Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 20

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
21.11.2019 Schweiz
Öffentlicher Verkehr
SEV Schweiz

Fahrvergünstigungen
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Angriff auf die FVP. FVP: Das BAV schwimmt gegen den Strom. Das Bundesamt für Verkehr (BAV) greift die Fahrvergünstigungen des Personals (FVP) an und will die Leistungen für einen Teil des öV-Personals sowie für die Pensionierten kürzen. Für den SEV ist dies ein inakzeptabler Vorschlag, denn die FVP sind integraler Bestandteil des Lohns und eine wohlverdiente Anerkennung der Pensionierten. In einer Zeit, in der Umweltfragen präsenter sind denn je, schwimmt das BAV mit seinem Vorschlag gegen den Strom. Die Fahrvergünstigungen des Personals sind in einer Vereinbarung zwischen dem Verband öffentlicher Verkehr (VöV) und den Gewerkschaften bzw. Berufsverbänden geregelt. Gespräche mit dem VöV sind angesetzt. Der SEV wird dabei die Interessen der Mitarbeitenden des öffentlichen Verkehrs und der Pensionierten verteidigen und daran erinnern: dass die FVP dem Personal auf unkomplizierte Weise Dienstreisen ermöglichen, dass ohne FVP der administrative Aufwand zur Abrechnung der Dienstreisen und damit die Lohnsumme erheblich steigen würden, dass die FVP kein Geschenk sind, sondern ein Lohnbestandteil, der von den einzelnen Mitarbeitenden sowie den Pensionierten auf ihrer Steuererklärung anzugeben und zu versteuern ist. Weil diese Besteuerung einfach möglich ist, wird sie von den Steuerbehörden auch konsequent durchgesetzt – konsequenter als die Besteuerung anderer Vergünstigungen, dass die Bedingungen für den Bezug des GA-FVP nicht luxuriös sind, sondern den üblichen Fahrvergünstigungen in mittleren und grossen Betrieben entsprechen, dass andere Unternehmen in der Schweiz ihrem  (...). 
SEV, 20.11.2019.
SEV > Fahrverguenstigungen. SEV, 2019-11-20.
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25.10.2019 Schweiz
Öffentlicher Verkehr
Personen
SGB
Daniel Lampart
Öffentlicher Verkehr
Volltext
Lohnindex und Landesindex der Konsumentenpreise (1985=100). Immer teurerer ÖV: Ein wirksamer Klimaschutz braucht eine bessere Verkehrspolitik. Der Verkehr ist einer der grössten Klimasünder in der Schweiz – selbst wenn man den internationalen Flugverkehr nicht berücksichtigt. Er verursacht heute fast 40 Prozent aller CO2-Emissionen. Leider ist der Ausstoss in der Vergangenheit kaum zurückgegangen. Weil kaum Massnahmen ergriffen wurden. Der Ausstoss ist ungefähr gleich hoch wie vor 20 Jahren. Bei den Brennstoffen (Heizöl u.a.) hingegen zeigte die CO2-Abgabe zusammen mit anderen Massnahmen Wirkung. Trotz Bevölkerungswachstum und höheren Wohnflächenverbrauch sind die Emissionen in diesem Segment in den letzten 20 Jahren um 35 Prozent gesunken. Der überwiegende Teil der Treibhausgase im Verkehr, nämlich drei Viertel, stammt von Autos. Bemerkenswerterweise aber weniger bei der Fahrt zur Arbeit oder im beruflichen Einsatz, sondern in der Freizeit oder beim Einkaufen. In den urbanen Gebieten gehen nämlich viele mit dem öffentlichen Verkehr zur Arbeit und nutzen ihr Auto vor allem in der Freizeit. Der private Gebrauch der Autos ist für 60 Prozent des Gesamtausstosses von Autos verantwortlich. Angesichts dieser Entwicklung wäre eine Förderung des öffentlichen Verkehrs dringend nötig. (…).
Daniel Lampart.
SGB, 25.10.2019.
Personen > Lampart Daniel. Oeffentlicher Verkehr. SGB, 2019-10-25.
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06.06.2017 Schweiz
Öffentlicher Verkehr
SEV Schweiz

