gewerkschaftsbund ZH Kanton
Personen
Pascal Bührig
Julia Gerber Rüegg
1. Mai Zürich
1-zu-12-Initiative
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Parolenfassung beim Gewerkschaftsbund. Die Delegierten des Kantonalen Gewerkschaftsbundes GBKZ sprechen sich klar für die Bonzensteuer-Initiative der Juso aus. Zudem haben sie den Jahresbericht und die Rechnung 2012 verabschiedet. An der Versammlung vom Donnerstag, 18. April, haben die Delegierten der Gewerkschaften im Kanton Zürich die Ja-Parole zur Volksinitiative „Gegen Steuergeschenke für Superreiche: für einen starken Kanton Zürich (Bonzensteuer)“ gefasst, die am 9. Juni zur Abstimmung kommt. Die Vorlage wurde an der Versammlung von Juso Co-Präsident Pascal Bührig vertreten. (...).

GBKZ, 18.4.2013.
Gewerkschaftsbund ZH Kanton > 1-zu-12-Initiative. GBKZ 2013-04-18.

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04.04.2012 ZH Kanton
1. Mai Zürich
Gewerkschaftsbund ZH Kanton
Personen
Julia Gerber Rüegg
1. Mai Zürich
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Ich bin auch ein Bauarbeiter! Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer leisten viel. Das Mass für die wirtschaftliche Leistung der Schweiz heisst Bruttoinlandprodukt. Es ist von 2004 bis 2011 um beträchtliche 24 Prozent gewachsen. Die Zürcher Steuerstatistik sagt, dass die Steuerpflichtigen 2009 im Durchschnitt fast zehn Prozent höhere Einkommen versteuert haben als noch 1995. Soweit die Statistik… Die Realität ist eine andere: Die Mehrheit der Erwerbstätigen hat in den letzten Jahren verloren. (...).
Julia Gerber Rüegg, Präsidentin des Zürcher Gewerkschaftsbundes.

GBKZ, 4.4.2012.
Personen > Gerber Rüegg Julia. 1. Mai 2012.

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01.05.2011 Zürich
1. Mai Zürich
Gewerkschaftsbund ZH Kanton
Gewerkschaftsbund Zürich
Personen
Micheline Calmy-Rey
Alain Carrupt
1. Mai Zürich
Medien-Mitteilung
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Ein kraftvoller, farbiger und friedlicher 1. Mai in Zürich. Rund 10‘000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beteiligten sich dieses Jahr an der Kundgebung zum 1. Mai in Zürich. Julia Gerber Rüegg, Präsidentin des Gewerk­schaftsbundes des Kantons Zürich, betont die aussergewöhnliche starke Präsenz der Gewerkschaften, die dieses Jahr einen grossen Teil des Umzuges ausmachten und die auch das Bild an der Abschlusskundgebung auf dem Bürkliplatz prägten. „Lohndruck stoppen – Mindestlöhne jetzt“ lautete das zentrale Motto des diesjährigen1. Mai. Mit Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey, Syndicom-Kopräsident Alain Carrupt und dem deutschen Bundestags-Abgeordneten Gregor Gysi stellten sich drei hochkarätige Rednerinnen und Redner hinter diese Forderung. (...).

GBKZ, Medienmitteilung 1. Mai.
Gewerkschaftsbund ZH Kanton. 1. Mai Zürich 2011. GBKZ. Medienmitteilung 1.5.2011.

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