Konzession
Öffentlicher Verkehr
Volltext
Konkurrenz im Fernverkehr: der SEV begrüsst die Wiederaufnahme der Gespräche. Der abgebrochene Dialog zwischen den Eisenbahnunternehmen SBB, BLS und SOB ist wieder aufgenommen worden. Die Konzessionserneuerung für die Fernverkehrsverbindungen kann damit zu einem einvernehmlichen Ausgang kommen. Der SEV begrüsst die Wiederaufnahme der Gespräche. SEV-Präsident Giorgio Tuti hatte einen entsprechenden Appell am Kongress vom 23. und 24. Mai 2017 an die Unternehmen gerichtet. Eine Marktöffnung und die Ausschreibung der Linien hätte schwere und zahlreiche Konsequenzen auf den schweizerischen Schienenverkehr: Risiko des Markteintritts ausländischer Unternehmen, die nur an den lukrativsten Strecken Interesse hätte. Verminderung des Angebots auf den nicht-rentablen Verbindungen, da sie für diese Unternehmen finanziell nicht interessant sind. • Die Zerstückelung des Systems führte zu grossen Veränderungen für das betroffene Personal. Was passiert mit einem Angestellten, wenn sein Arbeitgeber eine Konzession verliert? Wo findet man umgekehrt Personal, wenn man eine Konzession gewinnt? Das Personal würde umhergeschoben. Anstieg von Bürokratie und Kosten. Die betroffenen Unternehmen müssten auf dringend benötigstes Geld verzichten. Wie die Verhandlungen auch ausgehen, der SEV verteidigt alle Angestellten von SBB, BLS und SOB. In ihrem Interesse und jenem des Schweizer Eisenbahnsystems. Gestützt auf GAV von hoher Qualität.
SEV, 6.6.2017.
SEV > Öffentlicher Verkehr. Konzessionen. SEV, 2017-06-06.
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06.01.2017 Deutschland
Neues Deutschland
Öffentlicher Verkehr

Öffentlicher Verkehr
Privatisierung
Volltext
Dem öffentlichen Nahverkehr droht eine Privatisierungswelle. Ver.di-Chef Bsirske warnt vor Zwangsprivatisierungen auf Kosten von Mitarbeitern und Qualität. Mehr als 100‘000 Beschäftigte bedroht. Dem öffentlichen Nahverkehr in Deutschland drohen nach Einschätzung mehrerer Bundesländer und der Gewerkschaft ver.di Privatisierungen auf Kosten von Mitarbeitern und Qualität. Ver.di-Chef Frank Bsirske sagte der Deutschen Presse-Agentur, von der drohenden Privatisierungswelle könnten möglicherweise mehr als 100‘000 Beschäftigte betroffen sein. „Sie werden bei ihren Lohn- und Arbeitsbedingungen bedroht.“ Vor allem kommunale Busunternehmen drohe die Privatisierung. Hintergrund ist eine Regelung im Personenbeförderungsgesetz, die bei einer Novelle 2013 in Kraft trat. „Die damalige schwarz-gelbe Koalition änderte auf den letzten Drücker dieses Gesetz“, sagte Bsirske. Ein Unternehmen kann sich seither den Zuschlag für die Verkehrsdienstleistung sichern. Dazu muss es sich verpflichten, das Netz ohne Subventionen zu betreiben. Die Kommunen schiessen heute beim öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) kräftig zu. Nach den jüngsten Zahlen bezahlten sie 2015 dafür 3,7 Milliarden Euro, davon 1,2 Milliarden als Erstattung für entgangene Einnahmen durch vergünstigte Tickets etwa für Schüler, Schwerbehinderte und Auszubildende. Die ÖPNV-Unternehmen kamen vom Ticketverkauf ohne den Erstattungsbetrag auf einen Nettoertrag von 10,5 Milliarden Euro. Bsirske kritisierte, Privatunternehmen könnten nur mit deutlich geringeren Löhnen auf Zuschüsse verzichten. „Es gab schon Beispiele dafür, wie negativ sich (…).
Neues Deutschland, 6.1.2017.
Neues Deutschland > Öffentlicher Verkehr. Privatisierung. Neues Deutschland, 2017-01-06
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22.06.2016 Schweiz
Öffentlicher Verkehr
SEV Schweiz

Öffentlicher Verkehr
Qualifikation
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SEV nimmt Stellung zum Bericht über den regionalen Personenverkehr. Keine Experimente beim Regionalverkehr! Der regionale Personenverkehr ist ein zentraler Bestandteil des öffentlichen Verkehrs in der Schweiz und angesichts der laufend steigenden Effizienz und Nachfrage auch wirtschaftlich erfolgreich. Für die Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV ist es zwar verständlich, dass die Grundlagen überprüft werden; sie warnt aber vor Experimenten, die mehr schaden als nützen könnten. Der Bericht, der heute vom Bundesrat veröffentlicht wurde, bringt wenig neue Erkenntnisse. Die Ansatzpunkte für die weitere Entwicklung des regionalen Personenverkehrs (RPV) auf Schiene und Strasse sind ohnehin gegeben, ist doch die heutige Regelung äusserst erfolgreich. Dies stellen auch die Autoren des Berichts fest, weshalb sie recht zurückhaltend Neuerungen empfehlen, auch wenn sie eine generelle Neuordnung anregen, um die Zuständigkeiten und Finanzierung besser zu regeln. Positiv bewertet die Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV, dass die Experten keine Vorschläge einbringen, die das System an sich in Frage stellen: Der regionale Personenverkehr bleibt eine öffentliche Aufgabe, in die sich Bund und Kantone teilen. Als problematisch erachtet der SEV allerdings den Ansatz, den RPV voll in die finanzielle Hoheit der Kantone zu geben. Angesichts der Finanzpolitik gewisser Kantone, die sich schon heute äusserst nachteilig auf den öV auswirkt, wäre dieser Schritt falsch. „Öffentlicher Verkehr ist grossräumig und kann nicht an den Kantonsgrenzen ausgerichtet werden“, betont SEV-Präsident Giorgio Tuti. (…).
SEV Schweiz, Medienmitteilung, 22.6.2016.
SEV Schweiz > Öffentlicher Verkehr. Qualifikation. SEV Schweiz, 2016-06-22.
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16.06.2016 Schweiz
Öffentlicher Verkehr
SEV Schweiz

Öffentlicher Verkehr
Qualifikation
Volltext
„Mystery-Clients“ im Regionalverkehr. Das BAV auf dem falschen Gleis. Die Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV hat sich heute mit einer Aktion an die Kundinnen und Kunden des Regionalverkehrs gewandt. In den Bahnhöfen von La Chaux-de-Fonds, Genf, Freiburg und Yverdon-les-Bains hat der SEV ein Faltblatt verteilt, mit dem er sich gegen so genannte Mystery-Clients im Regionalverkehr wendet. Das Bundesamt für Verkehr hat dieses Projekt im Frühling angekündigt. Es stellt eine Bedrohung für die Verkehrsunternehmen dar, denn schlechte Beurteilungen können zum Entzug der Konzession führen. Das Projekt passt zur Strategie des BAV, wonach die Unternehmen mit weniger Mitteln mehr Leistung erbringen sollen. Das bedeutet, dass die Reisenden mehr bezahlen müssen und dass der Druck aufs Personal steigt. Der Bund will seinen Anteil an der Abgeltung beim Regionalen Personenverkehr reduzieren. Zwar steigt die Nachfrage im Regionalverkehr (Verkehrszunahme von 2007 bis 2015 um 4 bis 5 Prozent jährlich), aber die Beiträge des Bundes sind in der gleichen Zeit nur um durchschnittlich 2,5 Prozent gestiegen. Das reicht bei weitem nicht. Zulasten der Reisenden und des Personals spart der Bund innert vier Jahren 441 Millionen Franken. Für die Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV besteht ein offenkundiger Zusammenhang zwischen der Kostenoptimierung und der Verkehrssicherheit. Diese hängt auch von den Arbeitsbedingungen ab: Diese müssen die Erholung des Personals ausreichend garantieren, zumal unregelmässige (…).
SEV Schweiz, Medienmitteilung, 16.6.2016.
SEV Schweiz > Öffentlicher Verkehr. Qualifikation. SEV Schweiz, 2016-06-16.
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03.05.2016 Schweiz
Öffentlicher Verkehr
Personen
SEV Schweiz
Peter Moor
Gewinne
Öffentlicher Verkehr
Volltext
Service-public-Gewerkschaften SEV, Syndicom und VPOD gemeinsam gegen die Initiative. Initiative gefährdet integrierte Bahn – und vieles mehr. Ein wesentliches Element des Erfolgs der Bahnen in der Schweiz ist das Prinzip der integrierten Bahn: Ein Unternehmen ist zuständig für Infrastruktur und Betrieb, und zwar für Regional- und Fernverkehr und für die Güter gleich auch noch. Liberalen Kreisen ist das längst ein Dorn im Auge, und die Service-public-Initiative würde ihnen in die Hand spielen. Auch wenn sich die Chefs der Schweizer Bahnen selbst gerne als Unternehmer sehen, sind sie es nicht. Oder mit den Worten von Peter Füglistaler, Direktor des Bundesamts für Verkehr: Sie seien keine Unternehmer, sondern sie würden lediglich mit Steuergeldern „Unternehmerlis spielen“. Allerdings lassen sich einige von ihnen dafür unverschämt hoch bezahlen, was durchaus ein Grund sein könnte, der Service-public-Initiative zustimmen zu wollen. Das Gesagte und das Gedruckte. Nur: Weder der Ärger über die Cheflöhne noch jener über verpasste Anschlüsse oder geschlossene Bahnhöfe reichen aus, um die wirklich schwer- wiegenden Auswirkungen eines Ja in Kauf nehmen zu können. Ob nun das Verbot der Quersubventionierungen oder jenes der Gewinne für den öffentlichen Verkehr zum Tragen kommt: Quersubventionierungen auf der Basis der Gewinne rentabler Unternehmensteile sind gerade bei den Bahnen lebenswichtig. Volle Intercity-Züge auf der Achse St. Gallen-Zürich-Bern-Lausanne-Genf bringen das Geld, das die SBB braucht, um auch nachts um 23Uhr noch mit einem Regionalzug in die äussersten Zipfel des Landes zu fahren. (…). Peter Moor
SEV, 3.5.2016.
Personen > Moor Peter. Öffentlicher Verkehr. Gewinne. SEV, 2016-05-03.
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17.11.2015 Schweiz
Öffentlicher Verkehr
Personen
SEV Schweiz
Markus Fischer
Fahrkarten
Öffentlicher Verkehr
Volltext
Ouestrail-Kolloquium zu aktuellen und künftigen Ticketing-Systemen. Swisspass ist nur eine Zwischenlösung. Der Verein Ouestrail, der für einen möglichst guten öV in der westlichen Schweiz (inklusive Nordwestschweiz und Kanton Bern) lobbyiert, thematisierte am 6. November in Yverdon das Ticketing der Zukunft. Nach der Präsentation des niederländischen Check-in-check- out verwies VöV-Präsident und TL-Direktor Michel Joye bei der Vorstellung des im August eingeführten Swisspass darauf, dass ständiges Ein- und Auschecken für die Besitzer/innen der 450 000 GA und der Zehntausenden von Tarifverbundabos ein Komfortverlust wäre. Auch würde Cico manchenorts den Personenfluss behindern. Und Beschränkungen des Zugangs zu den Bahnhöfen würden auf grossen Widerstand stossen, ganz abgesehen von den Installationskosten. Vom Swisspass zu Bibo Für Michel Joye wie für den E-Ticketing-Spezialisten Gian-Mattia Schucan ist aber klar, dass der Swisspass nur ein Zwischenschritt auf dem Weg zu einem Be-in-be-out-System ist: Ein Bibo-System registriert mittels Antennen an den Fahrzeugen automatisch die von den Reisenden gefahrenen Strecken und belastet ihnen so den Fahrpreis. Doch wegen der hohen technischen und organisatorischen Hürden rechnet Schucan mit mindestens zehn Jahren bis zum Start eines landesweiten Bibo. Als nächsten Schritt sieht er die Weiterentwicklung des Smartphone- Ticketings. (…). Markus Fischer.
SEV, 17.11.2015.
Personen > Fischer Markus. Öffentlicher Verkehr. Fahrkarten. SEV, 17.11.2015.
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17.11.2015 Schweiz
Öffentlicher Verkehr
Personen
SEV Schweiz
Markus Fischer
Gewalt
Öffentlicher Verkehr
Volltext
VPT-Tagung Zentralschweiz vom 8. November in Hölstein (BL) bei der VPT-Sektion Waldenburg. Angriffe auf öV-Personal sind ohne Strafklage zu verfolgen. Im Zentrum der Versammlung stand das Podium zur Gewalt im öffentlichen Verkehr. Ueli Müller, VPT-Vizepräsident und Buschauffeur bei den STI, den Verkehrsbetrieben der Region Thun, hat bisher an Übergriffen zum Glück „nur“ mehr oder weniger grobe Beschimpfungen erlebt, anders als zwei seiner Kollegen, die abends von Maskierten mit vorgehaltener Pistole zur Herausgabe ihres Kassengelds gezwungen wurden. Der eine konnte danach zwei Wochen nicht mehr fahren, der andere konnte den Schock besser wegstecken. Das wohl auch dank dem kurz zuvor besuchten Deeskalationskurs. „Die Bedeutung der Schulung wird unterschätzt“, betonte zuvor SEV-Vizepräsidentin Barbara Spalinger bei der Vorstellung einer SEV-Umfrage zu den Massnahmen der Unternehmen betreffend Aggressionen. „Natürlich verlangen die Unternehmen von uns nicht, dass wir für das Geld unsere Gesundheit riskieren“, sagte Müller, „und in solch gravierenden Fällen erhalten wir auch volle Unterstützung.“ Doch nach Beleidigungen und Drohungen wie „Ich bring dich um!“ sagten Chefs den Opfern in manchen Unternehmen oft: „Das war nicht so ernst gemeint, nimm das nicht so persönlich, eine Anzeige bringt wenig.“ – „Worte können aber auch verletzen“, weiss Müller aus eigener Erfahrung. (...). Markus Fischer.
SEV, 17.11.2015.
Personen > Fischer Markus. Öffentlicher Verkehr. Gewalt. SEV, 17.11.2015.
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13.05.2015 ZH Kanton
Öffentlicher Verkehr
Personen
SEV Schweiz
Markus Fischer
Löhne
Öffentlicher Verkehr
Volltext
Stagnierende Löhne im Zürcher Verkehrsverbund: SEV sensibilisiert Verantwortliche. Allgemeine Lohnerhöhung ist überfällig. Seit sechs Jahren haben die für den Zürcher Verkehrsverbund ZVV tätigen Verkehrsbetriebe die Grundlöhne kaum mehr erhöht. Beim Personal, das trotz tiefer Teuerung immer höhere Krankenkassenprämien und Mieten bezahlen muss, steigt der Unmut. Am 30. April traf sich wie jedes Jahr die ZVV-Spitze mit Vertreter/innen der SEV-VPT-Sektionen der Forchbahn (FB), Sihltal- Zürich-Uetliberg-Bahn (SZU), Verkehrsbetriebe Zürichsee und Oberland (VZO), Zürichsee-Schifffahrtsgesellschaft (ZSG) sowie des SEV-Regionalsekretariats Zürich. Das Treffen stand ganz im Zeichen der nun schon mehrjährigen Lohnstagnation. Die SEV-Delegation legte ZVV-Direktor Franz Kagerbauer und Finanzchef Yves Gaillard folgende Fakten vor: Politik spricht zu wenig Mittel. Die zuständigen politischen Gremien-Verkehrsrat, Kantonsparlament und Regierungsrat haben in den Jahren 2010 bis 2015 angesichts der knappen Finanzen des Kantons und der geringen Zunahme des Landesindexes der Konsumentenpreise (um 0,9 % in diesen sechs Jahren) den ZVV-Betrieben insgesamt nur eine 2,3-prozentige Erhöhung der Lohnsumme gewährt, also durchschnittlich 0,25% pro Jahr. Damit konnten die Unternehmungen nicht einmal die in ihren Lohnsystemen vorgesehenen individuellen Erhöhungen (z.B. aufgrund von Wechseln in höher eingereihte Funktionen oder wegen guter Leistungen) finanzieren, geschweige denn allgemeine Erhöhungen. Abstriche beim Leistungslohn. (…). Markus Fischer. SEV, 13.5.2015.
SEV > Löhne. Öffentlicher Verkehr ZH Kanton. SEV, 13.5.2015.
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09.10.2014 TI Kanton
Öffentlicher Verkehr
SEV-Zeitung

GAV SEV
Öffentlicher Verkehr
Volltext
Gut besuchte VPT-Tagung auf dem Schiff „San Gottardo“. Tessiner öV braucht Geld und einen Rahmen-GAV. Im Mittelpunkt der VPT-Tagung vom 27. September in Lugano standen Resolutionen zum Tessiner öV und zur Navigazione Logo Maggiore. Die Versammlung verabschiedete zuhanden ihres Gastes Claudio Zali, der im Tessiner Staatsrat für den öffentlichen Verkehr (öV) zuständig ist, gleich zwei Resolutionen. Die erste fordert die Behörden auf, den ÖV weiter zu fördern, damit er sich so entwickelt, dass er den aktuellen und künftigen Anforderungen genügen kann, für die Entwicklung des ÖV die nötigen Mittel bereitzustellen. In diesem Sinne sei auch nach neuen Einnahmequellen zu suchen, um die steigenden Bedürfnisse des ÖV finanzieren zu können, den Verkehrsunternehmen die nötigen Mittel zuzugestehen, damit sie die Qualität der Anstellungsbedingungen des Personals halten können. darauf hinzuwirken, dass mit dem SEV ein für die ganze öV-Branche bindender kantonaler Rahmen-GAV ausgearbeitet wird - für den Fall, dass für die Vergabe von öV-Leistungen Ausschreibungen als angezeigt erachtet werden. Die zweite Resolution ruft die politischen Behörden, die Regionale Entwicklungsförderung des Locarnese und Maggiatals sowie die Tourismusvereine dazu auf, mit dem Schifffahrtsunternehmen Navigazione Lago Maggiore (NLM) im Hinblick auf die Erneuerung der Konzession für die Schifffahrt auf dem Schweizer Teil des Langensees konstruktive Lösungen zu suchen. (…). Redaktion.
SEV-Zeitung, 9.10.2014.
SEV-Zeitung > Öffentlicher Verkehr TI Kanton. Tagung. SEV-Zeitung, 9.10.2014.
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05.07.2013 Schweiz
Öffentlicher Verkehr
Preise
Work

Teuerung
Volltext

Preisüberwacher kritisiert: Bahn massiv teurer als Auto. Jetzt ist es amtlich: Die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist in den letzten Jahren immer teurer geworden - im Gegensatz zum Auto. Dies zeigt eine soeben veröffentlichte Studie des Preisüberwachers Stefan Meierhans. Demnach sind von 1990 bis 2013 die Kosten pro Kilometer im privaten Strassenverkehr um 31 Prozent gestiegen. Rechnet man die Teuerung weg, kostet Autofahren damit genau gleich viel wie vor 23 Jahren. Völlig anders sieht es beim öffentlichen Verkehr aus. (...).

Work, 5.7.2013.
Work > Teuerung. Öffentlicher Verkehr. Work. 2013-07-05.

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30.05.2013 Schweiz
Öffentlicher Verkehr
Personen
SBB
SGB
Dore Heim
Fahrpreise
GA
Steuerabzug
Volltext

Mehr Geld durch Begrenzung des Pendlerabzugs. Finanzierung Eisenbahninfrastruktur. Eines der grössten Vorhaben im öffentlichen Verkehr kommt in der Sommersession in den Nationalrat: der Fonds zur langfristigen Finanzierung der Bahninfrastruktur FABI. Umstritten ist der Umfang der Begrenzung des Pendlerabzugs als FABI-Quelle. Der SGB ist Mitträger der Volksinitiative „für den öffentlichen Verkehr“, die in der Sommersession zusammen mit der FABI-Vorlage von beiden Räten diskutiert wird. (...). Dore. Heim.

SGB online, 30.5.2013.
Personen > Heim Dore. SBB. Fahrpreise. Steuern. SGB. 2013-05-30.

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29.04.2013 Schweiz
Öffentlicher Verkehr
Personen
SEV Schweiz
SGB
Luca Cirigliano
Arbeitssicherheit
Gewalt
Sicherheit im öffentlichen Raum
Volltext

Keine Aggressionen gegen Personal. Arbeitssicherheit bedeutet auch Sicherheit vor Kriminalität. Besonders im ÖV. Die Gewerkschaft des Verkehrspersonales SEV verlangt in einer gross angelegten Sensibilisierungskampagne von Behörden und Arbeitgebern verstärkt Massnahmen zum Schutz des Personals und der Reisenden vor Übergriffen jeglicher Art. Gefordert ist mehr Prävention. Dem steht jedoch die allgemeine Spar- und Abbauideologie entgegen. Arbeitnehmerverbände des öffentlichen Verkehrs melden immer wieder Fälle, in denen Personal angegriffen wird. Seien dies verbale oder gar tätliche Beleidigungen an die Adresse von SBB-KontrolleurInnen oder des Schalterpersonals, bis zu randalierenden Jugendlichen im Nachtverkehr. Besonders Frauen werden von Fahrgästen mit sexistischen Kommentaren konfrontiert. (...). Luca Cirigliano.

SEV, 29.4.2013.
SEV > Gewalt. Öffentlicher Verkehr. SEV. 29.4.2013.

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21.11.2011 Schweiz
Öffentlicher Verkehr
Personen
SEV Schweiz
Alberto Cherubini
Fahrplan
Öffentlicher Verkehr
Stellenplan
Volltext

Fahrplanwechsel. Der neue Fahrplan ist da – mit seinen guten und weniger guten Seiten. Die gute Nachricht zum Fahrplan 2012 ist, dass dank dem Angebotsausbau die Zahl der Beschäftigten im öffentlichen Verkehr zugenommen hat. Die weniger gute Nachricht ist, dass gewisse Massnahmen zur Rentabilitätssteigerung eine Verschlechterung der Arbeitsbedingungen zur Folge haben. Eine solche Menschenmenge wie am vorletzten Samstag, 10. Dezember, ist auf den Bahnhofperrons von Bulle, Romont und Freiburg kaum je zu sehen gewesen. Tausende waren gekommen, um den Start der S-Bahn Freiburg zu feiern. Nicht nur ÖV-Kund/innen freuten sich über die neue direkte Bahnverbindung, sondern auch Angestellte der Freiburger Verkehrsbetriebe TPF liessen ihrer Begeisterung freien Lauf – so auch Jean-Claude Morand, Präsident der SEV-Sektion VPT TPF Rail: „Dieses Unternehmen gehört auch ein bisschen mir, ich bin seit 25 Jahren dabei. Ich finde dieses Volksfest zur S-Bahn-Eröffnung grossartig!“ Was bringt die S-Bahn den TPF-Mitarbeitenden? „Etwa zehn Lokführer sind bereits angestellt und ausgebildet worden, und 30 bis 40 weitere werden in den nächsten Jahren mit dem Ausbau der S-Bahn dazukommen“, antwortet Jean-Claude Morand. „Zudem haben wir unsere berufliche Kompetenz erweitert, um auf der SBB-Linie Romont–Fribourg fahren zu können.“ Alberto Cherubini.

SEV Schweiz, 21.11.2011.
SEV > Fahrplan ÖV. SEV. 2011-11-21.

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09.07.2010 NE Kanton
Öffentlicher Verkehr
Personen
SEV Schweiz
Jean-Pierre Etique
Gewalt
Interview
Öffentlicher Verkehr
Volltext

Kampf gegen Unsicherheit und Aggressionen im öffentlichen Verkehr. Die Kantone sind in der Pflicht. Der Kanton Neuenburg erlebte im Sommer 2007 eine Welle von Übergriffen auf Buschauffeure. Gewerkschaftssekretär Jean-Pierre Etique spricht über die Massnahmen, die in der Folge getroffen wurden. Nun verlangt der SEV auch die Schaffung eines Sicherheitszirkels im Kanton Waadt, wo die Zahl der Übergriffe im öffentlichen Verkehr mit zu den höchsten zählt. Vandalismus, Bedrohungen, Beschimpfungen und Angriffe auf Personal und andere Reisende, Leute, die die Gleise überqueren… Dies und vieles mehr verzeichnet die SBB regelmässig in ihren Statistiken. In einem Jahr sind so über 2000 Vorfälle im Kanton Waadt zusammengekommen. kontakt.sev: Welche konkreten Massnahmen wurden in Neuenburg ergriffen, um den Sicherheitsproblemen zu begegnen? (...). Interview.

SEV, 9.7.2010.
SEV Schweiz > Gewalt. NE Kanton. SEV. 2010-07-09.

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14.01.2010 Schweiz
Öffentlicher Verkehr
Personen
SEV Schweiz
Giorgio Tuti
Fahrpreise
Öffentlicher Verkehr
Tarife
Volltext

Vertretbare Teuerungsanpassung der Billettpreise. SEV erachtet Tarifmassnahmen als massvoll. Die Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV nimmt die Preiserhöhungen im öffentlichen Verkehr zustimmend zur Kenntnis. Kostensteigerungen können nicht ausschliesslich über Produktivitätssteigerungen getragen werden, denn das Personal des öffentlichen Verkehrs leistet seit langem grosse Beiträge an Kostensenkungen. Der SEV ist befriedigt, dass Tarifdifferenzierungen nicht im Massnahmenpaket enthalten sind. Anpassungen der ÖV-Tarife an die Teuerung sind zwar für die Reisenden unangenehm, letztlich aber unausweichlich. Für den SEV, die Gewerkschaft des Verkehrspersonals, sind die jetzt angekündigten Erhöhungen auf Ende Jahr vertretbar.(...).

SEV. Medien-Mitteilung, 14.1.2010.
SEV Schweiz > Öffentlicher Verkehr. Fahrpreise. SEV. 2010-01-14.

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01.10.2002 Grenchen
Öffentlicher Verkehr


Verliert an Bedeutung. Am 12. Dezember 2004 wird sich das Angebot des öffentlichen Verkehrs in der Schweiz ändern. Auf Grenchen habe dieses Ereignis grossen Einfluss. Mit Foto. BT 1.10.2002
22.09.1990 Rapperswil
Öffentlicher Verkehr

Bäre-Abi
„Bäre-Abi“ wieder im Gespräch. Gemeinderat Rapperswil. Im Frühjahr 1989 lehnte die Gemeindeversammlung den Beitritt zum Tarifverbund „Bäre-Abi“ ab. Die jährlichen Kosten zwischen 26'’200 und 33'’200 Franken schienen zu hoch. BT 22.9.1990
30.05.1989 Rapperswil
Öffentlicher Verkehr

Bäre-Abi
Einführung des „Bäre-Abi“ abgelehnt. Gemeindeversammlung Rapperswil. Einziges umstrittenes Geschäft war das „Bäre-Abi“., dessen Einführung abgelehnt wurde. BT 30.5.1989
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